Post AK2PI2pzfCcavaCky0 by stardenver@social.tchncs.de
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 (DIR) Post #AK2PI1GVVedq3Eau12 by stardenver@social.tchncs.de
       2022-06-01T07:26:35Z
       
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       Gerade mal aus Neugier bezüglich 9-Euro-Ticket nachgesehen. Hier wo ich wohne, müsste ich abends um 23 Uhr starten, um morgens kurz vor 6 auf der Arbeit anzukommen. Dabei muss ich 3 verschiedene Busse nehmen und einen Zug. Oder ich fahre halt weiterhin 28km mit dem Auto.
       
 (DIR) Post #AK2PI1n7YOjHgNqwqm by heluecht@pirati.ca
       2022-06-01T07:36:30Z
       
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       Oder Du fährst mit dem Auto zum Bahnhof und von da an mit der Bahn weiter.
       
 (DIR) Post #AK2PI2pzfCcavaCky0 by stardenver@social.tchncs.de
       2022-06-01T07:32:47Z
       
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       Einige Omis und Opis hier wollen übrigens nicht mit Karte bezahlen und ihr Geld in Bar ausgeben. Wenn die zum einzigen Automaten in der Gemeinde wollen und dann einkaufen im Supermarkt im selben Ort (!!), müssen sie dafür je nach Tageszeit mit 5-6 Bussen fahren. Kein Witz. Wir sprechen hier übrigens von 2-3 km. Der Grund ist, dass die Auslastung wohl berechnet wurde und man sich dann entschieden hat, die Orte in einer Art Dreieck zu befahren. Hin ist also anders als zurück.
       
 (DIR) Post #AK2RgcFJrotXbTtXkW by z428@social.tchncs.de
       2022-06-01T07:30:43Z
       
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       @stardenver Ja. Genau. Dieses Problem. Diese Diskussion hatte ich auch. Die einen nehmen es schulterzuckend zur Kenntnis, die anderen ärgern sich darüber, dass in eh schon strukturell privilegierten Regionen das Leben für drei Monate noch etwas privilegierter wird, aber in den Ecken, in denen die Dinge nicht so gut sind, alles bleibt, wie es ist. Das verstärkt das Gefühl der Abgehängtheit dort. 😟
       
 (DIR) Post #AK2Rgce8NYkCqRVMQa by heluecht@pirati.ca
       2022-06-01T08:03:43Z
       
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       Ich sehe das anders. Natürlich denke ich auch an Menschen wie meine Schwester, die in einem Dorf wohnt, wo es nicht einmal einen Laden gibt und jeder jeden kennt. Sie arbeitet im Nachbarort in einem Altersheim. Für sie würde es sich nicht lohnen, mit den Öffis zu fahren. Aber sie fährt auch alle paar Wochen mal nach Hannover oder Hamburg. Und da lohnt es sich dann eben, bis zu einem geeigneten Bahnhof zu fahren und von dort mit der Bahn weiterzufahren und am Ziel mit dem Nahverkehr zum Ziel zu kommen.
       
 (DIR) Post #AK2S4Uq13tdfZsRkQK by heluecht@pirati.ca
       2022-06-01T08:06:13Z
       
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       Es passiert immer wieder, dass Menschen mit dem "Worst-Case" argumentieren. Eine Maßnahme kann nicht immer alle glücklich machen. Ich finde z.B. diese Steuersenkung für Kraftstoffe reichlich unnötig - für mich. Für andere ist es eine Erleichterung.
       
 (DIR) Post #AK2VC4w1YJp5Q5Z15E by utzer@social.yl.ms
       2022-06-01T08:17:39Z
       
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       @heluecht naja, man zieht ja auch nicht ohne Grund in die strukturell benachteiligten Regionen, ich hab da auch was gekauft und seit dem ist eben Bahn als Transportmittel raus und geht nur noch im Notfall da einfach zu lange dauert, man fährt da eben Auto, dass war vorher ja schon bekannt und man spart ja auch 20-25% beim Kauf einer Immobilie und bei der Miete vorher aufm Land haben wir so um die 40% gespart, deswegen leben wir dort. Wir wohnen dort nicht wegen frischer Luft oder weil ÖPNV dort toll ist. @z428 @stardenver
       
 (DIR) Post #AK2VC5PRmvMItLKVwe by z428@social.tchncs.de
       2022-06-01T08:38:42Z
       
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       @Utzer Man zieht unter Umständen nicht dorthin, sondern wohnt schon dort und kommt aus verschiedenen Gründen (und seien es Pflege von Angehörigen oder die hohen Mietpreise / fehlenden Wohnungen in den Städten.....). @heluecht @stardenver
       
 (DIR) Post #AK2VC5k0YTnzv6wvzc by heluecht@pirati.ca
       2022-06-01T08:42:09Z
       
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       Meine Schwester ist damals zu ihrem damaligen Freund und späteren Mann in das Dorf gezogen.
       
 (DIR) Post #AK2VsFGHY3Djbt96Zc by z428@social.tchncs.de
       2022-06-01T08:45:14Z
       
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       @heluecht Klar, für den Fall ja. Dann sind wir aber an dem Punkt, an dem wir klarstellen müssten: Es braucht für das Land andere Transportmittel. Und vielleicht ist dort das Auto, vielleicht auch noch über ein paar Jahrzehnte der Verbrenner, das Werkzeug der Wahl, aus verschiedenen Gründen.@stardenver
       
 (DIR) Post #AK2VsFccD15Kj9awNs by heluecht@pirati.ca
       2022-06-01T08:51:06Z
       
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       Ich denke, dass der multimodale Verkehr der Verkehr der Zukunft ist. D.h. dass man verschiedene Verkehrsmittel verwendet, um am Ziel anzukommen. Und nein, der Verbrenner spielt in dem Konzept keine Rolle. Als Zubringerfahrzeug zum nächsten Bahnhof oder als Verkehrsmittel in den Nachbarort ist ein E-Auto mehr als ausreichend. Und das kann dann z.B. sogar am Bahnhof geladen werden, während man mit der Bahn weiterfährt.Gleichzeitig geht es darum, dass wir die öffentlichen Verkehrsmittel wieder stärker aufs Land bringen. d.h. dass von den Groß- und Mittelstädten ausgehend immer mehr Verbindungen aufs Land aufgebaut werden. Da ist dann auch gerade der Schienenverkehr eine gute Sache, da er komplett autonom erfolgen kann.
       
 (DIR) Post #AK2XKgHul56jUe2544 by z428@social.tchncs.de
       2022-06-01T08:55:54Z
       
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       @heluecht ... reicht nicht. Über die Frage, ob es besser ist, bestehende Verbrenner, die theoretisch noch 5..10 Jahre fahren könnten, zugunsten neu (herzustellender) e-Autos zu verschrotten, ist dort noch gar nicht gesprochen. Das treibt mich persönlich sehr um, wenn ich ehrlich bin.  2/2 @stardenver
       
 (DIR) Post #AK2XKgiVAENIp6TJVQ by heluecht@pirati.ca
       2022-06-01T09:07:30Z
       
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       Natürlich es sinnvoll, existierende Verbrenner noch weiter zu betreiben, solange sie gut laufen. Aber bei einer Neuanschaffung sollte es kein Verbrenner mehr sein. Beispielsweise hat sich der Freund meiner Schwester ein E-Auto zum Pendeln zur Arbeit in einem Nachbarort angeschafft.Bei der Netzanbindung darf man halt nicht die Hände in den Schoß legen. Mit Sicherheit sind z.B. viele dieser Häuser bestimmt für Photovoltaik geeignet. Und auch neue Leitungen zu legen ist nicht wirklich ein unlösbares Problem.Bezüglich "in meinem Umfeld": Die eigene Filterblase ist echt trügerisch. In meinem Umfeld gibt es z.B. nur wenige Menschen mit Führerschein, noch weniger haben ein Auto. Dafür habe viele dieser Menschen Lastenräder. Und im Umfeld meiner Schwester kaufen sich die Leute in der Regel Neuwagen. Die eigene Filterblase ist echt trügerisch.
       
 (DIR) Post #AK2iZEPZmdbMsLkzj6 by utzer@social.yl.ms
       2022-06-01T11:10:56Z
       
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       @heluecht Hinweis, bei uns auf dem Land fahren noch Dieselloks, bzw. ich würde es Schienenbusse nennen, eben so Nahverkehrszüge mit Dieselantrieben. Das ist spannend, manche Strecke war zur Elektrifizierung bis 199x geplant, aber bisher ist da noch nichts zu sehen. Die Eingleisige Strecke wo ich wohne wollen sie jetzt aber zur S-Bahn ausbauen, ich denke so in 10 Jahren geht das dann los mit dem Ausbau. Das wird spannend, denn in den letzten Jahren haben an der Strecke viele noch neue Häuser gebaut, was die Größe der Bahnhöfe einschränkt... und genau da wo ich wohne müsste im Grunde ein Bahnhof hin, aber da gibt es nen paar Tümpel mit Kröten, also wird da wohl kein Bahnhof gebaut werden können, damit sind es vom einen Ende der Dörfer zum Bahnhof dann 5km und am Bahnhof wie immer üblich kein Fahrradparkhaus mit Zugangsbeschränkung und kaum Autoparkplätze. Funfact, parallel zur Bahnstrecke fährt nen Bus, mit dem ist man meist gleich schnell am nächsten großen Bahnhof wo dann der RE1 fährt, wie wenn man die Bummelbahn nimmt. Em ja, da muss was passieren. @z428 @stardenver
       
 (DIR) Post #AK2iZFkWoDxJ1cZF1U by heluecht@pirati.ca
       2022-06-01T11:13:24Z
       
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       Das Problem bekommt man nicht in 2 Jahren gelöst, das geht eher um Jahrzehnte. Um so wichtiger ist aber auch, dass wir jetzt damit anfangen.