# taz.de -- Gespräch mit Daniel Cohn-Bendit: Was von unseren Plänen schiefging
> Eine historische Lagebeurteilung von Daniel Cohn-Bendit – im Gespräch mit
> Jan Feddersen.
Leicht gesagt: Dass die heutige Misere in Sachen [1][Rassismus ]und
[2][White-Privilege-Kultur] keine wäre, hätten nur die [3][68er] von einst
besser gekämpft. So heißt es bei vielen, die jung sind und heutige soziale
und kulturelle Kämpfe bestreiten. Aber darf man sich das ernsthaft wünschen
– eine linke Welt, die in Erfüllung gegangen ist? Kann man Stichworte wie
[4][Pol Pot], [5][Gulag ]oder eine Welt der Meinungsdiktaturen einfach
ausblenden? Hätte Politik gegen die [6][Klimakrise ]in sozialistischen
Verhältnissen eine günstigere Chance? Und was war das mit der
Diskursfreiheit?
Fragen über Fragen, die einer mit entsprechendem Alter einschätzen wird:
Daniel Cohn-Bendit, Filmemacher, früher Politiker der Grünen im
EU-Parlament und Star des Mai ’68 in Paris, ist noch immer aktiv und woke:
Er erzählt im Gespräch mit taz-Redakteur Jan Feddersen, was es mit einer
solchen Kritik auf sich hat.
[7][Daniel Cohn-Bendit], Jahrgang 1945, ist jüdisches Kind von, den
Nationalsozialismus in Frankreich überlebenden, Eltern aus Frankfurt; er
war Ende der sechziger eine der entscheidenden Figuren der Mainunruhen in
Paris; er war viele Jahre Abgeordneter der Grünen im EU-Parlament und
arbeitet inzwischen als Filmautor und Journalist.
[8][Jan Feddersen], Jahrgang 1957, ist taz-Redakteur und Kurator des
[9][taz lab] wie des [10][taz Talk].
Anregungen und Fragen zum neuen Format taz Talk nehmen wir gerne entgegen
unter [11][taztalk@taz.de].
13 Aug 2020
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