Post AVoRCyXJEcS4dKPwMi by velospinner@swiss-talk.net
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(DIR) Post #AVoRCyXJEcS4dKPwMi by velospinner@swiss-talk.net
2023-05-19T10:22:15Z
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Das ist das Problem: "Wir haben uns gefragt, wie stark die Preise für öffentliche Verkehrsmittel gesenkt werden müssten, damit Autofahrer auf das Auto verzichten. In Wirklichkeit ändert sich nichts, wenn Bahnreisen gratis sind. Man müsste die Autofahrerinnen und -fahrer bezahlen, damit sie auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen!"Die Lösung: das Autofahren muss unattraktiver werden -> deshalb Tempo 60 auf Autobahnen#verkehrswende #mobilitätswende #autokorrekturhttps://www.blick.ch/politik/mobilitaets-professor-vincent-kaufmann-ueber-den-verkehr-der-zukunft-tempo-60-auf-autobahnen-ist-sinnvoll-id18587773.html
(DIR) Post #AVoRCzLIEmQz8LnrH6 by wauz@mastodon.bayern
2023-05-19T12:17:51Z
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@velospinnerAuf Autobahnen wäre Tempo 85 ideal, was die Transportleistung betrifft. Also an Fahrzeugen. Nicht eingerechnet die Tatsache, dass die Pkw meist nur den Fahrer transportieren.Was andere Transportmittel angeht, weiß man schon, was die attraktiv macht: Zeitgewinn. Und da ist meist nicht die netto Fahrzeit das Problem, sondern der "Verschnitt" durch ungünstige Umstiege und Taktzeiten.In Städten, deren Straßenbahnen im 10 Minuten Takt fahren, gibt es immer Auslastung.@DirtDevil
(DIR) Post #AVrRNmW8ZyJKwcEHAW by AdrianVolt@digitalcourage.social
2023-05-20T23:04:25Z
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@wauz @velospinner @DirtDevil Neulich mit der Bahn gefahren: Auf dem Großteil der Strecke fuhr der Zug 160 zwischen den Halten. Durchschnittsgeschwindigkeit der gesamten ÖPNV Strecke mit Bus, Tram Zug.... lächerliche 40 kmh. Und dabei herrschten fast ideale Bedingungen für den ÖPNV. Ich bin für ein Tempolimit aber man sollte sich nicht der Ilusion hingeben das der ÖPNV auf den meisten Strecken auch nur in die Nähe der Autogeschwindigkeit kommt. Aufgrund der langen Vorlauf und Wartezeiten im ÖPNV kann sich dieser zeitlich meist nur auf mittleren bis Langstrecken zeitlich behaupten... und auch da nur dann wenn die Züge mindestens 200 kmh aufwärts fahren.. besser wären 300 kmh.
(DIR) Post #AVsE5ybvlyo4zd4wIC by wauz@mastodon.bayern
2023-05-21T08:10:14Z
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@AdrianVoltAlso, wenn du schon anekdotisch argumentierst, dann frage ich dich mal: wieso machen Pendler in großen Verkehrsverbünden ständig die Erfahrung, dass sie mit ÖPNV weniger Zeit brauchen, als mit dem privaten Pkw?Ich gebe dir die Antwort: weil innerstädtischer Autoverkehr über eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 nicht hinauskommt.Da sind 40 für Schiene ein echt guter Wert.@velospinner @DirtDevil
(DIR) Post #AVsEXaxPJHE5k0IGS8 by DirtDevil@chaos.tips
2023-05-21T05:32:11Z
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@AdrianVolt Niemand gibt sich irgendwelchen Illusionen hin, was den ÖPNV angeht. Beim Tempolimit geht es u.a. um Klimaschutz, nicht um Zeit!Wenn du sämtlich Negativbeispiele des ÖPNV zusammenrechnest, musst du diese Zahlen auch den tatsächlichen des Autoverkehrs gegenüberstellen. Z.B. die Tankzeiten, Parkplatzsuchen, Ampelphasen, Staus usw.Da schwinden "rasante" Durchschnittszeiten auf der Autobahn sehr schnell.Aber der ökologische Fußabdruck ist dafür katastrophal!@wauz @velospinner
(DIR) Post #AVsEXc8QvldlOUSaHI by AdrianVolt@digitalcourage.social
2023-05-21T06:01:56Z
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@DirtDevil @wauz @velospinner Bei Einführung eines #tempolimit wird es ein riesiges Geschrei geben. Egal wie hoch. Wollen wir ein dauerhaftes Tempolimit so müssen wir meiner Meinung nach es zumindest in der Anfangszeit so hoch ansetzen das die Auswirkung auf die Reisezeiten marginal sind. Dafür empfehlen sich auf der AB ca 130 kmh. Tatsache ist das sich die Raserei kaum lohnt. Das bestätigen auch immer wieder Tests von nicht gerade der Umweltbewegung nahe stehenden Autozeitschriften. Wollen wir das Drittel der Bevölkerung überstimmen das kein Tempolimit haben möchte, müssen wir die 2/3 die sich ein recht hohes vorstellen können mit ins Boot holen und einen Wechsel ins andere Lage um jeden Preis verhindern. Denn sonst überlebt das Tempolimit maximal eine Legislaturperiode. CDU, FDP und #fckafd werden sich so einen Wahlkampfschlager nie entgehen lassen. Einmal eingeführt kann man es immer noch abschmelzen.... der Widerstand ist dann viel geringer.
(DIR) Post #AVsEXcwPvvcftVqVBg by wauz@mastodon.bayern
2023-05-21T08:15:11Z
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@AdrianVoltWir hatten Anfang der 1980er eine Mehrheit für ein Limit von 80 auf Landstraße und 100 auf Autobahnen. Das sind vernünftige Werte, die auch von entsprechenden Wissenschaften (auf Basis der Physik, unter anderem Schwingungslehre) als hilfreich empfohlen werden. Wenn man das einführt, ist die Positiv-Erfahrung am größten und damit auch die Akzeptanz gesichert.@DirtDevil @velospinner
(DIR) Post #AVsOlVfyjzRKxRPoPY by AdrianVolt@digitalcourage.social
2023-05-21T06:12:21Z
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@DirtDevil @wauz @velospinner Innerstädtisch verliert der Großteil des ÖPNV oft sogar gegen das Fahrrad. Was den Widerstand mancher Verkehrsunternhemen gegen Radinfrastruktur erklärt. Man hat berechtigte Sorgen Kunden zu verlieren. Aufgrund der Wartezeiten und der individuell meist suboptimalen Routenführung erreicht der ÖPNV nur geringe reale Durchschnittsgeschwindigkeiten die leider auch oft deutlich langsamer sind als selbst staugeplagte Autos. Das lässt sich systemisch nur sehr bedingt lösen. Sinnvoller wäre es daher meiner Meinung nach bei der #Verkehrswende im Nahbereich eher auf Rad/E-Bike/Leichtelektromobilität zu setzen. Das ist oft fast genauso schnell wie das Auto und schneller als der ÖPNV bei noch dazu deutlich geringeren Kosten. Auf Mittelstrecken und darüber hinaus kann dann vor allem die Bahn übernehmen. Da kann sie zeitlich viel eher konkurrieren und gleichzeitig sind die Leute bei vergleichsweise selten Fahrten auch viel toleranter bei der Reisezeit als beim Pendeln.
(DIR) Post #AVsOlWff2emQ2kH4YS by lerk@social.tchncs.de
2023-05-21T09:59:12Z
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@AdrianVolt @DirtDevil @wauz @velospinner #MdRzA und #MdRnH brauche ich 15 bis 20 Minuten, die direkte #Busfahrt dauert werktags offiziell 17 Minuten (sonntags wegen weniger Autos nur 13 Minuten), aber wegen der Fußwege und Wartezeiten an der Haltestelle ist das #Fahrrad unschlagbar.Aber ich lebe und arbeite im gleichen Stadtteil. Für viele Menschen dürfte #ÖPNV doch schneller und bequemer sein als das Rad. Ohne Autos wäre der ÖPNV durchaus flott unterwegs, vor allem #Tram #Straßenbahn.
(DIR) Post #AVsOlXbRZp06vxJDcW by wauz@mastodon.bayern
2023-05-21T10:09:46Z
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@lerkIrgendwann ist jeder Individualverkehr am Ende. Diese Erfahrung hat man in den Großstädten Chinas gemacht. Wir kommen um Massenverkehrsmittel nicht herum. Was auch wichtig ist, dass Rollifahrer nicht außen vor bleiben. Das heißt auch, dass wir nicht notwendigerweise sehr große Fahrzeuge brauchen, sondern eine enge Taktung, damit, wenn Rollstuhl/Kinderwagenplätze belegt sind, die Wartezeiten nicht zu lange werden.@AdrianVolt @DirtDevil @velospinner
(DIR) Post #AVsPmYhD6A5IZF3UXI by lerk@social.tchncs.de
2023-05-21T10:21:09Z
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@wauz @AdrianVolt @DirtDevil @velospinner Richtig. Spätestens, wenn ich mal aus gesundheitlichen Gründen nicht radfahren kann, will ich einen attraktiven #ÖPNV haben!(Hoffentlich wird die #M10-Verlängerung zum #Hermannplatz fertig, bevor ich nicht mehr radeln kann. #DieHoffnungStirbtZuletzt #Berlin #Kreuzberg #Neukölln #Tram #Straßenbahn)
(DIR) Post #AVsQbZ6NLh1Gax9Eky by wauz@mastodon.bayern
2023-05-21T10:30:24Z
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@lerkNicht nur das. Man muss auch mal mit Koffer zum Bahnhof, oder hat sonst Gründe, gerade mal kein Fahrrad mit sich haben zu wollen.Just hop on the bus, Gus! ist im Alltag dank gebührenfreier Benutzung auch ein Lifestyle.@AdrianVolt @DirtDevil @velospinner
(DIR) Post #AVvNAXsc4Ecib90ysC by AdrianVolt@digitalcourage.social
2023-05-22T20:36:01Z
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@wauz @velospinner @DirtDevil Es hängt natürlich im großen Maße von der invididuellen Route und dem genutzten Verkehrsmittel ab. In großen Verkehrsverbünden dürften S-Bahnen im allgemeinen und U-Bahnen im Besonderen einen Großteil dieser Diskrepanz erklären: Wer auf eigenem Streckenetz fast alle Hindernisse und den Verkehr umfahren kann, ist nur schwer zu schlagen was dann auch die etwas längere Anfahrtszeit zum Start-S-Bahnhof kompensiert. "Expressrouten" sind natürlich super aber wehe wenn du nicht an einer wohnst/deine Route diese nicht nutzen kann. Schon bist Du in der Straßenbahn oder dem Bus und es wird schnell zäh. Die häufigen Halte und leider auch die zumindest teilweise Führung im Straßenverkehr resultieren in einer sehr niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit. Auch fallen hier die Umwege mehr ins Gewicht. Die 40 waren auf Mittelstrecke (60 km) zwischen zwei Großstädten (Mit An und Abreise zum Bahnhof) und einem Regionalzug der den Großteil der Strecke mit stattlichen 200 gefahren ist.
(DIR) Post #AVvOXXnAexc0wN033A by wauz@mastodon.bayern
2023-05-22T20:51:24Z
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@AdrianVoltWeißt, es geht darum, die Dinge zu ändern. Nicht darum, den Ist-Zustand festzuschreiben, wie es die Autolobby will.Derzeit haben wir den sorgfältig konstruierten Sachzwang, Auto zu fahren. ÖV gibt es nur da, wo es mit reinem Autoverkehr nicht mehr gehen würde.Wahrscheinlich hätte Daimler-Benz und Continental auch gerne gemacht, was GM und Goodyear mit Los Angeles gemacht haben.Jetzt geht es darum, wieder Stadttore zu erreichten, wo ein Golf gerade noch durchpasst und die SUV steckenbleiben. Bildlich gesprochen.Und, nein, es fehlt nicht am Geld. Für Autobahnen ist es ja da. @velospinner @DirtDevil
(DIR) Post #AVvUMlcvTujEO6S6QS by AdrianVolt@digitalcourage.social
2023-05-22T21:56:40Z
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@wauz @DirtDevil @velospinner Nicht ganz sicher was du mit Schwingungslehre meinst. Mir fällt es zumindest schwer ein besseres Gefühl für eine Mehrheit der Bevölkerung rein durch andere Vibrationen/Schwingungen zu sehen. PS: Mein persönliches Tempolimit sind 120 kmh die ich nicht dauerhaft überschreite. Trotzdem fühlen sich 100 spürbar langsamer an obwohl der Unterschied nur relativ klein ist. Ich kann persönlich auch mit #Tempo100 leben, sehe aber wie gesagt bei einer direkten Einführung große Risiken das es wieder aufgehoben wird.
(DIR) Post #AVvV7ije3Alh1uz4Xw by wauz@mastodon.bayern
2023-05-22T22:05:10Z
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@AdrianVoltVerkehr auf Autobahnen kann man als Schwingungssysteme modellieren. Und damit auch die "anlasslosen" Staus erklären.Es gibt zum Thema Verkehr eine Menge Beiträge aus der Physik, die klar belegen, dass der Autoverkehr heutzutage an sich selbst erstickt.Das wurde Ende 80er oder Anfang 90er schon publiziert.Eine Menge anderer Forschungen zum Thema Stadtverkehr sind sehr viel älter und gelten immer noch.Alles, was man heute zum Thema war in den Grundzügen vor 40 Jahren schon klar.@DirtDevil @velospinner