Post AdT40d6M3axSxeMssa by bernhard@mastodon.xyz
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 (DIR) Post #AdSykYk2056l2CRbOq by Rudolf_Muehland@ruhr.social
       2024-01-02T18:38:59Z
       
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       Service-tröööt 0001.24Seit dem 01.01.2024 ist der gesetzliche Mindestlohn von vorher 12€/Stunde auf 12,41€/Stunde erhöht worden.Wenn nix dazwischen kommt, wird der Mindestlohn zum 01.01.2025 auf 12,82€/Stunde erhöht.Da der Mindestlohn nicht(!) verfällt, könnt ihr ggf. auch noch ältere Forderungen gerichtlich durchsetzen.Hier eine Tabelle, damit ihr wisst, wann welcher Mindestlohn galt:https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsrecht/Mindestlohn/mindestlohngesetz.htmlUnd auf www.fau.org/vor-ort findet ihr das Syndikat in der Nähe/eurem Ort.
       
 (DIR) Post #AdSykZsvkTowa5cDuS by bernhard@mastodon.xyz
       2024-01-03T01:45:29Z
       
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       @Rudolf_Muehland Bei einer Inflation von ca. 10% müßte der Mindestlohn jetzt wie folgt steigen (in €): 12,00 +1,20 = 13,20  13,20  -12,41 ----------  0,79 €Für den #Mindestlohn ganz grob: Bei jeder geleistete Arbeitsstunde  fehlen 79 Cent Inflationsausgleich - #Kaufkraftverlust ...Das ist eine #Reallohnabsenkung.#Arbeitslohn #Aufstocker😡  Arme Menschen werden ärmer!#Armut #Armutsbetroffen #IchBinArmutsbetroffen @armutsbetroffen #Klassismus @stefanschulz@JennyGnther @wauz
       
 (DIR) Post #AdSykbGMcq9wr3aS4e by wauz@mastodon.bayern
       2024-01-03T10:47:16Z
       
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       @bernhardWobei die "Inflationsrate" ein schlechtes Maß ist, obwohl sie über einen Preisindex ermittelt wird. Tatsächlich ist die Teuerung ja für unterschiedliche Verbrauchergruppen völlig unterschiedlich, weil eben es keine allgemeine "Inflation", sondern völlig produktabhängige Teuerung gibt.Wenn das Rumpsteak teurer wird, kratzt es die, die es gewohnheitsmäßig essen, sowieso nicht, weil Nahrung für sie ein unbedeutender Posten ist. Die Teuerung bei den "Discount"-Produkten schlägt viel härter zu, weil es für die, die darauf angewiesen sind, die zu kaufen, es tatsächlich bedeutet, dass sie weniger kaufen können.Es macht tatsächlich mehr (sozialen) Unterschied, wenn "passierte Tomaten" 80 statt 60 Cent kosten.@Rudolf_Muehland @armutsbetroffen @stefanschulz @JennyGnther
       
 (DIR) Post #AdT40d6M3axSxeMssa by bernhard@mastodon.xyz
       2024-01-03T11:46:14Z
       
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       @wauz Klaro. Allgemeine Inflationsraten sind zu pauschal. ;-)
       
 (DIR) Post #AdT5C2ePVPK9LAIqIa by wauz@mastodon.bayern
       2024-01-03T11:59:32Z
       
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       @bernhardDie WiWis haben ein Problem: man müsste Inflation am Verhältnis von (verfügbarer) Geldmenge zu (verfügbarer) Gütermenge messen. Das geht irgendwie, aber ist ungenau, weil die Einschätzung von "verfügbar" schwierig ist.Andererseits haben die Preisindizes den kompletten Nachteil, dass sie in Währungsräumen, die sich über unterschiedliche politische Einheiten/Volkswirtschaften erstrecken, auch blödsinnig sind.Die Effekte, die tatsächlich auf Währungsprobleme zurückgehen, sind so nicht messbar, was den Begriff "Inflation" unbrauchbar macht.Die "Inflationsrate" hängt ganz wesentlich davon ab, welchen Preisindex man aufstellt.
       
 (DIR) Post #AdT7FNvl2nGs7E8fwG by wauz@mastodon.bayern
       2024-01-03T12:22:32Z
       
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       @bernhardNun, manchmal gibt es schon Möglichkeiten. Ein Kumpel von mir wurde vom Armutsamt genötigt, als Energiesparberater zu wirken. Da hat er gerade bei den armen Haushalten etliches gefunden. Aber das sind halt Effekte, die einmal greifen. Irgendwann kannst du nicht mehr mit "weniger" den gleichen Effekt erzielen. Am stärksten betroffen sind prekär Arbeitende. Denen fehlt es nämlich an der Zeit, um aus Rohprodukten selbst was zu machen. Und dann muss man auch eine Menge Fachkenntnisse mitbringen. Es ist nicht jedem klar, wie sehr die teuren Backofenpommes werden, wenn man sie im Backofen fertiggart.In der oberen Mittelschicht, in der es mehr "Hausfrauen" gibt, sinken daher die Kosten für eingekaufte Lebensmittel, weil viel weniger Fertigprodukte verwendet werden. (Zumindest war das in den 1990ern so. Neueste Zahlen habe ich gerade nicht.)@armutsbetroffen