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       2023-07-12T09:48:39Z
       
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       Wert legen auf "gute wissenschaftliche Praxis" nützt nichts. Man muss die gute wiss. Praxis auch leben können; es dürfen keine leeren Worte sein ... Und: Dafür braucht's die guten #Infrastrukturen (zentrale Dienste) an den #Universitäten (- so generell) ... #FDM #Forschungsdatenmanagement #Forschung
       
 (DIR) Post #AXcOHDvUyWRYUGWMxU by wauz@mastodon.bayern
       2023-07-12T12:33:08Z
       
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       @FDMWas jetzt gerade mit Unis passiert, ist m.E. die logische Fortsetzung einer langen Entwicklung der Umdeutung der Universitäten.Unis wurden einmal als 'lebendige Bibliotheken' gegründet. Da wurde das vorhandene Wissen konzentriert, aufbereitet und zugänglich gemacht und zusätzlich wissenschaftlicher Nachwuchs ausgebildet.Einen weiteren Schritt haben dann die sozialistischen Staaten gemacht: die Unis sozial geöffnet, und alle Milieus teilhaben lassen. Daraus resultierte dann der Sputnik-Schock und der kapitalistische "Westen" musste das auch so halten, auch aus ökonomischen Gründen. Damit aber vollzog sich immer mehr eine andere Ausrichtung hin zu einer höheren Berufsausbildung.Mit der Entscheidung in den 1970ern, nur die nominell möglichen Studierendenzahlen zu erhöhen, ohne Kapazitäten zu ändern, war der Fokus dann auf Abschluss gerichtet, zu Lasten von Inhalt.Die jetzigen Entscheidungsträger in der Politik sind so durch das Studium gegangen - ohne wissenschaftliche Perspektive.Damit ist Sinn und Zweck jeder Uni unterlaufen.Da braucht man dann auch keine "zentralen Dienste". Letztlich wird die Uni auf die Kernfunktion "Prüfungsamt" reduziert.