Post AdTCp4B2Sq0v2y7VGS by StefanMuenz@social.vivaldi.net
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 (DIR) Post #AdT2Zi5hIZhif8f0xU by dejan@d-64.social
       2024-01-01T20:20:18Z
       
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       Es stimmt, dass Demokratien immer stärker und mehr geschützt werden müssen. Dafür braucht es aber auch breite und öffentliche Debatten, was eine Demokratie im 21. Jahrhundert erfordert und kann. Da sich die Welt rasant wandelt, muss auch die Idee von Demokratie angepasst bzw. weiterentwickelt werden.
       
 (DIR) Post #AdT2ZjB3G9a622AnwW by StefanMuenz@social.vivaldi.net
       2024-01-01T21:18:36Z
       
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       @dejan Genau das! Die Krise der Demokratie ist durchaus hausgemacht. Wenn Demokratie ihren Bürgern nicht (mehr) glaubhaft vermitteln kann, sie zu vertreten, dann kommt es so weit. Unsere Demokratien erscheinen der Mehrheit ihrer Bürger nur noch als von Konzernen und Geld-Potentaten finanzierte Theater, wo die wirklich wichtigen Entscheidungen nicht annähernd in die Nähe dessen geraten, was "wählbar" ist. Erschreckend ist allerdings, dass die Mehrheit derer, die das so sehen, offenbar meint, das Problem sei nur durch die Abschaffung der Demokratie und durch Rückkehr zu faschistischen Herrschaftsformen lösbar. Der Kabarettist Volker Pispers hat genau an diesem Punkt kapituliert und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
       
 (DIR) Post #AdT2ZjrwgftOB4F3nk by wauz@mastodon.bayern
       2024-01-03T11:30:08Z
       
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       @StefanMuenzWir hatten nie Demokratie. Sondern nur einen Anschein davon (siehe: https://mastodon.bayern/@wauz/111240061558051759 )Bevor wir auf Demokratie umsteigen können, müssen wir Faschismus verhindern ( vgl https://www.marxists.org/deutsch/referenz/dimitroff/1935/bericht/ch1.htm )Aber der Umstieg auf Demokratie ist erst nach einer anderen Diktatur zu haben, nämlich einer, die die Machtinstrumente des Kapitals gegen die Kapitalklasse verwendet.@dejan @LordCaramac
       
 (DIR) Post #AdTCp2uhA7LX7zSw9Q by TobiWanKenobi@kolektiva.social
       2024-01-02T17:12:25Z
       
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       @StefanMuenz Wir leben in keiner Demokratie, sondern einer Plutokratie. Würden wir in einer Demokratie leben und der Wille des Volkes für alles und jeden das oberste Maxim sein, dann würden nicht 30-40% der Wahlberechtigten bei jeder Wahl zuhause bleiben und wir hätten keine 17 Mio. Armen während 2 Familien soviel besitzen wie die untere Hälfte der Bevölkerung.Aber dank des Kapitalismus haben wir ein Bildungssystem aus dem 19. Jahrhundert, eine Medienlandschaft welche weitestgehend Hass und negative Emotionen verkauft und ohnehin nur einigen wenigen Familien gehört, eine Industrie die in allen relevanten "Märkten" Monopole hat, eine Politik wo es keinen Unterschied macht was man wählt da man nur Scheiße in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen kriegt, und eine Gesellschaft die dem Individualismus und Konsumrausch auf Kosten dieses Planeten frönt.Aber unabhängig von all dem, der Kapitalismus führt in letzter Konsequenz immer in die Autokratie, da die Macht (das Geld) sich auf immer weniger Leute konzentriert, während der große Rest immer ärmer wird. Irgendwann sind so wenige Ultra-Reiche über, dass sie die Macht an sich reißen können, wenn ihnen danach beliebt, oder sie installieren irgendwelche Puppen. Kann man wunderbar in den USA, dem Vorzeigeland des Kapitalismus, beobachten. @dejan
       
 (DIR) Post #AdTCp4B2Sq0v2y7VGS by StefanMuenz@social.vivaldi.net
       2024-01-02T17:16:55Z
       
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       @TobiWanKenobi Ich frag mich nur, ob es unter diesen Superreichen nicht auch mal Menschen mit Gewissen und Rückgrat gibt? Die könnten das System doch zum Einsturz bringen? @dejan
       
 (DIR) Post #AdTCp5AilVM08GylPM by TobiWanKenobi@kolektiva.social
       2024-01-02T17:36:49Z
       
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       @StefanMuenz Die Frage ist immer wieviel Spielraum solche Menschen innerhalb ihrer eigenen Bubble haben würden. Die Art von Reichtum erreichst du nur durch Ausbeutung (kein normaler Mensch kann durch ehrliche Arbeit Milliarden verdienen). Ausbeutung in so einem Stile benötigt ein Netzwerk von Connections, Gefälligkeiten, etc. pp. Einzelne werden das System nicht zum Einsturz bringen, aber sie könnten theoretisch  Kettenreaktionen auslösen, die ultimativ dazu führen, wenn sie sich sehr geschickt anstellen. Nur sollten wir uns bewusst sein, dass wir hier über Menschen von extremen Charakter ausgehen, welche gegen die gesamte Erziehung,  das eigene familiäre Umfeld, und die eigene Trägheit aufbegehren. Anstatt auf solche Einhörner zu hoffen, wäre es sinnvoller das System an sich zu ändern (was nicht minder-schwierig ist). Systemische Änderungen sind meist durch starke äußere oder innere Schocks in der Menschheitsgeschichte aufgetreten (z.B. 2. Weltkrieg für Europa). Wir werden bald wieder so einen Schock erleben. Die Klimakatastrophe wird nicht so lange brauchen, wie die IPCC Berichte suggerieren.@dejan
       
 (DIR) Post #AdTCp5v9yqV6SIhqnA by StefanMuenz@social.vivaldi.net
       2024-01-02T19:37:57Z
       
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       @TobiWanKenobi Aber auch die Superreichen müssen sich Gedanken machen angesichts wahrscheinlicher Schocks. Die meisten von denen sind ja schon auf irgendwelchen kostspieligen Prepper-Trips, weil es sich wohl trotz SpaceX zeitlich nicht mehr ausgeht mit der Flucht in einer Raumkapsel auf einen anderen bewohnbaren Planeten. Aber was würden die machen, wenn wir ihnen nicht ständig immer nur die Kehlenschnitt-Geste zeigen würden, sondern ihnen einen für sie sicheren und geordneten Exit aus dem Wahnsinn anbieten würden?  @dejan
       
 (DIR) Post #AdTCp6nOjBszAW5AKe by finally@mastodon.social
       2024-01-02T19:52:09Z
       
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       @StefanMuenz @TobiWanKenobi @dejan Niemand zwingt die Reichen, reich zu bleiben. Nur ihre eigene Gier. Wenn sie um ihre Sicherheit fürchten: es gibt genug Möglichkeiten, finanziell zu helfen , zu spenden, Leben zu retten usw.
       
 (DIR) Post #AdTCp8MWu3aA1lWjjM by StefanMuenz@social.vivaldi.net
       2024-01-02T20:54:38Z
       
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       @finally Naja, stelle mir das nicht so trivial vor. Ist denke ich so ähnlich, wie wenn man aus der Drogenkriminalität aussteigen will. Es braucht Aussteigerprogramme.@TobiWanKenobi @dejan
       
 (DIR) Post #AdTCp96y7OjGLnFp7A by TobiWanKenobi@kolektiva.social
       2024-01-02T21:07:10Z
       
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       @StefanMuenz Trivial ist selten etwas im Leben. Nur ist Reichtum, im Gegensatz zu einer krankhaften Sucht, nicht zwingend schlecht für die Betroffenen.Es braucht Aussteigerprogramme, ja. Aber es sollten Aussteigerprogramme der Gesellschaft sein, um aus der Idee von privatem Grundstücksbesitz und obszönem Reichtum auszusteigen. 😉 @finally @dejan
       
 (DIR) Post #AdTCpAACCsu9c5lume by StefanMuenz@social.vivaldi.net
       2024-01-02T21:35:51Z
       
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       @TobiWanKenobi Doch. In der Mehrzahl der Fälle ist es längst zwingend. Denn es handelt sich um Erben. Menschen, die nie gefragt wurden, ob sie das überhaupt wollen. Sie wurden heftigst dressiert, es zu wollen. Und dafür braucht es definitiv Aussteigerprogramme.@finally @dejan
       
 (DIR) Post #AdTCpB4YpJzWQu8vdg by TobiWanKenobi@kolektiva.social
       2024-01-02T21:54:47Z
       
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       @StefanMuenz Gibt es schon, siehe z.B. https://www.taxmenow.eu/Die meisten Menschen kommen auch gar nicht in die Nähe dieser Menschen, um solche Programme zu propagieren, und auf Eigen-Erkenntnis zu hoffen bringt nix.Abgesehen davon sehe ich persönlich keinen Grund darin die reichen Erben wie verwirrte Drogenabhängige zu behandeln. Diese Menschen und ihre Familien haben vielen Tausenden, wenn nicht Millionen Mitmenschen bewusst Leid zugefügt. Und ja, es passiert bewusst, weil sie keine ungebildeten Popelfresser sind.Besonders in Deutschland sollten die Verbrechen der reichen Familien viel stärker beleuchtet werden. Es waren eben jene Familien, welche Juden, Andersdenkende, etc. unter den Nazis in die Sklavenarbeit gezwungen haben. Aufgearbeitet wurde von diesen Verbrechen nix. Schlimmer sogar. Die selben reichen Familien haben nach dem Krieg weitergemacht und ihren Reichtum durch ihre Verbindungen und existierenden Besitztümer erweitert.Ich denke aus Sicht der Gesellschaft wäre es schon sehr kulant diese Menschen nur zu enteignen. Es wäre ebenso gerechtfertigt ihnen das anzutun, was sie anderen bis heute antun. Schließlich ist es z.B. kein Zufall dass deutsche Autohersteller in Xinjiang produzieren, um dir nur ein kleines Beispiel zu nennen.@finally @dejan