Post Acnns6aS69P0SiXrA8 by sascha@loma.ml
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 (DIR) Post #AcmY2m0r8jLlPh05TM by bookstardust@bildung.social
       2023-12-13T21:05:23Z
       
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       Ich weiß, gefühlt steh ich hier alleine auf weiter Flur, aber wenn ich von meinem Mastodon Account Kontakten auf Threads und Tumblr folgen kann, während ich einigermaßen sicher und selbstbestimmt auf meiner deutschen Instanz sitze, dann ist das schon mega!Mit meiner wunderschönen Moshidon App!Ich kann alle Leute anschreiben, die ich auf Twitter anschreiben konnte.Und wer das nicht möchte sortiert halt für sich aus. Das ist doch der Inbegriff von dezentralen offenen Netzwerken.
       
 (DIR) Post #AcmY2mgKeWWjUKPD7Y by sascha@loma.ml
       2023-12-13T21:12:47Z
       
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       @bookstardust Das Problem ist das damit auch die Gefahr besteht das Inhalte von Leuten hier die das nicht wollen nach Threads und btw. auch Meta federiert werden. Und das man diese Inhalte nutzen kann um bestehende Schattenprofile zu füttern bzw. erst anzulegen. Deshalb in ich für eine absolut klare Trennung. Soll die Kommerzscheiße doch dort bleiben wo der Pfeffer wächst!
       
 (DIR) Post #AcmY2nPhvop5l3dRqa by heluecht@pirati.ca
       2023-12-13T23:29:46Z
       
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       Wie genau sollte Meta diese Profile nutzen können? Deren Bestreben ist das Verkaufen maßgeschneiderter Werbung auf Facebook oder Instagram. Dazu müssten sie aber irgendwie Deinen Fediverse-Account mit Deinem Facebook oder Instagram-Account verknüpfen, falls Du einen hättest. Und schon das wäre nicht möglich.
       
 (DIR) Post #AcmxMNVoRLyy4UvPvs by crossgolf_rebel@moppels.bar
       2023-12-13T23:44:31.509Z
       
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       @heluecht@pirati.ca du musst da keinen Acc haben, deren Schattenprofile reichen vollkommen aus.Das Konto im Fediverse ist dann nur ein weiterer Punkt, um den user besser zu identifizieren und auf anderen Wegen mit Werbung zuzuscheißen@bookstardust@bildung.social @sascha@loma.ml
       
 (DIR) Post #AcmxMOT0tFKz26chCy by heluecht@pirati.ca
       2023-12-14T04:13:35Z
       
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       Wie genau soll Meta in der Lage sein, eine Person anhand ihres Fediverse-Kontos zu identifizieren? Das wäre nur dann möglich, wenn es eine direkte Verbindung von Threads zu dieser Person gäbe. Aber nach meinem Eindruck werden bei jedem System z.B. die Bilder auf dem Server zwischengespeichert und auch sonst dafür gesorgt, dass alle Daten immer nur von Server zu Server fließen.Und auch wenn doch mal Daten fließen sollten, könnten diese nicht zu einem Profil zugeordnet werden, da es keine Beziehung einer IP-Adresse, eines Browser-Fingerprints oder Cookies zu einem "Schattenprofil" gäbe.Das ist etwas anderes als z.B. bei WhatsApp. Da sind Schattenprofile sehr effektiv, da hier die Telefonnummer als Identifikator verwendet werden kann. D.h. hier könnten Daten auf Basis der Telefonnummer von verschiedenen Quellen zusammengeführt werden.
       
 (DIR) Post #AcnjIeqmpYIyUF1kjw by bionk@dica.interfel.de
       2023-12-14T10:41:33Z
       
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       Ich verstehe durchaus den Impuls, Datensammlungen generell skeptisch gegenüberzustehen, selbst  wenn die Sammlungen nicht unmittelbar verwertbar sind. Es ist meines Erachtens ein Problem unserer Zeit, erstmal alles verfügbare einzusammeln. Und das Unwissen darüber, was wo überhaupt gesammelt und aufbewahrt wird, schafft Verunsicherung und ggf Einschüchterung. Immer wieder tauchen Leaks aus allem möglichen Kontext auf und die Betroffenen sind dem und der weiteren Verwertung einfach ausgeliefert. Die Erweiterung von Datennutzung über den ursprünglichen Zweck hinaus hat schon vor langem das generelle Vertrauen in einen respektvollen Umgang damit zerstört. Die Politik der letzten 25 Jahre hat es vorgemacht (zB Zugriff auf biometrische Ausweisdaten, persistente Störerdatenbanken, intransparenter Schufa-Score) Und der um sich greifende Digitalzwang ist nicht geeignet, dieses Vertrauen wieder herzustellen.
       
 (DIR) Post #AcnjIpO7eSudAWhW5Y by sascha@loma.ml
       2023-12-14T12:15:03Z
       
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       @bionk Ich habe mich eine Zeit lang recht intensiv und kritisch mit Big Data beschäftigt und weiß wie gefährlich das sein kann, vor allen wenn man verschiedene Datenquellen zusammen bringt. Und dabei rede ich noch nicht einmal von den Möglichkeiten die KI etc. mit sich bringen. Das Risiko besteht darüber hinaus sowohl durch die Datenkraken selbst, als auch durch staatliche Begehrlichkeiten auf diese zuzugreifen.@heluecht @bookstardust
       
 (DIR) Post #AcnjIwiaOmRNu1KSSO by heluecht@pirati.ca
       2023-12-14T13:10:41Z
       
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       Die Frage ist doch immer, mit welchem Schlüssel man die Daten zusammenführen kann. Da nimmt man ja in der Regel die Telefonnummer oder den Namen und das Geburtsdatum. Schon bei "Name + Ort" kann es aber schwierig werden. Und nachdem es im Fediverse keine Klarnamenspflicht gibt, fällt das auch weg. Dann könnte man noch eine Analyse über den Profiltext fahren. Aber auch kann man Glück haben - oder nicht. Da benötigt man dann tatsächlich eine KI, um zu schauen, ob es da Treffer geben könnte. Aber auch dann hat man noch nicht die Accountdaten mit IP-Adressen, Cookies, ... zusammengeführt.
       
 (DIR) Post #Acnns6aS69P0SiXrA8 by sascha@loma.ml
       2023-12-14T13:48:06Z
       
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       @heluecht Klar hast Du recht das es nicht einfach ist. Aber weißt Du was in fünf Jahren mit diesen Daten gemacht werden kann? Wer in fünf Jahren an der Macht ist?@bionk @bookstardust
       
 (DIR) Post #Acnns7RGvleZ6XG2Ua by heluecht@pirati.ca
       2023-12-14T14:01:55Z
       
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       Solche Daten lassen sich auch schon heute völlig geräuschlos abgreifen. Wir haben das ja auch in Friendica, das wir zumindest teilweise den Social Graph abrufen, um z.B. Fogeempfehlungen zu erstellen oder die Channels zu füttern.
       
 (DIR) Post #AcnrJ9EAgj8WKii4no by sascha@loma.ml
       2023-12-14T14:15:08Z
       
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       @heluecht Sehe ich sehr kritisch. Wobei ich denke das bei den meisten Leuten die einen Friendica Server aus Enthusiasmus betreiben da keine Gefahr besteht.@bionk @bookstardust
       
 (DIR) Post #AcnrJAZ7iJUSTzWK6C by heluecht@pirati.ca
       2023-12-14T14:40:29Z
       
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       Bei Friendica sehe ich da auch keinerlei Gefahr. Ich meinte das nur als Beispiel, dass man solche Daten ganz nebenbei sammeln kann, da AP alle diese Daten zur Verfügung stellt.Ich gehe immer noch davon aus, dass der Hauptgrund für Meta war, dass sie einer Regulierung durch die EU zuvorkommen wollten. Es wurde ja schon länger in der EU darüber diskutiert, dass große Social Media Plattformen eine Möglichkeit schaffen müssen, dass Schnittstellen zu externen Anbietern geschaffen werden müssen.