Post B2RGojNzn9pg6rbQLQ by ulrichkelber@bonn.social
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 (DIR) Post #B2FlbMVeBT5ugtkPUO by ulrichkelber@bonn.social
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       Nur 2% aller Erbschaften betragen mehr als eine Millionen Euro. Da es meistens mehrere Erben gibt, erben also weit weniger als 1% der Menschen über eine Millionen Euro. Selbst wenn manche später noch einmal erben, darf man davon ausgehen, dass maximal 1% aller Deutschen in ihrem Leben mehr als eine Millionen Euro erben.Von daher ist das ganze Gerede, Erbschaftssteuer bei über eine Millionen Euro Erbe im Leben durchzusetzen, sei eine allgemeine Steuererhöhung, von vornherein Quatsch01 CONT
       
 (DIR) Post #B2FlbfxdrbmF1DzXGK by ulrichkelber@bonn.social
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       Heute beträgt bei Kindern und Partnern der Freibetrag 400.000€ bzw. 500.000€. Da man in der Regel nicht häufiger als zweimal über diesem Betrag erbt, sind die SPD-Pläne selbst für die meisten Erben von mehr als eine Millionen Euro keine Steuererhöhung.Bei Betriebsvermögen soll der Freibetrag sogar fünf Millionen Euro betragen02 CONT
       
 (DIR) Post #B2FldunreRXzd9UBou by ulrichkelber@bonn.social
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       Wenn jemand, der ein Unternehmen erbt, dass über mehr als fünf Millionen Euro Vermögen verfügt, dann zahlt er die Erbschaftssteuer dann auch nur für diesen überschießenden Teil. Sprich, er zahlt für nicht selbst erarbeitetes Vermögen, dass die Infrastruktur, die Verteidigung etc. mitfinanzieren sollte, einen niedrigeren Steuersatz als eine Facharbeiterin, die täglich arbeiten geht03 CONT
       
 (DIR) Post #B2FlfEbHX2CnJsEIam by ulrichkelber@bonn.social
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       Kann er diese Erbschaftssteuer nicht direkt bezahlen, kann sie z.B. gestundet werden und schrittweise mit Gewinnen abgezahlt werden. Was auch ginge: In Höhe des Prozentsatzes der Erbschaftssteuer wird der Staat Anteilseigner des Unternehmens, diese Anteile können später Stück für Stück zurückgekauft werden.Wenn die Erben sehr großer Vermögen eine etwas höhere Steuer als heute zahlen, können alle, die für ihr Einkommen selbst arbeiten müssen, entlastet werden. Das ist eine Steuersenkung!04
       
 (DIR) Post #B2FmIbYs63g1pGsLEO by nielsk@mastodon.social
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       @ulrichkelber In dem Plan hieß es doch „lebenslange Erb- **und** Schenkungsfreibetrag“. Was damit verhindert wird, ist, dass alle 10 Jahre 500.000 verschenkt werden und man dann nochmal erbt. Man will ja die großen Vermögen einschränken
       
 (DIR) Post #B2FmTsnwKO40UQIkGO by ulrichkelber@bonn.social
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       @nielsk Genau
       
 (DIR) Post #B2FmdjBQxBJ9Xvz7ZY by moreentropy@chaos.social
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       @ulrichkelber Das ist wieder so ein Thema wo sich alle Expert*innen einig sind, die "Gegenrede" aber alle Argumente ignoriert und trotzdem so getan wird als wäre sie total valide.
       
 (DIR) Post #B2FmjsMxiHufm1JCwC by nielsk@mastodon.social
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       @ulrichkelber Ah. Ich hatte den Post falsch verstanden.
       
 (DIR) Post #B2FnZx6zKIkbXXfXpw by DerAsket@mastodon.social
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       @ulrichkelber Was hat der niedrige Steuersatz (Einkommensteuersatz?) der Facharbeiterin mit der Erbschaftsteuer des Unternehmens-Erben/Erbin zu tun?
       
 (DIR) Post #B2FoupCI2ztx1rfKQy by mc@toot.houbahouba.de
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       @ulrichkelber ich hörte heute im #DLF eine #CDU Lurch heulen, dass die ganzen Familienunternehmen da vor die Hunde gehen...... aka "aber die Wirtschaft!?!?" 1!11!!
       
 (DIR) Post #B2FqGtUEsb8ceq9G1A by aslmx@chaos.social
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       @ulrichkelber Ich bin ja kein Steuerexperte, aber mein Verständnis war bisher, dass man alle 10 Jahre 400k steuerfrei erben kann. Wenn die Eltern das zb. ab 30 bis 80 alle 10 Jahre machen, gehen bestenfalls 2*5*400k€ steuerfrei weiter.Oder habe ich da was falsch verstanden? 🤔
       
 (DIR) Post #B2Fr59h4tcsfP07Vdg by dialektgefahr@muenchen.social
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       @ulrichkelber Ja, noch dazu würde es insbesondere für Unternehmen enorme Stundungsmöglichkeiten (bis 20 Jahre!) geben.Frau #Schnitzer vom #sachverstandigenrat hat heute dazu im @Handelsblatt einen sehr guten Kommentar publiziert.
       
 (DIR) Post #B2FrERqCnKQmI6ovpo by rwaschbaer@punkstodon.de
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       Boah, das hab ich auch gehört! Das war sehr schwer zu ertragen - 2,5 talkingpoints im Kreis gelabert und Bezug zur Realität mehr so Nein... 🥴 @mc @ulrichkelber
       
 (DIR) Post #B2FrESTYR1uGG9EMAS by mc@toot.houbahouba.de
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       @rwaschbaer apselut. und sie spülen einem das zum Aufwachen ins Ohr und dann nochmal während man mittags in der Küche steht und schnippelt. geht mir massiv auf die Nüffe. @ulrichkelber
       
 (DIR) Post #B2FsKmONOminilO2CW by daarin@mastodon.social
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       @mc @ulrichkelber Ich habe mir das ganze Gewäsch gerade im Report München angehört.Kann mir jemand sagen, warum ich nochmal Rundfunkbeitrag bezahlen sollte (so ich denn müsste)?
       
 (DIR) Post #B2FsKn1N3nuhfhdAyu by mc@toot.houbahouba.de
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       @daarin das ist so ne Art Masochistenprämie....glaub ich. Zumindest wird es immer mehr eine.  Aberimmerhin günstiger als sich in einem "Etablissement" den Hintern versohlen zu lassen. @ulrichkelber
       
 (DIR) Post #B2FsKn9WZUR44zRggq by daarin@mastodon.social
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       @mc @ulrichkelber In dem Beitrag: Zwei Unternehmen die schwer betroffen sind. Irgendwie haben die vergessen, zu erwähnen wie viel diese Unternehmen nochmal genau wert sind.Aber "Familienunternehmen", dieses Wort, das mussten sie dauernd wiederholen!Irgendwann sind sie sogar auf die Kleinen und Mittleren Unternehmen umgeschwenkt!
       
 (DIR) Post #B2FsYZLmgVfrKJkXMe by daarin@mastodon.social
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       @mc @ulrichkelber Aber immer noch teurer als nicht in ein Etablissement zu gehen, weil das einfach nicht meinen Interessen entspricht!
       
 (DIR) Post #B2FsYZdrbI8UEOCyXo by mc@toot.houbahouba.de
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       @daarin ja ok...in dem Fall machste nix. :) @ulrichkelber
       
 (DIR) Post #B2Fu0K6z2FSc7wcnPU by AndiBarth@muenchen.social
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       @ulrichkelber Das Gesetz definiert heute 26 Mio als "überreich": kriegt man mehr, kann einem die Steuer erlassen zu werden. Das ist grotesk unfair, warum sollen die weniger zahlen die mehr kriegen?
       
 (DIR) Post #B2Fu18Ni8KYA2IprQO by wvs@ieji.de
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       @ulrichkelber "Der Oma ihr klein Häuschen" kann im Münchner Speckgürtel schon gerne auch mal mehr wert sein. Und wenn man in der Bude selber wohnen will, aber natürlich das Ding erst noch modernisieren muss (weil die Oma hatte eine Gasheizung, alte Fenster, schlechte Isolierung und das Dach sollte auch mal neu gemacht werden bevor da Solarzellen drauf sollen), dann schmerzt eine zusätzliche Erbschaftssteuer schon.
       
 (DIR) Post #B2FwSKXlDsSJU1dFWi by Wupsala@troet.cafe
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       @ulrichkelber Also ich weiß ja nicht.....das klang heute bei "report München" aber ganz anders. Da wurde von Holzwerken und  Gaststätten gesprochen, die über Generationen weiterbestehen und jetzt vor der Schließung stehen, weil der Staat zu gierig ist. Hatte da schon fast Mitleid. Aber dann sah ich, dass bei der Besprechung der IHK Lachsschnittchen gereicht wurden, während man über die Ungerechtigkeiten der Welt (Erbschaftssteuer für Unternehmen) sprach. Zack....Mitleid vorbei.
       
 (DIR) Post #B2Fwjem5G2459Saqxc by schnedan@social.tchncs.de
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       @ulrichkelber also Mama hat so einen orangen Meßbecher aus den 1960igern... Das wird wohl mein Erbe - wenn er so lange noch hält.
       
 (DIR) Post #B2FxPDq5nDTnm9HwUC by echopapa@social.tchncs.de
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       @wvs @ulrichkelber Aber wenn die Hütte im Münchner Speckgürtel deutlich mehr wert ist, dann ist das meist ein MFH. Und dann haben da ein paar Erben Platz oder man vermietet mit ordentlichen Quadratmeterpreis (Speckgürtel !). Und wenn es wirklich Omas klein Häuschen ist, dann ist das bei der Wertfeststellung nix mehr wert (ein >50 Jahre altes ZFH interessiert das Münchner FA nicht sonderlich) und das Grundstück ist vielleicht riesig. Dann muß man vielleicht ein Stück verkaufen (kenne so einen Fall, wo neben dem originalen EFH jetzt noch zwei weitere ZFH auf der gleichen Fläche stehen und jedes Haus hat trotzdem noch einen großen Garten.
       
 (DIR) Post #B2Fyn04qi997zv5ooK by ulrichkelber@bonn.social
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       @wvs Es gibt doch Ausnahmen für selbst genutztes Wohneigentum. Und wie gesagt: Selbst wenn Haus 1,2 Mio. wert wäre, zahlt man Steuer auf 200.000€
       
 (DIR) Post #B2G1bpVBzLYvsPmPCa by nblr@chaos.social
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       @Wupsala Uiuiui… Lachsschnittchen. Da geht dem deutschen Michel aber der Hut!
       
 (DIR) Post #B2G5zF93DMkpsqqL0C by oneiros@ruhr.social
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       @daarinLidl und Aldi sind Familienunternehmen. @mc @ulrichkelber
       
 (DIR) Post #B2G5zG81YfWkvxN22a by daarin@mastodon.social
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       @oneiros Weiß ich. Das Problem ist, mit Familienunternehmen wollen sie was anderes als Aldi oder Lidl suggerieren, sonst hätten sie bestimmt nicht diese Firmen genommen sondern hätten eben die Schwartz Gruppe nehmen können.
       
 (DIR) Post #B2G5zGYFz8VkFJdyvg by mc@toot.houbahouba.de
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       @daarin exakt.so nebenbei kommen sie dann mit der Info, dass #ALDI gedenkt, 180 (!) neue Filialen in den USA zu eröffnen. Ich weiss ja nicht, wer da bei wem bis zum Hals im Rektum steckt.... ist das Nord oder Süd? @oneiros
       
 (DIR) Post #B2GAQRzRxqbvMEa6TY by NeOigasho@hessen.social
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       @ulrichkelber Die Fakten sind bekannt und mehr als logisch begründet. Es gibt genug Reiche, die eine gerechte Besteuerung akzeptieren würden - sofern sie käme. Aber die Superreichen - das besagte 1% an der Spitze - haben so unanständig viel angehäuft, das es ihnen gestattet, alles abzubiegen was ihren Megareichtum auch nur um ein μ schmälern könnte. Sie wollen nicht zahlen und sie müssen auch nicht - weil der Staat das seit Jahrzehnten begünstigt. Noch Fragen, Hauser?!
       
 (DIR) Post #B2GB1w8gpksjZsmIWu by Mosaic_Browser@mastodon.social
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       @ulrichkelber Es will auch niemand die kleinen Bürger besteuern die ihr Elternhaus erben.Aber dieses 1% der Erbschaften sind nicht 1, nicht 5 sondern mehrere Hundert Millionen Euro und somit kommt da doch eine Betrachtliche Summe zusammen.
       
 (DIR) Post #B2GXWzc2ATyuJoiX0S by bad_sonic@swiss.social
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       @ulrichkelber in der Schweiz kamm es nicht mal mit ner 50 Millionen grenze durch. Millionäre wissen wie man medien und öffentliche Meinung steuert. "Schau ganz genau nach unten, der will vielleicht zu dir aufschliessen. Nimm ihm lieber was weg. Nur nicht nach oben schauen, ich bin System relevant."Ok. Es war auch ne 50% steuer.
       
 (DIR) Post #B2Gb7LdS44W0uPPKC0 by ben_kim@mastodon.world
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       @ulrichkelber bezieht sich der Vorschlag wirklich auf „Unternehmen, das[s] über mehr als fünf Millionen Euro *verfügt*“? Dann wären ja noch viel weniger Unternehmen bzw. Erben betroffen. Das müsste doch wohl hoffentlich statt „verfügt“ „wert ist“ heißen, oder?
       
 (DIR) Post #B2GbYqj4Zv5p9a9OAS by fabster_79@social.tchncs.de
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       @ulrichkelber @wvs Und wenn man Geschwister oder andere Erben erbt man anteilig eh weniger und muss stattdessen die anderen dann auszahlen. Oder wie ist es dann da?
       
 (DIR) Post #B2GcVj0euXvUJ6RyKG by wahoonie@mastodon.social
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       @ulrichkelber War es nicht #Merz, der meinte, er sei Mittelschicht? Daran und an dem Narrativ "Steuererhöhung" sieht man, dass der großteil der Pilotakteure den Anschluss an die Realität verloren haben.
       
 (DIR) Post #B2GeLCnU1O3TPkOndA by stubenhocker@troet.cafe
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       @ulrichkelber Wir sollten wirkkich mal ernsthaft über die Einführung einer Märchensteuer reden. 😎
       
 (DIR) Post #B2GhTz5QfLl3MPfeAi by ulrichkelber@bonn.social
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       @DerAsket Die Gemeinschaftsausgaben müssen finanziert werden. Für mich ist es ungerecht, wenn die Facharbeiterin bis zu 42% dessen, wofür sie täglich arbeiten muss, dafür bereitstellen soll, der Erbe aber nichts oder einen sehr viel kleineren Teil. 3/4 aller großen Vermögen in Deutschland wurden nicht mehr selbst erarbeitet.
       
 (DIR) Post #B2GhbpJks1zRNa6wyW by Thea_gruen@troet.cafe
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       @ulrichkelber Guten Morgen, genau das muss viel klarer werden. Klar ist leider auch, daß die Facharbeiter*in keine Lobby hat, die Familienunternehmen dagegen schon.#taxtherich #Familienunternehmer
       
 (DIR) Post #B2GjAJYT3U9sxV0APw by DerAsket@mastodon.social
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       @ulrichkelber Ja, den Punkt verstehe ich. Ich möchte aus "steuersystematischen" Gründen folgendes anmerken:Der Unternehmenserbe wird selbst laufendes Einkommen aus dem Unternehmen generieren und vielleicht bei 42% oder 45% Einkommensteuersatz landen (oder vielleicht bei 25%) Hier kann man sich die Frage stellen, ob das gerecht ist.Daneben kann man AUCH die Frage stellen, wie hoch das vererbte Vermögen besteuert werden sollte im Rahmen des Erbschaftsteuergesetzes.1/2
       
 (DIR) Post #B2GjbaIeuDH8i9bv2u by eingemaischt@chaos.social
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       @ulrichkelber Darf ich nachfragen, ob sich die 2% auf vor oder nach der "Kleinrechnung" beziehen?Beispiel Höfeordnung: Bauernhöfe werden häufig nach der Höfeordnung vererbt. Dabei wird nicht der monetäre Wert bei Verkauf zu Grund gelegt, sondern ein deutlich kleinerer Wert - auch damit Höfe nicht durch Aufteilung des Erbes an Geschwister fragmentiert sondern im Ganzen betrieben weiter werden.
       
 (DIR) Post #B2GoqhqdckOOEfXB0C by gruenemuenchenhadern@gruene.social
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       @ulrichkelber Wir Grüne haben 2024 Ideen für eine Reform der Erbschaftssteuer beschlossen:- Gleicher großzügiger Lebensfreibetrag für alle, z. B. 1 Mio. €- Oberhalb des Freibetrags linearer Steuersatz für alle Vermögensgegenstände, z. B. 25 %- Weniger Ausnahmen, insbesondere keine mehr für Betriebsvermögen- Großzügige, langjährige Stundungsregelungen für BetriebsvermögenDer ganze Beschluss: https://cms.gruene.de/uploads/assets/Beschluss-vorl%C3%A4ufig-VR-09-F%C3%BCr_mehr_Gerechtigkeit_und_Effizienz_Erbschaftsteuer_reformieren.pdf
       
 (DIR) Post #B2GqfeNiN7JgCurSgC by forthy42@mastodon.net2o.de
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       @ulrichkelber Ich bin dafür, dass größere Unternehmen nur an die Mitarbeiter vermacht werden können, denn die Idee, dass die Eigentümer das alles selbst erwirtschaftet haben, ist grotesk falsch. Man kann den Freibetrag für die Mitarbeiter dann ja auch so ansetzen, dass sie normalerweise nichts bezahlen müssen, außer die Firma hat einen irrational hohen Wert (wie bei Tesla, wo die Marktkapitalisierung bei $10M pro Mitarbeiter liegt). Dann müssten die Erben einen Teil ihrer Aktien verkaufen.Wie man das bei Aktiengesellschaften macht, bei denen die Aktien überwiegend im Streubesitz sind… so leicht ist das dann auch nicht, ein vernünftiges Gesetz draus zu machen. Bei Tesla ist ja noch ein Hauptbesitzer, nämlich Elon Musk, ausmachbar, dessen Erbe dann so verteilt werden würde. Bei Aktien im Streubesitz würde meist der Freibetrag greifen.
       
 (DIR) Post #B2GtreUE6gi3s2K0AK by daarin@mastodon.social
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       @echopapa @wvs @ulrichkelber Und wenn Omas Haus wirklich über eine Million pro Erben wert ist und es dafür keinen Freibetrag gibt, dann muss es eben beliehen werden, oder verkauft. Ich verstehe die Argumentation nicht. Davon abgesehen, dass es ja nicht nur ein bisschen sondern deutlich über dem Freibetrag liegen müsste!
       
 (DIR) Post #B2H8sw6ZaNt27DKPcO by legoland@mastodon.social
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       @ulrichkelber Reines Interesse an Empirie: woher stammen die Zahlen?
       
 (DIR) Post #B2H8tjb5ZiPZc2yyUC by legoland@mastodon.social
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       @ulrichkelber Reines Interesse an Empirie: woher stammen die Zahlen?
       
 (DIR) Post #B2HHRTnnbduO6XWtBg by ulrichkelber@bonn.social
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       @legoland da in den öffentlichen Statistiken nur die Erbschaften berücksichtigt werden, die steuerlich relevant waren, greifen die Zahlen, mit denen zum Beispiel Verbände argumentieren, auf Verteilungen von Vermögen aus anderen Erhebungen zurück
       
 (DIR) Post #B2HIpMwQrjptjLWTRI by legoland@mastodon.social
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       @ulrichkelber Können Sie sagen aus welchen?
       
 (DIR) Post #B2HjBjPQbrXiakPQlU by jmovs@mastodon.social
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       @ulrichkelber ich glaube ja, eines der Kernprobleme ist, dass Vermögen als quasieinkommen verwendet werden kann. Wenn man nicht das Vermögen besteuert, aber stattdessen beispielsweise einen Kredit einkommensähnlich besteuert, dessen Sicherheit illiquides Vermögen ist, käme man auch Milliardären besser an die Steuern. Und was spricht eigentlich dagegen, die Erbschaftssteuer bei Unternehmen als zusätzliche Steuerlast in einem Prozentsatz auf Dividenden einzurichten?
       
 (DIR) Post #B2Pj0V4n746IDb52jA by Raffzahn@mastodon.bayern
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       @ulrichkelber Bin ich grundsätzlich ja alles bei Dir. Insbesondere auch dass eigentlich die Steuersätze viel zu niedrig sind - bzw. nicht ausreichend angewandt werden.Das Problem hier ist nur dass diese Summen gleiche Behandlung suggerieren - was aber in der deutschen Realität eben nicht stimmt. 400k, 1M oder auch 5M halt in D nicht überall das gleiche sind.Eine Million ist in Vilshofen oder Gera ein Mehrfamilienhaus mit Miteinnahmen, wohingegen das in München schonmal für eine 70 m2 Wohnung aufgerufen wird. Und nein, das ist nicht extrem. Das geht schon hoch bis 1,7M für 50 m2 im Luxusneubau.Die Folge davon hae ich in den letzten 30+ Jahren in der Au selbst miterlebt. Nach und nach gehen die Eigentumswohnungen an reine Investoren. Als ich meine Wohnung damals gekauft hatte waren fast alle Wohnungen noch selbst bewohnt, jetzt sind in der Mehrzahl vermietete - und dahinter stehen immer öfter große Unternehmen.Gleiches gilt für Handwerksbetriebe. Von Handwerkern die tatsächlich noch in der Innenstadt in München existieren (Schreinerei, Glaserei, etc. gibts alles _noch_) brauchen wir da garnicht reden. Der Dachdecker am Stadtrand, bei mir ein paar Strassen weiter hat seinen Betrieb auf einem ca. 1500 m2 Grundstück (meine Schätzung). Nur der Grund alleine überschreitet die 5M schon merklich. Ganz ohne den Betrieb der darauf ist.Wenn der mal das Geschäft aufgeben muss, dann wird das keiner übernahmen können und das Grundstück wohl mit maximaler Geschosszahl bebaut.Erbe ist eben nicht so einfach über einen tatsächlichen oder angenommenen Geldbetrag der für ganz Deutschland gelten soll machbar. Dazu ist Deutschland zu uneinheitlich.
       
 (DIR) Post #B2RGojNzn9pg6rbQLQ by ulrichkelber@bonn.social
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       @Raffzahn Für selbstbewohnte Immobilien gibt es ja Ausnahmen. Aber warum sollte eine geerbte Immobilie in München, die man für über 1 Millionen Euro verkaufen könnte, völlig unbesteuert bleiben?
       
 (DIR) Post #B2RcRkpkRR9Cvl25FA by Raffzahn@mastodon.bayern
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       @ulrichkelber"Aber warum sollte eine geerbte Immobilie in München, die man für über 1 Millionen Euro verkaufen könnte, völlig unbesteuert bleiben?"Könnte ist halt einfach nur  Spekulation. Wenn nicht verkauft wird ist auch kein Wert da den man Besteuern kann. Deswegen gibt es ja schon die Regelung mit dem selbst benutzen Wohnraum.Und es ist die Wohnfläche ist die man erbt, nicht das Geld. Also andersrum gefragt, warum soll diese besteuert werden?Das Problem an der Ausnahme für selbstbewohnt ist die zusätzliche Grenze. Also 200 m2 Wohnfläche. In der Praxis bedeuten beide Grenzwerte zusammen dass 201 m2 Wohnfläche in München zu versteuern sind, die gleiche Größe im Bayerischen Wald aber nicht.Nur, für den Bewohner ist beides das gleiche. Es ist schliesslich die Wohnfläche die man hat, nicht das Geld. Solche Regelungen beseitigen nicht das Problem sondern verkomplizieren es noch mehr. Neidargumentation (ZWEIHUNDERT Quadratmeter, eine MILLION) ist zwar schön griffig,  hilft aber nur das Thema zu vernebeln.Immobilien sind eben Immobil, anders als (fast alle) sonstigen Werte. Ein Stück Butter kostet in ganz D in der Praxis überall das Gleiche, weil die Ware beliebig transportiert werden kann (so wie Geld). Gebrauchswert (Ein Butterbrot) und Marktwert sind damit in im Rahmen der Logistik egalisiert.Bei Immobilien ist aber der Gebrauchswert (z.b. m2 Wohn- oder Grundstücksfläche) und Marktwert (Was man beim Verkauf bekommt) nicht überall in Deutschland das gleiche ist. Deswegen wird die Verwendung von Marktpreisen der Sache nicht gerecht(Wenn nicht sogar grundgesetzwidrig, da es die praktische Gleichbehandlung aller Bürger unterläuft - aber man sollte das eigentlich ohne solche Grundsatzdiskussionen lösen können)Wie gesagt gilt das halt auch, weitgehend , für Gewerbebetriebe. Zumindest unterhalb der Ebene SAP oder Siemens. Und das sind noch sehr viele.Womit wir wieder bei den erwähnten Freibeträgen sind. Quadratmeter sind doch auch wieder ein reines Neidargument. Ganz ehrlich, ich hab kein Problem wenn ein Superreicher für das _selbst bewohnte_ Elternhaus in keine Erbschaftssteuern zahlen muss. Wenn er es, wie ja Regelung ist, auch mindestens weitere 10 Jahre bewohnen muss. Damit ist der Spekulation bzw. dem Erbe einstreichen, ein Rigel vorgeschoben, egal ob 3 Zimmer in München oder Villa in Blankenese.Nicht vergessen, der mit der Villa in Blankenese kann tatsächlich nicht viel mehr haben als das Haus, wohingegen der mit der 3-Zimmer Wohnung ein dickes Portfolio hat - und da liegt das worauf man schauen sollte.Sache ist doch, dass wir für eine _insgesamt_  gerechte Verteilung der Lasten sorgen müssen, und nicht mit Kleinigkeiten (und bei der obigen ist das so) (Und nein, die kapitalistische Antworten "München muss man sich leisten können" und "Na dann verkaufs halt und zieh nach Braunschweig wenn Du Dir dein Elternhaus nicht leisten kannst" die in Deiner Antwort mitschwingen sind eigetntlich Menschenverachtend )
       
 (DIR) Post #B2WS9dj26Uljv9Pmee by KarlE@mstdn.animexx.de
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       @ulrichkelber @Raffzahn völlig unbesteuert müssen vermietete Immobilien nicht bleiben. Wenn man sie verkauft, dann wird der Käufer - egal ob eine Einzelperson oder eine größere Gesellschaft - vermutlich entsprechend dem Kaufpreis möglichst viel Ertrag rausholen wollen, meistens gibt's ja dann einen Kredit zu bedienen.Mir käme geschickt vor: Besteuerung nach Ertragswertverfahren, sie gilt als zu diesem Preis erworben, Verkauf binnen 10 Jahren = Einkommensteuer auf Gewinn.