Post AZSXW6OFkBc1m87f3Q by Filibuster@troet.cafe
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 (DIR) Post #AZSDciyND3My5itjeq by Jo_Wenckebach@legal.social
       2023-09-04T22:16:02Z
       
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       Ein Logistikunternehmen beschäftigt über 50% Migrant*innen.Der Betriebsrat will, dass bei Betriebsversammlungen gedolmetscht wird. Arbeitsgericht Leipzig entscheidet:Die sollen malochen, dürfen auf der Betriebsversammlung dabei sitzen und vllt hinterher ein übersetztes Protokoll lesen, aber Verstehen wäre zuviel verlangt.Weil:- Übersetzung würde den Arbeitgeber ja Geld kosten!- Und das würde ja die Deutschen stören!🤯
       
 (DIR) Post #AZSXW3H3KV4Q6vjMum by Filibuster@troet.cafe
       2023-09-05T07:42:08Z
       
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       @Jo_Wenckebach seh ich jetzt deutlich entspannter. Wenn man in einem Land lebt und arbeitet, muss man halt auch die Sprache lernen. Wo soll da das problem sein?
       
 (DIR) Post #AZSXW46oE4TEhRwhaS by aggi61@troet.cafe
       2023-09-05T07:50:05Z
       
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       @Filibuster Sprache lernen und Sprache ausreichend gut verstehen ist aber schon ein Unterschied. @Jo_Wenckebach
       
 (DIR) Post #AZSXW4wZ7ds3HyA2G8 by Filibuster@troet.cafe
       2023-09-05T09:38:22Z
       
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       @aggi61 @Jo_Wenckebach ja, aber ich bleib dabei, wenn ich nach Frankreich auswandere bleibt mir auch nichts anderes übrig als französisch so lange zu lernen bis ich es wirklich versteh. Das Geld für den Dolmetscher investierst du deutlich besser in Sprachkurse. Und ganz klar: wenn jemand keinen Bock hat sich den Stress anzutun, dann Pech gehabt. Was ist daran nicht zu verstehen?(ok, flacher Wortwitz….)
       
 (DIR) Post #AZSXW5h0Kz19bzt7dw by aggi61@troet.cafe
       2023-09-05T09:42:25Z
       
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       @Filibuster Ja, ich versteh das schon.Andererseits sind die oft nur für niedrig bezahlte Arbeiten hier, haben für Sprachkurse weder Zeit noch Geld. Wenn sie länger hier sind sieht das dann wieder anders aus.Wenn ich ins Ausland auswandern würde, würde ich auch die Sprache lernen wollen / müssen. @Jo_Wenckebach
       
 (DIR) Post #AZSXW6OFkBc1m87f3Q by Filibuster@troet.cafe
       2023-09-05T10:16:52Z
       
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       @aggi61 @Jo_Wenckebach da sind wir halt genau am Punkt. Wenn ich an die Flüchtlinge denke, die im nächsten Amazon Verteilzentrum arbeiten, dann brauchen die halt Unterstützung Deutsch zu lernen. Aber das ist viel wichtiger als ein Dolmetscher für mich.
       
 (DIR) Post #AZSXW77z0ABy3xWBKi by Jo_Wenckebach@legal.social
       2023-09-05T10:53:26Z
       
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       @Filibuster @aggi61 Da werden Leute ohne Sprachkenntnisse eingestellt - zum Arbeiten reicht es offenbar - und somit sind sie Teil des Betriebs. Denen zu sagen: ihr nehmt so lange nicht Teil an demokratischen Prozessen der Belegschaft, zu der ihr gehört, bis ihr euch irgendwie (neben Vollzeitarbeit zu Mindestlohn) Deutsch beigebracht habt, halte ich für a) rassistisch und b) nicht konform mit dem Betriebsverfassungsgesetz.
       
 (DIR) Post #AZSXW7nSVxMw8avIyu by Filibuster@troet.cafe
       2023-09-05T11:29:19Z
       
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       @Jo_Wenckebach @aggi61 jetzt mal direkt nachgefragt: was ist daran rassistisch und warum? Was wäre die Alternative? Sie _nicht_ einzustellen bis sie ihr Deutsch Zertifikat haben? Wäre das besser deiner Meinung nach? Und wo genau verstößt das gegen welches Gesetz? Ich will es einfach mal verstehen.
       
 (DIR) Post #AZSXW8VPsWWyKvUPUu by aggi61@troet.cafe
       2023-09-05T11:32:43Z
       
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       @Filibuster Ausgrenzung, Ausbeutung.Genau so ähnlich wie bei den Spargelstechern oder den Fleischarbeitern bei Toennies. Für Arbeiten, die Deutsche nicht machen wollen sind "die" gut genug, aber nicht, um sie an unserem Leben teilhaben zu lassen und ihre Rechte zu vertreten. @Jo_Wenckebach