Post 9z1JPwCWNdGJRfBS88 by dagaz@social.tchncs.de
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(DIR) Post #9yvJJbUQUQ1uQwja88 by kuketzblog@social.tchncs.de
2020-09-07T10:10:52Z
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Schickt mir mal bitte die häufigsten Argumente (bzw. Mythen) die Microsoft-Befürworter nennen, um die "alternativlose" Einführung von Microsoft (O365) an Bildungseinrichtungen zu begründen.Danke! ❤️
(DIR) Post #9yvJJbf3qsXKxvi4hs by jrt@chaos.social
2020-09-07T11:03:13Z
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@kuketzblog "Das ist der Industriestandard" und "Das Lehrerkollegium benutzt privat auch Microsoft Office" scheinen die einzigen Argumente zu sein. Selbiges gilt für Windows.Und häufig Argumente im Stil von: "Nobody ever got fired for buying IBM"Lerntransferfähigkeit scheint aktuell sehr außermode gekommen. Siehe auch Abituraufgabenkritik
(DIR) Post #9yvJJbviqvrdnbVNg0 by TheDoctor@social.privacytools.io
2020-09-07T12:10:19Z
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@jrt @kuketzblog Vielleicht mal eine dumme Frage: Stimmt das mit dem Industriestandard denn nicht? Außerdem ist es nicht normal, dass Menschen das benutzen wollen, was sie kennen?
(DIR) Post #9yvJJc5eG1nuIO9J9E by kirschwipfel@nerdculture.de
2020-09-07T18:13:18Z
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@TheDoctorWenn Bildungseinrichtungen Konzepte vermitteln - und das ist ja ihre Aufgabe - dann können die Lehrnenden doch auch mit Nicht-Standard umgehen. Und das hilft spätestens dann, wenn MS mal wieder die Oberfläche umgestaltet.@jrt @kuketzblog
(DIR) Post #9yvJzlD6jrMykCjf3A by kirschwipfel@nerdculture.de
2020-09-07T18:21:00Z
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@kuketzblogUnser Dienstleister hat es empfohlen (er kennt nichts anderes, und wir selbst heben keine Ahnung und keine Lust, uns damit auseinanderzusetzten)
(DIR) Post #9yzlqhdP3RuWUHO9U8 by dagaz@social.tchncs.de
2020-09-07T12:45:33Z
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@kuketzblog(In meinem Fall eine Universität)- Das ist Standard!- Libreoffice sieht doof/anders/nicht schön aus/ist unmodern.- LibreOffice ist ja mit nichts kompatibel- Citavi hat kein Plugin (mit Prämisse: Citavi ist alternativloses Nonplusultra Literaturmanagement; Zotero und andere sind unbekannt)- Nutzt ja sonst keiner was anderes- Professor will sich nicht umgewöhnen- Kollegen können schon mit Word nicht produktiv arbeiten, in LibreOffice würde das dann auffallen.- Gewöhnung
(DIR) Post #9yzlqid5M7FbZaFPd2 by domodak@miniwa.moe
2020-09-09T21:51:59.488511Z
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@dagaz @kuketzblog “Kollegen können schon mit Word nicht produktiv arbeiten, in LibreOffice würde das dann auffallen.”Ich stelle mir dieses Argument gerade auf anderen Gebieten vor. Zum Beispiel gegenüber dem Finanzamt oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft:“Wir können hier doch nicht einfach Buchhaltungssoftware einsetzen. Dann müsste der Chef zugeben, dass er von Mathe keine Ahnung hat.”
(DIR) Post #9z1GjGnPjUUUxWxzuq by dagaz@social.tchncs.de
2020-09-10T09:34:44Z
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@domodak @kuketzblog Meiner Wahrnehmung nach gibt es kaum einen Bereich mit größerem "Werkzeugdilletantismus" als im wissenschaftlichen Arbeitsumfeld, wenn es um Office-Anwendungen geht. Jeder Autodidakt dilletiert da so gut er eben (ohne lästige Schulungen) kann und nutzt eigentlich kaum Funktionen.Wenn Kollegen mit LibreOffice arbeiten, dann sind das häufig diejenigen, die genau wissen warum. Da fällt das dann halt auf, wenn man eigentlich keine Ahnung von Textverarbeitung hat.
(DIR) Post #9z1GjGwHCXa1P174jI by dagaz@social.tchncs.de
2020-09-10T09:38:53Z
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@domodak @kuketzblog Da scheint es halt auch eine sehr große Fortbildungsunwilligkeit zu geben. (Oder eher Technophobie?) Textverarbeitung ist ja "was mit Technik" und nicht Wissenschaft. Und inkorporiertes kulturelles Kapital (in Form von Promotion und Habilitation) helfen anscheinend kaum dabei, einzusehen, dass "5 Stunden Einführung in Programmbenutzung" regelmäßig eine Investition ist, die sich nach 1-2 Monaten amortisiert hat...
(DIR) Post #9z1GjH8gSPVM1Uuz4K by domodak@miniwa.moe
2020-09-10T15:12:49.332867Z
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@dagaz @kuketzblog Da scheint es halt auch eine sehr große Fortbildungsunwilligkeit zu geben. (Oder eher Technophobie?) Ich weiß nicht viel vom “wissenschaftlichen Arbeitsumfeld”. Aber als Außenstehender könnte man manchmal den Eindruck gewinnen, als ob “LaTeX” in etwa so sehr zu “Wissenschaft” gehöre wie “Deutscher Meister” zu “FC Bayern München”.:blobfoxcrylaugh:
(DIR) Post #9z1JPwCWNdGJRfBS88 by dagaz@social.tchncs.de
2020-09-10T15:21:33Z
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@domodak @kuketzblog LaTeX ist IMHO vor allem in MINT-Fächern verbreitet. Bei Geistes- und Gesellschafts und Sprachwissenschaften ist meiner Erfahrung nach Word dominant.Ich komme aus der Erziehungswissenschaft und habe (glaube ich) erst zwei in LaTeX verfasste Hausarbeiten benotet. Bei einer weiß ich, dass sie in InDesign gemacht wurde. Ein paar mal gab es LibreOffice und Word ist halt die Masse. Kollegen kenne ich keine, die mit LaTeX arbeiten. Einige wenige arbeiten mit LO ;)
(DIR) Post #9z1JPwRPUHAiBq9LKy by dagaz@social.tchncs.de
2020-09-10T15:23:53Z
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@domodak @kuketzblog Wobei auch Lehramtsstudierende aus den MINT-Fächern fast ausschließlich mit Word zu arbeiten scheinen, wenn sie für den pädagogischen Teil Hausarbeiten und Ausarbeitungen verfassen.Das verwundert z. T. aber auch nicht, weil viele Professoren/Lehrende auch Vorlagen (nur für) Word herausgeben, die genutzt werden sollen.
(DIR) Post #9z1JPwd6mmWsm7cgZU by domodak@miniwa.moe
2020-09-10T15:42:56.666177Z
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@dagaz @kuketzblog “LaTeX ist IMHO vor allem in MINT-Fächern verbreitet. Bei Geistes- und Gesellschafts und Sprachwissenschaften ist meiner Erfahrung nach Word dominant.”In Geistes- und Sprachwissenschaften kommen ja auch eher selten mathematische Formeln vor.:blobcatgooglyshrug:“Das verwundert z. T. aber auch nicht, weil viele Professoren/Lehrende auch Vorlagen (nur für) Word herausgeben, die genutzt werden sollen.”Was der Bauer nicht kennt…