Post AW5FrlMIyM9wnlbCLI by wauz@mastodon.bayern
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 (DIR) Post #AUiNqbAlHWN7IrpMrQ by MMagdowski@bildung.social
       2023-04-12T20:01:28Z
       
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       Schönes Beispiel für suboptimale Kommunikation über soziale Medien:1. Uni kündigt kurz vor langem Wochenende eine Ringvorlesung an (https://www.linkedin.com/posts/otto-von-guericke-university-magdeburg_wer-haftet-bei-katastrophen-activity-7048534606521741312-w3Da/)2. Alle sofort: Super spannend, aber gibt es auch die Möglichkeit einer Hybridteilnahme oder Aufzeichnung?3. Uni so: 😴4. Uni nach dem ersten Vorlesungstermin sinngemäß: "Wir freuen uns so sehr, dass wir wieder ausschließlich Präsenz anbieten können und nicht mehr diesen Online-Quatsch machen müssen.Live-Gespräche über alles!"🙈🤷‍♂️🤦‍♂️😒
       
 (DIR) Post #AUiNqc5prK1e9sWwoy by MMagdowski@bildung.social
       2023-04-12T20:06:06Z
       
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       Warum halte ich das für problematisch:1. Wenn man etwas schreibt und viele Leute darauf kommentieren bzw. nachfragen, sollte man gerade als Universität in der Lage sein, zeitnah und sachgerecht zu reagieren.2. Klar kann man Lehrveranstaltungen rein in Präsenz anbieten. Insbesondere VORLESUNGEN und gerade Ringvorlesungen bieten sich aber super für Hybrid- oder Streaming-Formate an, weil man damit natürlich auch - wie eigentlich gewünscht - eine größere Zielgruppe erreichen kann.
       
 (DIR) Post #AUiNqgXdJudbxFZChk by MMagdowski@bildung.social
       2023-04-12T20:11:53Z
       
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       3. Wenn man keine größere Zielgruppe außerhalb der Universität erreichen möchte, dann sollte man auch nicht über eine Pressemitteilung oder große Social-Media-Werbung auf die Veranstaltung hinweisen und damit falsche Erwartungen wecken.4. Genau vor einem langen Wochenende und einer eventuell damit verbundenen dienstlichen Social-Media-Pause zu posten, ist natürlich unklug, weil man dann möglicherweise nicht rechtzeitig reagieren kann.
       
 (DIR) Post #AUiNqi8XOBkgtzqBrk by MMagdowski@bildung.social
       2023-04-12T20:15:27Z
       
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       5. Als Pressestelle hat man naturgemäß wenig Kenntnisse über und Einfluss auf die konkrete Planung und Organisation von Lehrveranstaltung. Wenn man über oder für konkrete Lehrveranstaltungen postet, sollte man also sehr gut mit den jeweiligen Lehrpersonen vernetzt sein oder diese auch mit auf die Social-Media-Plattform holen, damit diese auch direkt dort kommunizieren können.
       
 (DIR) Post #AUiNqjiNWQ11nRcKMy by MMagdowski@bildung.social
       2023-04-12T20:18:20Z
       
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       6. Schlussendlich ist das Nichtzustandekommen eines Hybridformates bzw. einer Aufzeichnung, insbesondere unter sehr einfacher und niederschwelliger Nutzung der vorhandenen Technik im Raum ein Schlag ins Gesicht aller Personen, die sich seit Jahren für die weitere Etablierung solcher Formate z.B. zur Wissenschaftskommunikation oder Flexibilisierung der Teilnahme an Lehrveranstaltungen einsetzen.
       
 (DIR) Post #AW5FremzOkLSQV1uSm by stefan_hessbrueggen@fedihum.org
       2023-04-16T19:56:36Z
       
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       @MMagdowski es soll ein Sammelband bei rauskommen. Ist Veröffentlichung in Planung, sind viele Sprechende eher zögerlich, ihren Beitrag aufzeichnen zu lassen.
       
 (DIR) Post #AW5FrfW0hMMEg85rdY by MMagdowski@bildung.social
       2023-04-16T20:31:36Z
       
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       @stefan_hessbrueggen Aber warum ist das so?Kann man das gesprochene Wort nicht mehr verschriftlichen, nur weil es vorher aufgezeichnet wurde?Hat man Sorge, dass jemand prüft, ob der schriftliche Beitrag im Sammelband auch wirklich sinngemäß und widerspruchsfrei dem aufgezeichneten Vortrag entspricht?Es ist selbst bei uns in den Ingenieurwissenschaften nicht unüblich, erst einen Vortrag auf einer Tagung zu halten und erst danach einen Vollbeitrag einzureichen. Ich verstehe es nicht.
       
 (DIR) Post #AW5FrgJzhWL9B9TmXw by stefan_hessbrueggen@fedihum.org
       2023-04-16T20:37:40Z
       
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       @MMagdowski Ja, aber wenn sich bei genauerem Nachdenken noch was ändert, dann steht das so im Netz und man kann es nicht mehr wegmachen.  (Nicht mein PoV, aber so denken manche, gerade in den GW).
       
 (DIR) Post #AW5Frh1x45VBNU2t3w by MMagdowski@bildung.social
       2023-04-17T06:01:09Z
       
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       @stefan_hessbrueggen Vielen Dank für die offene Rückmeldung!Trotzdem kann ich die Argumentation nicht nachvollziehen. Wenn ich keine gefestige und faktenbasierte Meinung zu einem Thema habe, würde ich auch keinen Lehrvortrag im Rahmen einer Ringvorlesung darüber halten, egal ob in Präsenz, hybrid oder online, mit Aufzeichnung oder ohne. Außerdem könnte man demnach die Präsenzveranstaltung ja trotzdem synchron hybrid per Videokonferenz anbieten oder eben (ohne Aufzeichnung) livestreamen.
       
 (DIR) Post #AW5FrhqI2vlftbb5Wa by MMagdowski@bildung.social
       2023-04-17T06:06:06Z
       
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       @stefan_hessbrueggen Natürlich ist es bei Online-Übertragungen immer sehr einfach für die Zuschauenden, diese doch lokal aufzuzeichnen (z.B. einfach den Bildschirm mit OBS Studio abzufilmen).Das ungewünschte und unerlaubte Aufzeichnen von Präsenzveranstaltungen ist für das Publikum dank der uniquitären Verbreitung von Smartphones heute aber auch keine große Herausforderung.Aufzeichnung hin oder her, vielleicht sollte man einfach zu dem stehen, was man sagt, oder Unsicherheit zugeben!?
       
 (DIR) Post #AW5FriUhcg5tuwVMW0 by danvers@bildung.social
       2023-05-27T11:32:26Z
       
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       @MMagdowski @stefan_hessbrueggen @FDM wir haben selbst 2020 eine interdisziplinäre Ringvorlesung an der OVGU durchgeführt. Direkt zur Pandemie gestartet. Mit Aufzeichnungen, Podcast & anschließendem Sammelband. Wurde von der Pressestelle der OVGU nicht mal zur Kenntnis genommen. Die Publikation wurde sogar auf Bitte nicht geteilt, weil ich die Uni wechselte (W1 ohne TT). Fürchterliche Selektion und Kommunikation der OVGU an der Stelle.https://www.autonomie.ovgu.de
       
 (DIR) Post #AW5Frj9TB6hhxNZv3g by FDM@openbiblio.social
       2023-05-27T14:16:10Z
       
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       @danvers @MMagdowski @stefan_hessbrueggen Schlechte Infrastrukturen gibt es an der Uni. Neue Aufgaben (inkl. Inhalte und Tools) entwickeln sich z.T. gar nicht, & es kommt zur Ausgrenzung, wenn 'man' neue, wichtige - und vor allem DIGITALE - Bereiche aufbauen muss & nicht aus Sachsen-Anhalt kommt (keine Willkommenskultur). Ein schnelles #Veränderungsmanagement wäre erforderlich!
       
 (DIR) Post #AW5FrjyA8dFmUbIP4a by danvers@bildung.social
       2023-05-27T14:27:40Z
       
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       @FDM @MMagdowski @stefan_hessbrueggen aus meiner Sicht sind das falsches (Krisen-)Management und schlechte Führung. Veränderung und Transformation wäre für die gesamte Hochschulkultur am Standort nötig. Das beginnt bei offenener und wertschätzender Kommunikation, transparenten Prozessen und geht über Verbindlichkeit hin zu einer gemeinsamen Vision. All das Fehlanzeige an der OVGU.
       
 (DIR) Post #AW5FrkhtObpimQgvLs by FDM@openbiblio.social
       2023-05-27T14:33:51Z
       
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       @danvers @MMagdowski @stefan_hessbrueggen Volle Zustimmung!
       
 (DIR) Post #AW5FrlMIyM9wnlbCLI by wauz@mastodon.bayern
       2023-05-27T15:01:14Z
       
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       @FDMWir müssen Schulen und Hochschulen komplett neu denken. Das heißt auch Verzicht auf Abwärtskompatibilitat bis 1088.Und ich bin für eine Trennung von wissenschaftlichen Hochschulen und Berufshochschulen. Die Notwendigkeit solcher Trennung sieht man am deutlichsten in Unis mit Lehramtsstudiengängen, die die offiziell nicht existente Trennung längst praktizieren.Miese interne Kommunikation an Hochschulen entsteht durchaus auch durch die so unterschiedliche Ausrichtung der Interessen.Ja, mir ist bewusst, dass das einigen auf die Zehen tritt und andererseits Beifall bei den Leuten finden könnte, die Elitisierung vorantreiben wollen, was nicht meine Absicht ist.@danvers @MMagdowski @stefan_hessbrueggen
       
 (DIR) Post #AW5FrmFxdQg9aNde5o by MMagdowski@bildung.social
       2023-04-17T06:16:23Z
       
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       @stefan_hessbrueggen Unsere Studies haben auch Projektpräsentationen gehalten (siehe https://youtu.be/jHYFjCKvhyc) und dann ihre Beiträge verschriftlicht (siehe https://journals.ub.ovgu.de/index.php/LEGO/article/view/2072).Ich als WiMi habe Tagungsvorträge gehalten (siehe https://youtu.be/lSmz5TVEPv8) und anschließend den Beitrag geschrieben (siehe https://www.fnma.at/content/download/1529/5759).Und jetzt soll es Professor*innen geben, die das nicht auch können?Ich sehe die Veröffentlichung eines Sammelbandes weiterhin nicht als Argument für reine Präsenz.