Post AELEnNFDz61uiR5FPk by ilanti@nerdica.net
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 (DIR) Post #AEGZRaw4LmI9ePsxOa by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-10T16:24:42Z
       
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       Gestern habe ich meine Kollegin besucht - Studienrätin, Kind zehn Wochen alt - Stillzeit, alleinerziehend. Eine starke Frau mit wachem Verstand. In der Schwangerschaft hatte sie - trotz vieler Anfeindungen und Standpauken aus dem Familien-, Kollegen- und Freundeskreis "den Pieks" abgelehnt. Die Informationen waren zu widersprüchlich, die möglichen Komplikationen zu beängstigend, der Sinn zu fragwürdig.Letzte Woche habe sie sich nun impfen lassen. In meinem Kopf überschlagen sich die Gedanken. Ich sage nichts, nicke wortlos. Irgendwann quält sich aus meinem Mund doch die Frage: Warum???Sie habe keine Kraft mehr, sich für jede Trambahnfahrt zum Kinderarzt beim Testzentrum anzustellen, sich beim Arzt schief anschauen zu lassen, sich vor anderen rechtfertigen zu müssen. Sie werde nun glauben... im warmen Schoß der Masse versinken, zu den "Guten"gehören... keine "falschen" Nachrichten mehr verfolgen.Ich weiß nicht, was ich sagen soll... Ich liebe diese Frau und bewundere ihren Verstand. Sie hat kapituliert, wird fortan den Großen Bruder lieben, wird vor meinen Augen religiös, konvertiert... Was macht diese Gesellschaft nur mit den Menschen???In dieser Nacht liege ich noch sehr lange wach. Entschlossen starte ich in den Tag!
       
 (DIR) Post #AEGeP70DAaHy0SSTsO by Easydor@metalhead.club
       2021-12-10T17:20:15Z
       
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       @indeepMöglicherweise hat sie sich in dem Gespräch ja mehr vor dir als vor der gezeichneten Gesellschaft rechtfertigen müssen.Sie hat einen wachen Verstand und den bewunderst du? So etwas ermöglicht, sich zu korrigieren. Vielleicht nimmst du dir ja ein Beispiel an ihr und ihrem Verstand? Gratulation deiner Kollegin!
       
 (DIR) Post #AEGf6xzA3W1ymZsXEO by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-10T17:28:13Z
       
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       @Easydor Es war kein Gespräch. Sie hat erzählt, resigniert gewirkt. Ich habe genickt und Verständnis bekundet. Die Beweggründe bleiben so oder so die falschen und stimmen nachdenklich.
       
 (DIR) Post #AEGjQTcz2BOyEp41NQ by diritschka@squeet.me
       2021-12-10T18:16:09Z
       
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       @indeep , ähnlich wie bei meiner Tochter jetzt. Noch ist sie hochschwanger, erste Impfung vor ~14 Tagen, weil ein "Frühgeburtrisiko" jetzt nicht mehr relevant ist. Wir haben sie immer unterstützt: rundherum sind alle so oft wie möglich geimpft, auch, um sie zu schützen.
       
 (DIR) Post #AEGm2aVk5gjoUxyf1E by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-10T18:45:46Z
       
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       @diritschka Klingt nach einer rundum harmonischen Entscheidung aus freien Stücken. Meinen Glückwunsch!
       
 (DIR) Post #AEGmJLUxA2SirObCXQ by bonifartius@qoto.org
       2021-12-10T18:48:53Z
       
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       @Easydor >> Sie habe keine Kraft mehr, sich für jede Trambahnfahrt zum Kinderarzt beim Testzentrum anzustellen, sich beim Arzt schief anschauen zu lassen, sich vor anderen rechtfertigen zu müssen. Sie werde nun glauben... im warmen Schoß der Masse versinken, zu den "Guten"gehören... keine "falschen" Nachrichten mehr verfolgen.> Möglicherweise hat sie sich in dem Gespräch ja mehr vor dir als vor der gezeichneten Gesellschaft rechtfertigen müssen.Sie hat einen wachen Verstand und den bewunderst du? So etwas ermöglicht, sich zu korrigieren. Vielleicht nimmst du dir ja ein Beispiel an ihr und ihrem Verstand? Gratulation deiner Kollegin!genauso wie du es - messerscharf - beschrieben hast.@indeep
       
 (DIR) Post #AEGvlEqYNsQ5vV4rse by diritschka@squeet.me
       2021-12-10T20:34:40Z
       
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       @indeep , eher nach einer ständigen Abwägung der Vor- und Nachteile mit allen Selbstzweifeln, Ängsten und Unwägbarkeiten dieser Zeit. Wir lieben uns. Das zählt.
       
 (DIR) Post #AEIBSfPrAV5XFiiU5I by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-11T11:05:22Z
       
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       @diritschka Mich beschäftigt nicht die Entscheidung. Mich beschäftigt die Form der "Willensbildung". Bei euch erfolgte sie aus freien Stücken. Im von mir beschriebenen Fall erfolgte sie durch Psychoterror. Und entgegen der offiziellen Erzählung sorgt Psychoterror nicht für Einsicht und erzeugt keine "Bereitschaft", sondern er beugt oder bricht... und das finde ich schrecklich und alarmierend.
       
 (DIR) Post #AEIRIrR9DdSUuBfNa4 by Easydor@metalhead.club
       2021-12-11T14:02:53Z
       
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       @indeepVerstehe. Danke, dass du dich von mir nicht hast ärgern lassen. Aber man kann auch aus falschen Beweggründen das Richtige tun. Aus utilitaristischer Sicht ist das Ok, weil das Ergebnis allen nützt; ihr selbst, den Mitmenschen, sogar dir. Nur wenn man das Ergebnis der Entscheidung völlig außer acht lässt, und nur das mögl. Dilemma der Beweggründe betrachtet, kommt man zu einem unbefriedigenden Urteil. Frag sie in ein paar Wochen nochmal. Evtl. denkt sie dann schon ganz anders darüber.
       
 (DIR) Post #AEJh6Hj78IiXVLwyLQ by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-12T04:34:36Z
       
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       @Easydor Nein, ich bin nicht verärgert. Du hast dich (hoffentlich) aus Überzeugung veranlasst gesehen, einen Kommentar zu verfassen und dich auf einen evtl. unangenehmen Dialog einzulassen. Das ist mutig. Das ist der Weg!Hier meine Antwort:Wenn Utilitarismus ins Spiel kommt, ist die Ethik tot. Und ja, das ist seit letztem Jahr m. E. leider der Fall. "Das Richtige" verkommt zum Blickwinkel, in Zeiten, in denen Vorschläge zur Absonderung (Quarantäne, Lager-Diskussion, Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben), materiellen Vernichtung (Stichwort Lohnfortzahlung, Berufsverbot), körperlichen Gewalt (Impflicht), Erfassung und Registrierung (geplantes Impfregister) usw. usf. sogar hier auf Mastodon - dem Hort der Moral, des Humanismus und "des Guten schlechthin" - heftigst beklatscht werden und manchem Nutzer scheinbar nicht weit genug gehen. Letztens wurde ich hier als Troll bezeichnet, weil ich Bedenken äußerte hinsichtlich des Vorschlages eines Mastodonten, Querdenkern ihre Kinder wegzunehmen oder mindestens dem Jugendamt zu melden, weil diese ihre Kinder vermutlich (!) nicht richtig erziehen würden. Da lief "das Richtige" so richtig zur Hochform auf - mit all seinen hübschen Zweigen und Auswüchsen. Schwer zu ertragen... Wenn ich diesem "das Richtige" begegne, werde ich mich dagegen positionieren, zu was auch immer mich das per Definition macht. Vielleicht bringt man ja auch mich irgendwann gewaltsam "zur Einsicht". Mein moralischer Kompass lässt sich so aber ganz sicher nicht umpolen.Ich kann mich also dieser "Der Zweck heiligt die Mittel"-Ansicht leider nicht anschließen.
       
 (DIR) Post #AEKBu4GoR2RisGMnk8 by Easydor@metalhead.club
       2021-12-12T10:19:43Z
       
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       @indeepDas stimmt, das war mein Beweggrund. Und du hast auch recht, dass diese Diskussion auch auf Seiten der Impfbefürworter Blüten treibt, die einen gewissen Sadismus oder schlicht Brutalität nicht verhehlen können. Jetzt hast du dargelegt, was dich an meiner utilitaristischen Sicht stört und führst Überzeugungen an. Aber welche sind das, wenn die Ergebnisse einer Entscheidung für die Gesellschaft als bedeutungslos anzusehen sind? 1/2
       
 (DIR) Post #AEKZQ7mLDwAby5Mvui by Easydor@metalhead.club
       2021-12-12T10:30:49Z
       
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       @indeepEs stört mich, dass das eigene Recht auf körperl. Unversehrtheit über das Recht jedes anderen darauf gestellt wird. Es wird schlicht auf die Mitmenschen keine Rücksicht genommen und keine (Mit)Verantwortung getragen.Und das in erster Instanz. Aus dieser Haltung folgen dann moralisch fragwürdige Methoden, wie man dem begegnen könnte. Das ist Hilflosigkeit. Wenn das Kind trotzt, argumentativ nicht erreichbar ist, flippt am Ende fast jedes Elternteil aus. Das ist meine Analogie dazu.2/2
       
 (DIR) Post #AEKZQ8JJFMXdcKnGIi by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-12T14:43:14Z
       
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       @Easydor Ich war früher großer Fan von "Gemeinnutz geht vor Eigennutz", "der Macht des Stärkeren", Volkswohl, Naturgesetzen und Instinkten. Damals war ich jung, kräftig, unverwund- und unzerstörbar. Ich hielt mich für einen wirklich durch und durch edlen, guten und hilfsbereiten Menschen. Damals war ich ein Nazi...Man wird älter und reifer. Eigentlich sollte dir jeder halbwegs potente Linke erklären können, warum das Recht des Einzelnen nicht vom Recht der Masse absorbiert werden darf, dass die Masse nie Quell der Innovation und Erkenntnis war und dass die oben genannten "Tugendende" in eine gefährliche Gesellschaftsform führen. Aber die Linken sind irgendwie auch nicht mehr das, was sie mal waren.Weil man das heute zum Glück erkannt hat, gibt es Menschenrechte.Hypothetisch: Würde ich nun behaupten, dass die Geimpften komplett falsch liegen, sich haben reinlegen lassen und durch Angst manipuliert werden, etc., und ich wäre mit dieser Auffassung komplett allein, dann würde ich wollen, dass man mir zuhört und dass man darüber diskutiert. Wenn man mich stattdessen mundtot macht und verhindert, dass meine Meinung publik wird, dann ist das halt keine Demokratie. Und eine Gesellschaft, die mich in der Form nicht aushält und stattdessen eine Hexenverbrennung startet, sollte man wirklich genauer unter die Lupe nehmen. Nun denken in Deutschland aber offenbar 20 Millionen Menschen, dass du falsch liegst und dass sie "das Richtige" tun... keine Ahnung, wie es dir damit geht, aber ich würde bereits bei weniger Personen anfangen zu hinterfragen. Meine Erfahrung sagt mir, dass immer irgendwas faul ist, wenn meine Meinung die Meinung der Masse ist.Jobbedingt und als Vater kann ich dir nur raten, dich von dem Gefühl der argumentativen Hilflosigkeit zu verabschieden. Das fußt auf dem Willen, jemanden "in die richtige Richtung" zu verändern - also auf dem Willen zur Manipulation. Der wiederum fußt auf dem inzwischen überholten Gedanken, dass Kinder leere Tafeln seien, die von den Erziehern beschrieben werden müssen (John Locke)Ich bin keine leere Tafel... und wenn du das für Personen wie mich erkennst und akzeptierst, verschwindet auch das Gefühl der argumentativen Hilflosigkeit und damit einhergehend der missionarische Eifer - das für mich schlimmste Übel dieser Welt.
       
 (DIR) Post #AEKi4Py1om5RayYlO4 by Easydor@metalhead.club
       2021-12-12T15:51:45Z
       
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       @indeepAlso zunächst finde ich, dass "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" und die "Macht des Stärkeren" sich diametral entgegenstehen. Aber in Naziideologie funktioniert das wohl, mag sein. Was das mundtot machen angeht, das macht doch vor allem Hetze, Bekämpfung von Medien/Journalismus und Cancelling. Alles Dinge, die ich viel mehr auf der Impfgegnerseite wahrnehme. Die Grundidee von Demokratie ist: alle dürfen sich äußern, aber dann wird gemacht, was die Mehrheit möchte. Deswegen...1/2
       
 (DIR) Post #AEKi4QQ28eUKzpf82S by Easydor@metalhead.club
       2021-12-12T15:57:47Z
       
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       @indeep...ist ja auch der Schutz von Minderheiten wichtig, das ist eine Schwäche der Demokratie, dass die prinzipiell erstmal übergangen werden. Und nur weil andere meine Meinung nicht teilen und dagegen sind, ist meine Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt.Ich habe nicht von "argumentativer Hilflosigkeit" gesprochen. Die sehe ich auch nicht. Nur von Hilflosigkeit. Wenn mein Gegenüber sich die Ohren zuhält und laut "Lalala!" singt, dann habe ich kein argumentatives Problem. 2/3
       
 (DIR) Post #AEKi4QrKVAK4MUQvaK by Easydor@metalhead.club
       2021-12-12T16:00:58Z
       
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       @indeepIch würde im Gegenzug die Behauptung aufstellen wollen, dass sich die Impfskeptiker haben hereinlegen lassen, nämlich von Ballweg und anderen Schwurblern die sich schön die Taschen vollgemacht haben mit dem Geld der Ängstlichen. Verdient wird auf beiden Seiten. Nur, wer den Verdienst auch verdient hat, das ist die Frage.3/3
       
 (DIR) Post #AEKi4RHCwx1TekXavA by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-12T16:20:09Z
       
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       @Easydor Impfskeptiker auf eine homogene verblendete Gruppe zu reduzieren, vereinfacht es natürlich schon sehr... ich habe vor knapp 30 Jahren für mich beschlossen, keiner Fahne mehr hinterherzurennen und bin damit seither gut gefahren. Ballweg ist für mich keine relevante Größe, sondern eine Randerscheinung. Die Kritik und Skepsis ist schon etwas vielschichtiger, den Impfbefürwortern aber leider oft unbekannt.
       
 (DIR) Post #AEKiVKIwylv1qtB1Zg by Easydor@metalhead.club
       2021-12-12T16:25:03Z
       
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       @indeepDamit hast du wirklich recht, ich sehe es auch nicht so undifferenziert. Aber ich habe hier nur 500 Zeichen und es kommt mir immer vor, als führte ich eine SMS-Unterhaltung. Bei komplexen Themen wie diesem funktioniert das einfach nicht. Vielleicht ist das ja auch mit ein Grund für die allgemeine Vereinfachung, weil Twitter und andere social Media eine komplexe Diskussion weder fördern, noch die Klientel dafür da ist.
       
 (DIR) Post #AEKjcxxI3cGyo8FhIm by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-12T16:37:36Z
       
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       @Easydor Du kannst den Admin deiner Instanz anschreiben und um Aufhebung der Beschränkung bitten. Meine Instanz erlaubt 5000 Zeichen. 500 sind schon echt madig...
       
 (DIR) Post #AELEnNFDz61uiR5FPk by ilanti@nerdica.net
       2021-12-12T22:26:41Z
       
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       Die Zeichenbeschränkung ist nur ein Teil des Problems. Für längere Texte braucht es dann auch Überschriften, Aufzählungszeichen usw. Mit ein Grund warum ich fast nur über friendica schreibe.
       
 (DIR) Post #AElh3dvwQUrP8fraS0 by silentbob@social.dev-wiki.de
       2021-12-25T16:45:57Z
       
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       @indeep @diritschka Ich kann da auch nur den Kopf schütteln. Ich finde es absolut verantwortungslos schwangere und stillende Frauen zu Impfen, egal mit welchem Impfstoff und gegen welche Krankheiten. Bei Ungeborenen und Säuglingen gibt es keine funktionierende Blut-Hirn-Schranke, da werden alle möglichen gefährlichen Adjuvanzien im Gehirn angelagert... Und niemand außer den Herstellern weiß, was in der Spritze drin ist, es gibt keine Volldeklaration, für KEINE Impfung.Warum müssen immer diese Propaganda Begriffe benutzt werden? Wer ist ein Impfgegner? In meinem Umfeld ist niemand gegen die Impfung, soll sich das doch jeder in kurzen Abständen spritzen was er mag, Hauptsache es gibt keinen Zwang dazu und auch keine Diskriminierung Andersdenkender.Und diesen Begriff Querdenker benutzen auch nur Menschen, die zwanghaft in Kategorien einordnen müssen, Querdenken 711 ist in meinen Augen völlig unbedeutend geworden, da wird sich wohl auch niemand mehr als Querdenker sehen. Auf den Demos sehe ich nur Regierungskritiker, die gegen den momentan krassen Faschismus sind. Es wird "Freiheit, Liebe, Demokratie" gerufen oder "Freiheit, Liebe, keine Diktatur" oder "Freiheit, Liebe, Selbstbestimmung", also klar anti faschistisch und anti totalitär. Es ist einfach ein Querschnitt durch die Bevölkerung. Überwiegend Eltern, Kinder, Senioren, Ärzte, Pflegekräfte, Erzieher etc.
       
 (DIR) Post #AEn8UyYsjPtWr4ILwG by diritschka@squeet.me
       2021-12-26T09:28:09Z
       
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       @indeep , ich musste silentbob in meiner Teergrube entsorgen, weil solche Denke mir einfach zu sehr weh tut.
       
 (DIR) Post #AEnjmAAIXX184Mr3oW by ilanti@nerdica.net
       2021-12-26T12:45:17Z
       
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       Hört sich nach blocken an - würde ich nicht machen. Wir brauchen ein Mehr an Dialog und nicht weniger.
       
 (DIR) Post #AEnjmAgCcuXPfJmXXk by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-26T16:25:48Z
       
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       @ilanti @diritschka Wenn ihr den Dialog abbrecht, hat "das System" gewonnen - "teile und herrsche"...Die Frage ist nicht, ob wir Faschismus haben, sondern, warum einer die Zustände als faschistisch empfindet, obwohl ein Großteil der Bevölkerung sich offenbar warm, wohl und behütet fühlt... warum zwischen den Rechten für Minderheiten auf einmal Unterschiede gemacht werden und das für viele völlig ok ist, warum es wieder (biologische) Unterscheidungsmerkmale und Kategorien gibt, die über Privilegien entscheiden usw. usf.Und dieser Dialog sollte unbedingt ruhig, nachdenklich, reflektierend und ohne missionarischen Eifer stattfinden. Meine Meinung.
       
 (DIR) Post #AEnmG6Wyoe2ROUrwCu by ilanti@nerdica.net
       2021-12-26T16:52:07Z
       
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       Ich bin ganz klar gegen den Dialogabbruch - ganz egal wie irre das Gegenüber argumentiert. Ob es ein System, das teilen und herrschen will, überhaupt gibt, finde ich noch nicht einmal so wichtig. Der Dialog an sich ist wichtig, damit eine Gesellschaft überhaupt funktionieren kann im Sinne einer friedlichen Weiterentwicklung.warum einer die Zustände als faschistisch empfindet, obwohl ein Großteil der Bevölkerung sich offenbar warm, wohl und behütet fühltDas könnte unter anderem daran liegen, dass schon seit Längerem - nicht erst seit Corona - eine gewisse Wurschtigkeit in Definitions- und Faktenfragen Einzug gehalten hat. Mensch gibt sich gerne "tolerant" um vielleicht unbequeme Diskussionen zu vermeiden. Standardhalbsatz der in solchen Fällen vor- oder nachgestellt wird: "Für mich ... "."Für mich ist die Schulmedizin halt nicht das Richtige.""Die Homöopatie ist besser für mich als ...""Faschismus ist für mich eher ...""Für mich ist Demokratie, wenn ..."Die in therapeutischen Situationen durchaus sinnvolle Aufforderung Ich-Botschaften zu senden ist in einem gesellschaftspolitischen Kontext nicht immer hilfreich. Das Problem bei dieser als Toleranz getarnten Beliebigkeit ist, dass sie die Basis für gemeinsame Entscheidungen so erodieren lässt, dass schon ein im Prinzip technologisch einfach zu bekämpfendes Grippevirus, zu einer ernsten Gefahr für diese Gesellschaft werden konnte. Und damit meine ich mehr die gesellschaftlichen Schäden im Zusammenhalt als die körperlichen an einzelnen Individuen ohne letzter harmlos zu finden oder gar leugnen zu wollen. Denn letztendlich sind, spätestens seit der Verfügbarkeit der Impfung, auch die meisten dieser physische Schäden eine indirekte Folge der Unfähigkeit großer Teile unserer Gesellschaft, sich auf eine naturwissenschaftlich begründete Weltsicht zu besinnen.
       
 (DIR) Post #AEnwRiKvawaJNCPGC0 by diritschka@squeet.me
       2021-12-26T18:47:45Z
       
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       @indeep @ilanti , wenn jemensch, ich jetzt nicht mehr belegen, weil ich die Beiträge der Person ja nicht mehr sehe, unserer Regierung  faschistisches Auftreten unterstellt, für ein paar Wochen Kontaktbeschränkungen, dann ist mir meine zur Verfügung stehende Geduld beendet. Da gibt es nix mehr zu diskutieren. Seid Ihr nun zu besagtem Dialog gekommen? Hat sich was verändert?
       
 (DIR) Post #AEo1Tyqtf1WuwgG9rc by montag@friendica.xyz
       2021-12-26T19:44:10Z
       
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       @indeep@diritschka@ilanti ich bin ja für einen Dialog, das geht aber nur, wenn sich beide Parteien für eine Diskussionsgrundlage im gleichen Ursache-Wirkungs-System befinden. Und wenn jemand anfängt, die momentanen Maßnahmen der Pandemiebekämpfung mit Faschismus gleich zu setzten, gibt es keine Diskussionsgrundlage und ich blocke sofort. Man sieht ja, was auf den großen unmoderierten "Sozialen" Netztwerken los ist, wo jeder so einen Mist unwidersprochen und unmoderiert in die Welt hinausposaunen kann.
       
 (DIR) Post #AEo4UwtshdgH2moDtA by krutor@loma.ml
       2021-12-26T20:18:03Z
       
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       Also inhaltlich macht es durchaus Sinn für den ÖPNV Test oder Impfung zu haben, da durch den engen Raum, geschlossene Räume und meist 15min+ an Zeit das Infektionsrisiko nicht unerheblich ist. Sogar die eher zurückhaltende STIKO empfiehlt eine Impfung für Schwangere, zumindest ab der 14. Woche [1]. Das Problem ist eben auch die Infektion von anderen nicht nur von sich selbst, dieses Risiko mindert eine Impfung. Es geht also weniger um eine Reduktion der eigenen Privilegien oder eine religöse Konvertierung (das hinkt eh ziemlich finde ich), sondern um die Vermeidung von expotentiellen Wachstum und die Gesundheit von allen.[1] https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Impfung_Schwangere_Stillende.html
       
 (DIR) Post #AEpqjCqlBmZPWUAney by ilanti@nerdica.net
       2021-12-27T08:18:09Z
       
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       Montag wrote:Dialog ... geht aber nur, wenn sich beide Parteien für eine Diskussionsgrundlage im gleichen Ursache-Wirkungs-System befindenDen Dialog abzubrechen, weil ich keine Diskussionsgrundlage sehe, führt zwangsläufig zu Gewalt, weil damit die Kommunikation unmöglich wird. Wo es keine Kommunikation mehr gibt, findet zwangsläufig kein Ausgleich mehr statt und die Gegensätze verstärken sich. Ich denke das ist für alle hier nachvollziehbar. Ebenfalls nachvollziehbar sollte sein, dass die von ungeimpften Menschen verursachten Probleme nicht verschwinden, nur weil ich mit diesen Personen nicht mehr kommuniziere.Die Lösung des Dilemmas liegt vielleicht im feinen Unterschied zwischen Dialog und Diskussion: Im Dialog lässt sich eine Diskussionsgrundlage schaffen, auf derer dann für alle Seiten fruchtbare Ergebnisse erzielt werden könnten.Definitionen frei nach Wikipedia (gekürzt):[1] Der Begriff Dialog entstammt dem altgriechischen Substantiv διάλογος diálogos „Unterredung, Gespräch“, das selbst von dem altgriechischen Verb διαλογίζομαι dialogísomai „sich unterreden, meditieren“ abgeleitet ist. Sinngemäß bedeutet ungefähr διά-λογος diá-logos „Fließen von Worten“.[2] Eine Diskussion ist ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, in dem ein bestimmtes Thema untersucht (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Das Wort Diskussion stammt vom lat. Substantiv discussio „Untersuchung, [...] Prüfung“ ab.
       
 (DIR) Post #AEpqjDLFMQxN32R9BA by diritschka@squeet.me
       2021-12-27T16:10:45Z
       
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       @ilanti @montag @indeep , ich weiß jetzt nicht, wieso ein "ich rede nicht mehr mit dir und teile auch keine infos mehr mit dir" zu Gewalt führen soll. Corona ist (hoffentlich) bald Geschichte und wir werden alle ein gemeinsames Leben in DE weiter gestalten. "Er" darf sich gerne weiter auf nen Stuhl stellen und seine kruden Theorien weiter verbreiten. Er spukt mir eben nur nicht mehr in meine Timeline. Vielleicht wäre eine "Dialog"reduktion auf einen (diesen) Thread eine passende Lösung.
       
 (DIR) Post #AEpqjDrrPB2ogBhC0u by indeep@social.dev-wiki.de
       2021-12-27T16:53:04Z
       
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       @diritschka @montag @ilanti Ich kann die persönliche Schmerzgrenze im Dialogverlauf schon nachvollziehen. Im beleidigenden Bereich (Schwurbler, Covidiot, Aluhutträger, Nazi etc.) erschließt sich mir der "kreative Aspekt" auch nicht mehr und ich nehme mich kommentarlos raus und bereinige meine Timeline - eine persönliche Entscheidung, die man nicht unbedingt diskutieren muss. In der Faschismus-Frage bewegen wir uns im Definitionsbereich. Den empfinde ich nicht als beleidigend, aber als weltanschaulich schmerzhaft. Und wenn es in diesem Bereich schmerzt, dann sollte man schon nach der Ursache suchen. Aber ja - den Diskussionspartner suche ich mir auch ganz gern selbst aus, und mein Blockierverhalten ist da - zugegeben - stark von meiner Tagesform abhängig. Um auf den Punkt zu kommen: Ich kann's nachvollziehen, aber es ist immer irgendwie schade, da sich eine Tür schließt.