Post B57nfIEWNLMtghGiJ6 by stephie_hamburg@norden.social
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 (DIR) Post #B57nfHjKFKPm7wfngO by stephie_hamburg@norden.social
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       »Die Frage lautet: Sicherheit für wen?Die Linke steht zunehmend unter Druck, in der Sicherheitspolitik »realistisch« zu sein und sich dem herrschenden Kurs anzupassen. Die Bundestagsabgeordnete Lea Reisner hält dagegen: Dieser »Realismus« bedeutet Eskalation.«https://jacobin.de/artikel/linke-aussenpolitik-sicherheit-frieden-eskalation
       
 (DIR) Post #B57nfHyvJKtKuJyFzk by stephie_hamburg@norden.social
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       »Es gibt gerade zwei Antworten auf dieses Dilemma. Die eine: Außenpolitik wegschieben, sich auf soziale Themen konzentrieren. Das ist fatal, denn in einem Moment, in dem Militarisierung die politische Agenda bestimmt, ist das Schweigen einer linken Partei keine neutrale Haltung. Es ist eine Leerstelle, die andere füllen.«
       
 (DIR) Post #B57nfIEWNLMtghGiJ6 by stephie_hamburg@norden.social
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       »Die andere Antwort: sich anpassen. Den Sicherheitsdiskurs akzeptieren, »sprechfähig« im gesellschaftlichen Diskurs werden. Das klingt intellektuell ehrlicher, aber es löst das Problem nicht. Wer im Rahmen des herrschenden Sicherheitsdenkens operiert, wird dort immer schwächer sein als jene, die diesen Rahmen definiert haben, und das sind rechte und konservative Kräfte.«
       
 (DIR) Post #B57nfITlSfYsRyOt4C by stephie_hamburg@norden.social
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       »Sozialer Zusammenhalt ist deshalb keine weiche Ergänzung zur Sicherheitspolitik. Er ist ihr Kern. Wer Milliarden in Rüstung pumpt und gleichzeitig Sozialabbau betreibt, verstärkt genau die Verwundbarkeit, die er rhetorisch zu bekämpfen vorgibt.«
       
 (DIR) Post #B57nfIhEeaKx7khe40 by stephie_hamburg@norden.social
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       »Eine linke Außenpolitik, die nur fragt, wie Sicherheit besser organisiert werden kann, ohne zu fragen, für wen und gegen wen, hat sich bereits entschieden. Sie hat entschieden, im bestehenden Rahmen zu operieren, und dieser Rahmen produziert verlässlich dieselben Ergebnisse: Militarisierung, Sozialabbau, eine politische Kultur, in der Verteilungsfragen als Luxus gelten.«
       
 (DIR) Post #B57nfIxBhH65vEANvc by stephie_hamburg@norden.social
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       »Die Linke kann Widerstand gegen Aufrüstung und Militarisierung organisieren oder weiter darüber diskutieren, wie sie im Sicherheitsdiskurs ernst genommen wird. Beides gleichzeitig geht nicht.«