Post B6mmSYrTdDgGBYTgpc by _rya_@subversive.zone
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(DIR) Post #B6mmSYrTdDgGBYTgpc by _rya_@subversive.zone
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Für Menschen, die es irgendwie passend finden und likeabel, wenn Menschen es als „Militanz“ und „gewaltvolle verbale Penetranz“ empfinden, wenn Menschen Bildbeschreibungen haben möchten: Ihr seid Teil des Problems von fehlender Inklusion. Ich bin durchaus sehr freundlich, wenn ich hier nach Bildbeschreibungen frage und das so verbal zu eskalieren, ist jetzt echt nicht auf Seiten derer entstanden, die das hier gewöhnlich wichtig finden. (Randbemerkung: Vielleicht ist aber Militanz keine ganz schlechte Idee. Freundlich hilft ja offensichtlich nicht. Es braucht neue Krüppel-Bewegungen.)#NoAccessNoPeace
(DIR) Post #B6mmSZ8UbxI92KRHM0 by _rya_@subversive.zone
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Ich habe super viel Verständnis, wenn Menschen aus irgendwelchen Gründen irgendwas nicht können. Auch bei fehlenden Bildbeschreibungen. Aber diese Eskalation ging heute von einer sehenden Person aus und wurde geliked von Menschen, die (so würde ich annehmen) gucken können. Und Militanz habt ihr an der Stelle sicher nicht gesehen.
(DIR) Post #B6mmSZOndKKrqu4Ils by _rya_@subversive.zone
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Menschen mit Behinderung sollten nicht betteln müssen für Inklusion. Punkt. Man muss den Wunsch nach Inklusion nicht besonders freundlich formulieren. Das ist nämlich Teil von Herrschaftsinstrumenten. Und genau das wurde Jahrzehnte, wenn nicht länger, Menschen mit Behinderung eingeschrieben. Dass sie doch freundlich, lieb und dankbar sein müssen, damit mal wer an sie denkt.
(DIR) Post #B6mmSZdKlHxgZyruQS by _rya_@subversive.zone
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Für die Menschen, die es als aggressiv werten, wenn Bildbeschreibungen eingefordert, nicht erbettelt, werden:Ich weiß nicht, ob ihr schon mal schmerzliche Ausschlüsse erlebt habt an irgendeiner Stelle eures Lebens. Menschen mit Behinderungen kennen das leider im Alltäglichen. Zu Beginn meiner stärker werdenden Sehbehinderung habe ich oft geweint in solchen Momenten. Auch viel draußen. Im ÖPNV. Ich habe Freundschaften verloren, weil ich gewagt habe Kritik zu formulieren an verletzendem Verhalten. Behinderungen machen vulnerabler. Traurig. Und manchmal fucking einsam. Bei freundlichen Nachfragen nach Bildbeschreibungen wird man sogar hier oft ignoriert, manchmal verspottet und neuerdings als „militant“ bezeichnet. Ich wünschte oft, ich wäre militanter, wütender und weniger verletzlich. Eine blinde Freundin hat mal zu mir gesagt: „Ich mache nur noch was mit Menschen mit Behinderung.“ Aus der langjährigen Erfahrung heraus, niemals wichtig genug zu sein, um in seinen Bedürfnissen mitgedacht zu werden. Handelt antifaschistisch und intersektional oder tretet wenigstens mit eurer ablebodied Lebenserfahrung Menschen nicht noch ins Gesicht mit Scheiß Beiträgen hier, wie schlimm sich die aufführen, die als Menschenrecht in Selbstverständlichkeit ein Mindestmaß an Barrierefreiheit erwarten.