            **********************************************

                                MakeCD

                       Version 3.1b (09-04-1998)

                      Deutsches Benutzer-Handbuch

            **********************************************

Crack Warnung:
     Wir haben einige "100 % cracked" Versionen von MakeCD erhalten,
     die sich aber gar nicht wie voll registrierte Versionen verhalten
     haben. Stattdessen gaben sie vor zu funktionieren, aber das
     Resultat entsprach berhaupt nicht den Erwartungen, die diese
     Version geweckt hatte. Bitte verwenden Sie diese Cracks nicht und
     machen Sie uns auch nicht dafr verantwortlich. Holen Sie sich
     stattdessen die kaum eingeschrnkte Version von der MakeCD
     Homepage: `http://makecd.core.de/'

     Wenn sich aufgrund von zuknftigen, eventuell funktionierenden
     gecrackten Versionen von MakeCD kaum noch jemand registrieren lt,
     werden wir die Weiterentwicklung von MakeCD einstellen, da sie uns
     neben sehr viel Zeit auch noch jede Menge Rohlinge kostet und wir
     nicht auch noch draufzahlen mchten. *Wir* bentigen *keine* neuen
     Treiber und neue Features fr MakeCD -- das schliet auch DAO
     ("Disc-At-Once") ein!

Registrierte Benutzer:
     Bitte verwenden Sie in Ihrem eigenen Interesse auf gar keinen Fall
     gecrackte/vernderte Versionen von MakeCD, sondern besorgen Sie
     sich immer unvernderte Versionen und schalten Sie diese mit Hilfe
     Ihrer Registriernummer frei.

Binaries testen:
     Sie knnen die wichtigsten Programmteile dieser
     MakeCD-Zusammenstellung auf nderungen von einem Virus oder
     Cracker hin berprfen lassen. Dazu mssen Sie lediglich auf den
     folgenden Knopf klicken. Beachten Sie aber bitte, da der
     Virus/Cracker unsere `CRCList-binaries' verndert haben knnte, so
     da der folgende Test erfolgreich ist, *obwohl* jemand in den
     Binaries herumgepfuscht hat. Um vollstndig sicher zu sein, mssen
     Sie die PGP-Signatur von `CRCList-binaries' berprfen. Den
     passenden PGP public key knnen Sie auf unserer Homepage finden.

     Wenden Sie diesen Test bitte an *bevor* Sie MakeCD per
     Registrierfenster registrieren, da die Registrierung nderungen an
     den Binaries vornimmt.

                         >>> @{"TESTE" SYSTEM "Run Execute //briktest-from-doc"} MakeCD Binaries! <<<

     Bitte beachten Sie, da Sie fr diesen Test dieses Dokument von der
     Workbench aus gestartet haben mssen. Sonst knnte es passieren,
     da nicht alle Dateien gefunden werden und der Test nicht
     funktioniert.

Rechtliches
***********

Wie bei fast jedem Software-Produkt, gibt es auch bei MakeCD ein paar
rechtliche Dinge zu beachten, die Sie vor der ersten Benutzung lesen
mssen:

Copyright
=========

MakeCD unterliegt dem Copyright 1996-1998 von Angela Schmidt und
Patrick Ohly. Alle Rechte an der Software und der Dokumentation
vorbehalten. Kein Teil dieses Produkts darf in irgendeiner Form ohne
vorherige schriftliche Genehmigung der Autoren vervielfltigt,
verarbeitet, verndert oder verbreitet werden.

Fr die frei verteilbare, unregistrierte Version von MakeCD gilt eine
besondere Regelung bezglich der Vervielfltigung und Verbreitung.

Haftungsausschlu
=================

Die Autoren knnen in keinem Fall fr irgendwelche mittel- oder
unmittelbaren Schden haftbar gemacht werden (dazu gehren ohne
irgendwelche Einschrnkungen auch Schden durch Verlust von
Geschftsertrgen, Betriebsstrung oder andere finanzielle Verluste),
die durch Gebrauch oder Nichtgebrauch dieser Software entstehen. Dies
gilt auch in dem Fall, da die Autoren von der Mglichkeit solcher
Schden in Kenntnis gesetzt wurden.

Vernderungen
=============

MakeCD darf *nicht* verndert (gepatcht) werden. Wer dies trotzdem tut,
sollte sich nicht ber eventuelle sehr unliebsame Nebenwirkungen
wundern.

MakeCD darf natrlich *nicht* in vernderter Form weitergegeben werden
-- dies gilt auch dann, wenn als Basis eine frei kopierbare Version
diente.

Wenn eine nderung sinnvoll ist, lohnt es sich, mit den Autoren Kontakt
aufzunehmen -- vielleicht ist die gewnschte nderung dann ja schon in
der nchsten Version enthalten.

Warenzeichen
============

Die in dieser Dokumentation erwhnten Soft- und Hardwarebezeichnungen
sind in vielen Fllen auch Warenzeichen und unterliegen als solche den
gesetzlichen Bestimmungen.

Lizenzvereinbarung
==================

Dieser Vertrag ist eine rechtliche Vereinbarung zwischen Ihnen, dem
Endanwender und den Autoren von MakeCD. Durch den Gebrauch der Software
erklren Sie sich mit den Bedingungen einverstanden.

Wenn Sie die *registrierte* Version mit gltiger Registriernummer
verwenden, erhalten Sie das Recht, *eine* Kopie der Software auf
*einem* einzelnen Computer zu benutzen (d. h. mit *einer*
Zentraleinheit, an nur *einem* Betriebsort). Auch wenn Sie von uns eine
TAO- und eine DAO-Registriernummer erhalten haben, drfen Sie diese
*nicht* auf zwei verschiedenen Computern verwenden, sondern nur auf
*einem einzigen Computer an einem einzigen Betriebsort*.

Details ber Ihre Nutzungsrechte entnehmen Sie bitte dem Abschnitt
*Note Registriergebhren: LREGF.

Wenn Sie eine registrierte Version von MakeCD an eine andere Person
verkaufen mchten, mssen uns *beide* Parteien darber informieren. Wir
werden dann die alte Registriernummer sperren und dem neuen Kufer
gegen eine Bearbeitungsgebhr von 5 DM plus Versandkosten eine eigene
Registriernummer zukommen lassen. Wenn Sie auch fr Disc-At-Once
registriert sind, *mssen* Sie *immer* Ihre TAO- und die DAO-Nummer
*gleichzeitig* an ein und dieselbe Person verkaufen.

Falls Sie eine *unregistrierte* Version von MakeCD verwenden, drfen
Sie beliebig viele Kopien gleichzeitig verwenden und sie kostenlos an
beliebig viele Leute weitergeben. Wer MakeCD lnger als 4 Wochen
benutzen mchte, *mu* eine Lizenz erwerben, auch wenn ihm die
*unregistrierte* Version von MakeCD von der Funktionalitt her
ausreichen wrde. Es gibt eine einzige Ausnahme: Wer MakeCD
*ausschlielich* zum Auslesen/Abspielen von CDDA-Daten verwendet und
weder ISO-Images erzeugt, noch CD-Rs brennt, der braucht sich nicht
registrieren zu lassen, darf aber auch keinen Support von den Autoren
erwarten.

Eine *unregistrierte* Version von MakeCD erkennt man daran, da beim
Starten ein Dialogfenster erscheint, das Registriernummer und
Benutzer-Adresse anfordert. Nur wenn *alle* diese Felder leer sind
(ohne Vorgabe-Werte), handelt es sich um eine unregistrierte Version.
Am besten whlt man aber den sicheren Weg und gibt einfach nur
Original-Archive weiter -- da kann man dann nichts falsch machen.

Registrierung
=============

Falls Ihnen MakeCD gefllt, sollten Sie sich registrieren.  Die
Entwicklung von MakeCD kostet sehr viel Zeit und Geld, und wir bitten
Sie ernsthaft darum, uns zu untersttzen, wenn Sie MakeCD mgen.

Falls allerdings die unregistrierte Version von MakeCD unter Ihrer
Konfiguration nicht funktioniert, dann registrieren Sie sich bitte
nicht und verwenden Sie MakeCD nicht lnger. Einige Leute denken
offenbar, da wir ihr System untersttzen *mssen*, nachdem sie sich
registriert haben. Aber so funktioniert das nicht. Natrlich geben wir
wirklich unser bestes, um alle Systeme zu untersttzen, aber oft
*knnen* wir bestimmte Konfigurationen einfach nicht untersttzen, z.
B. wenn das System SCSI-Probleme hat oder wenn wir die
Programmierdokumentation zu einem Brenner nicht auftreiben knnen. Da
wir aber keine unzufriedenen Benutzer haben mchten, bitten wir Sie
ernsthaft darum, sich nicht registrieren zu lassen, wenn Sie mit der
aktuellen Version von MakeCD nicht zufrieden sind, und MakeCD nicht
weiter zu verwenden.

Wenn die unregistrierte Version von MakeCD Ihre Hardware nicht
untersttzt, wird auch die registrierte Version von MakeCD Ihre
Hardware nicht untersttzen. In diesem Fall sollten Sie von Zeit zu
Zeit Updates von MakeCD ausprobieren und sich registrieren lassen,
nachdem Sie ein Update gefunden haben, das Ihre Hardware untersttzt.

Wir behalten uns vor, einzelne Registriernummern in spteren Versionen
von MakeCD ohne Nennung von Grnden zu sperren.(1)

Registriernummern sind fr die aktuelle Version und hufig auch fr
Folgeversionen von MakeCD gltig. Bei groen Neuerungen kann ein
Update-Betrag fllig werden.

---------- Funoten ----------

(1)  Trotzdem haben wir natrlich nicht vor, dies ohne einen guten
Grund zu tun.

Einschrnkungen in der unregistrierten Version
----------------------------------------------

Verglichen mit der registrierten Version weist die unregistrierte
Version folgende Einschrnkungen auf:

   * Beim Erstellen des Images kann der Name der erzeugten CD-ROM nicht
     frei gewhlt werden. Auerdem kann "Publisher" nicht angegeben
     werden.

   * Es knnen maximal 10 Tracks auf eine CD-R gebrannt werden.

   * Im Disc-At-Once (DAO)-Modus kann nur im Testmodus gebrannt werden.
     (Im Track-At-Once (TAO)-Modus kann die unregistrierte Version von
     MakeCD sowohl im Test-Modus als auch richtig brennen).

Gecrackte Versionen von MakeCD funktionieren oftmals berhaupt nicht.
Vor der Benutzung von gecrackten (vernderten) Versionen wird hiermit
ausdrcklich gewarnt!

Registriergebhren
------------------

Da wir der Meinung sind, da ca. 200 DM bis 400 DM fr einen privaten
Nutzer normalerweise ein sehr schmerzhafter Betrag ist, wir aber
trotzdem (wie alle anderen Anbieter von CD-Brenn-Software) irgendwie
auf unsere Kosten kommen mssen, haben wir uns etwas ausgedacht:

Es gibt drei Klassen von Lizenznehmern. Je "gewerblicher" der Anwender
unser Programm nutzt (und je mehr Geld er damit erwirtschaftet), desto
hher ist seine Registriergebhr fr MakeCD. Private Nutzer zahlen
demnach sehr wenig. Nutzer, die gegen Entgelt CDs fr Dritte brennen
mchten, zahlen einen momentan marktblichen Preis. Und Nutzer, die die
CDs in einem Prewerk vervielfltigen (und in der Regel verkaufen)
lassen mchten, zahlen einen jeweils direkt mit den Autoren
auszuhandelnden Preis. Es sind hier verschiedene Lizenzvereinbarungen
denkbar - reden Sie mit uns!

Wir hoffen, da das ein fairer Kompromi ist. Denn warum soll jemand,
der CDs nur zum "Privatvergngen" brennt, genausoviel zahlen mssen wie
jemand, der durch das Vervielfltigen und den Verkauf einer gebrannten
CD fnfstellige Summen erwirtschaftet?

Bitte bedenken Sie, da die Entwicklung dieses Programmes mit nicht
unerheblichen Investitionen verbunden war. Wenn Sie das Programm nutzen,
denken Sie bitte ernsthaft ber eine Registrierung nach und untersttzen
Sie somit die Weiterentwicklung von MakeCD, denn auch die
Weiterentwicklung wird noch einige Kosten verursachen!

Private Nutzer
     Die Registrierung kostet 75 DM (DAO: 40 DM mehr). Man darf mit
     MakeCD erstellte und/oder gebrannte Musik- oder Daten-CDs
     *ausschliesslich* fr den privaten Bedarf verwenden. Der Verkauf
     von CDs, die mit MakeCD erstellt wurden, ist nicht erlaubt.  Das
     Feld "Publisher" bei selbsterstellten Daten-CDs wird mit einem
     Standard-Text ausgefllt und kann daher nicht frei gewhlt werden.

CD-ROM-Brennservice, nicht-gewerbliche Vervielfltigungen
     Die Registrierung kostet 300 DM. Sie liegt damit in dem
     Preisbereich, der auf dem AMIGA zur Zeit fr CD-Brenn-Programme
     blich ist. Die gebrannten CDs drfen an die jeweiligen Kunden
     verkauft werden, wo sie aber nicht mehr weiter gewerblich
     vervielfltigt werden drfen.  Insbesondere drfen CDs, die mit
     dieser Lizenz erzeugt wurden, nicht in Prewerken vervielfltigt
     werden. Das Feld "Publisher" bei selbsterstellten Daten-CDs wird
     mit einem Standard-Text ausgefllt und kann daher nicht frei
     gewhlt werden.

CD-Hersteller, gewerbliche Vervielfltigungen
     Hierfr gibt es keinen Standard-Preis. Interessenten setzen sich
     bitte direkt mit Angela Schmidt oder Patrick Ohly in Verbindung.
     Es wird dann ein Lizenzvertrag ausgehandelt. Dieser Lizenzvertrag
     wird auch Vervielfltigungen in Prewerken erlauben. Auerdem ist
     das Feld "Publisher" bei selbsterstellten Daten-CDs frei whlbar.

Im Feld "Application-ID" wird bei selbsterstellten Daten-CDs in jedem
Fall die Seriennummer (nicht zu verwechseln mit der kryptischen
Registriernummer) des registrierten Benutzers eingetragen. Dadurch ist
es den Autoren von MakeCD mglich, herauszufinden, mit welcher
Registriernummer Daten-CDs erstellt wurden.

Ein gedrucktes und gebundenes Handbuch mit ber 140 DIN-A4-Seiten ist
fr 15 DM extra erhltlich. Wenn Sie bereits registriert sind, knnen
Sie es auch einzeln anfordern.

Zustzlich zu der Lizenzgebhr und/oder dem Handbuch fallen noch
folgende Versandkosten an:

Versandkosten innerhalb Deutschlands
     5 DM fr die Programmdiskette oder Diskette mit Handbuch.

Versandkosten innerhalb Europas
     5 DM fr die Programmdiskette
     15 DM fr die Programmdiskette mit Handbuch.

Versandkosten auerhalb Europas (Luftpost)
     5 DM fr die Programmdiskette
     25 DM fr die Programmdiskette mit Handbuch.

Express-Versand
     15 DM *zustzlich*. Die Registrierung wird dann sofort bearbeitet
     und per Express verschickt. Aber auch normale Registrierungen
     werden durch Katrin recht schnell bearbeitet -- etwa einmal pro
     Woche, meist am Wochenende.

     Bitte beachten Sie aber, da auch Katrin hin und wieder mal im
     Urlaub ist -- meist irgendwann ber Pfingsten oder im August oder
     September, sowie Anfang Januar. Whrend dieser Zeit (gewhnlich
     ein bis drei Wochen) knnen Registrierungen leider nicht
     bearbeitet werden. Wir bitten um Ihr Verstndnis.

Nachnahme (nur innerhalb Deutschlands)
     9,50 DM zustzlich. Das ist aber eigentlich nur bei telefonischen
     Registrierungen sinnvoll.

Also kostet eine normale Registrierung von MakeCD Private inklusive
Versand und ohne Handbuch innerhalb Europas 80 DM. Mit DAO wren es 120
DM. Express-Versand in die USA mit Handbuch wrde 75+15+20+15=125 DM
(Registrierung + Handbuch + Versand + Express) kosten.

Innerhalb Deutschlands knnen Sie einen Scheck schicken. Das ist die
sicherste und daher bevorzugte Methode. Auf eigenes Risiko knnen Sie
natrlich auch Bargeld beilegen. Notfalls kann die Sendung auch per
Nachnahme verschickt werden (9,50 DM extra; dieser Betrag enthlt
bereits die 3 DM Gebhr, die Ihr Postbote fr das Bettigen Ihre
Trklingel in jedem Fall einbehlt).

Auerhalb Deutschlands knnen Sie zwar auch per Scheck bezahlen, aber
beachten Sie dann bitte, da es hufig Unmengen Geld kostet, den Scheck
einzulsen (20 DM sind da keine Seltenheit). Stellen Sie daher bitte
sicher, da der entsprechende Betrag brigbleibt, wenn wir den Scheck
einlsen -- ansonsten kann die Registrierung leider nicht durchgefhrt
werden.

Da auslndische Schecks hufig rger verursachen (Euro-Schecks in DM,
sowie Schecks, die von einer deutschen Bank kommen sind hingegen
problemlos), bevorzugen wir bei Registrierungen aus dem Ausland
Postanweisungen oder Bargeld (mglichst DM, notfalls auch US Dollar zum
aktuellen Umtauschkurs plus 10 %).

Schicken Sie Ihre Registrierung (auf Deutsch, Englisch oder notfalls
auch Franzsisch) an:

Katrin Schmidt
Finkenweg 26
89233 Neu-Ulm
Deutschland
Tel.: 0731/712316 (9:00 bis 21:00 MET)

Falls Sie weitere Fragen haben, dann lesen Sie bitte zunchst *Note
FAQ: MF000.

Firmen, die MakeCD vertreiben
-----------------------------

Falls Sie MakeCD aus irgendwelchen Grnden nicht direkt bei den Autoren
bestellen mchten, knnen Sie auch bei folgenden Distributoren oder bei
Firmen, die von diesen Distributoren beliefert werden, bestellen:

HiSoft
     Distributor fr Grobritannien (englische Version)
     HiSoft Systems
     The Old School
     Greenfield
     Bedford MK45 5DE
     England
     Telefon: 01525 718181
     Fax: 01525 713716
     EMail: sales@hisoft.co.uk
     Web: http://www.hisoft.co.uk/
     Preis: 39,95 einschlielich englischem Handbuch

Oberland Computer
     Distributor fr Deutschland/sterreich/Schweiz (deutsche Version)
     Oberland Computer
     In der Schneithohl 5
     61476 Kronberg/Taunus
     Deutschland
     Telefon: 06173/608-0
     Fax: 06173/63385
     Web: http://www.oberland.com/
     Preis: 99 DM einschlielich deutschem Handbuch

Bitte beachten Sie aber, da Sie eventuellen Support dann auch direkt
bei der jeweiligen Firma in Anspruch nehmen mssen.

*Hinweis*: Die Versionen, die Sie bei einer Firma kaufen, enthalten
zunchst eine spezielle Registriernummer, die die Internet-Versionen
von MakeCD *nicht* freischaltet, sondern *nur* die vom Hndler
erhaltene Version.

Damit Sie auch die im Internet erhltlichen Versionen nutzen knnen, mu
Ihre Adresse noch an die Autoren von MakeCD geschickt werden. Dies
knnen Sie entweder selber mit einer beiliegenden Registrierkarte tun,
oder Ihr Hndler tut es fr Sie. Sie erhalten dann bald automatisch und
ohne zustzliche Kosten eine Registriernummer, die auch
Internet-Versionen freischaltet, so da Sie keinerlei Nachteile mehr
gegenber den Personen, die direkt bei den Autoren registriert sind,
haben. Einzige Ausnahme: fr Supportfragen stehen Ihnen die Autoren dann
*nicht* zur Verfgung. Stattdessen wenden Sie sich bitte an den
Hndler, bei dem Sie MakeCD gekauft haben.

Besonderheiten von MakeCD
=========================

   * Einfach bedienbar, auch fr Einsteiger

   * Lokalisiert (viele verschiedene Sprachen erhltlich)

   * *Sehr* ausfhrliches Handbuch

   * Online-Hilfe (Bubblehelp, per Men abschaltbar)

   * Style Guide konform (ffnet sich z. B. auf einem Public Screen)

   * Fontsensitiv

   * Disc-At-Once-Modus optional (fr die meisten CD-Brenner)

   * Kopierfenster fr maximal identische Kopien

   * Sehr flexibles Kopieren von CDs mglich (Disc-At-Once und
     Track-At-Once)

   * On-the-fly-Brennen wird untersttzt -- auch beim Erstellen von
     Daten-CDs

   * Spielt CDDA-Daten von CD oder aus einer Datei ab

   * Fast alle CD-Brenner und CD-RW-Brenner werden untersttzt

   * Modular (weitere Brenner knnen bei Bedarf hinzugefgt werden)

   * Umfangreiche Lschfunktionen fr CD-RWs

   * AMIGA Protection Bits und Dateikommentare in CD-ROM-Images
     *MakeCD war das erste Programm, das Ihnen dieses tolle Feature
     beschert hat. Meeting Pearls IV wurde mit MakeCD gemastert.*

   * Untersttzt ISO 9660 und Rock Ridge

   * Geringer Speicherbedarf beim Erzeugen von ISO 9660 Strukturen

   * CDTV und CD32-fhig (bootfhige CDs mglich)

   * Multivolume- und Multisession-fhig

   * CD-Extra Support

   * Lesen und Schreiben von Daten- und Audiotracks, auch Mode2/XA

   * Recovery-Funktion (Treiberabhngig!)

   * Kompatibel (auf vielen verschiedenen Rechnern getestet)

   * ISO-Image kann auf blockorientiertem Gert (z. B. Festplatte)
     erstellt werden

   * *Ungeschlagen preiswert* (fr private Nutzer)

Untersttzte CD-Brenner und CD-ROM Laufwerke
============================================

Wenn Sie mehr ber die Untersttzung von verschiedenen Gerten erfahren
mchten, lesen Sie bitte unbedingt die Compatibility List. Generell
werden momentan die in der folgenden Liste enthaltenen Gerte
untersttzt.

Bitte beachten Sie, da andere Hersteller von CD-Brenn-Software krftig
von unserer Liste abschreiben und dabei unbercksichtigt lassen, da
manche der hier aufgefhrten Gerte unbedingt eine Sonderbehandlung
bentigen, damit sie mit dem entsprechenden Treiber auch funktionieren.
Es ist daher eine gesunde Portion Mitrauen angebracht, wenn ein
Hersteller Kompatibilittslisten anpreist, die unseren Listen extrem
hnlich sind. Wir haben unsere Listen nicht von Drittanbietern
abgeschrieben sondern selber Recherchen angestellt um Gemeinsamkeiten
und Unterschiede zwischen den einzelnen Laufwerken in Erfahrung zu
bringen.

Wir knnen brigens momentan folgende CD-Brenner unser Eigentum nennen,
die wir dadurch natrlich besonders gut untersttzen knnen. Dasselbe
gilt fr alle Laufwerke, die auf diesen Gerten basieren:

   * Philips CDD 2600

   * Ricoh MP6200S

   * Yamaha CDR 100

   * Yamaha CDR 400t

Folgende CD-Brenner besaen wir lngere Zeit, um unsere Treiber zu
programmieren. Wir haben sie inzwischen aber wieder abgegeben:

   * JVC XR-W2010

   * Matsushita CW-7501

   * Panasonic CW-7502

   * Philips CDD 2000

   * Plextor PX-R24CSi

   * Sony CDU 926S

   * Yamaha CDR 400c

Folgende CD-Brenner werden generell von MakeCD untersttzt. CD-Brenner,
die mit "(*)" markiert sind, hat noch niemand getestet, sie sollten
aber theoretisch ebenfalls funktionieren.

   * JVC oder TEAC kompatible CD-Brenner (Momentan keine
     DAO-Untersttzung):
        * Hi-Val CD-R (*) (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2001 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2010 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2012 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2020 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2022 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2626 (*) (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * Pinnacle RCD-1000 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * Pinnacle RCD 5040 (*) (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * Smart & Friendly CDR2006 Plus (*) (Lesen Sie
          `doc/Compatibility')

        * TEAC CD-R50S

        * TEAC CD-R55S

        * Traxdata CDR 4120

   * MMC (SCSI3)/ATAPI-kompatible CD-Brenner (DAO-Untersttzung):
        * Compro CD-R 7502-INT (*)

        * DynaTek CDE260R (*)

        * Dysan CD-ReWritable CRW-620

        * Dysan CRW-1622

        * HP CD-Writer Plus 7100e (*)

        * HP CD-Writer Plus 7100i (*)

        * HP CD-Writer Plus 7110e (*)

        * HP CD-Writer Plus 7110i (*)

        * Matsushita CW-7502 (*)

        * Memorex CRW 620 (*)

        * Microboards PlayWrite 2060R (*)

        * Microboards PlayWrite 4001RW (*)

        * MicroNet Technology Plus 4x6 (*)

        * Mitsubishi CDRW 226

        * Mitsumi CR2600TE (keine DAO-Untersttzung)

        * Nomai 680.RW

        * Panasonic CW-7502

        * Philips CDD 3600 (*)

        * Philips CDD 3610 (*)

        * Plasmon CDR 480 (*)

        * Plextor PX-R412Ce (*)

        * Plextor PX-R412Ci

        * Ricoh MP6200I (*) (Probleme sind hier sehr unwahrscheinlich)

        * Ricoh MP6200S

        * Ricoh MP6201S

        * Ricoh MP6211S (*) (Probleme sind hier sehr unwahrscheinlich)

        * Smart & Friendly CDR4006 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Sony CDU928S (keine DAO-Untersttzung)

        * Traxdata CDR 2600

        * Traxdata CDR 4600 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Yamaha CDR 200

        * Yamaha CDR 400c

        * Yamaha CDR 400t

        * Yamaha CDR 400tx

        * Yamaha CDR 401t (*)

        * Yamaha CD-RW 4001 (*)

        * Yamaha CRW 2260 (*) (Probleme sind hier sehr unwahrscheinlich)

        * Yamaha CRW 4260

   * Panasonic/Matsushita kompatible CD-Brenner (keine
     DAO-Untersttzung):
        * Compro CD-R 7501-INT (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Creative Labs CDR4210 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Matsushita CW-7501

        * Panasonic CW-7501

        * Plasmon CDR-4240

   * Philips-CDD-2000-CD-Brenner-Familie (DAO-Untersttzung):
        * Grundig CDR1001PW

        * HP CD-Writer 4020i

        * Kodak PCD225 (*)

        * Mitsumi CDR 2401

        * Philips CDD 2000

        * Philips CDD 521 (kein Testmodus!)

        * Philips CDD 522

        * Plasmon CDR4220 (*) (Probleme sind hier sehr unwahrscheinlich)

   * Philips-CDD-2600-CD-Brenner-Familie (DAO-Untersttzung):
        * HP CD-Writer 6020i

        * HP CD-Writer 6020es

        * Philips CDD 2600

        * Wearnes CDR632P

   * Sony-kompatibel (keine DAO-Untersttzung):
        * Sony CDU926S

        * Microboards PlayWrite 2000 (*)

        * Optima DisKovery 650 CD-R (*)

        * Smart & Friendly CDR1002 (*)

        * Smart & Friendly CDR2004 (*)

        * Smart & Friendly CDR2006 Pro

        * Sony CDU920S

        * Sony CDU924S

        * Sony CDU940S (*)

        * Sony Spressa 9211 (*)

        * Sony Spressa 9411 (*)

        * Sony Spressa 9611 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

   * Yamaha CDR 10x (und kompatible CD Brenner) (DAO-Untersttzung):
        * Yamaha CDR 100

        * Yamaha CDR 102

        * Yamaha CDE 100

        * Yamaha CDE 102

        * Plasmon CDR-4400

        * DynaTek Automation Systems CDM400 (*)

        * DynaTek Automation Systems CDM240 (*)

        * Microboards PlayWrite 4000 (*)

        * MicroNet Technology MasterCD Pro (*)

        * Procom Technology PCDR-4x (*)

        * Smart & Friendly CDR4000 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Smart & Friendly CDR1004 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

   * Ricoh/Plextor (und kompatible CD Brenner) (DAO-Untersttzung):
        * Plextor PX-R24CS(i)

        * Ricoh RO-1420C

        * Ricoh RS-1420C

        * Turtle Beach 2040R (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

Auerdem untersttzt MakeCD die folgenden CD-ROM Laufwerke:

   * ATAPI CD-ROM (mit CDDA lesen)

   * NEC CD-ROM (mit CDDA lesen)

   * Pioneer CD-ROM (Sony-kompatibel)

   * Plextor CD-ROM (mit CDDA lesen)

   * Sony CD-ROM (mit CDDA lesen)

   * TEAC CD-ROM (mit CDDA lesen, normalerweise Plextor-kompatibel)

   * Toshiba CD-ROM (mit CDDA lesen, normalerweise nur einfache
     Geschwindigkeit)

   * any other CD-ROM drive (ohne CDDA lesen)

Einfhrung in CD-Brenner, MakeCD usw.
*************************************

Diese Einfhrung soll Ihnen helfen, CDs, CD-Brenner und alles was damit
zu hat, besser zu verstehen. Auerdem werden in diesem Zusammenhang
einige wertvolle Bedienungshinweise fr MakeCD gegeben.

Unterschiede: CD-Brenner, CD-ROM-Laufwerke
==========================================

CD-Brenner sehen in der Regel hnlich aus wie ein CD-ROM-Laufwerk und
sind entweder mit Schublade oder mit Caddy erhltlich.

Grundstzlich knnen CD-Brenner normale CDs lesen und CD-Rs -- also
beschreibbare CDs -- lesen und beschreiben. Da der Laser, der zum
Beschreiben von CD-Rs ntig ist, deutlich schwerer ist, als der Laser,
der bei CD-ROM-Laufwerken verwendet wird, sind CD-Brenner heutzutage
auch beim Lesen noch deutlich langsamer als CD-ROM-Laufwerke. Weil man
schwere Lesekpfe nicht so schnell bewegen kann wie leichte Lesekpfe,
ist die Zugriffszeit bei CD-Brennern normalerweise niedriger als bei
CD-ROM-Laufwerken.

Trotzdem knnen CD-Brenner zum Lesen verwendet werden. Genau wie bei
CD-ROM-Laufwerken knnen Sie ein CD-ROM-Dateisystem auf dem CD-Brenner
anmelden und so CDs ganz normal ber die Workbench anschauen. Dazu geben
Sie beim Installieren des CD-ROM-Dateisystems einfach statt dem
Gertenamen (Device-Name, z. B. `scsi.device') und der Gertenummer
(Unit-Nummer) des CD-ROM-Laufwerks den Gertenamen und die Gertenummer
des CD-Brenners an. Natrlich knnen Sie auch einen Mountlist-Eintrag
(oder `DEVS:DOSDrivers/CD0') entsprechend ndern.

Wenn Sie whrend des Brennens ein CD-ROM-Dateisystem auf dem CD-Brenner
angemeldet haben, achten Sie bitte darauf, da das CD-ROM-Dateisystem
den Brenner nicht durcheinanderbringt, indem es zum Beispiel versucht,
auf die CD zuzugreifen. Es ist sonst nicht auszuschlieen, da Sie
dadurch einen Rohling zerstren. MakeCD *versucht*, alle
CD-ROM-Dateisysteme, die auf Ihrem CD-Brenner angemeldet sind, zu
erkennen und whrend der Zugriffe von MakeCD zu blockieren.  Das
funktioniert aus technischen Grnden aber leider nicht immer.

Rohlinge, auch CD-R genannt
===========================

Rohlinge, auch CD-R genannt, sind Scheiben, die wie CDs aussehen und auf
die Sie mit einem CD-Brenner Daten brennen knnen. Danach verhalten sich
die Rohlinge wie CDs sollten im CD-Spieler oder CD-ROM-Laufwerk gelesen
werden knnen.

Whrend normale CDs in der Regel silbern sind, findet man Rohlinge in
vielen verschiedenen Farben: grn, gold, oder sogar blau sind die
Farben, die heutzutage am gelufigsten sind.

Weitere Unterschiede liegen in der bedruckbaren Oberflche der CD-R.
Manche haben eine groe beschriftbare Oberflche, andere nur eine sehr
kleine oder gar keine.

Wichtig ist, da Sie Rohlinge nicht mit spitzen Gegenstnden beschriften
und auch nur auf der dafr vorgesehenen Flche, denn die Schicht, in die
die Daten gebrannt werden, liegt dicht unter der
Beschriftungs-Oberflche der CD. Und wenn Sie die beschdigen, werden
auch Ihre Daten zerstrt.

Besondere Vorsicht sollten Sie auch walten lassen, wenn Sie einen
Aufkleber auf den Rohling kleben. Einseitig aufgeklebte Aufkleber knnen
die CD-R dazu bringen, unrund zu laufen, was sich negativ auf Ihre
Laufwerksmechanik auswirken kann. Manch einer, der daraufhin den
Aufkleber wieder abziehen wollte, mute feststellen, da etwas goldene
Farbe an seinem Aufkleber hngengeblieben ist und die CD-R nur noch als
Untersetzer (engl.: coaster) zu gebrauchen war.

Wenn Sie Rohlinge einkaufen, kaufen Sie grere Mengen nur von Marken,
die Sie bereits kennen und mit denen Sie gute Erfahrungen gemacht haben.
Manche Rohlinge lassen sich zwar gerade soeben noch brennen, sind aber
danach nicht mehr auf allen Gerten vernnftig lesbar. Manche Laufwerke
lesen solche Rohlinge absolut ohne Probleme, andere hingegen brauchen
Ewigkeiten, um davon Daten zu erfassen und machen dann noch oftmals
Fehler.

Speziell mit Toshiba-Laufwerken haben wir die Erfahrung gemacht, da
CD-Rs bestimmter Marken einfach nicht gelesen werden knnen. Also
Vorsicht!

Pufferverhalten
===============

Nachden ein CD-Brenner angefangen hat, Daten zu schreiben, mu er
solange *ununterbrochen* weiterschreiben, bis alle gewnschten Daten
geschrieben sind. Im *Note Track-At-Once: MITAO -Modus mu er
mindestens den begonnenen Track fertigschreiben.

Im *Note Disc-At-Once: MIDAO -Modus mu die komplette CD
unterbrechungsfrei geschrieben werden.

Das Ganze ist ntig, weil der CD-Brenner alle Daten mehrfach auf die CD
schreibt, um sie im Fehlerfall besser wiederherstellen zu knnen. Beim
Schreiben des Blockes N werden *gleichzeitig* auch Daten der Blcke N-1
und N+1 (und weiterer Blcke) geschrieben (sozusagen in den Block N mit
hineingestreut). Liegen die Daten von Block N+1 noch nicht vor, kann
logischerweise Block N auch noch nicht geschrieben werden usw.

Daher mssen CD-Brenn-Programme und CD-Brenner mit einer guten Pufferung
arbeiten, um sicherzustellen, da der Datenstrom *nie* abreit, denn
selbst wenn der CD-Brenner nach dem Abreien des Datenstroms wieder
aufsetzen und weiterschreiben wrde, wrde dadurch ein "Loch" in den
Daten entstehen. Die CD-Brenner haben in der Regel einen internen
Datenpuffer zwischen 512 KB und 2 MB. MakeCD verwendet *zustzlich*
einen eigenen Puffer, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, da der
Zwischenspeicher des CD-Brenners leerluft, weil die neuen Daten nicht
schnell genug nachgelesen werden konnten.

Wenn fr den CD-Brenner die SCSI-Einstellung "Reselection" (auch
"Disconnect" oder "Trennen" genannt) *angeschaltet* ist, ist der
SCSI-Bus nur sehr kurz blockiert, whrend die Daten von MakeCD zum
CD-Brenner kopiert werden. Ist Reselection hingegen *ausgeschaltet*,
blockiert der CD-Brenner die meiste Zeit den SCSI-Bus, so da nur wenig
Zeit bleibt, um von demselben SCSI-Bus neue Daten zu lesen.

Daher wird sich der MakeCD-interne Puffer immer am unteren Rand
befinden, wenn Sie Reselection *ausschalten* *und* wenn Sie die Daten
von *demselben* SCSI-Bus lesen. Da macht sich dann ein groer interner
Puffer fr den CD-Brenner positiv bemerkbar.

Falls Sie Reselection fr Ihren CD-Brenner ausschalten *mssen* (weil
es sonst zu SCSI-Problemen kommt), sollten Sie deshalb versuchen, die
Daten von einem *anderen* SCSI-Bus oder IDE-Controller zu lesen.  Sonst
wird der MakeCD-interne Puffer meist nur minimal gefllt sein, was die
Wahrscheinlichkeit eines Pufferunterlaufs deutlich erhht.

Falls Sie keinen anderen SCSI-Hostadapter oder IDE-Controller als Quelle
fr die Daten zur Verfgung haben, mssen Sie wohl in den sauren Apfel
beien und es mit einem fast leeren MakeCD-Puffer probieren.  Schalten
Sie *dann* aber `paralleles Lesen/Schreiben' in den Einstellungen
*aus*. Das verbessert die Performance ein wenig. In allen anderen
Fllen sollte `paralleles Lesen/Schreiben' *eingeschaltet* bleiben.
berprfen Sie auf jeden Fall die Stabilitt Ihres Systems ausgiebig im
Testmodus!

Wissenswertes ber Tracks und Sessions
======================================

Fertig beschriebene CDs und CD-Rs bestehen aus einer oder mehreren
Sessions. Jede geschlossene Session oder CD enthlt einen oder mehrere
Tracks. Ein Track kann sich *nicht* ber mehrere Sessions erstrecken.
Das kann dann zum Beispiel so aussehen:

     ---- Lead-In (Start der CD und 1. Session) ---- (1)
     ----                Track 1                ----
     ----                Track 2                ----
     ----                Track 3                ----
     ----    Lead-Out (Ende der 1. Session)     ----
     ----    Lead-In (Start der 2. Session)     ---- (2)
     ----                Track 4                ----
     ----                Track 5                ----
     ----    Lead-Out (Ende der 2. Session)     ----
     ----    Lead-In (Start der 3. Session)     ---- (3)
     ----                Track 6                ----
     ----    Lead-Out (Ende der 3. Session)     ----
     ----    Lead-In (Start der 4. Session)     ---- (4)
     ----                Track 7                ----
     ---- Lead-Out (Ende der CD und 4. Session) ----

Whrend zum Erzeugen eines neuen Tracks nur sehr wenig Platz ntig ist
(in der Regel ca. 300 KB oder 152 Blcke, plus die Daten, die in dem
Track gespeichert werden sollen, mindestens 600 KB), bentigt eine neue
Session sehr viel Platz (22,5 MB fr das Fixieren der ersten Session und
13,5 MB fr das Fixieren jeder weiteren Session -- plus die Daten, die
in der Session gespeichert werden sollen).

Jede neue Session verzgert auerdem die Zeit, die ein CD-ROM-Laufwerk
bentigt, um das Inhaltsverzeichnis der CD (TOC) einzulesen. In obigen
Beispiel wre die Trackliste von Track 1 bis 3 an Stelle (1)
gespeichert, die Trackliste von Track 4 bis 5 an Stelle (2), die
Trackliste von Track 6 an Stelle (3) und die Trackliste von Track 7 an
Stelle (4). Das bedeutet, da das CD-ROM-Laufwerk vier verschiedene
Stellen der CD ansteuern und auslesen mu, um die komplette Trackliste
(TOC) zu erzeugen.

Ein altes CD-ROM-Laufwerk, das noch nicht Multisession-fhig ist, oder
ein CD-Spieler wrden nicht bemerken, da an Stelle (2) weitere Tracks
gespeichert sind und daher nur die Tracks 1 bis 3 anzeigen.

Whrend manche CD-Brenner auch unfixierte Tracks im Inhaltsverzeichnis
(Trackliste bzw. TOC) anzeigen, bentigen andere CD-Brenner
Spezialkommandos, um auf die unfixierten Tracks zuzugreifen.
CD-ROM-Dateisysteme knnen Tracks aus unfixierten Sessions nur erkennen,
wenn die CD nicht im CD-ROM-Laufwerk sondern im CD-Brenner liegt *und*
wenn der CD-Brenner in der TOC auch die Tracks aus unfixierten Sessions
anzeigt. MakeCD liest bei Bedarf auch noch die PMA (Spezialbereich
einer CD-R) aus, um eine wirklich komplette Trackliste zu erstellen --
CD-ROM-Dateisysteme knnen das *nicht*!

Manchmal kommt es in der Praxis auch zu Lesefehlern, wenn die Sessions
nach und nach durchsucht werden. Dann werden nicht alle Tracks
angezeigt.  Oftmals lt sich dieses Phnomen beheben, indem man die CD
kurz aus dem Laufwerk nimmt und es dann nochmal probiert. Speziell bei
CD-Rs, die sehr viele Sessions enthalten, scheint dieser Fehler gerne
aufzutreten.

Whrend CD-Brenner auch Tracks lesen knnen, die in Sessions stehen, die
nicht fixiert sind, sind CD-ROM-Laufwerke dazu in der Regel nicht in der
Lage. Daher wird Ihre CD-R von Ihrem CD-ROM-Laufwerk erst dann komplett
erkannt, wenn sie fixiert ist. Falls sie nicht fixiert ist, wird sie nur
bis zu den letzten fixierten Tracks erkannt.

Falls Sie aber die CD-R sowieso nur in Ihrem CD-Brenner verwenden
mchten *und* falls Ihr CD-Brenner auch unfixierte Tracks in der TOC
anzeigt, knnen Sie sich das Fixieren vorerst sparen, denn das kostet
nur unntig Platz. So knnen Sie nach und nach Tracks auf die CD brennen
(auch Daten-Tracks), und die CD oder Session erst ganz zum Schlu
fixieren. Auch Multisession-Tracks knnen Sie so -- also ohne die CD zu
fixieren -- erstellen, auch wenn der Begriff "Multisession" dann
eigentlich nicht mehr ganz treffend ist. Die Funktionalitt
unterscheidet sich nicht von Multisession-CD-Rs, bei denen die
einzelnen Datentracks fixiert sind.

Session oder CD-R fixieren
==========================

Oft sind die Leute verwirrt, weil sie nicht wissen, ob sie die Session
oder die CD-R fixieren sollen. Daher folgende Informationen:

   * Wenn Sie die CD-R fixieren, knnen Sie danach keine Daten mehr
     anhngen. Die CD-R kann dann nur noch *gelesen* werden.

   * Wenn Sie die Session fixieren, ffnen Sie damit automatisch
     gleichzeitig eine neue Session. Sie knnen dann alle Tracks, die in
     fixierten Sessions liegen, in einem CD-ROM-Laufwerk lesen.

   * Wenn Sie weder die CD-R noch die Session fixieren, knnen Sie die
     Daten, die in der letzten Session enthalten sind, normalerweise
     *nicht* in einem CD-ROM-Laufwerk lesen, sondern nur im CD-Brenner.
     Falls Sie das nicht strt, knnen Sie die Session unfixiert lassen
     und zum Beispiel von Zeit zu Zeit einen Datentrack dazubrennen.
     Das kann eine Menge Platz sparen!

   * Sowohl Sessions als auch CD-Rs knnen nur dann fixiert werden, wenn
     die letzte Session mindestens einen Track enthlt. Leere Sessions
     knnen also mit keiner der beiden Methoden fixiert werden.

   * Wenn Sie eine Session fixiert haben, knnen Sie nicht unmittelbar
     danach die CD-R fixieren, denn das Fixieren einer Session ffnet
     *automatisch* eine neue Session, und leere Sessions knnen ja
     bekanntlich nicht fixiert werden. Das Fixieren einer CD-R ist
     brigens im Prinzip identisch mit dem Fixieren einer Session,
     auer da beim Fixieren der CD-R *keine* neue Session geffnet
     wird und daher die CD-R abgeschlossen ist.

   * Wenn Sie planen, keine weiteren Daten mehr auf die CD-R zu
     schreiben, sollten Sie auch wirklich die CD-R fixieren, und nicht
     etwa nur die Session. Manche Laufwerke brauchen zum Einlesen einer
     CD-R, bei der nur die Session fixiert ist, deutlich lnger als zum
     Einlesen einer CD, die komplett fixiert ist, denn sie suchen dann
     noch (vergebens) nach Daten in der letzten, offenen Session, und
     stoen oft nur auf Lesefehler, weil es dort ja noch gar keine
     Daten gibt.

Was beim Testmodus passiert
===========================

Sowohl in den Einstellungen als auch im Schreibfenster gibt es ein
Symbol, mit dessen Hilfe Sie den Testmodus an- oder ausschalten knnen.
Was aber tut der Testmodus?

Nun, der Testmodus beeinflut Ihren CD-Brenner folgendermaen: Wenn Sie
den Testmodus anschalten, brennt der CD-Brenner nicht mehr wirklich,
sondern tut nur noch so, als wrde er brennen.

MakeCD schickt die Daten im Testmodus genauso zum Brenner wie ohne
Testmodus. Der Brenner arbeitet auch fast genauso, wie beim wirklichen
Brennen -- nur da der Laser nicht eingeschaltet wird und daher die CD
nicht wirklich beschrieben wird.

Da im Testmodus wirklich fast alles genauso abluft, wie beim wirklichen
Brennen, eignet er sich vorzglich dazu, zu testen, ob es SCSI-Hnger
gibt oder ob die Daten nicht schnell genug bertragen werden knnen.

Die meisten CD-Brenner merken sich im Testmodus, welche Tracks sie wohin
gebrannt haben. Dann werden diese Tracks sogar im Ziel-CD-R-Fenster
angezeigt, obwohl sie gar nicht wirklich existieren. Allerdings soll an
dieser Stelle nicht verschwiegen werden, da viele CD-Brenner
durcheinander kommen, wenn man im Testmodus die Session oder die CD-R
fixieren mchte.

Wir empfehlen daher jedem Benutzer von MakeCD, vor dem Brennen der
ersten Daten auf jeden Fall einen Durchlauf im Testmodus durchzufhren.
Auerdem raten wir zu solch einem Durchlauf, wenn Sie Daten aus einer
langsamen Quelle lesen oder ohne Image-Datei direkt von Ihrer
Festplatte auf CD-R brennen mchten. Bitte beachten Sie, da es vor
allem bei Verzeichnissen, die viele kleine Dateien enthalten, leicht
vorkommen kann, da der Datenstrom abreit. Diese Erfahrung ist im
Testmodus deutlich preiswerter. ;-)

Wie Multisession funktioniert
=============================

Was genau ist eigentlich Multisession? Nun, wenn Sie eine Daten-CD
erstellen, werden Sie ja irgendwann den ersten Daten-Track schreiben.
Bis dahin ist es eine normale Daten-CD. Nun haben Sie den Platz auf der
CD-R aber vielleicht nicht vollkommen genutzt und mchten weitere Daten
anhngen. Ab jetzt kommt Multisession ins Spiel, indem ein *alter*
Track in den neuen Datentrack eingebunden wird.

Dazu mu MakeCD den Inhalt dieses (in der Regel letzten) Datentracks
auslesen und sich merken. Insbesondere merkt sich MakeCD, an welcher
Stelle der CD diese alten Daten stehen.  Nun kommen die neuen Daten von
der Festplatte hinzu. Auch von diesen Daten mu sich MakeCD alle Werte
bis auf den Inhalt der Dateien merken. Wenn nun der Schreibvorgang
beginnt, wird in den neuen Track ein Inhaltsverzeichnis geschrieben,
das sowohl die Daten des alten Tracks enthlt, als auch die neuen Daten
von der Festplatte. Da die Daten des alten Tracks ja schon in dem alten
Track stehen, mssen sie nicht nochmal gebrannt werden. Lediglich ein
kleiner Verweis auf den alten Track ist ntig. Die neuen Daten von der
Festplatte hingegen mssen natrlich auf die CD-R gebrannt werden.

Wenn Sie bereits zwei Tracks gebrannt haben und der zweite Track die
Daten des ersten Tracks bereits enthlt, mu beim Schreiben des dritten
Tracks nur noch der zweite Track den Daten hinzugefgt werden. Sollten
Sie aber beim Schreiben des zweiten Tracks vergessen haben, die Daten
des ersten Tracks hinzuzufgen, knnen Sie beim Schreiben des dritten
Tracks mit MakeCD problemlos sowohl den ersten als auch den zweiten
Track hinzufgen, um dadurch alle auf der CD enthaltenen Daten im
dritten Track sichtbar zu machen.

Wie aber funktioniert das in der Praxis?

MakeCD bietet Ihnen eine sehr flexible Art, Multisession CDs zu
erzeugen. Sie mssen die Tracks, die in den neuen Datentrack
aufgenommen werden sollen, im ISO-Einstellungsfenster auswhlen. Genau
dort, wo Sie normalerweise die Pfade einstellen, die ins Image
aufgenommen werden sollen. Falls es Kollisionen zwischen Dateinamen
gibt, wird die Datei von dem Track oder Pfad, der zuerst gescannt wurde,
verwendet. Alle Dateien, die spter eingelesen werden und kollidieren,
werden ignoriert.

Nachdem Sie alle Tracks und Pfade ausgewhlt haben, knnen Sie die CD
wie gewohnt beschreiben. Das war's!

MakeCD ist seit Version 2.1 in der Lage, Multisession Daten-CDs zu
brennen.

Multivolume CDs
===============

Es ist mglich, auf eine CD mehrere Datentracks zu brennen, die dann vom
Dateisystem als einzelne Datentrger angezeigt werden. Dazu mu
natrlich das Dateisystem Multivolume-fhig sein. Mit MakeCD schreiben
Sie einfach nacheinander die Datentracks und fixieren, sobald die
bisherigen Tracks in einem normalen CD-ROM-Laufwerk lesbar sein sollen.

Wenn Sie z. B. drei Tracks in einem Arbeitsgang schreiben mchten und
danach alle drei Tracks im CD-ROM-Laufwerk lesen mchten, dann fixieren
Sie die Session (oder CD-R) nachdem Sie die drei Tracks geschrieben
haben. Wenn Sie die Tracks in mehreren Arbeitsgngen schreiben und die
CD-R zwischendurch in einem CD-ROM-Laufwerk lesen mchten, dann mssen
Sie -- bevor Sie die CD-R im CD-ROM-Laufwerk lesen -- die Session
fixieren, unabhngig davon, ob Sie seit dem letzten Fixieren nur einen
oder mehrere Tracks in die Session geschrieben haben.

Bei einer Multivolume-CD entspricht jeder Track einem eigenstndigen
Datentrger -- etwa so, als wrden Sie eine Festplatte in Partitionen
aufteilen. *Note Fixieren: MISCF.

Der einzige Unterschied zwischen Multisession und Multivolume ist
eigentlich, da Multivolume-Tracks keine Daten von vorausgegangenen
Tracks enthalten. Multisession auf einer Festplatte wrde so aussehen,
da die erste Partition ganz normal beschrieben wre, auf der zweiten
Partition wren neue Daten und zustzlich Links auf alle Objekte der
ersten Partition, auf der dritten Partition wren neue Daten und Links
zu allen Daten und Links, die auf der zweiten Partition enthalten sind,
usw. Wie Sie sehen, wre so etwas wie Multisession auf Festplatten
ziemlich konfus und schlecht vorstellbar, auf CD-Rs ist es aber durchaus
sinnvoll -- vor allem, weil Dateisysteme, die Multivolume-fhig sind,
sich leider noch nicht durchgesetzt haben.

Ein Multivolume-fhiges CD-ROM-Dateisystem wird entweder immer alle
Datentracks (auf Festplatten bertragen: alle Partitionen) anzeigen,
oder Sie wenigstens den Track (auf Festplatten bertragen: die
Partition), den es anzeigen soll, auswhlen lassen.

MakeCD ist ab Version 2.0 in der Lage, Multivolume CDs zu erzeugen.
Gehen Sie einfach wie oben beschrieben vor. Um die einzelnen Volumes
angezeigt zu bekommen, bentigen Sie aber natrlich ein
Multivolume-fhiges CD-ROM Dateisystem, wie z. B. CacheCDFS aus dem
IDEfix '97 Paket.

CD-Extra: Audio und Daten auf einer CD
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CD-Extra ermglicht es, gemischte CDs (Daten und Audio) zu erstellen,
die sich in einem CD-Spieler ganz normal verhalten (d. h. da man
*nicht* den ersten Track berspringen mu!) und trotzdem im
CD-ROM-Laufwerk Daten anzeigen. Das funktioniert folgendermaen:

Man brennt zuerst alle Audio-Tracks und fixiert dann die Session. Damit
erkennt der CD-Spieler eine ganz normale Audio-CD. In die nchste
Session schreibt man nun einen Datentrack. Ein Multisession-fhiges
Dateisystem wird diesen Datentrack erkennen und ganz normal mit ihm
arbeiten.

MakeCD ist ab Version 2.0 in der Lage, solche CD-Extra CDs zu erzeugen.
Gehen Sie einfach wie oben beschrieben vor.

Mixed-Mode: Audio und Daten auf einer CD
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Eine Mixed-Mode CD besteht aus einem Datentrack, und einem oder mehreren
Audio-Tracks. Der Datentrack mu der erste Track der CD sein, und die
Audio-Tracks schlieen sich diesem Datentrack unmittelbar an. Auf gar
keinen Fall darf dazwischen die Session fixiert werden.

Mit MakeCD erstellen Sie einfach eine Trackliste, in der zuerst ein
Datentrack und dann beliebig viele Audiotracks enthalten sind, und
brennen dann die CD.

Diese CD ist dann problemlos auf CD-ROM-Laufwerken lesbar. Das
CD-ROM-Dateisystem mu dafr noch nicht einmal Multisession-fhig sein.

Im CD-Spieler legen Sie die CD ein, schalten auf Track 2, und spielen
die CD. Im Gegensatz zu CD-Extra sollten Sie bei Mixed-Mode CDs
aufpassen, da Sie den Datentrack nicht auf Ihrer Stereoanlage
abspielen, denn Ihre Anlage knnte kaputtgehen, falls Ihr CD-Spieler zu
den Gerten gehrt, die sich darauf verlassen, da smtliche auf einer
CD enthaltene Tracks Audiotracks sind.

ISO 9660 und Hintergrnde
=========================

ISO 9660 ist ein sehr altes Dateisystem-Format, das damals, als es
entwickelt wurde, so ausgelegt wurde, da CDs, die damit erstellt
wurden, auf mglichst allen Systemen lesbar sind.

Da damals natrlich PCs, die unter MS-DOS liefen, sehr verbreitet waren,
hat man ganz besonders Rcksicht auf diese PCs genommen. Daher drfen
Dateinamen unter ISO 9660 im Prinzip nur Grobuchstaben von A-Z, Ziffern
von 0-9 und den Unterstrich `_' enthalten.

ISO Level 1 mu sich sogar zustzlich an die 8+3-Norm halten, also alle
Dateinamen drfen maximal acht Zeichen vor einem Punkt enthalten, dann
kommt der Punkt und dann nochmals bis zu drei Zeichen. Dabei mu nicht
nur stets der Punkt, sondern auch immer ein Zeichen vor oder nach ihm
enthalten sein.

ISO Level 2 ist hier etwas grozgiger -- bis zu 31 Zeichen inklusive
einem Punkt bei Dateinamen sind erlaubt. Aber auch hier mu genau ein
Punkt in jedem Dateinamen enthalten sein, und es darf kein Punkt in
Verzeichnisnamen vorkommen. Auch Kleinbuchstaben oder gar Umlaute sind
in ISO Level 2 tabu.

Fr den AMIGA sind diese Einschrnkungen absolut untragbar, denn eine
Datei mit Icon wre unter diesen Umstnden zum Beispiel gar nicht
mglich. Einer gewhnlichen Datei wrde der unter ISO 9660 geforderte
Punkt fehlen. Wenn man dann den Dateinamen um einen Punkt erweitert,
htte das zugehrige Icon durch die Endung `.info' zwei Punkte, was
auch wieder dem ISO-Standard widersprche.

Aus diesem Grund hat es sich auf dem AMIGA wohl eingebrgert, die
Einschrnkungen bezglich der Datei- und Verzeichnisnamen komplett zu
ignorieren und einfach Namen mit beliebigen Zeichen zu verwenden.
MakeCD verfgt auch ber einen solchen Modus und nennt ihn `ISO 9660
AMIGA'. In diesem Modus brennt MakeCD einfach alle Dateinamen so, wie
sie Ihr AMIGA liefert, ohne die Namen zu ndern.

ISO 9660 hat noch weitere Einschrnkungen. Zum Beispiel sind maximal
acht Verzeichnisebenen erlaubt. MakeCD ignoriert diese Einstellung
momentan noch und erzeugt immer beliebig tiefe Verzeichnisebenen.
AMIGA-Dateisysteme arbeiten problemlos auch mit tiefen Verzeichnissen,
aber fr die Zukunft ist eine Option geplant, die zu tiefe
Verzeichnisse automatisch in ein anderes, hher gelegenes Verzeichnis
packt.

Rock Ridge und AMIGA Attribute
==============================

Auch die Fans der Unix-Welt waren ber die Einschrnkungen in ISO 9660
nicht glcklich und haben daher eine Erweiterung fr diesen Standard
geschaffen: Rock Ridge.

Wenn eine CD Rock Ridge Erweiterungen hat, ist sie weiterhin mit ISO
9660 erstellt, aber ein unter ISO 9660 fr Ergnzungen vorgesehener
Platz wird fr die Rock Ridge Erweiterungen verwendet.

Dateisysteme, die nur ISO 9660 kennen, werden die Rock Ridge
Erweiterungen gar nicht sehen, das heit, da Rock Ridge Erweiterungen
eigentlich nie schaden knnen.

Wieviel zustzlicher Platz auf der CD durch Rock Ridge in Anspruch
genommen wird, ist schwer zu sagen. Sehr grob geschtzt etwa 50 bis 150
zustzliche Bytes pro Verzeichnis oder Datei, also sehr wenig.

Was bietet nun Rock Ridge?

Neben der auf dem AMIGA weniger wichtigen Mglichkeit,
Unix-Multiuser-Attribute zu speichern, ist fr uns AMIGA-Benutzer in
erster Linie die Mglichkeit, konform mit ISO 9660 Datei- und
Verzeichnisnamen in voller Lnge und mit allen Zeichen abspeichern zu
knnen, wichtig. Es mssen also keine Zeichen gewandelt und keine Namen
verstmmelt werden.

Ein Dateisystem, das Rock Ridge beherrscht, beherrscht aus technischen
Grunden zwar auch immer ISO 9660, aber es wird die Rock Ridge Namen
anzeigen, wenn auf der CD Rock Ridge Erweiterungen gespeichert sind.
Manche Dateisysteme lassen sich so einstellen, da sie optional nur die
ISO 9660-Namen anzeigen. Falls ihr Rock-Ridge-fhiges Dateisystem also
nur verstmmelte Namen zeigt, sollten Sie mal schauen, ob vielleicht ein
paar Optionen falsch gesetzt sind.

Da frher (z. B. bei Rock Ridge 1.09) Rock Ridge durch leicht genderte
Kennungen auf der CD kenntlich gemacht wurde, kann es sein, da ein
Dateisystem (speziell unter Unix scheint es noch derartige Dateisysteme
zu geben) eine Rock Ridge CD trotzdem nicht erkennt.  MakeCD verwendet
Rock Ridge 1.12. Falls Ihr Dateisystem die Rock Ridge Kennungen nicht
erkennt, bitten Sie den Hersteller Ihres Dateisystems um ein Update auf
Rock Ridge 1.12.

Seit Mitte 1996 gibt es auch einen neuen, auf Rock Ridge basierenden
Standard, der in erster Linie von Angela Schmidt -- aber in enger
Zusammenarbeit mit anderen AMIGA-Programmierern und dem Haupt-Autor von
Rock Ridge -- entwickelt wurde und der sich mittlerweile auf dem AMIGA
durchgesetzt hat, denn er wird von allen wichtigen CD-ROM-Dateisystemen
(AmiCDFS, AsimCDFS und CacheCDFS) untersttzt.  Dieser Standard bietet
AMIGA-Protection-Bits und Dateikommentare auf CDs, innerhalb der
anderen Rock Ridge Erweiterungen.

Um diese AMIGA-Attribute nutzen zu knnen, *mssen* also auch Rock
Ridge Erweiterungen gespeichert werden.

Nun knnen Sie endlich bedenkenlos Backups auf CD-R ablegen. Der
Vorteil: Sie haben die Daten jederzeit schnell im Zugriff und die
AMIGA-Attribute gehen Ihnen (bei Verwendung eines Dateisystems, das
dieses Feature untersttzt) nicht mehr verloren.

HFS auf CD-ROM, Hybrid CDs
==========================

Da auch der Apple Macintosh mit ISO 9660 nur sehr eingeschrnkt leben
konnte, hat man bei Apple kurzerhand ein eigenes Format fr CDs
verwendet: HFS.

MakeCD untersttzt bislang noch kein HFS, und es ist auch nicht sicher,
ob HFS-Untersttzung jemals kommen wird, da es uns bisher noch nicht
ntig erschien.

Hybrid-CDs sind CDs, auf denen sowohl das HFS als auch das ISO 9660
Format enthalten ist. So kann man eine CD herstellen, die auf AMIGAs
und PCs normalerweise als ISO-CD angemeldet wird, und auf dem Mac als
HFS-CD. Da die Daten unter ISO 9660 und HFS vllig getrennt gehalten
werden knnen, sieht der Mac-Anwender seine Mac-Programme, und der
AMIGA- oder PC-Anwender seine AMIGA- oder PC-Programme.

Joliet, die Windows 95 Erweiterung
==================================

Mit Windows 95 wurde ein weiteres Dateisystemformat eingefhrt: Joliet.
Joliet basiert auf ISO 9660, bietet aber Untersttzung fr alle
irgendwie genormten Zeichen, also auch z. B. chinesische Zeichen.
Dateinamen unterliegen somit keinen Beschrnkungen mehr -- hchstens
noch in der Gesamtlnge.

MakeCD untersttzt diese Erweiterung noch nicht, es ist auch nicht
sicher, ob wir das einbauen, aber denkbar ist es durchaus.

Romeo, eine weitere Erweiterung
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Auch Romeo ist eine Erweiterung, die auf dem PC mehr Zeichen bieten
soll.  MakeCD bietet diese Erweiterung bislang nicht an, und wir wissen
auch nicht, ob wir sie in Zukunft anbieten werden.

TAO: wichtiges ber Track-At-Once
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Die meisten CD-Brenner bieten verschiedene Modi, eine CD zu beschreiben.
Die wichtigsten und bekanntesten Modi sind TAO (Track-At-Once) und DAO
(Disc-At-Once).

Die Methode, die (fr die Programmierer) am einfachsten ist, ist
Track-At-Once. Hier bergibt man dem CD-Brenner Track fr Track die
Daten, die er schreiben soll. Den Rest erledigt im Prinzip der
CD-Brenner.

Der groe Nachteil von TAO ist jedoch, da die meisten CD-Brenner
zwischen zwei Tracks eine Pause von ca. 2 Sekunden (152 Blcke) einfgen
mssen. Das ist insbesondere rgerlich, wenn man z. B. eine
Life-Aufname eines Konzerts auf CD brennen mchte, denn hier sind meist
pausenlose bergnge wnschenswert.

Abhilfe verspricht DAO -- aber auch nur mit bestimmten weiteren
Einschrnkungen. MakeCD untersttzt ab Version 3.0 optional DAO.

DAO: wissenswertes ber Disc-At-Once
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Die meisten CD-Brenner bieten verschiedene Modi, eine CD zu beschreiben.
Die wichtigsten und bekanntesten Modi sind DAO (Disc-At-Once) und TAO
(Track-At-Once).

Whrend man bei Track-At-Once in der Regel eine kleine Pause zwischen
den Tracks in Kauf nehmen mu, kann man mit Disc-At-Once alle Tracks an
einem Stck und ohne Pause schreiben. Sogar Index-Markierungen
innerhalb von Tracks knnen gesetzt werden.

Allerdings ist es mit DAO in der Regel nicht mglich, mehr als eine
Session auf eine CD zu schreiben. Neuere CD-Brenner bieten daher SAO
(Session-At-Once), so da man auch mehrere Sessions im
Disc-At-Once-Modus schreiben kann.

Welcher Treiber fr welches Laufwerk
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In der Datei `doc/Compatibility' haben wir versucht, mglichst viele
Kompatibilittshinweise zu geben. Leider kennen wir aber auch nicht
jeden Brenner und knnen nicht immer sagen, wozu Ihr Brenner kompatibel
ist, bzw. ob wir berhaupt einen Treiber fr Ihren Brenner haben. Sie
knnen aber nacheinander verschiedene Treiber fr Ihren Brenner
einstellen und dann versuchen, im Testmodus (oder auch real) etwas zu
brennen.

Wenn der eingestellte Treiber nicht kompatibel zu Ihrem CD-Brenner ist,
kommt dann in der Regel eine Fehlermeldung. In seltenen Fllen ist es
aber auch mglich, da der Brenner auf diese Art ein Kommando
miversteht und irgendetwas undefiniertes mit der CD-R macht, wodurch
diese mglicherweise zerstrt wird.

Falls Sie auf diese Art einen Treiber fr Ihren Brenner finden, obwohl
dieser noch nicht in unserer Kompatibilittsliste enthalten ist, freuen
wir uns ber eine kurze Mitteilung an `makecd@core.de' oder an eine
Adresse der Autoren.

Installation
************

Um MakeCD zu installieren, verwenden Sie am besten das beigefgte
Installationsprogramm, das auf AMIGA Internationals "Installer"
basiert. Bei Versionen fr Cover-Magazine ist MakeCD mglicherweise
schon fertig installiert und das Installationsprogramm wurde aus
Platzgrnden eingespart. In diesem Fall brauchen Sie nicht
weiterzulesen.

In der Regel sollte es auch mglich sein, MakeCD ohne Installation
direkt zu starten.

Zur Installation starten Sie das Installationsprogramm durch einen
Doppelklick auf "Install".

Wie Sie sehr schnell merken werden, knnen Sie im Installationsprogramm
zwischen mehreren Sprachen whlen. Klicken Sie die Sprache an, die Ihnen
am meisten zusagt. Das Installationsprogramm wird dann automatisch in
dieser Sprache mit Ihnen kommunizieren.

Folgen Sie nun ganz einfach nur den Anweisungen und scheuen Sie sich
nicht, auf "Hilfe" zu klicken, wenn etwas unklar ist.

Gegen Ende des Installationsprozesses knnen Sie whlen, welche CD-ROM-
und CD-Brenner-Treiber installiert werden sollen. Wenn Sie schon genau
wissen, welche Treiber Sie bentigen, dann lassen Sie nur die wirklich
bentigten Treiber kopieren. Andernfalls installieren Sie alle Treiber
und probieren dann aus, welche Sie davon bentigen.  *Note
Einstellungen: MIS00.

Nachdem Sie die Installation vollendet haben, ffnen Sie das
Verzeichnis, in das MakeCD installiert wurde und starten Sie MakeCD.
Zunchst wird sich das Registrierfenster ffnen.  Falls Sie registriert
sind, tragen Sie hier Ihre Registriernummer ein.  Achten Sie genau auf
Gro-/Kleinschreibung. Nur wenn Sie die Registriernummer *exakt*
abtippen, wird MakeCD freigeschaltet. Sie knnen diesen Zustand
entweder temporr beibehalten oder dauerhaft speichern. Zum Speichern
mssen Sie aber erst Ihre komplette Adresse eintippen und dann auf
"Speichern" klicken.  Andernfalls gengt ein Mausklick auf das Symbol
"Benutzen".

Nach dem Starten von MakeCD sollten Sie zunchst die korrekten *Note
Einstellungen: MIS00 fr Ihr System vornehmen.  Danach knnen Sie mit
Ihrer Arbeit mit MakeCD beginnen.

Bedienungshinweise
******************

Obwohl MakeCD einfach zu benutzen ist, sollten Sie diesen Abschnitt
lesen, um MakeCD komplett zu verstehen. Wenn Sie dies nicht tun,
knnten Sie eine Menge ntzlicher Dinge bersehen.

Einstellungsfenster
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Bevor Sie beginnen, mit MakeCD zu arbeiten, mssen Sie die
Einstellungen fr Ihr System anpassen. MakeCD wird Sie nach dem ersten
Starten normalerweise automatisch nach den Einstellungen fr Ihr System
fragen. Andernfalls -- oder wann immer Sie die Einstellungen ndern
mchten -- verwenden Sie das Men, um das Einstellungsfenster zu
ffnen. Die folgenden Abschnitte erklren Ihnen, wozu die einzelnen
Felder im Einstellungsfenster dienen und welche Werte am sinnvollsten
sind.

Lesegert
---------

Wenn Sie Tracks von irgendeiner CD lesen und ohne Zwischendatei auf eine
CD-R brennen mchten, mssen Sie logischerweise neben dem CD-Brenner
ber ein CD-ROM-Laufwerk (oder einen anderen CD-Brenner) verfgen, von
dem die Daten gelesen werden knnen, whrend auf die CD gebrannt wird.

Das Gert, das Sie hier auswhlen, wird verwendet, wann immer Sie einen
Track auslesen mchten. Sie knnen hier zwar dasselbe Gert eintragen
wie unter *Schreibgert*, nmlich Ihren CD-Brenner, aber dann knnen
Tracks nur noch ber Zwischendateien (Image-Dateien) und nicht mehr
direkt von CD auf CD-R (wie etwa bei DiskCopy) gebrannt werden.

Klicken Sie auf das Popup-Symbol, dann ffnet sich ein
Gerteauswahlfenster. Sollte es dabei zu Problemen kommen, lesen Sie die
*Note FAQ (Frequently Asked Questions): MF000.

Das Gerteauswahlfenster durchsucht Ihr System nach Gertetreibern
("Devices"). Die meisten Gertetreiber in Ihrem System sind aber nicht
fr SCSI-Kommandos geeignet und werden daher sofort ausgefiltert.  In
der Regel bleiben nur sehr wenige Gertetreiber brig, von denen aber
trotzdem nicht alle unbedingt SCSI-Kommandos verstehen.

Whlen Sie den Gertetreiber, der zu dem Hostadapter gehrt, an dem Ihr
Lese-Laufwerk hngt.

MakeCD berprft nun alle angeschlossenen Gerte und zeigt sie in der
Einheiten-liste an. Whlen Sie aus dieser Liste das Lesegert.

Manche Gerte werden von MakeCD automatisch erkannt und der ntige
MakeCD-Treiber wird von MakeCD automatisch eingestellt. Andere Gerte
werden nicht automatisch erkannt und als *unbekannt* angezeigt. Das ist
aber meist nicht schlimm, denn in den meisten Fllen pat irgendein
MakeCD-Treiber, den Sie dann mit Hilfe des `Treiber'-Popup-Symbols
manuell einstellen knnen.

Wenn Sie einen Treiber manuell whlen mssen, sollten Sie folgendes
wissen: MakeCD kennt viele verschiedene SCSI-Befehlsstze, um CDs zu
brennen, Audio-Daten auszulesen usw. Jeder dieser Befehlsstze ist in
einem Treiber gespeichert. Treiber, die mit `CD_' beginnen (z. B.
*CD_*Plextor), sind nur fr CD-ROM-Laufwerke gedacht, und Treiber die
mit *CDR_* beginnen (z. B. *CDR_*Sony) sind fr CD-Brenner geeignet.
Der Treiber `CD_ROM' ist fr beliebige CD-ROM-Laufwerke geeignet, kann
allerdings keine CDDA-Daten lesen. Bei der Auswahl des passenden
Treibers sollten Sie das immer im Hinterkopf haben.

Falls Sie sich nicht sicher sind, welchen Treiber Sie whlen mssen,
knnen wir Ihnen nur empfehlen, alle Treiber solange auszuprobieren, bis
Sie einen passenden Treiber gefunden haben oder feststellen mssen, da
es fr Ihr Gert bislang keinen passenden Treiber gibt, was wir
natrlich nicht hoffen wollen. *Vorher* sollten Sie aber mal einen
Blick in die MakeCD-Compatibility-Liste werfen -- vielleicht wird dort
sogar schon ein Treiber fr Ihr Gert vorgeschlagen!

`CD_Plextor' und `CD_Sony' sind brigens fast identisch. Beide Treiber
sind ausschlielich fr CD-ROM-Laufwerke. `CD_Plextor' kann jedoch
*zustzlich* zu den Fhigkeiten von `CD_Sony' die Geschwindigkeit zum
Auslesen von Audio-Daten setzen. Daher ist `CD_Plextor' normalerweise
`CD_Sony' vorzuziehen.

Wenn Sie mchten, da MakeCD in Zukunft Ihr Gert automatisch erkennt,
knnen Sie Patrick Ohly `patrick@core.de' den `INQUIRY'-String Ihres
Gertes (den finden Sie im Gerteauswahlfenster) zusammen mit dem Namen
des MakeCD-Treibers, den Sie verwenden, schicken. Wenn Ihr Gert als
*unbekannt* dargestellt wird, heit das also nur, da uns bis jetzt
noch niemand diese Informationen geschickt hat.

Bevor Sie uns nun die Daten Ihres Gerts schicken, sollten Sie aber
folgende Tests machen, um auch wirklich den besten Treiber zu finden,
denn manchmal funktionieren mehrere Treiber:

   * Track-Inhaltsverzeichnis lesen (funktioniert eigentlich mit jedem
     Treiber)

   * Daten-CDs lesen (funktioniert eigentlich mit jedem Treiber)

   * Audio-CDs lesen (wird *nicht* mit jedem Treiber funktionieren!)

   * Geschwindigkeit zum Auslesen von Audio-Daten setzen (wird *nicht*
     mit jedem Treiber funktionieren!)

Bei der Wahl des besten Treibers hilft auerdem die Fhigkeiten-Liste,
die im unteren Teil des Treiberauswahlfensters angezeigt wird. Dieser
Liste knnen Sie entnehmen, ob der Treiber fr CD-Brenner oder nur fr
CD-ROM-Laufwerke gedacht ist, ob Geschwindigkeiten gesetzt werden
knnen, in welchem Format (Intel oder Motorola) das Laufwerk CDDA-Daten
liefert und einiges mehr.

Schreibgert
------------

Hier stellen Sie den CD-Brenner ein, mit dem Sie die CD-Rs brennen
mchten. Gehen Sie analog zur Beschreibung unter *Note Lesegert: MISR0
vor.

Falls Sie einen Treiber manuell whlen mssen, whlen Sie nur Treiber,
die fr CD-Brenner gedacht sind. Alle anderen Treiber knnen sowieso
keinen CD-Brenner ansteuern.

In Ausnahmefllen kann man hier auch einen Treiber, der eigentlich nur
fr CD-ROM-Laufwerke gedacht ist, einstellen. Das ist ntzlich, wenn man
ein paar Dinge testen mchte, aber keinen CD-Brenner sondern nur ein
CD-ROM-Laufwerk zur Verfgung hat. Legt man dann eine CD-R ins Laufwerk,
bei der die letzte Session fixiert ist, kann man auf diese Art zum
Beispiel ein Multisession-ISO-Image erstellen. Sollte die letzte Session
unfixiert sein, wird das erstellte ISO-Image aber *nicht* korrekt
funktionieren, nachdem man es mit Hilfe eines CD-Brenners gebrannt hat!

Audio-Ausgabe
-------------

Mit MakeCD knnen Sie Audio-Daten auch anhren. Dazu mssen die
Audio-Daten auf dem Amiga ausgegeben werden. Normalerweise wird dafr
die Amiga-Sound-Hardware verwendet, aber wenn Sie eine Soundkarte
verwenden, die auch AHI-Untersttzung bietet, knnen Sie die Musik mit
Hilfe Ihrer Soundkarte ausgeben. Folgende Einstellungen sind mglich:

Amiga
     Die Ausgabe von Musik geschieht ber die eingebaute Hardware des
     AMIGAs, also gewhnlich ber die Cinch-Buchsen auf der Rckseite
     Ihres AMIGAs.

AHI
     "AHI" steht fr "Audio Hardware Interface" und ist fr die meisten
     AMIGA-Soundkarten erhltlich. AHI ist eine Schnittstelle, die es
     einer Software ermglicht, ohne Kenntnis ber die zugrundeliegende
     Hardware Musik abzuspielen. Wenn Sie eine Soundkarte haben, knnen
     Sie AHI fr Ihre Soundkarte installieren. Dann stellen Sie dieses
     Blttersymbol auf AHI und setzen das Eingabefeld `AHI-Unit' auf
     den korrekten Wert.  MakeCD wird dann zum Abspielen von Musik Ihre
     Soundkarte verwenden.

Hinweise zur Installation von AHI entnehmen Sie bitte der Anleitung im
AHI-Paket oder der Anleitung zu Ihrer Soundkarte. Die Autoren von
MakeCD knnen Ihnen hier nicht weiterhelfen.

AHI-Unit
--------

Wenn Sie das Blttersymbol bei `Audio-Ausgabe' auf `AHI' gestellt
haben, sollten Sie auch die korrekte Gertenummer (Unit) fr die
AHI-Ausgabe setzen. Diese Nummern knnen Sie mit dem
AHI-Voreinstellungs-Programm (dies ist *kein* Bestandteil von
MakeCD sondern ein Bestandteil von AHI) setzen.

Geschwindigkeit...
------------------

Wenn Sie auf dieses Symbol klicken, ffnet sich ein Fenster, in dem Sie
verschiedene Geschwindigkeiten einstellen knnen, mit denen MakeCD
Daten liest und brennt. Als Geschwindigkeit werden die folgenden
ganzzahligen Werte akzeptiert:

0
     Maximalgeschwindigkeit

1
     Einfache Geschwindigkeit

2
     Doppelte Geschwindigkeit

4
     Vierfache Geschwindigkeit

usw.
     N-fache Geschwindigkeit

Im Track-At-Once-Modus kann MakeCD die Geschwindigkeit zwischen zwei
Tracks beliebig ndern, wohingegen im Disc-At-Once-Modus die ganze CD
in derselben Geschwindigkeit gebrannt werden mu. Daher verwendet
MakeCD im Disc-At-Once-Modus fr alle Tracks die kleinste
Geschwindigkeit, die Sie fr irgendeinen der zu brennenden Tracks
angegeben haben.

Manche Treiber knnen die Geschwindigkeit nicht setzen. In diesem Fall
sind die Geschwindigkeits-Eingabefelder nicht nderbar. Dasselbe
passiert, wenn Sie noch kein Gert ausgewhlt haben.

Normale Schreibgeschwindigkeit
..............................

Dies ist die Schreibgeschwindigkeit, die verwendet wird, wenn keine
speziellen Brenngeschwindigkeiten angebracht sind, also zum Beispiel
beim Schreiben oder Kopieren eines Datentracks, der nicht on-the-fly
erzeugt wird. Die Voreinstellung ist Maximalgeschwindigkeit.

Fr On-The-Fly ISO-Image
........................

Wenn Sie einen Datentrack on-the-fly kopieren, wird die hier
eingestellte Geschwindigkeit verwendet. Speziell wenn viele kleine
Dateien auf CD-R gebrannt werden sollen, ist ein Pufferunterlauf umso
wahrscheinlicher, je grer die hier angegebene Geschwindigkeit gewhlt
wird. Daher ist hier einfache Geschwindigkeit die Voreinstellung.

Fixierung
.........

Die hier eingestellte Geschwindigkeit wird beim Fixieren im
Track-At-Once-Modus verwendet. Da der Amiga whrend der Fixierung keine
Daten an den CD-Brenner liefern mu, kann man diese Einstellung
normalerweise auf Maximalgeschwindigkeit stellen, was daher auch die
Voreinstellung ist. Manche -- vor allem ltere -- CD-Rs sind aber nicht
fr hohe Geschwindigkeiten ausgelegt, oder so zerkratzt, da es beim
Schreiben mit Maximalgeschwindigkeit zu Track-Following-Fehlern kommt.
In diesem Fall setzen Sie die Fixier-Geschwindigkeit herab.

Schreibgeschwindigkeit fr Audio
................................

Hier stellen Sie ein, mit welcher Geschwindigkeit Audio-Tracks gebrannt
werden sollen.

Da viele CD-ROM-Laufwerke Audio-Daten nur mit einfacher Geschwindigkeit
lesen, und da es sich herausgestellt hat, da manche Laufwerke zwar
vorgeben, mit hherer Geschwindigkeit lesen zu knnen, die Qualitt der
Daten aber hrbar darunter leidet, kann man die Geschwindigkeit zum
Lesen von Audio-Tracks gesondert einstellen.

Bei On-The-Fly-Kopien bedeutet dies jedoch, da eventuell auch die
Schreibgeschwindigkeit reduziert werden mu, damit es nicht zu einem
Pufferunterlauf kommt.

Bei On-The-Fly Audio-Kopien sollten Lese- und Schreibgeschwindigkeit aus
technischen Grnden immer genau bereinstimmen. Wenn der Puffer immer am
oberen oder unteren Anschlag ist, kann es sonst bei einigen Laufwerken
zu Fehlern in den Audio-Daten kommen. Falls Ihr Laufwerk auch bei vollem
Puffer keine fehlerhaften Daten erzeugt, knnen Sie die
Lesegeschwindigkeit auch grer als die Schreibgeschwindigkeit whlen.

Im Zweifelsfall tragen Sie hier `1' fr einfache Geschwindigkeit ein.

Lesegeschwindigkeit fr Audio
.............................

Hier tragen Sie die Geschwindigkeit ein, die beim Auslesen von
Audio-Tracks verwendet werden soll. Diese Geschwindigkeit wird auch
beim Abspielen von Audio-Daten gesetzt.

Nhres lesen Sie unter *Note Schreibgeschwindigkeiten fr Audio: MISSW.

Im Zweifelsfall tragen Sie hier `1' fr einfache Geschwindigkeit ein.
Beachten Sie aber bitte, da manche Laufwerke das Setzen von
Geschwindigkeiten nicht untersttzen. In diesem Fall wird MakeCD die
vom Laufwerk vorgegebene Geschwindigkeit verwenden.

Lesegeschwindigkeit fr Daten
.............................

Hier tragen Sie die Geschwindigkeit ein, die beim Auslesen von
Datentracks verwendet werden soll. Normalerweise mu man diese
Geschwindigkeit nicht verndern, aber bei stark verkratzten CDs kann das
Erniedrigen dieser Auslesegeschwindigkeit helfen, die Daten der CD
trotzdem noch sauber auszulesen.

Im Zweifelsfall tragen Sie hier `0' fr maximale Geschwindigkeit ein.
Beachten Sie aber bitte, da manche Laufwerke das Setzen von
Geschwindigkeiten nicht untersttzen. In diesem Fall wird MakeCD die
vom Laufwerk vorgegebene Geschwindigkeit verwenden.

Puffer...
---------

MakeCD verwendet interne Puffer beim Brennen von CDs, beim Erzeugen von
Imagedateien und beim Abspielen von Audio-Daten. Die Gre dieser
Puffer kann jeweils frei gewhlt werden -- ebenso wie die Gre der
Speicherstcke, in die dieser Puffer aufgeteilt wird (Chunks). Wenn die
Puffergre kein Vielfaches der Chunkgre ist, pat MakeCD die
Puffergre automatisch an.

Tracks/CDs schreiben
....................

Hier knnen Sie die Puffer- und die Chunkgre beim Brennen von CDs in
KB einstellen.

Puffergre
     Prinzipiell gilt, da ein hoher Wert fr den "Puffer" nie schaden
     kann. Falls Sie einen Wert einstellen, der grer ist als der zur
     Verfgung stehende Speicher, verwendet MakeCD automatisch einen
     kleineren Puffer.

     Wenn fr den Brenner Reselection (Disconnect/Reselect)
     *ausgeschaltet* ist und die Daten von einem Gert geliefert werden,
     das an *demselben* SCSI-Bus hngt wie der CD-Brenner, gengt ein
     relativ kleiner Wert (z. B. 1000-2000 KB) fr den Puffer, da der
     Puffer sowieso durch das ausgeschaltete Reselect immer am unteren
     Rand sein wird. Ebenso knnen Sie den Puffer klein whlen, wenn Sie
     `Paralleles Lesen/Schreiben' eingeschaltet haben.

     Haben Sie dagegen Reselection fr den CD-Brenner *angeschaltet*
     oder lesen Sie die Daten von einem Gert, das an einem anderen Bus
     hngt (AT-Bus oder anderer SCSI Hostadapter), sollten Sie fr den
     Puffer einen mglichst groen Wert einstellen. Das reduziert die
     Gefahr eines Pufferunterlaufs.

     Zum Thema Reselection lesen Sie bitte *Note SCSI-Probleme: MFH00
     und *Note Pufferverhalten: MIBUF.

     Ein sinnvoller Vorgabewert fr dieses Feld ist 8000. Aber auch
     4000 oder 20000 ist OK. Im Endeffekt sollten Sie durch Beobachten
     des Pufferfllstandes whrend des Schreibens entscheiden, ob der
     Puffer ausreichend bemessen ist oder nicht.

Chunkgre
     Mit diesem Feld stellen Sie ein, wie gro die einzelnen
     Datenstcke sind, die MakeCD zu Ihrem CD-Brenner bertrgt. Der
     hier eingestellte Wert sollte *nie* mehr als halb so gro sein wie
     der in Ihrem CD-Brenner eingebaute Puffer. D .h. es sollten immer
     mindestens zwei Chunks in den Speicher Ihres CD-Brenners
     hineinpassen, sonst kann es zu *Pufferunterlauf* kommen.

     Manche SCSI-Hostadapter haben Probleme, zu groe Chunks zu
     bertragen.  Daher ist ein sinnvoller Vorgabewert fr Ihre ersten
     Tests 50 KB. Bei spteren Tests knnen Sie diesen Wert vergrern,
     was die Geschwindigkeit verbessern knnte.

     Falls Sie Reselection ausschalten muten und der CD-Brenner am
     selben SCSI-Bus hngt, von dem Sie auch die Daten lesen, empfiehlt
     sich eine *kleine* Chunk-Gre.

Audiodaten abspielen
....................

Hier stellen Sie ein, wie gro Sie den Puffer und die Chunks beim
Abspielen von Audio-Daten whlen mchten. Die Werte werden in Kilobyte
angegeben.

Puffergre
     Je kleiner der "Puffer" ist, desto schneller beginnt MakeCD mit
     dem Abspielen der Audiodaten. Ist der Puffer jedoch zu klein, kann
     es zu Hpfern und Aussetzern kommen.

Chunkgre
     Mit der "Chunkgre" bestimmen Sie die Gre der Datenpakete, in
     denen MakeCD die Daten ans `audio.device' bzw. ans `ahi.device'
     bertragen soll. Je grer Sie hier die Chunkgre whlen, desto
     lnger dauert es im Durchschnitt, bis zum Beispiel nderungen der
     Lautstrke usw. hrbar werden. Zu kleine Chunkgren knnen aber
     auch hier wieder zu Strgeruschen fhren.

Sinnvolle Voreinstellungen sind 20 bis 50 KB fr die Chunkgre und
mindestens das Doppelte fr die Puffergre.

Imagedateien anlegen
....................

Hier knnen Sie die Puffergre und die Chunkgre beim Anlegen von
Imagedateien einstellen. Meistens knnen Sie die "Puffergre" hier
relativ klein (ca. 1 MB) whlen und fr die "Chunkgre" einen
hnlichen Wert verwenden wie beim Schreiben von Tracks/CDs.

Die Puffer- und Chunkgren werden auch beim Erstellen von Audio-Images
verwendet. Wenn Sie ein qualitativ weniger gutes Laufwerk zum Auslesen
von Audio-Daten verwenden, sollten Sie den Puffer nicht zu klein whlen.
Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie im Schreibfenster beobachten, da
der Puffer den rechten Rand erreicht, denn viele Laufwerke verstmmeln
Audio-Daten, wenn es einen Puffer-*berlauf* gibt. Ein Puffer-berlauf
entsteht z. B. dann, wenn MakeCD keine Audio-Daten vom Quell-Laufwerk
abholt, weil der interne Puffer von MakeCD bereits voll ist und es die
Daten nicht schnell genug an das Ziel liefern kann.

Das bedeutet, wenn Ihr Laufwerk die Daten schneller liefert als der
Puffer sie zu Ihrer Festplatte schicken kann (oder beim Brennen zum
CD-Brenner oder beim Abspielen zu Ihren Lautsprechern), wird der
MakeCD-Puffer voll werden, und der nchste Versuch Ihres Laufwerks,
Audio-Daten auszuliefern, wird warten mssen. In diesem Fall liefern
einige Laufwerke Audio-Daten, die Lrm oder Knackser enthalten.  Wenn
Sie solch ein Laufwerk verwenden, mssen Sie sicherstellen, da der
MakeCD-Puffer gro genug ist und/oder das Laufwerk die Daten langsam
genug liest, so da es keine Puffer-berlufe im Gert gibt.

Wenn Sie nur ein ISO-Image auf Ihrer Festplatte erstellen, mu der
Puffer nicht gro sein, denn dabei treten keine Pufferber- oder
-unterlufe auf.

Audio Lesen -- Puffer ganz fllen
.................................

Beim Auslesen von Audio-Daten mu man bei manchen Laufwerken darauf
achten, da sie ihre Daten kontinuierlich abliefern knnen, denn wenn
das Laufwerk Audiodaten ausliest und die Software diese nicht sofort
annimmt, produzieren manche CD-ROM-Laufwerke Hpfer und Knackser.

MakeCD kann genau dann die Audio-Daten nicht sofort abnehmen, wenn der
Puffer *voll* ist. Dann mu MakeCD nmlich solange warten, bis wieder
gengend Platz im Puffer ist, um einen kompletten Chunk voller Daten
annehmen zu knnen.

Damit MakeCD auch mit diesen schlechten Laufwerken mglichst problemlos
zusammenarbeitet, fllt MakeCD den Puffer beim Auslesen von Audio-Daten
normalerweise nur bis zur Hlfte, bevor es anfngt, die gelesenen Daten
zum CD-Brenner zu schicken. Dann knnen die von CD-ROM-Laufwerk
kommenden Daten nmlich weiterhin ungehindert angenommen werden.
Dadurch, da der Puffer nur bis zur Hlfte gefllt wird, erhht sich
aber wiederum die Wahrscheinlichkeit eines Pufferunterlaufs beim
On-The-Fly-Brennen von Audio-Tracks.

Wenn Ihr Laufwerk auch dann noch fehlerfreie Audiodaten liefert, wenn
der Puffer randvoll ist, sollten Sie diesen Schalter anstellen. Wenn die
Daten bei vollem Puffer schlecht werden oder wenn das Laufwerk sogar
Fehler zurckmeldet, wenn der Puffer voll ist, mu dieser Schalter
ausgeschaltet bleiben.

Hardware-Kompatibilitts-Einstellungen...
-----------------------------------------

Wenn Sie auf diesen Knopf klicken, ffnet sich ein Fenster, in dem Sie
Hardware-Kompatibilitts-Einstellungen vornehmen knnen. Wenn Ihre
Hardware fehlerfrei arbeitet gibt es keinen Grund, in diesem Fenster
irgendwelche nderungen vorzunehmen. Falls Ihre Hardware jedoch Macken
hat, finden Sie hier vielleicht eine Option, die diese Probleme mindert
oder vllig umgeht.

berlauf ignorieren
...................

Manche CD-ROM-Laufwerke oder CD-Brenner melden einen Fehler zurck, wenn
sie die Audio-Daten schneller lesen, als sie vom Computer abgeholt
werden, denn dann fllt sich ihr interner RAM-Speicher und sie mssen
den Lesevorgang unterbrechen.

Ein Unterbrechen des Lesevorgangs bei Audio-Daten kann aber bei einigen
Laufwerken dazu fhren, da beim Weiterlesen an der falschen Stelle
begonnen wird und dadurch Hpfer und Sprnge in die Daten kommen.

Manche Laufwerke melden jedoch auch einen Fehler, obwohl die Audio-Daten
nach dem Weiterlesen qualitativ einwandfrei sind. Falls dies der Fall
ist, schalten Sie die Option `berlauf ignorieren' ein.  MakeCD wird
solche Fehler dann einfach ignorieren. Sollten jedoch fehlerhafte
Audio-Daten gelesen werden, wird MakeCD Sie natrlich nicht mehr warnen!

Wenn Ihr Laufwerk normalerweise keine solchen Fehler meldet, sollten Sie
diese Option nicht whlen, denn dann knnte ein solcher Fehler durchaus
Grnde haben, ber die Sie vielleicht informiert werden mchten. Falls
Ihr Laufwerk stndig solche Fehler meldet *und* dann auch noch
fehlerhafte Daten liefert, mssen Sie selber entscheiden, ob Sie jeden
Fehler gemeldet bekommen mchten. Hier empfiehlt sich dann aber eher,
die Geschwindigkeit beim Lesen herunterzusetzen und einen greren
Puffer einzusetzen. Falls alles nichts hilft, bleibt Ihnen wohl nichts
anderes brig, als zum Lesen von Audio-Daten ein anderes Laufwerk
einzusetzen.

Paralleles Lesen/Schreiben
..........................

Hiermit knnen Sie einstellen, ob MakeCD *parallel* Lese- bzw.
Schreibaufforderungen an Ihr Quelle bzw. Ihr Ziel schickt oder nicht.

Wenn Sie dieses Feld einschalten und Ihre SCSI-Konfiguration paralleles
Lesen/Schreiben auch wirklich zult (d. h. Reselection ist fr den
CD-Brenner *angeschaltet* oder die Daten werden von einem anderen SCSI-
oder IDE-Bus gelesen), erreichen Sie eine deutlich bessere Performance.

Ist Reselection fr den CD-Brenner *ausgeschaltet* und lesen Sie die
Daten von demselben SCSI-Bus, an dem auch der CD-Brenner hngt, so
schalten Sie dieses Feld bitte *aus*. Dadurch erreichen Sie eine
geringfgig bessere Performance.

In allen anderen Fllen empfiehlt es sich, dieses Feld *anzuschalten*.
Es gibt nur eine Ausnahme: wenn Sie zwar Reselection fr Ihren
CD-Brenner nicht ausschalten mssen, wenn aber Ihr Gertetreiber bei
extrem parallelen Zugriffen Probleme macht, mssen Sie dieses Feld
ebenfalls ausschalten.

Audio-Daten auslesen -- Startposition anpassen
..............................................

CD-ROM-Laufwerke und CD-Brenner mssen aus technischer Sicht Audio-Daten
nicht zwangsweise aufs Byte genau ansteuern knnen. Manche Laufwerke
fangen daher etwas zu spt an, Daten zu liefern. Die Anzahl der Blcke,
die Sie hier eintragen, wird beim Lesen von Audio-Tracks vom Anfang des
Tracks abgezogen, so da MakeCD etwas frher beginnt, den Track zu
lesen.

Manche Gerte (z. B. Yamaha CDR 100/102) haben auch eine Firmware-Bug,
der sie dazu veranlat, bei Audio-CDs, bei denen der erste Track nicht
bei Block 0 sondern bei Block N (meist 32) beginnt, bei allen Tracks N
Blcke zu weit hinten anfangen zu lesen, so da der Anfang der Lieder
nicht ausgelesen wird. In diesem Fall trgt man hier N (also meist 32)
ein. Dadurch beginnt MakeCD N Blcke *vorher* mit dem Lesen und trifft
wieder exakt den Liedanfang.

Wenn Ihr Laufwerk keinen solchen Firmware-Bug hat, dann tragen Sie hier
0 ein, und wenn Sie das Gefhl haben, da am Anfang des Tracks ein Stck
der Musik fehlt, dann ndern Sie dieses Feld entsprechend. 75 Blcke in
diesem Feld entsprechen einer Sekunde Musik. Sie knnen dieses Feld
sowohl in der Minuten/Sekunden-Schreibweise (z. B. `12:59' oder
`12:59;10' fr 12 Minuten, 59 Sekunden und 10/75 Sekunden) ausfllen,
als auch die Anzahl der Blcke eintragen.

*Wichtig:* Diese Einstellung modifiziert den Trackanfang im
Trackauswahlfenster oder beim Anhngen von Tracks und wirkt daher nur
bei Tracks, die noch *nicht* ins Projekt aufgenommen wurden. Wenn Sie
diese Einstellung ndern, mssen Sie daher gegebenenfalls anschlieend
die Tracks neu auswhlen!

Weitere Einstellungen...
------------------------

Einige weitere Einstellmglichkeiten finden Sie, wenn Sie auf das Symbol
`Weitere Einstellungen...' klicken.

Testmodus
.........

Hiermit geben Sie an, ob MakeCD beim manuellen Fixieren und Reparieren
(im Ziel-CD-R-Fenster oder im Tools-Men) im Testmodus arbeiten soll
oder nicht. Beim Brennen einer CD-R kann man im Schreibfenster --
unmittelbar vor dem Brennen -- einstellen, ob im Testmodus gebrannt
werden soll oder nicht.

Mehr ber den Testmodus finden Sie unter *Note Testmodus: MITST.

Fixieren im Testmodus
.....................

Viele CD-Brenner machen beim Fixieren im Testmodus Probleme. Manche
CD-Brenner geraten durcheinander und melden Fehler, die sie beim
richtigen Fixieren nicht melden. Andere CD-Brenner fixieren CDs auch im
Testmodus *wirklich*, d. h. der Testmodus funktioniert beim Fixieren
nicht, andere zerstren sogar die CD-R.

Daher wird standardmig im Testmodus *kein* Fixier-Kommando geschickt.
Falls Sie trotzdem ausprobieren mchten, ob das Fixieren im Testmodus
funktioniert, dann stellen Sie diesen Schalter *an*, aber wundern und
beklagen Sie sich nicht, wenn Sie dann beim Fixieren im Testmodus
Probleme bekommen.

Reine Audio-Daten
.................

Leider ist es nicht genormt, wie reine Audio-Daten (CDDA-Daten) in
Dateien gespeichert werden. Manche Programme legen Sie im
Motorola-Format (MSB) ab, andere im Intel-Format (LSB).

Mit diesem Feld knnen Sie einstellen, in welchem Format MakeCD reine
Audio-Daten aus *Dateien* lesen und in *Dateien* schreiben soll. Beim
Auslesen von Musik-Daten von einer CD und beim Brennen von Musik-Daten
auf eine CD-R wei MakeCD selbstndig, welches der beiden Format zu
verwenden ist.

Wenn Sie beispielsweise von einem Freund CDDA-Dateien bekommen, die im
Intel-Format vorliegen und die Sie mit MakeCD brennen mchten, dann
stellen Sie hier `Intel' ein. MakeCD wei dann, da die Daten im
Intel-Format vorliegen und selbst wenn Ihr CD-Brenner sie im
Motorola-Format bentigt, wandelt MakeCD sie automatisch on-the-fly
beim Brennen ins Motorola-Format.

Wenn Sie hingegen mit MakeCD Daten fr Ihren Freund auslesen mchten,
und ihr Freund die Daten im Motorola-Format bentigt, dann stellen Sie
hier `Motorola' ein. MakeCD wandelt die Daten dann beim Auslesen
automatisch on-the-fly ins Motorola-Format und speichert sie so auf
Ihre Festplatte.

Wenn Sie ausschlielich mit MakeCD arbeiten, also keine CDDA-Dateien
von anderer Software verwenden und auch keine CDDA-Dateien fr eine
andere Software erstellen mchten, knnen Sie dieses Symbol praktisch
setzen wie Sie mchten -- es hat dann auf die Funktionalitt keinen
Einflu. Allerdings lesen und schreiben die meisten CD-Brenner und
CD-ROM-Laufwerke im Intel-Format, so da Sie etwas Rechenzeit sparen,
wenn Sie dieses Symbol auf `Intel' setzen, da dann die CDDA-Daten nicht
hin- und hergewandelt werden.

In welchem Format Ihr CD-Brenner bzw. Ihr CD-ROM-Laufwerk die Daten
liest und schreibt, knnen Sie mit Hilfe der Anzeige im
Gerteauswahlfenster herausfinden.

Audio-Lnge
...........

MakeCD versucht, automatisch zu erkennen, ob die zu brennenden Dateien
vom richtigen Typ sind. Bei CDDA-Daten gibt es leider keine
Mglichkeit, herauszufinden, ob es sich um CDDA-Daten handelt oder um
irgendwelche anderen Dateien. Daher berprft MakeCD, ob eine zu
brennende Datei ein Vielfaches von 2352 Bytes enthlt, denn
CDDA-Dateien, die durch Auslesen von CDs entstanden sind, enthalten
immer ein Vielfaches von 2352 Bytes.

Wenn Sie nun aber die Daten selber gesampelt haben, hat die Datei meist
eine andere Gre, so da MakeCD sie nicht mehr als CDDA-Datei erkennen
wrde. In diesem Fall mssen Sie MakeCD klarmachen, da es beim
berprfen von CDDA-Dateien nicht mehr so whlerisch sein soll und auch
Dateien akzeptieren soll, die kein Vielfaches von 2352 Bytes sind.

Whlen Sie hier also `Block', wenn Sie Audio-Daten ausschlielich von
CD lesen, und `beliebig', wenn Sie auch selber gesampelte Audio-Daten
verwenden mchten.

Wenn Sie `beliebig' verwenden, wird MakeCD nicht mehr versuchen
herauszufinden, ob es sich auch wirklich um CDDA-Daten handelt.
Stattdessen werden die Daten mit Nullbytes auf ein Vielfaches von 2352
Bytes aufgefllt. Es kann aus technischen Grnden keine Warnung geben,
wenn die Daten nicht wirklich im CDDA-Format vorliegen und wenn Sie
nicht aufpassen, kann es Ihnen daher passieren, da Sie eine Datei
brennen, die nur ein lautes Rauschen enthlt.

Audio Pause
...........

Leider gibt es beim Auslesen von Audio-Tracks normalerweise keine
Mglichkeit, die exakte Lnge des auszulesenden Audio-Tracks zu
bestimmen. Daher gehen die meisten Programme davon aus, da ein
Audio-Track dort endet, wo der nchste Track beginnt.

Diese Annahme fhrt jedoch dazu, da man beim Auslesen von Audio-Daten
die Pause, die sich zwischen den einzelnen Tracks befindet (falls sich
zwischen den Tracks berhaupt eine Pause befindet), mitliest. Dadurch
entstehen am Ende eines Musikstcks hufig etwa 2 Sekunden totale
Stille.

Sie knnen in diesem Feld einstellen, wie gro die Pause nach
Audio-Tracks ist. MakeCD schneidet dann beim Auswhlen eines
Audio-Tracks automatisch entsprechend viele Blcke ab. Im Idealfall
entfallen dann die etwa zwei Sekunden Pause am Ende eines Musikstcks
komplett -- zumindest in der Image-Datei, denn beim Brennen im
Track-At-Once-Modus (TAO) werden vom CD-Brenner automatisch wieder etwa
zwei Sekunden Pause (152 Blcke) an jeden Audio-Track angehngt.

CDs, die im TAO-Modus geschrieben wurden, haben in der Regel eine Pause
von 152 Blcken (das entspricht 2 2/75 Sekunden) zwischen den Tracks, so
da es oftmals sinnvoll ist, hier 152 bzw. 00:02;2 einzutragen, damit
man nur die puren Musikdaten ausliest. *Note Track-At-Once: MITAO.

*Wichtig:* Diese Einstellung modifiziert lediglich die Tracklngen im
Trackauswahlfenster oder beim Anhngen von Tracks und wirkt daher nur
bei Tracks, die noch *nicht* ins Projekt aufgenommen wurden. Wenn Sie
bereits Tracks ausgewhlt haben, mssen Sie diese Tracks entfernen und
erneut auswhlen, damit diese Einstellung Auswirkungen hat.

Diese Einstellung wirkt sich brigens *ausschlielich* beim Anwhlen
von Audio-Tracks zum Auslesen aus und ist *nicht* dazu geeignet, die
Lnge der Pause zwischen zwei Tracks beim Brennen von CDs zu bestimmen.
Die Lnge der Pause, die nach dem Brennen zwischen zwei Audio-Tracks
enthalten ist, knnen Sie nur bestimmen, wenn Sie im Disc-At-Once-Modus
brennen. Verwenden Sie dazu das Symbol *Note Weitere Optionen: MIF00 im
Hauptfenster.

Block-Medium
............

*Als Anfnger sollten Sie hier auf keinen Fall etwas eintragen.  Dieses
Feld ist nur fr Leute gedacht, die wissen, was sie tun! Wenn Sie hier
falsche Einstellungen machen und nicht aufpassen, knnen Sie z.  B. die
Daten Ihrer Festplatte verlieren!*

Statt in eine Image-Datei knnen Sie Daten auch auf ein Block-Medium (z.
B. direkt auf die Festplatte) schreiben. Dies ist insbesondere dann
sinnvoll, wenn Sie auf der Festplatte dann ein CD-ROM-Dateisystem
mounten, um die Daten zu testen. Auerdem kann man -- wenn man selber
keinen CD-Brenner hat -- die Daten in dieser Form (direkt auf
Festplatte) an ein Prewerk liefern.

Wenn Sie als Block-Medium jedoch einen Bereich einer Festplatte angeben,
der von einem Dateisystem verwendet wird, wird dieses Dateisystem beim
Schreiben auf des Block-Medium berschrieben und alle enthaltenen Daten
gehen verloren -- nur in seltenen Fllen kann da DiskSalv noch etwas
retten!

Falls Sie sich trotz aller Warnung entschlieen sollten, hier etwas
einzutragen, klicken Sie auf das Popup-Symbol. Es ffnet sich wieder ein
Gerteauswahlfenster.

Anders als beim Gerteauswahlfenster bei `Lesegert' oder
`Schreibgert' mu das Gert keine SCSI-Kommandos verstehen, sondern
nur Trackdisk-kompatible Kommandos. Whlen Sie nun das gewnschte Gert
aus.

Nun mssen Sie noch angeben, welche Blcke auf diesem Gert
berschrieben werden drfen. Im Normalfall werden Sie als `Startblock'
Block 0 eintragen wollen und als `Endblock' einen sehr hohen Block.
MakeCD wird nur Blcke in diesem Bereich berschreiben.  Bitte achten
Sie darauf, da beim AMIGA der RigidDiskBlock normalerweise ab Block 0
auf der Festplatte gespeichert wird. Wenn Sie sich den RDB mit
MakeCD zerstren, hilft Ihnen wohl nur noch RDB-Salv!

Was auch immer Sie hier einstellen, es wird nur verwendet, wenn Sie
entweder als `Quelle' oder als `Ziel' `Block-Medium' eintragen.

Wenn Sie sich fr eine (vorzugsweise leere) Festplatte entschlossen
haben und die Werte korrekt ausgefllt haben, schlieen Sie dieses
Fenster wieder mit `OK'.

Bitte beachten Sie, da Sie immer nur jeweils *einen* Track eines
Projekts auf das Block-Medium schreiben knnen. Sie knnen sich das
Block-Medium wie eine ganz besondere Image-Datei vorstellen.

IO-Error
........

Wenn beim Lesen oder Schreiben von Daten (Erzeugen von Image-Dateien,
Brennen von CDs usw.) ein Fehler auftritt, knnen Sie hiermit bestimmen,
wie in diesem Fall vorgegangen werden soll:

Ignorieren
     Der Fehler wird ignoriert und es wird weitergemacht, als sei nichts
     passiert.

Mit Nullen auffllen
     Eventuell fehlende Daten werden mit Nullen aufgefllt und es wird
     weitergemacht, als sei nichts passiert.

Stop
     Abbrechen, aber Pufferinhalt vorher noch fertig zum Zielgert
     bertragen.  Es werden also keine neuen Daten mehr gelesen, aber
     es wird versucht, die bereits gelesenen Daten noch fertig zu
     schreiben.

Datei lschen und abbrechen
     Sofort abbrechen und die fehlerhaft erzeugte Datei lschen (falls
     mglich).

Abbrechen
     Sofort abbrechen, aber die unvollstndige Datei behalten.

Fragen
     In einem Auswahlfenster die obigen Optionen anbieten und dem
     Benutzer die Entscheidung berlassen.

ExAll() erlauben
................

Wenn Sie Daten-CDs erzeugen mchten, mu MakeCD das gewnschte
Quellverzeichnis durchsuchen. Dazu gibt es im AmigaOS zwei Funktionen:
eine alte, sehr kompatible, aber auch relativ langsame Funktion, und
eine neue, schnelle Funktion, die aber manchmal auch Probleme
verursachen kann. Diese neue Funktion heit ExAll(). Wenn Sie
MakeCD trotz mglicher Probleme erlauben mchten, die neue Funktion zu
verwenden, schalten Sie dieses Symbol an.

MakeCD kennt einige -- vielleicht auch alle -- Schwachstellen der neuen
Funktion und verwendet im Zweifelsfall stillschweigend die alten,
langsamen Funktionen, damit nichts passiert.  In der Regel gibt es also
auch mit `ExAll() erlauben' keine Probleme.

Lesbar machen
.............

Im AMIGADOS gibt es die Mglichkeit, Dateien so zu schtzen, da sie
nicht mehr gelesen werden knnen. Wenn eine Datei lesegeschtzt ist,
kann MakeCD sie natrlich auch nicht lesen und somit nicht auf die CD
brennen. Das Erzeugen des ISO-Images wrde einfach mit einer
entsprechenden Fehlermeldung abbrechen.

Um dies zu verhindern, gibt es die Option `Lesbar machen'. Wenn Sie
diese Option anschalten, wird MakeCD lesegeschtzte Dateien temporr
lesbar machen. Dazu darf der Datentrger, von dem die Dateien gelesen
werden sollen, natrlich nicht schreibgeschtzt sind, denn MakeCD mu
-- um die Dateien lesbar zu machen -- kurzzeitig die Schutzbits von
einzelnen Dateien ndern knnen.

Diese Option nimmt nur *temporre* nderungen an Ihrer Festplatte vor.
Die Schutzbits der Dateien werden danach wieder in ihren
Ursprungszustand zurckgesetzt.

Kommandos...
------------

Manchmal ist es wnschenswert, bei bestimmten Gegebenheiten ein externes
Kommando auszufhren -- zum Beispiel, um nach der Beendigung einer
Operation ein Musikstck abzuspielen oder um bei fehlerhaften
SCSI-Hostadapter Reselection zu bestimmten Zeitpunkten ein- und wieder
auszuschalten. MakeCD bietet Ihnen daher an, zu einigen bestimmten
Ereignissen ein externes Kommando auszufhren.

Als Kommandos knnen Sie beliebige Kommandos whlen, die Sie auch in
Ihrer Shell eingeben knnen, beispielsweise `Play MUSIC:Bang', `Say
"Alles fertig!"', `CTRLscsi scsi.device 3 RESELOFF' oder aber auch
`Execute S:BurnScript'. Wenn Sie vor dem Brennen von Tracks
beispielsweise Reselection(1) immer ausschalten mssen oder wenn Sie
Ihren Bildschirmschoner abschalten mchten, knnen Sie das MakeCD
automatisch erledigen lassen. Oder wenn Sie nach dem Brennen akustisch
benachrichtigt werden mchten, dann starten Sie einfach ein Kommando,
das ein Musikstck abspielt.

Wenn Sie im Einstellungsfenster auf `Kommandos...' klicken, ffnet sich
ein Fenster, in dem Sie die von Ihnen gewnschten Kommandos, die zu
bestimmten Zeitpunkten ausgefhrt werden sollen, eintragen knnen.
Wenn Sie bei einem Kommando nichts eintragen, wird natrlich auch kein
Kommando ausgefhrt. Stattdessen blitzt dann der Bildschirm kurz auf.

Die folgenden Abschnitte beschrieben kurz, zu welchen Zeitpunkten Sie
Kommandos starten knnen.

---------- Funoten ----------

(1)  Das ist eine SCSI-Option Ihres SCSI-Hostadapters

Wenn Fehlermeldung angezeigt wird
.................................

Wann immer eine Fehlermeldung angezeigt wird, wird das in dem Feld
`Wenn Fehlermeldung angezeigt wird' eingetragene Kommando aufgerufen.
Sie knnten dann zum Beispiel das Kommando `Play MUSIC:OhNein!'
aufrufen, um akustisch auf die Fehlermeldung aufmerksam zu machen.

Wenn CD(-R) verlangt wird
.........................

Wann immer eine CD-R oder CD-RW angefordert wird, wird das in dem Feld
`Wenn CD(-R) verlangt wird' eingetragene Kommando aufgerufen. Sie
knnten dann zum Beispiel ein Kommando starten, das ein passendes Sample
abspielt.

Nach Beenden des Anlegens der Image-Dateien
...........................................

Das Anlegen von Image-Dateien kann ziemlich viel Zeit in Anspruch
nehmen. Daher kann man auch nach dem Anlegen von Image-Dateien ein
Kommando ausfhren lassen -- zum Beispiel ein bestimmtes Sample
abspielen, um Sie darauf aufmerksam zu machen, da die Image-Dateien
fertig angelegt wurden. Tragen Sie den gewnschten Befehl unter `Nach
Beenden des Anlegens der Image-Dateien' ein.

Nach Beenden des Schreibens der CD-R
....................................

Manchmal mchte man auch nach dem Brennen der CD-R oder CD-RW auf die
Beendigung des Brennvorgangs aufmerksam gemacht werden. In diesem Fall
tragen Sie unter `Nach Beenden des Schreibens der CD-R' ein
entsprechendes Kommando ein.

Vor dem Schreiben von Tracks auf CD-R
.....................................

Vielleicht mchten Sie vor dem Schreiben von Tracks auf CD-R ein paar
Programme automatisch beenden. Normalerweise ist das zwar nicht ntig,
aber es ist denkbar, da manche Programme den Brennvorgang stren. Sie
knnen dann in das Feld `Vor dem Schreiben von Tracks auf CD-R' ein
Kommando oder natrlich auch ein Shell-Skript eintragen, das die
entsprechenden Aktionen vornimmt.

Vor dem Fixieren/Reparieren/Formatieren
.......................................

Manche Benutzer beklagen sich, da Sie beim Brennen von Tracks
Reselection ausschalten mssen, aber da sich beim Fixieren der CD-R
der Brenner aufhngt, wenn Reselection ausgeschaltet ist.  Fr diese
Anwender ist es extrem ntzlich, wenn Sie vor dem Fixieren, Reparieren
oder Formatieren von CD-Rs bzw. CD-RWs ein Kommando starten knnen, das
Reselection wieder anschaltet.  Dazu gibt es das Feld `Vor dem
Fixieren/Reparieren/Formatieren'.  Natrlich knnen Sie wahlweise auch
ein Musikstck abspielen lassen oder das Feld ganz einfach leer lassen.

Beschreibung des Hauptfensters
==============================

Das Hauptfenster besteht hauptschlich aus der Trackliste. Das ist die
Liste der Tracks, die Sie schreiben mchten. Auerdem gibt es einige
Einstellungsmglichkeiten fr diese Tracks und einige Symbole, um den
ganzen Vorgang zu starten.

Um eine eigene CD zu erstellen, mssen Sie also zunchst die Tracks mit
Hilfe der Trackliste definieren.

Neu
---

Durch Klicken auf `Neu' erzeugen Sie einen neuen Track in der
Trackliste. Der Track wird unmittelbar nach dem angewhlten Track in die
Trackliste eingefgt. Mit Hilfe der *Note Track Optionen...: MIPTO
bestimmen Sie dann den Typ und Inhalt des neu angelegten Tracks.

Entfernen
---------

Das Symbol `Entfernen' entfernt den ausgewhlten Track wieder aus der
Trackliste. Es erfolgt *keine* Sicherheitsabfrage.

Hoch
----

Das Symbol `Hoch' verschiebt den momentan ausgewhlten Track um eine
Postition nach oben. So knnen Sie die Reihenfolge der von Ihnen
zusammengestellten Tracks ndern. Die Tracks werden in der Reihenfolge
gebrannt, der der Sie sie in der Trackliste angeben.

Runter
------

Das Symbol `Runter' verschiebt den momentan ausgewhlten Track um eine
Postition nach unten. So knnen Sie die Reihenfolge der von Ihnen
zusammengestellten Tracks ndern. Die Tracks werden in der Reihenfolge
gebrannt, der der Sie sie in der Trackliste angeben.

Abspielen...
------------

Dieses Symbol ffnet das *Note Schreibfenster: MIW00 und spielt den
ausgewhlten Track ab. MakeCD aktiviert dieses Symbol natrlich nur
dann, wenn der ausgewhlte Track ein Audio-Track ist.

Image-Datei Anlegen...
----------------------

Wenn Sie in den *Note Track Optionen...: MIPTO eingestellt haben, da
fr den ausgewhlten Track eine Image-Datei erzeugt werden soll, knnen
Sie diese durch einen Klick auf `Image-Datei anlegen...' gezielt
erzeugen. Es ffnet sich dann das *Note Schreibfenster: MIW00 und
MakeCD erzeugt die gewnschte Image-Datei.

Wenn Sie alle Image-Dateien auf einmal anlegen mchten, klicken Sie auf
*Note Image-Dateien anlegen...: MIPCN.  Die Image-Dateien werden jedoch
auch unmittelbar vor dem Brennvorgang automatisch angelegt, wenn Sie auf
*Note Tracks schreiben...: MIPWT klicken.

Track Optionen...
-----------------

Fr *jeden Track in der Trackliste* mssen Sie ein paar Dinge
einstellen. Mit dem Symbol `Track-Optionen...' ffnen Sie das dazu
ntige `Track-Optionen-Fenster'. Um die richtigen Einstellungen zu
setzen gehen Sie bitte wie in *Note Track-Optionen-Fenster: MIT00
beschrieben vor.

Wenn Sie alle Tracks in der Trackliste angelegt und alle Einstellungen
gettigt haben, knnen Sie die Image-Dateien anlegen, die Tracks
schreiben oder -- bei Audio-CDs -- die zu den Tracks gehrende Musik
abspielen.

Weitere Optionen...
-------------------

Fr jedes Projekt gibt es auch ein paar globale Optionen (dazu gehrt
zum Beispiel der Schreibmodus: Disc-At-Once bzw. Track-At-Once). Diese
globalen Optionen knnen Sie einstellen, wenn Sie auf `Weitere
Optionen...' klicken. Es ffnet sich dann ein Fenster, dessen Bedienung
in *Note Weitere Optionen: MIF00 erlutert ist.

Image-Dateien anlegen...
------------------------

Diese Funktion stellt fest, welche Image-Dateien noch nicht existieren
und versucht, diese zu erzeugen.

Es ffnet sich dann das *Note Schreibfenster: MIW00 und MakeCD erzeugt
smtliche Image-Dateien.

Wenn Sie nur eine bestimmte Image-Datei anlegen mchten, klicken Sie auf
*Note Image-Datei anlegen...: MIPC1.  Die Image-Dateien werden jedoch
auch unmittelbar vor dem Brennvorgang automatisch angelegt, wenn Sie auf
*Note Tracks schreiben...: MIPWT klicken.

Tracks schreiben...
-------------------

Dieser Befehl schreibt (falls bentigt) alle Image-Dateien und schickt
diese (oder die Daten aus der Quelle, falls keine Image-Dateien
verwendet werden) dann an den CD-Brenner. Bitte stellen Sie sicher, da
Ihr System schnell genug fr diesen Proze ist, andernfalls knnte es
sein, da Sie Untersetzer statt CDs produzieren.

Audio abspielen...
------------------

Dieser Befehl spielt alle Audio-Tracks aus der Trackliste ab. So knnen
Sie die Qualitt der Audio-Daten berprfen, bevor Sie sie auf eine CD-R
brennen.

Wenn sich das Schreibfenster geffnet hat, klicken Sie einfach auf
`Start'. MakeCD beginnt dann, die Audio-Daten abzuspielen.

Sie knnen auch den Lowpassfilter des AMIGAs und die Lautstrke
beeinflussen, innerhalb des aktuellen Tracks hin- und herspringen und
auf jeden beliebigen anderen Track wechseln.

Mit Hilfe des Pause-Hkchens knnen Sie die Musik zwischendurch anhalten
und mit `Neuer Index jetzt' setzen Sie whrend des Abspielens einen
neuen Index in den Track. Mit Hilfe des Symbol `Aktueller Index' knnen
Sie gezielt zwischen den gesetzten Indizes hin- und herspringen.

Mit Hilfe des Mens lassen sich die Vorgabewerte fr den Lowpassfilter
und die Lautstrke speichern.

Gesamtgre
-----------

Unter `Gesamtgre' zeigt MakeCD die Summe aller bekannten Tracklngen
an. Bei selber erzeugten ISO-Images ist die Gre -- und damit die
Tracklnge -- natrlich erst bekannt, nachdem MakeCD den
Verzeichnisbaum durchsucht hat, daher kann sie natrlich auch nicht auf
den angezeigten Wert aufaddiert werden. Fr Sie bedeutet das, da der
angezeigte Wert genau dann nicht korrekt ist, wenn einer der Eintrge
in der Trackliste von der Quelle `Dateisystem' liest.

Das Track-Optionen-Fenster
--------------------------

Um die Optionen fr einen Track zu whlen, markieren Sie diesen Track im
Hauptfenster und whlen dann die gewnschten Optionen im
Track-Optionen-Fenster. Sie knnen dieses Fenster beliebig geffnet
lassen und auf Wunsch mit Hilfe des Triton-Voreinstellers permanent an
einem festen Punkt fixieren. Den Triton-Voreinsteller finden Sie im
Triton-Paket, welches Sie unter anderem im Internet unter
`http://home.pages.de/~szeiger/' bekommen knnen.

Zum Setzen der Track-Optionen gehen Sie wie folgt vor:

  1. Whlen Sie wie in *Note Quelle: MITSR beschrieben die Quelle fr
     den Track.

  2. Anschlieend whlen Sie wie in *Note Ziel: MITTG beschrieben das
     Ziel.

  3. Falls Sie bei der Quelle nicht `Track von CD' angegeben haben,
     mssen Sie nun noch den richtigen Tracktyp whlen. Gewhnlich wird
     das ein Daten- oder Audio-Track sein, aber es sind auch andere
     Einstellungen mglich. Gehen Sie dazu wie in *Note Weitergehende
     Optionen: MITTO beschrieben. Dort wird auch erklrt, wie man die
     `Pause' und den `ISRC' setzt.

  4. Wenn Sie einen Audio-Track brennen mchten, knnen Sie nun wie in
     *Note Indizes: MITTI beschrieben Index-Markierungen setzen.


Fhren Sie all diese Schritte fr jeden Track, den Sie erzeugen mchten,
durch. Manche Schritte knnen Sie je nach Bedarf natrlich auslassen
und manche Einstellungen trifft MakeCD natrlich automatisch fr Sie.
Wenn Sie damit fertig sind, knnen Sie die CD-R brennen oder die
Image-Dateien anlegen.

Track-Symbol
............

Das Track-Optionen-Fenster bearbeitet immer den momentan ausgewhlten
Track. Sie knnen diesen Track entweder im Hauptfenster auswhlen, oder
bequemer auch mit dem `Track' Symbol.

Quelle
......

Fr jeden Track mu im Track-Optionen-Fenster die korrekte Quelle
gesetzt sein. Die Quelle ist diejenige Daten-Quelle, aus der die Daten
fr den jeweiligen Track gelesen werden sollen. Es gibt folgende
Einstellmglichkeiten:

Dateisystem
     Die Daten fr den Track werden von einer Festplatte oder einem
     anderen Medium gelesen und ein ISO-9660-Image wird erzeugt, damit
     die Daten auf der CD lesbar sind.

     *Falls Sie diese Einstellung whlen, mssen Sie jetzt die
     Einstellungen im* *Note ISO-Einstellungs-Fenster: MII00
     *vornehmen, indem Sie auf das Popup-Symbol bei der Quelle klicken.*

Track von CD
     Sie knnen die Daten fr den neuen Track von einer anderen CD
     lesen. Das kann jede Art von Track sein. Der Track wird dann auf
     die CD-R kopiert.

     *Falls Sie diese Einstellung whlen, mssen Sie nun den Quell-Track
     auswhlen. Klicken Sie auf das Popup-Symbol bei der Quelle und
     whlen Sie den gewnschten Track aus dem erscheinenden
     Track-Eingabefenster.*

Image-Datei
     Diese Einstellung sorgt dafr, da MakeCD die Daten aus einer
     Image-Datei, die Sie zuvor auf Ihrer Festplatte erzeugt haben,
     liest. Das kann ein ISO-Image, Audio-Daten oder sonstwas sein.

     *Wenn Sie diese Einstellung whlen, mssen Sie jetzt die
     Image-Datei, die Sie auf die CD brennen mchten, whlen. Klicken
     Sie dazu auf das Popup-Symbol. Dann wird sich ein
     Dateiauswahlfenster ffnen, so da Sie sehr einfach die gewnschte
     Image-Datei auswhlen knnen.*

     Nachdem Sie eine Image-Datei gewhlt haben, wird MakeCD Ihnen
     anzeigen, welchen Datentyp es erkannt hat oder welchen Datentyp es
     hinter der Image-Datei vermutet. Hier gibt es folgende mgliche
     Typen:

    [AIFF]:
          Eine AIFF-Datei, die von MakeCD automatisch konvertiert wird,
          bevor sie an den Brenner geschickt wird. Die Konvertierung
          erfolgt so schnell, da eine Zwischendatei normalerweise
          nicht ntig ist.

    [Bad AIFF]:
          Eine AIFF-Datei, die MakeCD *nicht* verarbeiten kann.

    [CDDA?]:
          CDDA-Dateien knnen nicht mit Sicherheit erkannt werden.
          Daher kann MakeCD nur *vermuten*, da es sich um CDDA-Daten
          handelt -- deshalb das angehngte Fragezeichen. CDDA-Daten
          knnen in zwei verschiedenen Formaten abgespeichert werden:
          `MSF' bzw.  `Motorola' und `LSF' bzw. `Intel'. Sie mssen
          selber sicherstellen, da die Daten in dem Format vorliegen,
          das Sie in den Einstellungen unter `Reine Audio-Daten'
          angegeben haben, sonst werden Sie auf der gebrannten CD-R nur
          schrecklichen Krach zu hren bekommen.

    [DATA?]:
          Auch Datentracks kann MakeCD nicht einwandfrei erkennen, da
          auch hier verschiedene Formate zulssig sind. Daher kann
          MakeCD wieder nur raten und verdeutlicht das durch das
          angehngte Fragezeichen.

    [???]:
          Wenn MakeCD berhaupt nichts mit der Datei anfangen kann,
          werden diese Fragezeichen angezeigt. Whlen Sie dann eine
          andere Image-Datei oder korrigieren Sie ggf. den `Tracktyp'.

Block-Medium
     Diese Einstellung liest die Daten von dem Block-Medium, das in den
     MakeCD *Note Einstellungen: MIS00 angegeben wurde.  Normalerweise
     bentigen Sie diese Option nur, wenn Sie zuvor ein Image auf
     diesem Block-Medium erzeugt haben und dieses nun auf CD-R schreiben
     mchten. Spter (bei der Beschreibung des Ziels) finden Sie noch
     weitere Informationen darber.

     *Falls Sie diese Einstellung whlen, mssen Sie nur noch
     sicherstellen, da Sie im Einstellungsfenster das richtige
     Block-Medium eingestellt haben.*

Ziel
....

Mit dem Ziel stellen Sie ein, ob die Daten direkt zum CD-Brenner
geschickt werden sollen, oder ob eine Image-Datei verwendet werden soll.
Auerdem knnen Sie den Namen der Image-Datei angeben und wann bzw. ob
die Image-Datei von MakeCD automatisch gelscht werden soll.

Das Blttersymbol bei `Ziel' kann folgende Werte annehmen:

Image-Datei verwenden
     Die Daten werden nicht direkt zum CD-Brenner geschickt.
     Stattdessen wird eine Image-Datei erzeugt. Erst nachdem diese
     Image-Datei erstellt wurde, werden die in der Image-Datei
     gespeicherten Daten zum CD-Brenner geschickt.

     *Verwenden Sie diese Option, wenn Sie ausreichend
     Festplattenkapazitt haben und wenn Sie nicht sicher sind, da die
     Quelle die Daten schnell genug liefern kann.*

     *Vergessen Sie nicht, die Image-Datei, die angelegt werden soll,
     bei `Image-Datei' anzugeben. Alte Dateien mit demselben Namen
     werden berschrieben, falls die Lnge der Image-Datei nicht mit
     der Lnge der zu schreibenden Daten bereinstimmt. Andernfalls
     werden bereits existierende Image-Dateien direkt verwendet.*

     Wenn Sie ber eine Image-Datei brennen mchten, sollten Sie mit dem
     Blttersymbol `Datei lschen' gleich noch bestimmen, ob und wann
     diese Image-Datei wieder gelscht werden soll.

    Sofort
          Die Image-Datei wird vor dem Schreiben des Tracks erzeugt und
          danach gleich wieder gelscht. Diese Option sollten Sie
          verwenden, wenn nicht alle Image-Dateien gleichzeitig auf
          Ihrer Festplatte Platz haben.

          Da jedoch im Disc-At-Once-Modus die CD-R in einem Rutsch
          geschrieben werden *mu* und es -- anders als im
          Track-At-Once-Modus -- *nicht* mglich ist, zwischen den
          einzelnen Tracks kurzzeitig zu pausieren, werden im
          Disc-At-Once-Modus die Dateien erst dann gelscht, wenn die
          CD-R fertig beschrieben wurde. Das bedeutet also, da Sie --
          wenn Sie im Disc-At-Once-Modus brennen mchten -- immer
          gengend Platz fr *alle* Image-Dateien auf Ihrer Festplatte
          haben mssen.

    Nach CD
          Die Image-Datei wird angelegt, bevor der erste Track
          geschrieben wird, und gelscht, wenn das Schreibfenster
          verlassen wird. Diese Option sollten Sie verwenden, wenn Sie
          dieselbe CD mehrfach hintereinander brennen mchten oder wenn
          Quell- und Ziellaufwerk identisch sind.

    Gar Nicht
          Die Image-Datei wird angelegt, bevor der erste Track
          geschrieben wird und nicht wieder automatisch gelscht. Diese
          Option ist ntzlich, wenn Sie dieselbe CD irgendwann spter
          nochmal brennen, aber in der Zwischenzeit das Schreibfenster
          verlassen mchten.

Direkt zum CD-Brenner
     Die Daten werden direkt zum CD-Brenner geschickt. Es wird *keine*
     Zwischendatei (Image-Datei) angelegt und auch *kein* Block-Medium
     verwendet.

     In vielen Fllen knnen die Daten tatschlich direkt zum CD-Brenner
     bertragen werden. Man sollte aber vorher im Testmodus
     ausprobieren, ob das alles auch schnell genug geht oder ob es
     nicht vielleicht doch besser wre, eine Image-Datei zu verwenden.

Block-Medium verwenden
     MakeCD kann Daten direkt auf eine Festplatte schreiben --
     beginnend bei einem von Ihnen angegebenen Block (normalerweise
     Block 0).  Das kann fr Daten-CDs extrem ntzlich sein, wenn Sie
     das ISO-Image testen mchten, bevor Sie es brennen, und wenn Sie
     das `cdromemu.device' (dies ist eine frei kopierbare Software, mit
     der man ISO-Image-Dateien testen kann) nicht verwenden mchten.
     Auerdem wird diese Form von den meisten CD-Herstellern als Quelle
     akzeptiert.

     *Diese Option verwendet das Block-Medium, das im* *Note
     Einstellungsfenster: MIS00 *definiert wurde, und wird auf diesem
     Medium das Image erzeugen.*

     *Beachten Sie bitte, da diese Option Daten auf Ihrer Festplatte
     zerstren kann, wenn Sie nicht vorsichtig sind und nicht wissen,
     was Sie tun. Verwenden Sie diese Option daher nur, wenn Sie sicher
     sind, da Sie genau wissen, was Sie tun!*

Weitergehende Optionen
......................

Bei den `Weitergehenden Optionen' knnen einige weitere
trackspezifische Optionen eingestellt werden. Die wichtigste Option ist
der `Tracktyp'. Um den Tracktyp zu setzen, verwenden Sie das
Blttersymbol. Es gibt folgende Mglichkeiten:

Daten (Mode 1)
     Diesen Tracktyp mssen Sie whlen, wenn Sie einen Datentrack
     erstellen mchten. Datentracks bentigen Sie, wenn Sie den Inhalt
     Ihrer Festplatte auf CD-ROM brennen mchten. Es werden dann 2048
     Nutzbytes pro Block gebrannt. Intern werden automatisch fr jeden
     Block die passenden Fehlererkennungs- und Fehlerkorrektur-Codes
     errechnet und zu jedem Block dazugebrannt.

Audio (normal)
     Diesen Typ mssen Sie whlen, wenn Sie einen gewhnlichen
     Audiotrack brennen mchten, also z. B. wenn Sie eine Musik-CD
     erstellen mchten.  Es werden dann 2352 Nutzbytes pro Block
     gebrannt. Es gibt keine Fehlererkennung oder -korrektur.

Audio (Preemphasize)
     Normalerweise bentigen Sie diesen Tracktyp nicht. Es gibt aber
     Audio-Daten, bei denen die Aussteuerung schon beim Aufnehmen
     anders ist als bei normalen Audio-Daten. CD-Player knnen diese
     Besonderheit beachten und dadurch beim Abspielen eine bessere
     Qualitt erreichen. Beim Abspielen von Audio-Daten beachtet
     MakeCD diese Einstellung brigens nicht sondern spielt die Daten
     wie normale Audio-Daten ab. Wenn Sie einen Track mit diesem
     Tracktyp brennen, werden wieder 2352 Nutzbytes pro Block -- wieder
     ohne Fehlererkennung -- gebrannt.

Mode 2 Form 1
     Dieser Tracktyp wird auf CD-ROM/XA-CDs fr normale Daten
     verwendet. Er ist verwandt mit dem `Datentrack (Mode 1)'. Bei
     diesem Tracktyp werden wieder 2048 Nutzbytes pro Block gebrannt.
     Intern werden auerdem wieder automatisch fr jeden Block die
     passenden Fehlererkennungs- und Fehlerkorrektur-Codes errechnet
     und zu jedem Block dazugebrannt.

Mode 2 Form 2
     Wenn man auf Fehlerkorrektur verzichten kann (etwa bei Audio- oder
     Video-Daten), ist dieser Tracktyp geeignet. Als Endanwender werden
     diesen Tracktyp vermutlich nur bei direkten CD-Kopien verwenden.
     Hier werden pro Block 2328 Nutzbytes gebrannt. Es gibt keine
     Fehlererkennung.

Mode 2
     Hierbei handelt es sich um die Obermenge von Mode 2 Form 1 / 2.
     So wird es ermglicht, Blcke in den Formen eins und zwei in nur
     einem einzigen Track zu mischen. Dabei steht in jedem gebrannten
     Block in einem Subheader, in welcher Form (eins oder zwei) der
     Block erzeugt wurde -- falls der Block berhaupt eine bestimmte
     Form hat. Diesen Subheader kann man sogar noch weglassen, dann
     stehen die gesamten 2336 Bytes fr Nutzdaten zur Verfgung.
     Allerdings ist diese Verwendung sehr unblich.

Abhngig davon, was Sie als `Tracktyp' einstellen, mu die Quelle die
Daten natrlich in der eingestellten Form liefern. Oftmals erkennt
MakeCD den ntigen Tracktyp anhand der gewhlten Quelle aber selber und
setzt ihn selbstndig auf den richtigen Typ.

Bei der `Pause' stellen Sie ein, um wieviel die Pause *lnger* hinter
dem Track sein soll als das technische Minimum. Beachten Sie bitte, da
in einigen Fllen *immer* eine Pause von einer bestimmten Lnge erzeugt
wird. Im Track-At-Once-Modus sind die Pausen nicht wegzubekommen. Wenn
Sie eine Audio-CD erzeugen mchten, bei der keine Pausen zwischen den
Audio-Tracks enthalten sind, bentigen Sie die *Disc-At-Once*-Version
von MakeCD. Aber selbst im Disc-At-Once-Modus ist zum Beispiel zwischen
einem Daten- und einem Audio-Track immer eine bestimmte Pause enthalten.

Der `ISRC' (International Standard Recoding Code) identifiziert
Audio-Tracks. Er besteht (in dieser Reihenfolge) aus einem Lnder- und
einem Eigentmercode, dem Jahr der Aufzeichnung und einer Seriennummer.
Gewhnlich werden Sie die Felder wohl leer lassen wollen.

Indizes
.......

Bei Audio-CDs knnen Sie innerhalb der Tracks Markierungen (Indizes)
setzen, die man spter mit einem guten CD-Spieler gezielt anspringen
kann. Wenn Sie im Disc-At-Once-Modus brennen (manche CD-Brenner
untersttzen dieses Feature sogar im Track-At-Once-Modus), knnen Sie
diese Markierungen entweder gezielt setzen, whrend MakeCD die Musik
abspielt, oder manuell in die Liste im Track-Optionen-Fenster
eintragen. Zwei Indizes gibt es immer: einen am Liedanfang und einen im
ersten Block der Pause nach dem Track. Dazwischen knnen Sie aber noch
bis zu 98 weitere Indizes setzen.

In der Index-Liste knnen Sie mit `Neu' neue Indizes hinzufgen, mit
"Entfernen" Indizes aus der Liste lschen und im "Index-Eingabefeld"
die Position des Index' ndern. Mit "Von der Quelle lesen" veranlassen
Sie MakeCD, die Indizes von der Quelle zu lesen und automatisch in die
Liste einzutragen.

Weitere Optionen
----------------

Wenn Sie im Hauptfenster auf `Weitere Optionen...' klicken, ffnet sich
ein weiteres Fenster, in dem Sie die globalen Optionen -- wie etwa
Disc-At-Once oder Track-At-Once -- fr Ihr Projekt eintragen knnen.

Nehmen Sie die gewnschten Einstellungen vor und schlieen Sie das
Fenster dann mit `OK'.

Basisverzeichnis
................

Mit dem Symbol `Basisverzeichnis' knnen Sie das Verzeichnis, in dem
alle Image-Dateien erzeugt werden, bestimmen. Dazu mssen Sie lediglich
das gewnschte Verzeichnis eintragen.

Das ist besonders ntzlich, wenn Sie fr die Image-Dateien jeder CD, die
Sie schreiben, ein eigenes Verzeichnis verwenden mchten. Wenn Sie
diesen Pfad spezifizieren, bevor Sie die Trackliste erzeugen, ist das
Whlen der Dateinamen fr Image-Dateien sprbar komfortabler.

Diese Option ist besonders ntzlich fr CDs mit vielen Tracks, zum
Beispiel Musik-CDs.

Startblock
..........

In den meisten Fllen kann der `Startblock' deaktiviert bleiben, denn
er wird nur bentigt, wenn Image-Dateien fr Multisession/Multivolume
CDs erzeugt werden sollen. In der Regel kann man den `Startblock' aber
selbst bei Multisession/Multivolume-CDs ausgeschaltet lassen.
MakeCD fragt dann ggf. vor dem Erzeugen der Image-Datei nach, um den
Startblock automatisch zu errechnen.

Der `Startblock' ist der Block auf der CD-R, der als nchstes
beschrieben werden kann. Bei leeren CDs ist das Block 0. Falls schon
Daten auf der CD enthalten sind, ist es irgendein positiver Wert. Wenn
Sie die CD-R in Ihren CD-Brenner einlegen, kann MakeCD den nchsten
beschreibbaren Block (also den `Startblock') durch Bettigen des
Popup-Symbols ermitteln, *nachdem* Sie den Tracktyp des ersten Tracks
der Trackliste korrekt gesetzt haben. Der Tracktyp des ersten zu
schreibenden Tracks (also des ersten Tracks der Trackliste) mu deshalb
unbedingt *vorher* korrekt gesetzt werden, weil der Startblock vom
Tracktyp des ersten Tracks abhngen kann.

*Ntig* ist das korrekte Ausfllen von `Startblock' eigentlich nur,
wenn Sie eine Image-Datei fr eine CD-R erzeugen mchten, auf der
bereits Daten enthalten sind, und wenn Sie diese CD-R gerade nicht zur
Hand haben oder wenn Sie gerade keinen CD-Brenner zur Hand haben, aber
wenn Sie den Startblock trotzdem kennen. Der bei `Startblock'
eingetragene Wert wird auerdem nur bercksichtigt, wenn Sie auf
`Image-Datei(en) erzeugen' klicken und nicht, wenn die Image-Dateien
automatisch durch `Tracks Schreiben' erzeugt werden.

Falls Sie neben der Ziel-CD-R nur ein CD-ROM-Laufwerk zur Verfgung
haben, kann MakeCD auch mit Hilfe Ihres CD-ROM-Laufwerks den Startblock
berechnen, aber nur, wenn nach dem Track, der zuletzt auf die CD-R
geschriebenen wurde, die Session fixiert wurde. Andernfalls wird Ihr
CD-ROM-Laufwerk einen falschen Wert zurckliefern.

Wenn Ihr Freund die CD-R, zu der Sie Daten hinzufgen wollen, gerade
besitzt, knnen Sie ihn anrufen und bitten, Ihnen den korrekten
Startblock mitzuteilen. Dann knnen Sie sogar ein Multivolume-Image
erzeugen, ohne die CD-R wirklich in den Hnden zu halten.

Beachten Sie bitte, da MakeCD automatisch den korrekten Startblock
verwendet, wenn die CD-R verfgbar ist *und* wenn Sie `Tracks
Schreiben' aufrufen. In diesem Fall wird der vom User gewhlte
`Startblock' also *ignoriert*.

Wenn Sie `Image-Dateien Anlegen' aufrufen, wird der eingetragene
`Startblock' verwendet oder der Benutzer gefragt, fr welche CD-R das
Image erzeugt werden soll.

Wenn Sie versuchen, eine Image-Datei, die mit dem falschen Startblock
geschrieben wurde, auf CD-R zu schreiben, wird MakeCD Sie warnen. Also
brauchen Sie sich nicht allzusehr davor zu frchten, durch eine
Fehlbedienung leichtfertig einen Rohling zu verlieren.

Katalognummer
.............

Bei kommerziellen CDs knnen Sie unter `Katalognummer' 13 Ziffern
eintragen, die die gesamte CD gem des internationalen UPC/EAN-Kodes
identifizieren. Gewhnlich werden Sie dieses Feld leer lassen wollen.

Die Katalognummer kann von manchen CD-Brennern im Track-At-Once-Modus
gesetzt werden, bei anderen jedoch nur im Disc-At-Once-Modus. Sehen Sie
ggf. im Gerteauswahlfenster (das ist das Fenster, mit dem Sie in den
Einstellungen Ihren CD-Brenner auswhlen) nach, ob Ihr Gert die
Katalognummer auch im TAO-Modus setzen kann.

Schreibmodus
............

Bei `Schreibmodus' stellen Sie ein, ob die CD im `Disc-At-Once'- oder
im `Track-At-Once'-Modus gebrannt werden soll. Falls Ihr CD-Brenner
auch `Session-At-Once' untersttzt und Sie im Session-At-Once-Modus
brennen mchten, whlen Sie `Disc-At-Once' als `Schreibmodus' und
stellen dann im Schreibfenster die Fixierung auf `Session'. Bitte
beachten Sie, da Sie im Disc-At-Once-Modus nur dann richtig brennen
knnen, wenn Sie sich entweder als privater Benutzer fr Disc-At-Once
registriert haben, oder wenn Sie eine der hheren Registrierklassen
gewhlt haben.

Track-At-Once
     In diesem Modus wird jeder Track einzeln geschrieben. Der
     Datenstrom darf zwischen den einzelnen Tracks beliebig lange
     abreien und Sie knnen die CD sogar nach jedem Track aus dem
     Laufwerk nehmen. Dadurch knnen Sie CDs gefahrlos hppchenweise
     beschreiben.

     Sollte der Datenstrom whrend des Brennens der CD abreien, ist
     nur der zuletzt geschriebene Track defekt, aber Sie knnen die CD
     problemlos weiter brennen und/oder fixieren.

     Wenn Sie die CD im Track-At-Once-Modus beschreiben, kann
     MakeCD eventuelle Image-Dateien unmittelbar vor dem Schreiben der
     jeweiligen Tracks erzeugen, so da Sie nur soviel Platz auf der
     Festplatte bentigen wie der grte Track, fr den eine Image-Datei
     angelegt werden soll. Stellen Sie dazu unter `Datei lschen' im
     Track-Optionen-Fenster `Sofort' ein und klicken Sie auf `Tracks
     schreiben...', also *ohne* zuvor die Image-Dateien erstellt zu
     haben. Alles weitere macht MakeCD dann automatisch.

Disc-At-Once
(brennt auch Session-At-Once)
     Um im Disc-At-Once richtig brennen zu knnen, mssen Sie fr
     Disc-At-Once registriert sein. Bei der Version fr private Nutzer
     ist dafr eine zustzliche Gebhr ntig, in den anderen
     Lizenzklassen ist der Disc-At-Once-Modus bereits enthalten. Wenn
     Sie nicht fr Disc-At-Once registriert sind, knnen Sie den
     Disc-At-Once-Modus nur im Testmodus ausprobieren.

     Auerdem ist natrlich Voraussetzung, da in MakeCD
     Disc-At-Once-Untersttzung fr den zu Ihrem CD-Brenner gehrenden
     Treiber eingebaut ist. Nicht alle MakeCD-Treiber untersttzen
     zwangsweise Disc-At-Once. Beim Auswhlen Ihres CD-Brenners im
     Gerteauswahlfenster wird in einem gesonderten Bereich angezeigt,
     ber welche Fhigkeiten der ausgewhlte Treiber verfgt.

     Selbst wenn der MakeCD-Treiber Disc-At-Once-Untersttzung bietet,
     kann es immer noch sein, da Ihr CD-Brenner Disc-At-Once *nicht*
     untersttzt. Insbesondere Sony scheint ihre CD-Brenner wohl aus
     politischen Grnden nicht mehr mit Disc-At-Once auszustatten.

     Nun zu den Besonderheiten von Disc-At-Once. Im Disc-At-Once-Modus
     wird immer die ganze CD auf einen Rutsch gebrannt. Dadurch lassen
     sich zum Beispiel die Pausen zwischen zwei Audio-Tracks vermeiden.
     Die CD-R mu zu Beginn leer sein und nach Beendigung des Vorgangs
     wird die CD-R fixiert sein. Manche CD-Brenner untersttzen auch
     `Session-At-Once'. Dieser Modus fordert nur eine leere Session und
     fixiert nach dem Brennen auch nur die Session und nicht die ganze
     CD-R. Allerdings wird dieser Modus nicht von allen CD-Brennern
     untersttzt.

     Der Disc-At-Once- bzw. Session-At-Once-Modus erlaubt MakeCD zudem
     eine genauere Kontrolle darber, wo die Tracks beginnen und
     darber, wie die Daten innerhalb der Tracks geschrieben werden.
     Dadurch sind genauere CD-Kopien mglich als im Track-At-Once-Modus.

Daten-Format
............

Die Einstellung `Daten-Format' ist nur beim Brennen im
Disc-At-Once-Modus relevant. Sie knnen dann bestimmen in welchem Format
MakeCD die Daten an den CD-Brenner schicken soll bzw. in welchem Format
die Image-Dateien erstellt werden.

Manche CD-Brenner untersttzen nur eines der beiden Formate. In diesem
Fall wird die Einstellung beim Brennen ignoriert, aber die Image-Dateien
werden trotzdem im dem eingestellten Format angelegt.

Wenn Sie wissen mchten, welche Formate Ihr CD-Brenner (bzw. der
MakeCD-Treiber fr Ihren CD-Brenner) untersttzt, dann gehen Sie in das
Einstellungsfenster und ffnen Sie das Gerteauswahlfenster fr Ihren
CD-Brenner. In der unteren Liste finden Sie Informationen ber die
Fhigkeiten des Treibers.

Folgende Formate knnen Sie mit der Option `Daten-Format' einstellen:

Format des Brenners
     Diese Einstellung ist voreingestellt. MakeCD verwendet dann auf
     jeden Fall ein Format, das der CD-Brenner auch untersttzt,
     normalerweise `Ausgewertete Benutzerdaten'. Sollte der CD-Brenner
     das nicht beherrschen, wird `Roher Blockinhalt' verwendet.

     Insbesondere wenn Sie noch unerfahren mit Disc-At-Once sind,
     werden Sie diese Einstellung verwenden wollen, um optimale
     Ergebnisse zu bekommen.

Roher Blockinhalt
     Hierbei wird jeder Block inklusive der zugehrigen
     Verwaltungsdaten, Prfsummen und Fehlerkorrekturen bertragen. Bei
     einem Datenblock wrden als beispielsweise nicht mehr nur 2048
     Bytes bertragen, sondern 2352 Bytes. Wenn Sie eine mglichst
     identische Kopie einer CD erstellen mchten, empfiehlt sich dieser
     Modus, da dann die Verwaltungsdaten nicht neu berechnet sondern so
     gebrannt werden, wie sie von der Quell-CD gelesen wurden.

Ausgewertete Benutzerdaten
     Bei diesem Modus werden nur die eigentlichen Daten eines jeden
     Blocks an den CD-Brenner bertragen. Der CD-Brenner berechnet dann
     selbstndig die Prfsummen und Fehlerkorrekturcodes. Fr reine
     Daten-CDs ist dieses Format besser geeignet, da es weniger
     fehleranfllig ist.

Audio-CD-Anfang
...............

Wenn der erste Track einer Session ein Audio-Track ist, mu er nicht
unbedingt am ersten freien Block der Session beginnen. Viele der
gekauften Audio-CDs beginnen zum Beispiel erst bei Block 32 oder 33, was
Sie im Ziel-CD-R-Fenster beobachten knnen. Mit dieser Einstellung
knnen Sie bestimmen, wieviel Platz vor dem ersten Audio-Track
freigelassen werden soll. Voreingestellt ist 0.

Beschreibung der ISO-Optionen
=============================

Wenn Sie Ihre eigene Daten-CD erzeugen mchten, mssen Sie einen
Daten-Track erzeugen, als Quelle fr diesen Daten-Track wie in *Note
Track Optionen...: MIPTO beschrieben `Dateisystem' einstellen und dann
das Popup-Symbol bettigen. Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie mit
dem Fenster, das sich dann ffnet, umgehen mssen.

In dem erscheinenden Fenster werden Sie links eine Liste sehen und
darunter Optionen, die sich auf diese Liste oder auf den hervorgehobenen
Eintrag der Liste beziehen. Rechts sehen Sie globale Optionen, die sich
auf den gesamten Datentrack beziehen.

Quellen
-------

Links oben im ISO-Fenster finden Sie eine Liste mit der berschrift
`Quellen'. Diese Liste enthlt alle Quellen, die in dem Image spter
auftauchen sollen. Das knnen entweder Pfadnamen sein oder Tracks von
der CD-R, falls Sie "Multisession-Merging" machen mchten. Auf Wunsch
knnen Sie auch eine in einer Datei gespeicherte Liste aller zu
brennenden Objekte bergeben.

Die Reihenfolge der Eintrge in dieser Liste ist nur wichtig, wenn es
Kollisionen zwischen den Dateinamen gibt. Falls das der Fall ist, wird
-- auf Anfrage -- die Datei, die in der Quelle *zuerst* auftaucht, ins
ISO-Image aufgenommen und alle Dateien, die Kollisionen erzeugen,
werden ignoriert.

Mit Hilfe der zu der Liste gehrenden Symbole knnen Sie Eintrge
hinzufgen und lschen, sowie fr jeden Eintrag angeben, ob Sie einen
Pfad von der Festplatte hinzufgen mchten oder einen Track von der
CD-R.  Verwenden Sie dann das Popup-Symbol, um entweder den Pfad oder
den CD-R-Track zu whlen.

Neu
---

Mit `Neu' fgen Sie eine neue Quelle zum ISO-Image hinzu. Vergessen Sie
nicht, den Typ der Quelle korrekt zu setzen und die Quelle nher zu
spezifizieren.

Entfernen
---------

Mit `Entfernen' entfernen Sie eine Quelle vom ISO-Image. Die Quelle
wird aus der Liste entfernt und die dort spezifizierten Daten werden
*nicht* mehr ins ISO-Image aufgenommen.

Hoch
----

Mit `Hoch' ndern Sie die Reihenfolge der Quell-Eintrge, indem der
markierte Eintrag nach oben geschoben wird. Sollte es beim Durchsuchen
der Quellen zu Namenskollisionen kommen, wird -- nach einer Anfrage --
das Objekt, das zuerst in der Quelle spezifiziert wurde, ins ISO-Image
aufgenommen.

Runter
------

Mit `Runter' ndern Sie die Reihenfolge der Quell-Eintrge, indem der
markierte Eintrag nach unten geschoben wird. Sollte es beim Durchsuchen
der Quellen zu Namens-Kollisionen kommen, wird -- nach einer Anfrage --
das Objekt, das zuerst in der Quelle spezifiziert wurde, ins ISO-Image
aufgenommen.

Typ
---

Fr jede Quelle in der Quell-Liste bestimmen Sie mit dem Blttersymbol
`Typ' den Typ:

Dateisystem
     Es sollen Daten von der Festplatte (entweder ein Verzeichnis mit
     allen Unterverzeichnissen und Dateien oder eine einzelne Datei)
     ins ISO-Image aufgenommen werden.

     Wenn Sie fr eine Quelle als Typ `Dateisystem' whlen, mssen Sie
     in dem Eingabesymbol darunter eine Datei oder ein Verzeichnis
     eintragen. Sie knnen die Datei bzw. das Verzeichnis auch mit
     Hilfe eines Dateiauswahlfensters auswhlen.

     Ins ISO-Image wird nur der *Inhalt* des Verzeichnisses, das Sie
     auswhlen, bzw. nur die Datei, die Sie auswhlen, aufgenommen. Die
     Struktur *innerhalb* eines Verzeichnisses bleibt erhalten, aber die
     Pfade *vor* der Datei bzw. *vor* dem Verzeichnis werden nicht
     bernommen.

CD-R Track
     Wenn Sie eine Session zu einer bereits gebrannten Daten-CD
     dazubrennen mchten und wenn die Daten aus einem bereits
     gebrannten Track in dem neuen Track enthalten sein sollen, mssen
     Sie fr eine Quelle `CD-R Track' whlen. Dann whlen Sie mit Hilfe
     des Popup-Symbols den Track, den ins ISO-Image aufnehmen mchten,
     aus. Sie knnen so auch mehr als einen Track derselben CD ins neue
     ISO-Image aufnehmen.

     Beachten Sie, da die Reihenfolge der Quellen wichtig ist. Wenn die
     Dateien von der Festplatte Vorrang haben sollen vor gleichnamigen
     bereits gebrannten Dateien, dann mssen Sie den CD-R Track *nach*
     den Dateien von der Festplatte angeben.

     Wenn Sie eine Daten-CD z. B. in vier Sitzungen brennen, und in
     jeder Session immer Zugriff auf alle Daten haben mchten, mssen
     Sie beim Erstellen eines neuen ISO-Images nur jeweils den zuletzt
     gebrannten Track ins Image aufnehmen lassen. Dadurch sind dann
     immer alle auf der CD enthaltenen Daten sichtbar. Falls Sie das
     einmal vergessen sollten (wenn Sie zum Beispiel beim Track 3 noch
     drangedacht haben, es aber bei Track 4 vergessen haben), nehmen
     Sie beim nchsten Mal einfach Track 3 und Track 4 ins Image auf.
     Wenn Sie zu diesem neuen Track keine neuen Daten von der
     Festplatte hinzufgen, wird er brigens in wenigen Sekunden
     geschrieben und nur sehr wenig Platz in Anspruch nehmen. Das
     Fixieren dieser neuen Session wird aber wie blich etwa 13,5 MB
     bentigen.

Dateiliste
     Mglicherweise mchten Sie auch mal viele verschiedene Dateien,
     die alle auf Ihrer Festplatte an ganz unterschiedlichen Stellen
     stehen, brennen knnen. Das funktioniert mit `Dateiliste'.

     Mit dieser Option bergeben Sie MakeCD eine Datei, die die Namen
     aller Dateien enthlt, die Sie brennen mchten.

     Jede Zeile in der Dateiliste enthlt den Namen einer Datei. Wenn
     die Datei 200 Zeilen lang ist, werden also auch 200 Dateien ins
     ISO-Image aufgenommen.

     Die Dateien werden aus den angegebenen Dateinamen gelesen und unter
     demselben Pfad wieder geschrieben. Lediglich der Teil vor einem
     eventuellen ersten Doppelpunkt wird ignoriert.
     `Workbench:SYS/Format' wrde also unter dem Namen `SYS/Format' ins
     ISO-Image aufgenommen werden.

     Wenn Sie nicht den kompletten Pfad brennen mchten, knnen Sie ein
     Assign zur Hilfe nehmen: `Assign PFAD: DH0:Tools'. Wenn Sie dann
     eine Zeile `PFAD:RDB-Salv/RDB-Salv.info' in die Dateiliste
     aufnehmen, wird die Datei `DH0:Tools/RDB-Salv/RDB-Salv.info' unter
     dem Namen `RDB-Salv/RDB-Salv.info' ins ISO-Image aufgenommen.

     Manchmal mchten Sie die Datei und/oder den Pfad vielleicht auch
     ganz umbenennen. Auch das geht mit Hilfe der Dateiliste. Wenn Sie
     nach dem Dateinamen in derselben Zeile zwei Doppelpunkte angeben,
     knnen Sie unmittelbar danach den gewnschten neuen Namen
     bergeben. Die Zeile `DH0:Tools.info::DH0-Stuff/Utilities.info'
     wrde demnach MakeCD veranlassen, die Datei `DH0:Tools.info' unter
     dem neuen Namen `DH0-Stuff/Utilities.info' ins ISO-Image
     aufzunehmen.

     Eine Dateiliste knnte daher wie folgt aussehen:

          DH0:Disk.info
          PFAD:RDB-Salv/RDB-Salv.info::Rettung/RDB-Salv/RDB-Salv.info
          MakeCD

     brigens eignet sich der List-Befehl hervorragend, um solche
     Dateilisten zu erstellen. Beispiel: `List DH0:Tools LFORMAT
     "%p%n::Utilities/%n"'

     Gegenber `Dateisystem' hat `Dateiliste' allerdings auch ein paar
     Nachteile:

        * Jedes Objekt bentigt bei der Dateiliste deutlich mehr
          Speicher zum Erstellen des Dateibaums.

        * Die Verzeichnisse werden bei der `Dateiliste' neu erzeugt und
          nicht -- wie bei `Dateisystem' -- kopiert. Daher bleiben
          Attribute wie Protectionbits, Verzeichnisdatum und Kommentar
          *nicht* erhalten.

     Daher sollten Sie falls mglich `Dateisystem' der `Dateiliste'
     bevorzugen.

Image-Pfad
----------

Ein Problem beim Erstellen eines ISO-Images aus mehreren Quellen sind
Namens-Kollisionen. MakeCD bietet aber auch hier eine Mglichkeit,
sicherzustellen, da es gar nicht erst zu diesen Kollisionen kommt,
denn Sie knnen jede Quelle in ein eigenes von MakeCD erzeugtes
Verzeichnis legen lassen. Dazu aktivieren Sie das Hkchen bei
`Image-Pfad' und geben den Namen des Verzeichnisses ein, das angelegt
werden soll. In dieses Verzeichnis werden dann die jeweiligen Objekte
kopiert. Wenn Sie also vier Quellen haben, knnen Sie vier
Verzeichnisse anlegen, und so den Inhalt der vier Quellen in vier
verschiedene Verzeichnisse legen lassen.

Volume-Name
-----------

Vermutlich mchten Sie Ihrer Daten-CD auch einen Namen geben, der dann
auf der Workbench erscheinen soll. Wenn Sie die registrierte Version von
MakeCD verwenden knnen Sie den gewnschten Namen unter `Volume-Name'
eintragen -- andernfalls heit Ihre Daten-CD immer `UNREGISTERED'.

Normalerweise sind fr den Namen nur Grobuchstaben, Ziffern und der
Unterstrich erlaubt (alle anderen Eingaben werden nicht akzeptiert),
aber wenn Sie eine ISO Level Amiga CD erstellen, erlaubt MakeCD auch
andere Zeichen. Beachten Sie aber, da eine solche CD auf anderen
Nicht-AMIGA-Systemen Probleme bereiten kann.

System-ID
---------

Unter `System-ID' knnen Sie den Namen des Systems eintragen, fr das
das ISO-Image erstellt wurde, z. B. `AMIGA'. Es sind nur
Grobuchstaben, Ziffern und einige wenige andere Zeichen erlaubt, alle
anderen Zeichen knnen gar nicht erst eingegeben werden.

Ersteller
---------

Beim `Ersteller' tragen Sie Ihren Namen ein. Es sind nur
Grobuchstaben, Ziffern und einige wenige Sonderzeichen erlaubt.  Sie
knnen das Feld aber auch unausgefllt lassen, denn normalerweise
interessiert es sowieso niemanden.

Alternativ zu Ihrem Namen knnen Sie auch eine Datei aus dem
Wurzelverzeichnis des ISO-Images whlen, die Ihren Namen enthlt.
Stellen Sie dazu das Blttersymbol von `Text' auf `Datei'.

Vertrieb
--------

Beim `Vertrieb' knnen Sie den Text nur ndern, wenn Sie fr die
kommerzielle Version von MakeCD registriert sind, andernfalls ist der
Text fest vorgegeben. Nur wenn Sie eine kommerzielle Lizenz fr
MakeCD haben, haben Sie die Erlaubnis, mit MakeCD erstellte CDs zu
vervielfltigen und zu vertreiben.  Wenn Sie mit einer solchen Lizenz
arbeiten, knnen Sie hier den Namen Ihrer Firma eintragen. Es sind
wieder nur Grobuchstaben, Ziffern und einige wenige Sonderzeichen
erlaubt.

Alternativ zu Ihrem Firmennamen knnen Sie auch eine Datei aus dem
Wurzelverzeichnis des ISO-Images whlen, die Ihren Firmennamen enthlt.
Stellen Sie dazu das Blttersymbol von `Text' auf `Datei'.

Copyright
---------

Durch Klicken auf das Popup-Symbol bei `Copyright' knnen Sie eine
Datei aus dem Wurzelverzeichnis des ISO-Images whlen, die
Copyright-Informationen enthlt.

Sie knnen das Feld aber auch unausgefllt lassen, denn normalerweise
interessiert es sowieso niemanden.

bersicht
---------

Durch Klicken auf das Popup-Symbol bei `bersicht' knnen Sie eine
Datei aus dem Wurzelverzeichnis des ISO-Images whlen, die eine
bersicht enthlt.

Sie knnen das Feld aber auch unausgefllt lassen, denn normalerweise
interessiert es sowieso niemanden.

Inhaltsangabe
-------------

Durch Klicken auf das Popup-Symbol bei `Inhaltsangabe' knnen Sie eine
Datei aus dem Wurzelverzeichnis des ISO-Images whlen, die eine
Inhaltsangabe enthlt.

Sie knnen das Feld aber auch unausgefllt lassen, denn normalerweise
interessiert es sowieso niemanden.

ISO+Rock Ridge...
-----------------

Wenn Sie auf `ISO/Rock Rige...' klicken, ffnet sich das Fenster mit
den ISO- und Rock Ridge Optionen, das in *Note ISO+Rock Ridge: MIR00
nher beschrieben ist. Sie sollten diese Optionen zumindest einmal
entsprechend Ihren Wnschen gesetzt und gespeichert haben.

ISO+Rock Ridge
==============

Um beim Brennen von Daten-CDs optimale Ergebnisse zu erhalten, sollten
Sie sicherstellen, da die ISO 9660 und Rock Ridge Optionen korrekt
gesetzt sind. Wenn Sie im ISO-Image-Einstellungsfenster auf `ISO/Rock
Ridge...' klicken, ffnet sich ein Fenster, in dem Sie einige ISO und
Rock Ridge Optionen setzen knnen.

Wenn Sie eine Meeting Pearls CD (I bis IV) besitzen und diese CD auf
Ihren Systemen zufriedenstellend luft, knnen Sie die Optionen, mit
denen die CD erstellt wurde, per Men anwhlen. Meeting Pearls II und
III wurden mit denselben Optionen erstellt, bei den anderen CDs gibt es
kleine Unterschiede.

Sortier-Reihenfolge
-------------------

Die Liste `Sortier-Reihenfolge' ermglicht es, Dateien mit derselben
Endung an einem Stck ins Image zu schreiben. Nachdem die erste der so
geschriebene Datei gelesen wurde, kann das CD-ROM-Laufwerk in der Regel
sehr schnell auf die anderen Dateien zugreifen.

Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, da Piktogramme von CDs, die mit
MakeCD gemacht wurden (dasselbe gilt aber auch fr die meisten anderen
Mastering-Programme) ziemlich schnell geladen werden.  Obwohl ein
schnelles CD-ROM-Laufwerk etwa 1/10 Sekunde (ein langsames
CD-ROM-Laufwerk bentigt 2/10 Sekunden) bentigt, um auf eine Datei
zuzugreifen, wird ein Verzeichnis mit 20 Piktogrammen (also mit 20
Icons) in der Regel schneller angezeigt als in 2 bis 4 Sekunden. Das
ist deshalb der Fall, weil MakeCD gewhnlich alle `.info' Dateien in
einen einzigen Bereich speichert, so da -- nachdem auf die erste
`.info' Datei zugegriffen wurde -- die folgenden `.info' Dateien
gewhnlich in den Cache Ihres CD-ROM-Laufwerks kopiert werden und somit
sehr schnell geladen werden knnen.

Die Liste `Sortier-Reihenfolge' enthlt die Endungen der Dateien, die
in einem einzigen Bereich gespeichert werden sollen. Wenn Sie zum
Beispiel wnschen, da `.html' Dateien hnlich schnell geladen werden,
fgen Sie `.html' zu der Liste hinzu.

Voreingestellt ist `.info'.

Neu
---

Mit `Neu' knnen Sie einen neuen Eintrag zur Liste
`Sortier-Reihenfolge' hinzufgen.

Entfernen
---------

Mit dem Symbol `Entfernen' entfernen Sie den ausgewhlten Eintrag aus
der Liste `Sortier-Reihenfolge'.

Rock Ridge
----------

Wenn Sie diese Option anschalten, werden Rock Ridge Erweiterungen in das
Image geschrieben. CDs mit Rock Ridge Erweiterungen sind mit jedem
Dateisystem lesbar, das ISO 9660 untersttzt, sind also voll
abwrtskompatibel. Wenn Ihr Dateisystem Rock Ridge untersttzt, knnen
Sie von ein paar zustzlichen Features profitieren, wie zum Beispiel
Multiuser Flags, AMIGA Datei-Attribute oder unverstmmelte Dateinamen
(sogar wenn die CD mit ISO 9660 Level 1 oder 2 gemastert wurde).

Grundstzlich empfehlen wir, diese Option einzuschalten.

AmiCDFS, AmiCDROM, CacheCDFS, BabelCDROMFS und AsimCDFS (zumindest die
neueren Versionen davon) untersttzen Rock Ridge.

CommoCDFS (liegt OS 3.1 bei) untersttzt Rock Ridge leider *nicht*, d.
h. da Sie von den zustzlichen Features nicht profitieren knnen, wenn
Sie Rock Ridge verwenden, aber die CD ist natrlich auch dann lesbar,
wenn Sie Rock Ridge einschalten.

World Access
------------

Wenn Sie Rock Ridge angeschaltet haben, werden Multiuser Flags in das
Image geschrieben. Die Option `World Access' sorgt dafr, da die
Benutzergruppe `World' fr alle Objekte dieselben Zugriffsrechte
bekommt wie der Besitzer.

Diese Option kann ziemlich ntzlich sein, wenn Sie die CD auf
Unix-Rechnern verwenden mchten.

Group Access
------------

Wenn Sie Rock Ridge angeschaltet haben, werden Multiuser Flags in das
Image geschrieben. Die Option `Group Access' sorgt dafr, da die
Benutzergruppe `Group' fr alle Objekte dieselben Zugriffsrechte
bekommt wie der Besitzer.

Diese Option kann ziemlich ntzlich sein, wenn Sie die CD auf
Unix-Rechnern verwenden mchten.

Amiga Datei-Attribute
---------------------

Wenn die Option `Amiga Datei-Attribute speichern' angeschaltet ist,
werden AMIGA Protectionbits und AMIGA Dateikommentare mit ins Image
aufgenommen.

Wenn diese Attribute wichtig fr Sie sind, sollten Sie diese Option
anschalten, aber auch sonst kann sie nicht schaden.

Beachten Sie bitte, da Sie ein CD-ROM Dateisystem bentigen, das AMIGA
Dateiattribute untersttzt, wenn Sie die AMIGA-Attribute beim spteren
Arbeiten mit der CD sehen mchten.

Die folgenden AMIGA CD-ROM-Dateisysteme untersttzen die
AMIGA-Attribute: AmiCDFS 2.30 oder besser, AsimCDFS 3.7 und CacheCDFS
(aus dem IDEfix '97 Paket).

ISO Level
---------

ISO 9660 Datei- und Verzeichnisnamen unterliegen zahlreichen --
teilweise sehr lstigen -- Einschrnkungen. Nur Grobuchstaben, Ziffern
und der untergesetzte Strich `_' sind in diesen Namen erlaubt. Es mu
genau ein Punkt in einem Dateinamen enthalten sind, und es darf kein
einziger Punkt in Verzeichnisnamen enthalten sein. Datei- und
Verzeichnisnamen drfen nicht lnger als 31 Zeichen sein.

Da jene AMIGA CD-ROM-Dateisysteme, die kein Rock Ridge untersttzen (z.
B. Commodore CDFS, das dem OS 3.1 beiliegt), mit diesen Einschrnkungen
nicht sehr glcklich werden wrden, haben wir uns entschlossen, diesen
Standard zu miachten, wenn Sie `ISO 9660 AMIGA' whlen. CDs, die mit
dieser Option erzeugt wurden, werden auf den meisten Systemen trotzdem
funktionieren. Auf MS-DOS Systemen kann es aber zum Beispiel zu
Problemen kommen, also gehen Sie vorsichtig mit dieser Option um.

ISO 9660 Level 1 erzeugt Dateinamen, die voll kompatibel zu MS-DOS
Systemen sind. Zustzlich zu den oben beschriebenen Einschrnkungen
werden diese Namen auf das 8.3-Format zerhackstckelt.

ISO 9660 Level 2 wird nicht ins 8.3-Format gewandelt, aber alle oben
erwhnten Einschrnkungen bleiben erhalten.

Wenn das Dateisystem, das Sie verwenden, `Rock Ridge' untersttzt, kann
es Ihnen relativ egal sein, welchen Level Sie hier einstellen, denn Ihr
Dateisystem wird Ihnen sowieso nur die Rock Ridge Namen anzeigen.  Wenn
Sie aber planen, die CD auch anderen Personen zu geben, sollten Sie
sich genau berlegen, welchen ISO Level Sie whlen.

Wir empfehlen, `ISO 9660 AMIGA' zu verwenden, wenn die CD
ausschlielich auf AMIGAs gelesen werden soll. Falls Sie planen, die CD
auch auf MS-DOS Systemen zu verwenden, nehmen Sie ISO 9660 Level 1 mit
Rock Ridge Erweiterungen. Dann bentigen Sie auf dem AMIGA aber ein
CD-ROM-Dateisystem, das Rock Ridge untersttzt.

.info Endung in Kleinbuchstaben wandeln
---------------------------------------

Mit der Option `.info Endung in Kleinbuchstaben wandeln' weisen Sie
MakeCD an, `.info'-Dateien immer in Kleinbuchstaben zu wandeln, auch im
ISO-Teil des Images.

Die Workbench 1.3 stellt Piktogramme nicht dar, wenn sie nicht exakt auf
`.info' enden. `.INFO' oder `.Info' wrden zum Beispiel nicht
dargestellt werden. Diese Option stellt sicher, da alle
`.info'-Endungen nur aus Kleinbuchstaben bestehen. Sie bentigen diese
Option nur, wenn Sie die CD unter Kickstart/Workbench 1.3 oder auf dem
CDTV lesen mchten.

ISO-Namen in Grobuchstaben wandeln
-----------------------------------

Wenn Sie nicht mchten, da unter ISO 9660 vllig verstmmelte
Dateinamen gespeichert werden, wenn Sie es MS-DOS-Rechnern aber dennoch
etwas leichter machen mchten, Ihre CDs zu lesen, knnen Sie die Option
`ISO-Namen in Grobuchstaben wandeln' anschalten. Dadurch werden alle
ISO-Namen in Grobuchstaben gewandelt. Andere ungltige Zeichen bleiben
jedoch unberhrt. Alles, was diese Option tut, ist a-z in A-Z zu
wandeln. Dadurch wird Ihr AMIGA hauptschlich Grobuchstaben
darstellen, aber die CD ist unter MS-DOS brauchbarer, auch wenn immer
noch nicht unbedingt auf alle Dateien zugegriffen werden kann. Die
Schatztruhe GmbH erzeugt die meisten ihrer CDs mit dieser Option.

Wenn Sie zustzlich Rock Ridge einschalten (die Schatztruhe GmbH tut
das), werden Sie spter -- vorausgesetzt Sie verwenden ein
CD-ROM-Dateisystem, das Rock Ridge untersttzt -- die kompletten Rock
Ridge Namen sehen, die natrlich *nicht* konvertiert worden sind.  Sie
sehen dann also *nicht* hauptschlich Grobuchstaben. Unter
Dateisystemen, die Rock Ridge nicht untersttzen, werden jedoch nur die
konvertierten Dateinamen angezeigt.

CDs, die mit dieser Option geschrieben wurden, knnen problemlos auf dem
AMIGA gelesen werden und knnen unter MS-DOS besser gelesen werden als
eine `ISO 9660 AMIGA' CD, die ohne diese Option geschrieben wurde. Wenn
Sie zustzlich Rock Ridge anschalten, werden AMIGA-Benutzer, deren
Dateisystem Rock Ridge untersttzt, keinen Unterschied feststellen
knnen. Wenn Rock Ridge ausgeschaltet ist oder wenn Ihr
CD-ROM-Dateisystem Rock Ridge nicht untersttzt, werden Sie
hauptschlich Grobuchstaben sehen.

Boot Optionen...
----------------

Wenn Sie auf `Boot Optionen...' klicken, ffnet sich das in *Note Boot
Optionen: MIB00 beschriebene Fenster, mit dem Sie das ISO-Image unter
CDTV/CD32 oder auf Wunsch auch auf MS-DOS-Rechnern bootfhig machen
knnen. Meist knnen Sie die Boot Optionen ausgeschaltet lassen.

Boot Optionen
=============

Wenn Sie in den ISO-Einstellungen auf `Boot Optionen...' klicken,
ffnet sich das Fenster `Boot Optionen'. Sie knnen CDs unter CD32,
CDTV oder auch unter MSDOS bootfhig machen.

CDTV+CD32 Boot Optionen
-----------------------

Wenn die CD unter CD32 und/oder CDTV bootfhig sein soll, aktivieren Sie
das Symbol `CDTV-Einstellungen in das Image Schreiben'. Daraufhin
werden die CDTV/CD32-Symbole freigegeben, so da Sie sie ndern knnen.

Die Bedeutung von `FL-Nodes', `FH-Nodes', `Retries', `Schnell Suchen',
`Daten Cache', `Verzeichnis Cache', `Geschwindigkeitsindex' und `Direkt
Lesen' wurde von Commodore nicht genau dokumentiert, aber MakeCD
erlaubt trotzdem, diese Werte zu ndern. Sie werden an das Dateisystem
von Commodore, das auf CDTV/CD32 verwendet wird, weitergeleitet. Wenn
Sie mchten, knnen Sie ein wenig mit diesen Werten herumspielen und die
Performance-nderungen auf CDTV/CD32 beobachten. Im Normalfall knnen
Sie sie aber unverndert lassen.

Wichtig ist jedoch, da Sie eine korrekte Trademark-Datei whlen, sonst
wird die CD nicht booten. Trademark-Dateien finden Sie auf der AMIGA
Developer CD v1.1 im Verzeichnis `CD32/ISO9660Tools_V1.04/ISOCD'.
Whlen Sie entweder `CDTV.TM' oder `CD32.TM'. Bitte haben Sie
Verstndnis, da wir aus lizenzrechtlichen Grnden diese Dateien nicht
mit MakeCD mitliefern drfen.

MS-DOS Boot Optionen
--------------------

Wenn Ihre CD unter MS-DOS bootfhig sein soll, aktivieren Sie `Unter
MS-DOS bootfhig machen'. Sie bentigen dann eine `MS-DOS Image-Datei',
von der gebootet wird.

Unter `Mediums-Emulation' stellen Sie ein, unter welchem Mediums-Typ
die die MS-DOS Image-Datei emuliert werden soll. Tragen Sie dort am
besten ein, mit Hilfe welches Mediums Sie die MS-DOS-Image-Datei erzeugt
haben.

Vielleicht fragen Sie sich, wie man eine MS-DOS Image-Datei erzeugt.
Nun, wir sind unserem AMIGA immer noch treu und haben keinen
MS-DOS-Rechner und knnen daher auch keine Fragen zu diesem Thema
beantworten. Aber ein netter Betatester hat uns bei der Erstellung
dieser Anleitung ein wenig geholfen:

  1. Erstellen Sie auf dem PC eine bootfhige Diskette, die unbedingt
     CD-ROM-Treiber und CD-Extensions enthalten mu. Probieren Sie die
     Diskette aus. Achten Sie darauf, da whrend des Bootvorgangs auf
     keinen Fall auf die Diskette geschrieben wird. Sie knnen dies
     sicherstellen, indem Sie die Diskette schreibschtzen und dann von
     ihr booten. Wenn keine Fehlermeldung erscheint, eignet sich die
     Diskette hchstwahrscheinlich als Bootimage. Verwenden Sie
     mglichst keine Laufwerksbuchstaben sondern nur relative Pfade,
     denn das Boot-Image knnte unter einem anderen Laufwerksbuchstaben
     angemeldet werden als Ihr Disketten-Laufwerk.

  2. Machen Sie aus der Diskette eine Image-Datei. Dazu knnen Sie auf
     dem Amiga beispielsweise folgendermaen vorgehen:

        * `dev_hdl.lha' aus dem Aminet holen und installieren (`mount
          dev:').

        * PC0: anmelden (`mount PC0:')

        * `Copy dev:pc0 RAM:osboot.img' Das erzeugt die Datei
          `RAM:osboot.img'. Diese Datei ist Ihre `MS-DOS Image-Datei'.

     Auf dem PC soll etwas hnliches mit `Norton DiskEdit' mglich sein.


Beschreibung des ISO-Schreibfensters
====================================

Um ein ISO 9660-Image zu erstellen, mu MakeCD die Quellpfade, die in
das Image aufgenommen werden sollen, durchsuchen. Dazu ffnet sich ein
Fenster, das Ihnen anzeigt, wie MakeCD Ihre Verzeichnisse durchsucht --
das sogenannte ISO-Schreibfenster.

Im oberen Teil des Fensters zeigt MakeCD unter `Durchsuchen der Pfade',
wieviele Dateien und Verzeichnisse schon durchsucht wurden.

Im unteren Teil des Fensters wird unter `Verzeichnis/Datei' angezeigt,
welche Datei/Verzeichnis gerade bearbeitet wird. Die Anzeige wird nur
ca. 1-5 mal pro Sekunde neu gezeichnet, so da nicht jede Datei
angezeigt wird. Dadurch wird eine Menge Rechenzeit gespart.

Nachdem das Scannen beendet ist, wird die gesamte Gre des ISO-Images
errechnet und unter `Image Dateigre' angezeigt. Danach bereitet
MakeCD das ISO-Image vor und beginnt, es zu schreiben. Unter `Schreiben
des ISO-Images' wird dann angezeigt, wieviele Dateien/Verzeichnisse
schon geschrieben wurden und wieviel Prozent der Dateien/Verzeichnisse
das entspricht. Auch beim Schreiben knnen Sie unter
`Verzeichnis/Datei' erkennen, welche Dateien gerade ins ISO-Image
geschrieben werden.

Sie knnen die ganze Operation zu beliebiger Zeit abbrechen, was
MakeCD dann mit dem Fehler `Benutzerabbruch' quittieren wird.

Beschreibung des Schreibfensters
================================

Das Schreibfenster ffnet sich, wenn Sie ein ISO-Image erstellen, einen
Track brennen oder Audio-Daten abspielen. Es hilft Ihnen, den Vorgang zu
steuern und zeigt Ihnen, was gerade so passiert, unter anderem einige
ntzliche Informationen ber den Puffer, ber Ihre Quelle und ber Ihr
Ziel.

Nicht immer sind alle der folgenden Optionen im Schreibfenster
enthalten.  Insbesondere beim Abspielen von Audio-Daten gibt es einige
Optionen, die beim Schreiben von Tracks nicht verfgbar sind.

Sie knnen den Zustand aller Symbole brigens mit Hilfe des Mens
jederzeit dauerhaft speichern.

Beim Abspielen von Audio-Daten beachten Sie bitte, da einige Symbole
erst nach einer kurzen Verzgerung, die von der eingestellten
Chunk-Gre abhngt, Wirkung zeigen.

Puffer
------

Die `Puffer-Anzeige' zeigt Ihnen, wie gro der interene Puffer von
MakeCD ist und wieviel davon mit Daten gefllt ist. Bitte verwechseln
Sie das nicht mit dem Puffer, der in Ihrem CD-Brenner eingebaut ist.
Das ist ein zustzlicher Puffer, der irgendwo in Ihrem CD-Brenner
schlummert und im Schreibfenster nicht angezeigt wird. Selbst wenn der
Buffer von MakeCD leer ist, kann der Puffer Ihres CD-Brenners immer
noch voll sein!

Sie knnen die Gre des Puffers von MakeCD im *Note
Einstellungsfenster: MIS00 ndern.  MakeCD sieht das aber nur als
Richtwert und wird mglicherweise einen etwas kleineren oder greren
Puffer whlen. Falls nicht gengend freier Speicher brig ist, knnte
der Puffer sogar deutlich kleiner als angegeben ausfallen.

Wenn Sie beim Beobachten des Puffers bemerken, da dieser fast immer
voll ist, knnen Sie ihn spter im Einstellungsfenster entsprechend
verringern.

Sollten Sie bemerken, da der Puffer beim Brennen einer CD fast immer
leer ist, dann haben Sie vermutlich Reselection fr den CD-Brenner
ausgeschaltet, oder `Paralleles Lesen/Schreiben' in den
MakeCD-Einstellungen eingeschaltet. Auch in diesem Fall knnen Sie den
Puffer in den Einstellungen reduzieren, da er ja grtenteils ungenutzt
ist.

Quelle
------

Im Schreibfenster werden unter `Quelle' einige hilfreiche Informationen
ber die Daten-Quelle angezeigt. Links oben sehen Sie, welcher Track
gerade bearbeitet wird und woher die Daten kommen. Rechts davon sehen
Sie die aktuelle bertragungsrate, die wie in *Note bertragungsrate:
MIWTR beschrieben nicht immer die tatschlichen Geschwindigkeiten
anzeigt.

Anhand der darunterliegenden Fortschrittsanzeige knnen Sie erkennen,
wieviel Prozent der Quelle schon gelesen sind und wieviel Megabytes das
entspricht.

Ziel
----

Im Schreibfenster werden unter `Ziel' einige hilfreiche Informationen
ber das Daten-Ziel angezeigt. Links oben sehen Sie, welcher Track
gerade bearbeitet wird und woher die Daten kommen. Rechts davon sehen
Sie die aktuelle bertragungsrate, die wie in *Note bertragungsrate:
MIWTR beschrieben nicht immer die tatschlichen Geschwindigkeiten
anzeigt.

Anhand der darunterliegenden Fortschrittsanzeige knnen Sie erkennen,
wieviel Prozent des Ziels schon gelesen sind und wieviel Megabytes das
entspricht. Wenn Sie Audio abspielen knnen Sie die Fortschrittsanzeige
sogar selber verndern. Dann springt MakeCD beim Abspielen an die
entsprechende Stelle und macht dort weiter.

bertragungsrate
----------------

Die `bertragungsraten', die im Schreibfenster bei Quelle und Ziel
angezeigt wird, liegt manchmal hher als das technische Maximum. Dies
ist kein Fehler von MakeCD und Ihr Laufwerk ist auch nicht auf
wundersame Weise schneller geworden. Vielmehr ist dies eine technische
Besonderheit, die mit dem internen Puffer Ihres Gerts zu tun hat.

Dieser Effekt kann zum Beispiel auftreten, wenn -- whrend Ihr
CD-Brenner Daten schreibt -- das CD-ROM-Laufwerk klammheimlich seinen
internen Puffer mit den Daten der folgenden Sektoren fllt. Wenn
MakeCD dann die nchsten Daten vom CD-ROM-Laufwerk anfordert, bekommt
es sie sehr schnell -- direkt vom Puffer des CD-ROM-Laufwerks.
Natrlich kann MakeCD nicht wissen, ob das CD-ROM-Laufwerk die Daten
von der CD liest oder ob der interne Puffer des CD-ROM-Laufwerks schon
die angeforderten Daten enthlt.  MakeCD wird einfach anzeigen, wie
schnell es die Daten vom CD-ROM-Laufwerk bekam. Deshalb kann die
bertragungsrate hher sein als die Geschwindigkeit Ihres
CD-ROM-Laufwerks.

Aktueller Track
---------------

Beim Abspielen von Musik-Daten knnen Sie mit Hilfe des Symbols
`Aktueller' Track von einem Track zum nchsten springen. Beim Brennen
der Tracks und beim Erstellen der Image-Dateien zeigt dieses Symbol an,
welcher Track gerade bearbeitet wird.

Schreibdauer
------------

Unter `Schreibdauer' zeigt MakeCD in Minuten:Sekunden an, wie lange es
schon mit dem Schreiben der Daten beschftigt ist. Beim Abspielen von
Musikdaten heit diese Anzeige `Abspieldauer', hat aber sonst dieselbe
Bedeutung.

brige Daten fr Schreiben auf CD-R
-----------------------------------

`brige Daten fr Schreiben auf CD-R' zeigt in Minuten:Sekunden;Frames
und in Megabytes an, wieviele Daten noch geschrieben werden mssen.
Anhand der Schreibgeschwindigkeit knnen Sie dann abschtzen, wie lange
es noch dauern wird, bis die Daten fertig geschrieben sind.

Status-Anzeige
--------------

Unten im Fenster ist eine Anzeige, die Ihnen hin und wieder Nachrichten
anzeigt. So sind Sie immer informiert, womit MakeCD gerade beschftigt
ist.

Sollte MakeCD nach dem Klicken auf `Abbruch' dort anzeigen, da es auf
Beendigung von IO wartet, bedeutet das, das eines Ihrer Gerte noch
nicht alle Schreib- oder Leseaufforderungen beantwortet hat. Dies ist
dann ein Fehler in Ihrem Gert oder an Ihrem SCSI-Hostadapter.  Wenden
Sie sich an Ihren Hndler. Gegen solche Effekte sind wir absolut
machtlos!

Start
-----

Wenn Sie auf `Start' klicken, beginnt MakeCD mit der bertragung der
Daten.

CD-R-Inhalt
-----------

Ein Klick auf `CD-R-Inhalt' listet den Inhalt der im Brenner
eingelegten CD in der Statusanzeige auf.

Aktualisieren
-------------

Normalerweise merken sich CD-Brenner die Tracks, die sie im Testmodus
geschrieben haben. Wenn man eine CD Stck fr Stck im Testmodus
schreiben mchte, ist dies auch durchaus sinnvoll. Manchmal ist es aber
auch unerwnscht. In diesem Fall knnen Sie den CD-Brenner durch einen
Klick auf `Aktualisieren' dazu veranlassen, die im Testmodus gebrannten
Tracks wieder zu vergessen.

Wenn Sie eine CD *richtig* brennen, schickt MakeCD diesen Befehl
natrlich vor Beginn des Brennens automatisch.

Wenn Sie aber mehrmals im Testmodus hintereinander brennen mchten, und
dabei auf eine leere CD-R brennen mchten, mssen Sie zwischendurch auf
`Aktualisieren' klicken, denn sonst denkt der CD-Brenner, da die zuvor
im Testmodus gebrannten Tracks noch vorhanden sind. Sie knnen dies
durch einen Klick auf `CD-R-Inhalt' berprfen.

Abbruch
-------

Durch Klicken auf `Abbruch' veranlassen Sie MakeCD, den Proze
abzubrechen. Es erfolgt eine Sicherheitsabfrage und es wird solange
stillschweigend weitergebrannt, bis auch die Sicherheitsabfrage
beantwortet wird.

Schreibmodus
------------

Wenn Sie eine CD brennen, knnen Sie vor dem Starten des Schreibvorgangs
den `Schreibmodus' einstellen.

Testmodus an
     Die CD-R wird im Testmodus beschrieben. Es finden keine permanenten
     nderungen auf der CD-R statt.

Testmodus _aus_
     Die CD-R wird *richtig* beschrieben. Alle nderungen sind
     permanent.

Nach Test schreiben
     Nach einem *erfolgreichen* Durchgang im Testmodus wird die CD
     *richtig* beschrieben. So knnen Sie den Vorgang starten und den
     Raum verlassen. Wenn Sie spter wiederkommen, ist die CD-R nur dann
     gebrannt, falls der Test-Durchlauf erfolgreich war. Natrlich gibt
     es trotzdem noch eine kleine Restwahrscheinlichkeit, da der
     Testmodus funktioniert hat, aber das richtige Brennen nicht, aber
     das lt sich nie vermeiden.

Fixieren
--------

Nachdem die Tracks fehlerfrei geschrieben wurden, kann die Session oder
CD-R anschlieend automatisch fixiert werden. Stellen Sie das Symbol
`Fixieren' entsprechend Ihren Wnschen ein und lesen Sie auch *Note
Ziel-CD-R-Fenster: MIZ00 und *Note Session oder CD-R fixieren: MISCF.

Nein
     Es wird nicht automatisch fixiert.

Session
     Nach erfolgreichem Schreibvorgang wird automatisch die Session
     fixiert.

CD-R
     Nach erfolgreichem Schreibvorgang wird automatisch die CD-R
     fixiert.

Kein Lowpass Filter
-------------------

`Kein Lowpass Filter' schaltet den Lowpass-Filter Ihres Amigas beim
Abspielen von Audio-Daten aus. Dadurch wird die Musik-Qualitt besser,
aber bei schlechten Lautsprechern kann es auch zu Verzerrungen kommen.

Lautstrke
----------

`Lautstrke' kontrolliert die Lautstrke der Musik-Ausgabe. Werte ber
100 % bersteuern das abzuspielende Musikstck.

Pause
-----

Mit `Pause' knnen Sie das Abspielen von Audio-Daten anhalten. Wenn Sie
die Pause wiede deaktivieren, spielt MakeCD weiter.

Abspielzeit
-----------

Unter `Abspielzeit' zeigt MakeCD an, wieviel Zeit seit dem Starten des
Abspielvorgangs verstrichen ist.

Aktueller Index
---------------

Mit `Aktueller Index' knnen Sie beim Abspielen von Audio-Daten
zwischen den Indizes des aktuellen Tracks hin- und herspringen.
Voraussetzung dafr ist, da die Indizes dem MakeCD-Projekt bekannt
sind, d. h. MakeCD mu zuvor die Indizes gescannt haben oder es mssen
manuell Indizes ins Projekt hinzugefgt worden sein.

Neuer Index jetzt
-----------------

Mit `Neuer Index jetzt' knnen Sie einen neuen Index in Ihr Projekt
hinzufgen. Es wird dann die Stelle, die MakeCD gerade abspielt, als
neuer Index aufgenommen. Die Stelle wird jedoch nicht immer ganz exakt
getroffen.

Beschreibung des Ziel-CD-R-Fensters
===================================

Das Ziel-CD-R-Fenster dient in erster Linie dazu, Ihnen zu zeigen,
welche Tracks und Sessions bereits auf die im CD-Brenner eingelegte
CD/CD-R/CD-RW geschrieben wurden. Auerdem knnen Sie die letzte Session
oder die ganze CD-R fixieren, kaputte CD-Rs reparieren und CD-RWs
lschen.

Ins Ziel-CD-R-Fenster gelangen Sie ber das Men. Wenn Sie zuletzt im
Testmodus gebrannt haben, werden auch die im Testmodus gebrannten
Tracks angezeigt. Wenn Sie nur die *wirklich* auf der CD enthaltenen
Tracks sehen mchten, klicken Sie auf `Aktualisieren'.

Nachdem Sie sich ber Ihre Ziel-CD-R informiert haben und sie eventuell
fixiert oder repariert haben, knnen Sie das Fenster mit Hilfe des
Schliesymbols verlassen.

Internationalen Standard Recording Code lesen
---------------------------------------------

Zu jedem Audio-Track kann ein sogenannter ISRC (Internationaler Standard
Recording Code) gespeichert sein. MakeCD kann die ISRCs lesen, wenn Sie
`ISRC lesen' anschalten. Allerdings dauert das sprbar lnger als das
pure Einlesen der Audio-Tracks, da zum Lesen der ISRCs jeder
Audio-Track einzeln angesteuert werden mu.

Fr jeden Audio-Track wird der ISRC am Ende der Zeile angezeigt. Falls
MakeCD nicht herausfinden kann, ob ein Track einen ISRC besitzt oder
nicht, wird dies durch ein Fragezeichen signalisiert.

Falls Sie die ISRCs immer angezeigt bekommen mchten, schalten Sie
`ISRC lesen' an und speichern Sie dann mit Hilfe des Mens den
aktuellen Gadgetzustand ab.

Aktualisieren
-------------

Normalerweise merken sich CD-Brenner die Tracks, die sie im Testmodus
geschrieben haben. Sie knnen dann die scheinbar gebrannte CD-R im
Ziel-CD-R-Fenster betrachten. Manchmal ist das aber auch unerwnscht. In
diesem Fall knnen Sie den CD-Brenner durch einen Klick auf
`Aktualisieren' dazu veranlassen, die im Testmodus gebrannten Tracks
wieder zu vergessen.

Manchmal bemerkt der CD-Brenner auch das Wechseln der CD nicht. Dann
hilft ebenfalls ein Klick auf `Aktualisieren'.

Inhalt Abspeichern
------------------

Manchmal mchte man das Inhaltsverzeichnis einer CD in Form einer Datei
haben -- zum Beispiel ums ausgehend davon ein Etikett fr die CD-R zu
drucken.

Mit der Funktion `Inhalt abspeichern' knnen Sie den momentan im
Ziel-CD-R-Fenster dargestellten Inhalt in eine Datei sichern, die Sie
spter weiterbearbeiten knnen.

Mediumtyp
---------

Wenn Ihr CD-Brenner die Erkennung des Mediumtyps untersttzt, wird im
Feld `Mediumtyp' angezeigt, welcher Mediumtyp eingelegt ist und
eventuell auch, welche Art von Tracks auf dem Medium gespeichert sind.

Manche Gerte untersttzen das Auslesen des Mediumtyps aber
grundstzlich nicht.

Katalognummer
-------------

Im Feld `Katalognummer' wird die eindeutige Bezeichnung der CD
angezeigt, ber die aber nicht jede CD und auch nicht jede CD-R(W)
verfgt.

Inhaltsverzeichnis
------------------

Im `Inhaltsverzeichnis' zeigt MakeCD alle auf die CD gebrannten Tracks
und Sessions an -- manchmal auch Tracks und Sessions, die nur im
Testmodus gebrannt wurden.

Jeder Track wird in einer eigenen Zeile dargestellt und besteht aus der
Tracknummer, dem Tracktyp, der Lnge des Tracks in Minuten und
Megabytes, den Blockadressen, an denen der Track beginnt und endet und
ggf. dem ISRC.

Sessions werden durch horizontale Linien angezeigt. Nach der letzten
Session-Linie wird angezeigt, ob nur die Session oder die ganze CD-R
fixiert wurde.

Belegter Platz
--------------

Unter `Belegter Platz' wird angezeigt, wieviel Daten (in Minuten)
bereits auf der CD/CD-R gespeichert sind. Es werden zwei Werte
angegeben.  Der erste Wert ist die Summe der Track-Lngen. Er enthlt
*nicht* die Daten, die durch Pausen zwischen den Tracks oder
Session-Grenzen verlorengehen sondern nur die reinen Nutzdaten. Der
zweite Wert gibt an, wieviel Platz insgesamt auf der CD-R verbraucht
ist und enthlt auch die Pausen und die Daten, die durch Sessions
verbraucht wurden.

Freier Platz
------------

`Freier Platz' zeigt an, wieviel Platz noch auf der CD-R frei ist.  Sie
knnen die CD-R beschreiben, bis 0 Bytes frei sind (also bis alles
belegt ist). In Wirklichkeit ist auch *danach* noch etwas Platz frei,
der aber fr den Lead-Out bentigt wird.

Wenn Sie den freien und den belegten Platz addieren, kann es unter
Umstnden einen Wert ergeben, der sich um 2-3 Sekunden von der
wirklichen Lnge der CD-R unterscheidet. Dieser Umstand ist normal und
kann ignoriert werden.

CD-R Status
-----------

Im Feld `CD-R-Status' wird -- falls das Laufwerk die dazu ntigen
Informationen liefert -- angezeigt, ob die CD-R in Ordnung ist oder
nicht.

CD-R Fixieren
-------------

Ein Mausklick auf `CD-R Fixieren' fixiert die ganze CD-R. Danach knnen
*keine* weiteren Tracks oder Sessions mehr angehngt werden.  Die CD-R
kann nur fixiert werden, wenn in der zuletzt geffneten Session
mindestens ein Track enthalten ist.  *Note Session oder CD-R fixieren:
MISCF.

Session Fixieren
----------------

Mit `Session Fixieren' fixieren Sie nur die Session. Danach knnen Sie
weitere Tracks in die nchste Session schreiben. Die CD-R knnen Sie
nur dann fixieren, wenn Sie danach noch mindestens einen Track
schreiben.  *Note Session oder CD-R fixieren: MISCF.

CD-R Reparieren
---------------

Um die Funktion `CD-R Reparieren' verwenden zu knnen, mu Ihr
CD-Brenner eine Reparier-Funktion implementiert haben, wie dies zum
Beispiel bei CD-Brennern von Philips und Sony der Fall ist. Sony hat
eine bessere Reparier-Funktion als Philips und kann viele defekte
Rohlinge wieder in eine CD-R verwandeln, bei der man wenigstens neue
Tracks anhngen kann. Oftmals sind die alten Tracks der CD-R nach der
Reparatur zumindest teilweise wieder lesbar. Manchmal ist eine CD-R
aber auch hoffnungslos verloren -- da hilft dann auch kein
Reparaturversuch mehr.

CD-RW Lschen
-------------

Bei `CD-RW Lschen' knnen Sie die CD-R ganz oder teilweise lschen.
Dazu stellen Sie das Blttersymbol auf den gewnschten Lschmodus und
klicken auf `Lschen durchfhren', um dem CD-Brenner dem Befehl zum
Lschen der CD-RW zu erteilen.

Es gibt folgende verschiedene Lschmodi:

Ganze CD-RW, schnell
     Beim dieser Funktion wird MakeCD den Inhalt Ihres Mediums lschen,
     wobei nur das Inhaltsverzeichnis gelscht wird, aber die Daten
     nicht wirklich berschrieben werden, so da man die Daten
     theoretisch mit geeigneter Software wiederherstellen knnte. Wenn
     Sie geheime Daten vernichten mchten, sollten Sie daher
     stattdessen lieber `Ganze CD-RW, grndlich' whlen.

Ganze CD-RW, grndlich
     Beim Whlen dieser Funktion wird MakeCD den Inhalt Ihres Mediums
     lschen, wobei *alle* Daten gelscht werden. Das nimmt natrlich
     relativ viel Zeit in Anspruch. Wenn Sie die CD einfach nur leeren
     mchten (z. B. um danach wieder auf eine freie CD schreiben zu
     knnen), whlen Sie besser `Ganze CD-RW, schnell'.

Session-Fixierung
     Diese Funktion lscht nur die letzte Session- oder CD-R-Fixierung.
     Danach knnen noch weitere Tracks zu der zuletzt geschriebenen
     Session hinzugefgt werden. Diese Funktion wird nicht von allen
     CD-RW-Brennern untersttzt.

Letzten Track
     Diese Funktion lscht den zuletzt geschriebenen Track --
     allerdings nur, wenn danach nicht die Session oder CD-R fixiert
     wurde. Diese Funktion wird nicht von allen CD-RW-Brennern
     untersttzt.

Letzte Session
     Diese Funktion lscht die zuletzt geschriebene Session. Diese
     Funktion wird nicht von allen CD-RW-Brennern untersttzt.

Beschreibung des CD Kopieren Fensters
=====================================

*Bitte beachten Sie unbedingt die Lizenzbestimmungen der CDs, die Sie
kopieren mchten. Sie machen sich strafbar, wenn Sie CDs raubkopieren!*

ber das Men knnen Sie das `CD Kopieren' Fenster ffnen, mit dessen
Hilfe Sie komplette CDs im Disc-At-Once und im Track-At-Once Modus
kopieren knnen. Dabei knnen Sie die CD entweder ber Image-Dateien
oder -- falls Ihr CD-ROM-Laufwerk zuverlssig genug ist -- auch
on-the-fly kopieren.

Die meisten Felder in diesem Fenster sind Ihnen vermutlich schon aus den
vorherigen Kapiteln bekannt, und ihre Bedeutung entspricht auch im
Wesentlichen den in *Note Track-Optionen: MIT00 und *Note Weitere
Optionen: MIF00 beschriebenen Feldern.

Wenn Sie Image-Dateien verwenden mchten, empfiehlt es sich, wie in
*Note Basisverzeichnis: MITFB beschrieben, das Basisverzeichnis zu
setzen. Alle Image-Dateien werden dann in diesem Verzeichnis angelegt.

Whlen Sie anschlieend `Temporre Images' und `Datei Lschen' wie in
*Note Ziel: MITTG beschrieben.

Wie in *Note Schreibmodus: MITFW beschrieben, stellen Sie dann unter
`Schreibmodus' ein, ob Sie die CD im Disc-At-Once oder im
Track-At-Once-Modus brennen mchten. Beachten Sie, da Sie fr
Disc-At-Once registriert sein mssen und da sowohl Ihr CD-Brenner als
auch der MakeCD-Treiber Disc-At-Once untersttzen mu, wenn Sie diesen
Modus nutzen mchten. Wenn Sie nur fr Track-At-Once registriert sind,
knnen Sie nur im Testmodus unter Disc-At-Once brennen.  Im
Disc-At-Once-Modus erzeugt MakeCD genauere Kopien als im
Track-At-Once-Modus. Aber oftmals gengt es, die CDs im
Track-At-Once-Modus zu kopieren.

Falls Sie sich fr Disc-At-Once entschieden haben, stellen Sie
anschlieend das Blttersymbol `Daten-Format' in *Note Daten-Format:
MITFD ein.

Normalerweise werden Sie das Symbol `Audio -- Startposition anpassen'
unverndert lassen wollen. Wenn Sie aber zum Auslesen der Audio-Daten
Hardware verwenden, die den Anfang des Tracks abschneidet, stellen Sie
diesen Wert ein wie in *Note Startposition anpassen: MISHA beschrieben.

Manche Musik-CDs haben Index-Markierungen innerhalb der Tracks. Diese
Markierungen knnen im Disc-At-Once-Modus (1) gebrannt werden.
Allerdings nimmt das Einlesen dieser Markierungen von der Quell-CD
etwas Zeit in Anspruch, daher ist diese Option per Default
ausgeschaltet. Wenn Sie mchten, da auch die Index-Markierungen
mitkopiert werden, dann schalten Sie die Option `Nach Indices Scannen'
an.

Auch das Lesen von ISRCs (*Note Weitergehende Optionen: MITTO
verlangsamt das Lesen der Tracks sprbar. Wenn Sie mchten, da die
ISRCs mitkopiert werden, dann schalten Sie die Option `ISRC Lesen' an.

Nachdem Sie alle Einstellungen gettigt haben, klicken Sie auf `CD
Kopieren...' um den Kopiervorgang zu starten, oder auf `Projekt
Einrichten', um ein Projekt einzurichten, das zwar einerseits eine Kopie
der Quell-CD erzeugen wrde, das Sie aber vielleicht zuvor noch etwas
abndern mchten.

Wenn Sie auf `CD Kopieren...' klicken, ffnet sich kurz darauf das in
*Note Schreibfenster: MIW00 beschriebene `Schreibfenster'.

Falls Sie lieber `Projekt Einrichten' whlen, wird MakeCD Ihnen eine
neue Trackliste einrichten und auch die weiteren Optionen korrekt
setzen.

Falls Sie es sich anders berlegt haben und doch keine CD kopieren
mchten, klicken Sie auf `Abbruch'.

---------- Funoten ----------

(1)  manche CD-Brenner untersttzen dieses Feature sogar im
Track-At-Once-Modus. ber das Gerteauswahlfenster knnen Sie das in
Erfahrung bringen

Beschreibung des Fensters Komplette CD anhngen
===============================================

ber das Men erreichen Sie das Fenster `Komplette CD anhngen'. Mit
Hilfe dieses Fensters knnen Sie alle Tracks der Quell-CD hinter Ihr
aktuelles Projekt anhngen.

Dieses Fenster ist weniger mchtig als das in *Note CD Kopieren: MIC00
beschriebene `CD Kopieren' Fenster, und wenn Sie dieses Fenster zum
Kopieren verwenden, knnen auch einige Informationen verloren gehen, die
bei `CD Kopieren' erhalten blieben. Aber im Gegensatz zu `CD Kopieren'
werden bei `Komplette CD anhngen' die Tracks an Ihr Projekt
*angehngt*, whrend `CD Kopieren' das Projekt vorher *lscht*. Mit
`Komplette CD anhngen' knnen Sie zum Beispiel komfortabel ein Projekt
erstellen, das zwei halbvolle Audio-CDs auf eine einzige CD-R kopiert.

Die Felder im Fenster entsprechen denen im Fenster `CD Kopieren'.  Neu
ist lediglich das Feld `Audio Pause', das das Feld `Audio Pause' aus
dem Einstellungsfenster ersetzt. Eine Beschreibung dieses Feldes finden
Sie in *Note Audio Pause: MISFP.

Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, knnen Sie MakeCD durch
einen Klick auf `CD Anhngen' veranlassen, die Tracks der CD im
Quellgert an Ihre aktuelle Trackliste anzuhngen.  Mit `Abbrechen'
brechen Sie die Funktion ab.

Beschreibung des Hauptmens
===========================

Das Hauptmen besteht aus einigen Menpunkten, die Ihnen bei der
Projektverwaltung und beim Umgang mit Ihren Laufwerken und CD-Rs helfen.

Das Projekt-Men
----------------

Das Projekt-Men enthlt in erster Linie Funktionen zur
Projekt-Verwaltung. Sie knnen damit die im Trackeditor vorgenommenen
Einstellungen laden und speichern.

ffnen...
.........

Dieser Menpunkt ffnet ein Dateiauswahlfenster, mit dem Sie ein zuvor
gespeichertes MakeCD-Projekt wieder laden knnen. Nachdem Sie das
gewnschte Projekt ausgewhlt und auf `OK' geklickt haben, werden die
gespeicherten Track-Einstellungen im Trackeditor angezeigt.  Ein
eventuell zuvor erzeugtes Projekt geht dabei verloren.

Anhngen...
...........

Diese Funktion macht dasselbe wie `ffnen...' (*Note ffnen: MIMPO),
aber falls schon Tracks im Trackeditor vorhanden sind, werden diese
nicht vorher entfernt, sondern an das geladene Projekt einfach hinten
angehngt. So knnen Sie zwei Projekte miteinander vermischen.

Speichern
.........

`Speichern' speichert Ihr aktuelles Projekt, also Ihre Trackliste, die
Track-Optionen und die weiteren Optionen. Ein Dateiauswahlfenster
ffnet sich nur dann, wenn das Projekt noch unbenannt ist. Andernfalls
wird das Projekt unter dem alten Namen gespeichert.

Falls Sie die Dateinamen-Endung `.mcd' nicht angeben, hngt MakeCD sie
automatisch an.

Speichern als...
................

Dieser Menpunkt speichert Ihr aktuelles Projekt. Vorher knnen Sie in
jedem Fall den Projektnamen frei whlen.

Falls Sie die Dateinamen-Endung `.mcd' nicht angeben, hngt MakeCD sie
automatisch an.

Registrieren...
...............

Falls Sie Ihre Registrierung noch nicht richtig abgespeichert haben,
knnen Sie dies durch das Anwhlen dieses Menpunkts nachholen. Sollte
Ihre Registriernummer bereits gespeichert sein, ist dieser Menpunkt
nicht anwhlbar.

ber...
.......

Ein Fenster, das ein paar Informationen ber MakeCD anzeigt, ffnet
sich. Sie knnen hier die Versionsnummer erkennen und wer MakeCD
registriert hat.

Auerdem wird Ihre Lizenzklasse und Ihre Seriennummer angezeigt. Die
Seriennummer sollten Sie immer griffbereit haben, wenn Sie den
MakeCD-Support in Anspruch nehmen. Auerdem bentigen Sie die
Serienummer fr kostenpflichtige Upgrades (z. B. fr das Upgrade von
TAO auf DAO).

Logfile schreiben
.................

Falls Sie Probleme mit Ihrem CD-Brenner haben und MakeCD beim Brennen,
beim Lesen der Tracks oder bei hnlichen Ttigkeiten Fehlermeldungen
zurckliefert, knnen Sie mit Hilfe dieses Menpunkts eine Datei
erstellen, die uns, den Autoren, beim Finden von eventuellen
Unvertrglichkeiten zwischen Treiber und Brenner hilft.

Bitte beachten Sie, da uns das Logfile nichts hilft, wenn Sie
SCSI-Probleme haben, wenn Buffer underruns auftreten, oder wenn Ihr
CD-Brenner von MakeCD noch berhaupt nicht untersttzt wird.

Senden Sie ein so erstelltes Logfile per EMail an `patrick@core.de'.

MakeCD beenden
..............

Sie knnen MakeCD entweder ber diesen Menpunkt oder mit Hilfe des
Schliesymbols beenden. Eine Sicherheitsabfrage erfolgt in *keinem* der
beiden Flle!

Das Bearbeiten-Men
-------------------

Das Bearbeiten-Men enthlt ntzliche Funktionen, um die Trackliste zu
verndern.

Komplette CD anhngen
.....................

Hiermit knnen Sie das Inhaltsverzeichnis der CD in Ihrem Lese-Laufwerk
auslesen lassen. Es wird dann automatisch an die Trackliste angehngt.
Diese Funktion ffnet ein Fenster, das in *Note Komplette CD anhngen:
MIA00 beschrieben wird.

In den meisten Fllen knnen Sie stattdessen aber auch das Fenster `CD
Kopieren' verwenden, und fr maximal identische Kopien *bentigen* Sie
das `CD Kopieren' Fenster sogar.

Image-Datei(en) anhngen
........................

Anders als `Komplette CD anhngen' knnen Sie bei dieser Funktion eine
oder mehrere Image-Dateien whlen, die an die Trackliste angehngt
werden.

Wichtig hierbei ist, da MakeCD nicht automatisch erkennen kann, um
welchen `Tracktyp' es sich bei den Images handelt. Daher mssen Sie die
Tracktypen ggf. spter von Hand korrekt einstellen.

Ntzlich ist diese Funktion, wenn Sie zum Beispiel schon mehrere
Musikstcke auf Ihrer Festplatte herumliegen haben. Dann knnen Sie im
ASL-Dateiauswahlfenster per Multiselect in einem Rutsch alle Musikstcke
anwhlen und an die Trackliste anhngen lassen.

Lschen
.......

Dieser Menpunkt entfernt smtliche Eintrge aus der Trackliste und
setzt einige globale Optionen auf die Standardwerte zurck.

Das Fenster-Men
----------------

Mit dem Fenster-Men knnen Sie zwischen dem Hauptfenster, dem Fenster
`Track-Optionen' und dem Fenster `Weitere Optionen' hin und
herspringen. Wenn das gewnschte Fenster noch nicht offen ist, wird es
durch die Wahl des entsprechenden Menpunkts geffnet, andernfalls wird
es aktiviert und in den Vordergrund gebracht.

Das Tools-Men
--------------

Das Tools-Men enthlt einige ntzliche Tools -- in der Regel fr die
Ziel-CD-R.

Ziel-CD-R...
............

Dieser Menpunkt ffnet das in *Note Ziel-CD-R-Fenster: MIZ00
beschriebene `Ziel-CD-R-Fenster'. Damit knnen Sie sich den Inhalt der
Ziel-CD-R ansehen und -- falls Sie es wnschen -- die CD-R auch
fixieren, reparieren und einiges mehr.

CD Kopieren...
..............

Dieser Menpunkt ffnet das in *Note Kopier-Fenster: MIC00 beschriebene
CD-Kopieren-Fenster. Damit ist es mglich, maximal identische Kopien
von CDs zu erstellen und entweder den Kopiervorgang direkt zu starten,
oder ein Projekt einrichten zu lassen, dessen Projektdaten maximal
identische Kopien der Quell-CD erzeugen.

CD-R Inhalt Abspeichern...
..........................

Mit diesem Menpunkt knnen Sie die Trackliste der in Ihrem CD-Brenner
eingelegten CD in eine Datei speichern. Diese Datei knnen Sie zum
Beispiel zum Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses fr Ihre CD-R
verwenden. Tragen Sie in das sich ffnende Dateiauswahlfenster einfach
den Dateinamen ein, unter dem Sie die Datei speichern mchten.

CD-Brenner Aktualisieren
........................

Mit diesem Menpunkt veranlassen Sie MakeCD, dem Brenner einen Befehl
zu schicken, mit dem er die im Test-Modus geschriebenen Tracks wieder
"vergit".

CD-R fixieren
.............

Wenn Sie die CD-R fixieren mchten, knnen Sie das entweder wie in
*Note CD-R Fixieren: MIZCF beschrieben direkt im `Ziel-CD-R-Fenster'
tun oder diesen Menpunkt anwhlen. Der CD-Brenner wird dann einige
Minuten bentigen, um die CD-R zu fixieren.  *Note Session oder CD-R
fixieren: MISCF.

Session fixieren
................

Wenn Sie die Session fixieren mchten, knnen Sie das entweder wie in
*Note Session Fixieren: MIZSF beschrieben direkt im `Ziel-CD-R-Fenster'
tun oder diesen Menpunkt anwhlen. Der CD-Brenner wird dann einige
Minuten bentigen, um die Session zu fixieren.  *Note Session oder CD-R
fixieren: MISCF.

CD-R reparieren
...............

Wenn Sie die CD reparieren mchten, knnen Sie das entweder wie in
*Note CD-R Reparieren: MIZRC beschrieben direkt im `Ziel-CD-R-Fenster'
tun oder diesen Menpunkt anwhlen. Der CD-Brenner wird dann einige
Minuten bentigen, um die CD-R zu reparieren.

CD-RW Lschen
.............

Mit Hilfe dieses Menpunkts knnen Sie die CD-R ganz oder teilweise
lschen. Whlen Sie dazu einfach im Untermen den Lschmodus, den Sie
verwenden mchten. Die Lschmodi werden auch im `Ziel-CD-R-Fenster'
angeboten und daher dort auch beschrieben.  *Note CD-RW Lschen: MIZEC.

Auswerfen
.........

Der Auswerfen-Menpunkt enthlt die beiden Untermens `Quelle' und
`Ziel' und wirft -- je nachdem, welchen der beiden Menpunkte man
anwhlt -- entweder die im Lesegert oder die im Schreibgert
enthaltene CD aus. Bei Schubladen-Gerten wird die Schublade geffnet.

Das Optionen-Men
-----------------

Mit dem Optionen-Men knnen Sie einige wichtige Einstellungen
vornehmen.

Einstellungen ...
.................

Dieser Menpunkt ffnet das *Note Einstellungsfenster: MIS00.  Sie
bentigen dieses Fenster, um MakeCD fr Ihr System zu konfigurieren.

Fenster-Einstellungen (Triton-Prefs)
....................................

Wenn Sie dieses Men anwhlen, versucht MakeCD das Programm `Triton' zu
starten, das entweder in Ihrem System-Pfad oder unter
`SYS:Prefs/Triton' zu finden sein mu. Mit den Triton-Prefs knnen Sie
unter anderem die Fensterpositionen und -gren von MakeCD speichern.

Das Triton-Archiv finden Sie im Aminet im Verzeichnis `dev/gui/'.

Aktuellen Gadgetzustand speichern
.................................

Fr einige der Symbole aktuellen Fensters lt sich mit Hilfe dieses
Menpunkts abspeichern, in welchem Status sie nach dem ffnen des
Fensters sind. Beim Anwhlen dieser Funktion wird der Status all dieser
Symbole gespeichert. So knnen Sie zum Beispiel den Haken `Kein
Lowpassfilter' und die gewnschte Abspiel-Lautstrke im Abspielfenster
speichern.

Quickhelp
.........

MakeCD bietet die Mglichkeit, per Bubblehelp Hilfe-Informationen zur
Benutzeroberflche zu erhalten. Diese Option kann man mit dem Untermen
gezielt ein- und ausschalten. Auerdem kann der aktuelle Zustand per
Untermen dauerhaft gespeichert werden.

Hinweise fr Anfnger
*********************

Diese Anfngerhinweise sind nicht nur fr AMIGA-Anfnger hilfreich,
sondern auch fr Personen, die sich mit MakeCD noch nicht so gut
auskennen. Selbst Fortgeschrittene finden hier und dort noch einen
wertvollen Hinweis.

Grundstzliche Funktionsweise von MakeCD
========================================

MakeCD besteht in erster Linie aus einem Track-Editor. Egal, ob Sie
eine CD kopieren oder selber zusammenstellen mchten, die Tracks knnen
immer in Form einer Liste im Track-Editor zusammengestellt und dann
gebrannt werden.

Dazu mssen Sie jeweils angeben, welche Art von Track Sie schreiben
mchten (in der Regel Daten- oder Audio-Track), woher die Daten kommen,
die Sie brennen mchten, und ob Sie die Daten vorher automatisch in eine
Image-Datei schreiben lassen mchten oder nicht.

Wenn Sie alles richtig zusammengestellt haben, klicken Sie entweder auf
`Image Dateien schreiben', um nur alle eventuell gewnschten
Image-Dateien zu erzeugen, oder auf `Tracks schreiben', um alle Tracks
automatisch hintereinander brennen zu lassen. Eventuelle Image-Dateien
werden dann vorher *automatisch* erzeugt.

Kopieren einer CD
=================

Wie bereits angesprochen, ist es auch mglich, mit MakeCD eine CD zu
kopieren. Um solch eine mglichst exakte Kopie zu erhalten, mssen Sie
zuvor noch ein paar Einstellungen vornehmen, denn es gibt mehrere
verschiedene Mglichkeiten, eine CD zu kopieren. Gehen Sie wie folgt
vor:

  1. Konfigurieren Sie MakeCD wie in *Note Einstellungen: MIS00
     beschrieben.

  2. ffnen Sie mit Hilfe des Tools-Mens das Fenster `CD Kopieren'.

  3. Whlen Sie unter `Temporre Images', ob Sie mit Hilfe von
     Image-Dateien brennen mchten oder ob die Daten direkt an den
     CD-Brenner geschickt werden sollen. Falls Sie nur einen CD-Brenner
     und kein CD-ROM-Laufwerk besitzen, mssen Sie natrlich immer ber
     Image-Dateien brennen.

  4. Falls Sie Image-Dateien verwenden mchten, tragen Sie unter
     `Basisverzeichnis' ein, in welchem Verzeichnis die Dateien erzeugt
     werden sollen, und bestimmen Sie mit `Datei Lschen' -- analog wie
     in *Note Ziel: MITTG beschrieben -- wann die Image-Dateien wieder
     automatisch gelscht werden sollen.

  5. Whlen Sie nun unter `Schreibmodus', ob Sie die CD im
     Disc-At-Once- oder im Track-At-Once-Modus kopieren mchten. Im
     Disc-At-Once-Modus wird die Kopie exakter und es entstehen nicht
     automatisch zwei Sekunden Pause zwischen zwei Audio-Tracks.
     Allerdings knnen Sie nur im Disc-At-Once-Modus brennen, wenn Ihr
     CD-Brenner diesen Modus untersttzt, wenn im entsprechenden
     MakeCD-Treiber Disc-At-Once implementiert ist, und wenn Sie fr
     Disc-At-Once registriert sind.

  6. Das `Daten-Format' lassen Sie normalerweise unverndert auf
     `Format des CD-Brenners'. Sie knnen es sowieso nur im
     Disc-At-Once-Modus einstellen. Wenn die erstellte Kopie nicht
     richtig funktioniert, wenn aber Ihr CD-Brenner auch das Format
     `Roher Blockinhalt' untersttzt, knnen Sie es nochmal mit der
     Einstellung `Roher Blockinhalt' probieren.

  7. Fr mglichst genaue Kopien schalten Sie nun noch die Hkchen
     `Nach Indices scannen' und `ISRCs Lesen' an. Bei manchen
     CD-Brennern geht das sogar im Track-At-Once-Modus, bei anderen
     hingegen nur im Disc-At-Once-Modus.

  8. Klicken Sie nun auf `CD Kopieren...' und folgen Sie den
     Anweisungen. Whlen Sie die gewnschte Fixierung. Fr eine
     mglichst identische CD whlen Sie `CD-R fixieren'. Anschlieend
     wird die CD-R geschrieben.


Das war's schon. Wenn die CD-R fertig gebrannt ist, halten Sie eine
maximal identische Kopie in den Hnden.

Erstellung einer Daten-CD
=========================

Die hufigste Anwendung bei der Erstellung einer Daten-CD ist das
Kopieren einer Partition oder eines Verzeichnisses auf eine CD-R. Dieser
Vorgang soll in diesem Kapitel erklrt werden.

Eine einfache Daten-CD besteht aus einem Daten-Track. Daher fgen wir
nach dem Starten von MakeCD einfach einen Daten-Track zur Trackliste
hinzu. Klicken Sie auf `Neu'. Sie mten nun genau einen Track in der
Trackliste sehen.

Nun mssen Sie sicherstellen, da der Tracktyp und die Quelle fr Ihren
Track richtig eingestellt sind. Whlen Sie den neu ausgewhlten Track in
der Trackliste mit der Maus an (normalerweise sollte er sogar schon
angewhlt sein), so da er durch einen Balken hervorgehoben wird.
Klicken Sie nun auf `Track Optionen...'.

Da wir in unserem Beispiel eine Partition oder ein komplettes
Verzeichnis brennen mchten, whlen Sie als Typ fr die Quelle
`Dateisystem' aus. Stellen Sie das entsprechend Blttersymbol auf
`Dateisystem'.

MakeCD wei nun natrlich noch nicht, *welche* Daten es brennen soll.
Daher mssen Sie nun das Popup-Symbol bei Quelle anklicken.  Daraufhin
ffnet sich ein Fenster.

Dieses Fenster zeigt unter anderem eine Liste, in der alle Quellpfade
eingetragen werden mssen. Klicken Sie auf `Neu' und stellen Sie dann
sicher, da das Blttersymbol fr den Typ der Quelle auf `Dateisystem'
steht, denn Sie wollen ja von einem Dateisystem lesen und nicht aus
einer Dateiliste oder von einem bereits bestehenden Track auf der CD-R.
Letztere Option wre nur fr Multisession-CDs interessant.  Klicken Sie
nun auf das Popup-Symbol und tragen Sie den Pfad ein, den Sie brennen
mchten. Dadurch wird dieser Pfad spter auf CD gebrannt. Sie knnen
auch mehrere Pfade brennen, indem Sie weitere Eintrge zu dieser Liste
hinzufgen, aber hufig werden Sie nur einen Eintrag (und somit nur
einen Pfad) in dieser Liste bentigen.

So, nun haben Sie die Quelle ausgewhlt. Jetzt mssen Sie aber noch
whlen, auf welche Art die CD gemastert werden soll. Klicken Sie auf
`ISO/Rock Ridge...'.

Um eine auf mglichst vielen AMIGAs mglichst gut lesbare Daten-CD zu
erzeugen, stellen Sie folgende Werte ein:

  1. Rock Ridge: an

  2. World Access: an

  3. Group Access: an

  4. AMIGA Datei-Attribute: an

  5. ISO 9660 AMIGA

  6. .info Endung in Kleinbuchstaben wandeln: an

  7. ISO-Namen in Grobuchstaben wandeln: aus


Tragen Sie nun noch `.info' in die Liste `Sortier-Reihenfolge' ein.
Dadurch wird die CD auf der Workbench schn schnell.

Verlassen Sie dieses Fenster mit `Speichern' oder `Benutzen'.

Jetzt braucht Ihre Daten-CD noch einen Namen. Stellen Sie den
`Volume-Name'n ein. Das ist der Name, der spter auf der Workbench
erscheint. Als `Ersteller' tragen Sie Ihren Namen ein. Die restlichen
Felder knnen unausgefllt bleiben.

Verlassen Sie das Fenster mit `OK'.

Nun entscheiden Sie, ob Sie zuerst eine Image-Datei erstellen mchten,
oder die Daten direkt an den CD-Brenner geschickt werden sollen. Stellen
Sie im Fenster `Track Optionen' das Blttersymbol bei `Ziel'
entsprechend ein. Wenn Sie eine Image-Datei erstellen mchten, mssen
Sie nun den gewnschten Dateinamen in das Eingabefeld `Image-Datei'
eintragen. Wenn Sie die Daten direkt an den CD-Brenner schicken mchten,
ist das etwas risikoreicher, weil es leichter zu Performance-Problemen
kommt und ein Pufferunterlauf auftreten knnte. In diesem Fall sollte
man immer erst im Testmodus ausprobieren, ob alles schnell genug
funktioniert. Eventuell sollte man dann die Puffergre im
Einstellungsfenster hochsetzen und/oder die Brenngeschwindigkeit
reduzieren.

Das war's schon fast. Klicken Sie jetzt im Hauptfenster auf `Tracks
Schreiben...'. Dadurch erzeugt MakeCD alle eventuellen Image-Dateien
und brennt diese anschlieend auf CD. Folgen Sie den Anweisungen von
MakeCD.

Irgendwann wird das Schreibfenster aufgehen. Stellen Sie dort ein, ob
Sie die CD-R nur im Testmodus oder wirklich brennen mchten. Fr den
ersten Test empfehlen wir den Testmodus. Dabei funktioniert alles wie
beim richtigen Schreiben, nur da der CD-Brenner den Laser nicht
anschaltet und der Rohling dadurch nicht verndert wird.

Auerdem knnen Sie einstellen, ob und wie die CD fixiert werden soll.
Dazu unten mehr. Wenn Sie noch nicht wissen, wie Sie die CD fixieren
lassen wollen, schalten Sie das automatische Fixieren vorerst einfach
mal aus.

Klicken Sie nun auf `Start' um mit dem Vorgang zu beginnen.

Wir empfehlen Ihnen, Ihren AMIGA nun in Ruhe arbeiten zu lassen.  Wenn
Sie wissen, was Sie tun, knnen Sie natrlich problemlos nebenher auf
Ihrem AMIGA arbeiten. Eine *stabile* Textverarbeitung, wird MakeCD
beispielsweise kaum stren knnen. Was Sie *unbedingt* vermeiden
sollten, sind Programme jeglicher Art, die Ihren AMIGA im
Sekundenbereich (oder lnger) voll beschftigen, denn wenn MakeCD ein
paar Sekunden lang (normalerweise 1/2 bis 15 Sekunden -- je nach der
Gre des Puffers Ihres Brenners und der gewhlten
Schreibgeschwindigkeit) vom Prozessor verdrngt wird und dadurch in
dieser Zeit keine Daten an Ihren CD-Brenner schicken kann, bekommt Ihr
CD-Brenner frher oder spter einen Puffer-Unterlauf, was Ihre CD-R
oder zumindest den gerade geschriebenen Track unbrauchbar macht.

*Hinweis:* Man hat uns berichtet, da es Grafikkarten gibt, die beim
Umschalten von Screens so viel Rechenzeit auf so hoher Prioritt
verbraten (dieses Verb ist an dieser Stelle sicherlich angebracht!), da
MakeCD zu lange verdrngt wird und es auf manchen CD-Brennern zu einem
Puffer-Unterlauf kommen kann. Das Problem tritt sicherlich nicht bei
allen Systemen auf -- Sie knnen ja im Testmodus ausprobieren, ob Ihr
System davon betroffen ist, d. h. ob es Probleme gibt, wenn Sie Screens
umschalten. Zu hnlichen Problemen kann es brigens auch beim ffnen
groer Fenster auf Screens mit vielen Farben kommen.

Wenn MakeCD den Track fertiggebrannt hat, wird -- abhngig von Ihren
Einstellungen -- die CD-R, die Session oder gar nichts fixiert. Wenn
MakeCD etwas fixiert, wird es Ihnen das in der Status-Anzeige melden.
Merken Sie sich, ob MakeCD nach dem Brennen etwas fixiert hat. Sie
knnen nun eine weitere CD-R brennen (was Sie aber vermutlich nicht
wollen) oder auf `Abbruch' klicken. Tun Sie Letzteres.

Wenn die CD-R oder die Session fixiert wurde, knnen Sie die CD-R nun
entnehmen und auf Ihrem CD-ROM-Laufwerk ausprobieren. Falls Sie nur die
Session fixiert haben, knnen Sie spter noch Daten anhngen.

Wenn nichts fixiert wurde, whlen Sie nun aus dem Men entweder
`Session fixieren' (wenn Sie irgendwann spter noch Daten zur CD-R
hinzufgen mchten) oder `CD-R fixieren' (falls Sie sicher sind, da
Sie keine Daten mehr zu der CD-R hinzufgen mchten).

Das war's. Probieren Sie die CD-R in Ihrem CD-ROM-Laufwerk aus!

Falls Sie die CD in Ihrem CD-Brenner ausprobieren mchten, *kann* es --
je nach Brenner -- sein, da Sie die CD sogar lesen knnen, ohne
irgendwas zu fixieren. Das mten Sie ausprobieren. Der Vorteil dieser
Methode liegt darin, da Sie dadurch, da Sie die CD *nicht* fixieren,
eine Menge Platz sparen.

brigens: wenn Sie statt auf `Tracks schreiben...' auf `Image-Dateien
anlegen...' klicken, knnen Sie die Image-Dateien erzeugen, *ohne*
gleich eine CD zu brennen! Allerdings mssen ISO-Images (Images, die
Daten von Ihrer Festplatte enthalten sollen) passend fr die zu
beschreibende CD-R angefertigt werden. Wenn die CD-R, auf die Sie das
Image brennen mchten, leer ist, ist das absolut kein Problem. Wenn
allerdings schon Daten auf der zu brennenden CD-R enthalten ist, mu
MakeCD auf die CD-R zugreifen, um festzustellen, wie das Image erzeugt
werden soll. Um genau zu sein: MakeCD mu feststellen, ab welchem Block
der CD-R das ISO-Image spter gebrannt werden soll. Bei leeren CD-Rs
ist das immer Block 0 -- bei bereits beschriebenen CD-Rs mu dieser
Block erst herausgefunden werden. Ein entsprechendes Dialogfenster wird
Sie auf diesen Umstand aufmerksam machen und Ihnen eine entsprechende
Auswahl ermglichen.

Erstellung einer Audio-CD
=========================

Eine Audio-CD besteht in der Regel aus mehreren Tracks. Fr jedes
Musikstck verwendet man normalerweise einen eigenen Track. Jeder dieser
Tracks entspricht dann einer Nummer, die Ihnen Ihr CD-Player beim
Abspielen der CD anzeigt.

Die gewnschten Musikstcke stellen Sie in der Trackliste zusammen. Der
erste Eintrag der Trackliste entspricht dann dem ersten Musikstck, der
zweite dem zweiten Musikstck usw.

Sie knnen Musikstcke entweder direkt von anderen CDs kopieren, oder
aus einer Datei laden. Diese Datei mu entweder im Format CDDA (das ist
das rohe Format, wie man es von CDs lesen kann) oder `AIFF' (in 16 Bit
Stereo und 44,1 kHz) vorliegen. MakeCD erkennt dann automatisch das
Format und konvertiert es beim Brennen in Echtzeit in Daten, die vom
CD-Brenner erkannt werden.

Sie knnen mit MakeCD auch Musik-CDs erstellen, die aus verschiedenen
Tracks von verschiedenen Musik-CDs bestehen und die zwischendurch auch
Daten, die aus einer Datei gelesen wurden, enthalten.  MakeCD ist
selbstverstndlich auch flexibel genug, um whrend des Kopiervorgangs
die nchste CD anzufordern. Auch Kopien mit nur einem Laufwerk sind
mglich. Dafr bentigt man dann aber natrlich eine Zwischendatei.

Damit Sie bung mit MakeCD bekommen, sollen die folgenden Abschnitte
Ihnen dabei helfen, Ihre erste Musik-CD zu erstellen.

Klicken Sie als erstes auf `Track Optionen...'. Es ffnet sich ein
neues Fenster. Liegen die meisten der Musikstcke, die Sie brennen
mchten schon im CDDA-Format oder im passenden AIFF-Format auf
Festplatte vor? Dann stellen Sie das Blttersymbol `Typ' bei `Quelle'
auf `Image-Datei' und den `Tracktyp' auf `Audio (normal)'.  Wenn Sie
die meisten Musikstcke von einer CD auslesen mchten, dann stellen Sie
den `Typ' bei `Quelle' auf `Track von CD'. Das ist zwar nicht
lebenswichtig, spart Ihnen aber spter etwas Arbeit, da die
Einstellungen dieser Symbole fr jeden Track in der Trackliste anders
sein knnen, aber fr jeden neuen Eintrag in der Trackliste erst einmal
vom Vorgnger-Eintrag kopiert werden.

Falls Sie in der Regel mit Image-Dateien arbeiten mchten (d. h. alle
Daten werden erst einmal auf die Festplatte geschrieben und erst dann
gebrannt), dann stellen Sie das Blttersymbol bei `Ziel' auf
`Image-Datei verwenden', andernfalls auf `Direkt zum CD-Brenner'.  Auch
diese Einstellung kann man spter fr jeden Track einzeln ndern, aber
es ist praktischer, wenn von Anfang an die am hufigsten verwendete
Einstellung vorgenommen wird. Falls Sie gengend Festplattenplatz haben,
empfehlen wir Ihnen, fr den Anfang Image-Dateien zu verwenden.

Auch `Datei lschen' kann fr jeden Track separat gesetzt werden.
Hiermit knnen Sie einstellen, wann temporr erzeugte Image-Dateien
automatisch gelscht werden sollen. Falls Sie `Gar nicht' einstellen,
mssen Sie sich selber manuell darum kmmern, da die Image-Dateien
irgendwann gelscht werden.

Damit Sie sich die Arbeit auch in Zukunft erleichtern, speichern Sie
diese Einstellungen nun per Men mit `Aktuellen Gadgetzustand
speichern' ab.

Soviel zu den sinnvollen Voreinstellungen -- schreiten wir zu den Taten.
In diesem Exkurs mchten wir eine CD erstellen, die folgendermaen
aufgebaut ist:

  1. Musikstck von einer CD A (Stck 3), mit Image-Datei

  2. Musikstck von einer CD B (Stck 2), ohne Image-Datei

  3. Musikstck aus bereits vorliegender AIFF-Datei

  4. Musikstck aus bereits vorliegender CDDA-Datei

  5. Musikstck von einer CD C (Stck 5), ohne Image-Datei

Wir werden zunchst nacheinander fr alle genannten Musikstcke einen
Track in der Trackliste anlegen und die ntigen Einstellungen vornehmen.

Track 1 (CD A, Stck 3, mit Image-Datei)
     Um den ersten Track zu erzeugen, klicken Sie auf `Neu'. Stellen Sie
     dann im Fenster `Track Optionen' den `Typ' bei `Quelle' auf `Track
     von CD', denn wir wollen ja zunchst ein Musikstck von einer
     anderen CD brennen. Legen Sie nun eine Musik-CD in Ihr
     Lese-Laufwerk und klicken Sie auf das Popup-Symbol bei `Quelle'.

     Ein Trackauswahlfenster ffnet sich. Klicken Sie sicherheitshalber
     auf `Aktualisieren', damit das Inhaltsverzeichnis der CD neu
     gelesen wird. Da wir das dritte Musikstck in unsere CD aufnehmen
     mchten, klicken Sie nun auf den dritten Eintrag in der Liste des
     Trackauswahlfensters. Wenn Sie den Namen des Liedes wissen, tragen
     Sie ihn -- oder eine geeignete Abkrzung -- im Trackauswahlfenster
     bei `Name' ein. Verzichten Sie dabei mglichst auf Leerzeichen.
     Verlassen Sie dann das Trackauswahlfenster mit `OK'. Der
     `Tracktyp' wird durch das Verlassen des Trackauswahlfensters
     automatisch richtig gesetzt.  Nehmen Sie daher fr diesen Track
     keine nderungen mehr am `Tracktyp' vor.

     Da wir fr den ersten Track eine Image-Datei erzeugen mchten,
     stellen Sie sicher, da bei `Ziel' `Image-Datei verwenden'
     eingestellt ist. Tragen Sie nun unter `Image-Datei' ein, unter
     welchem Namen Sie den Track auf der Festplatte zwischenspeichern
     mchten.  MakeCD hat Ihnen vermutlich schon einen Vorschlag
     gemacht, den Sie aber eventuell noch entsprechend anpassen mchten.

     Insbesondere mu bei der Image-Datei ein passender Pfad eingetragen
     werden. Beachten Sie dabei, da Image-Dateien in der Regel viel
     Platz bentigen -- pro Sekunde etwa 173 KB (bei Audio-Daten).
     Whlen Sie also eine Partition, auf der gengend Platz vorhanden
     ist. Wenn Sie alle Image-Dateien in demselben Verzeichnis
     speichern mchten, knnen Sie dieses Verzeichnis unter
     `Basisverzeichnis' eintragen. Dieses Verzeichnis gilt dann fr
     *alle* zu ladenden und zu speichernden Objekte, bei denen Sie nur
     einen relativen Pfad angegeben haben. Wenn Sie `Basisverzeichnis'
     unausgefllt lassen, sollten Sie mglichst nur mit absoluten
     Pfadnamen (das sind Namen, die einen Doppelpunkt enthalten)
     arbeiten.

     Damit ist der erste Track definiert -- schreiten wir zum nchsten!

Track 2 (CD B, Stck 2, ohne Image-Datei)
     Erzeugen Sie den nchsten Track, indem Sie im Hauptfenster wieder
     auf `Neu' klicken. Stellen Sie wieder `Typ' bei `Quelle' auf
     `Track von CD', legen Sie eine *andere* Audio-CD ein, und klicken
     Sie wieder auf das Symbol, das das Trackauswahlfenster ffnet.

     `Aktualisieren' Sie dann das Trackauswahlfenster, whlen Sie Track
     2 an, setzen Sie ggf. einen passenden `Name'n und verlassen Sie das
     Fenster mit `OK'. Wieder wird der `Tracktyp' durch das
     Trackauswahlfenster automatisch korrekt gesetzt.

     Stellen Sie nun bei `Ziel' `Direkt zum CD-Brenner' ein.

          Hinweis: Falls Sie im Einstellungsfenster *dasselbe* Lese- und
          Schreibgert gewhlt haben, *mssen* Sie hier wie oben
          beschrieben `Image-Datei verwenden' whlen, denn MakeCD kann
          Tracks nur dann direkt kopieren, wenn Quell- und Ziellaufwerk
          unterschiedlich sind!

     Das wr's -- auch der zweite Track ist definiert.

Track 3 (AIFF-Datei)
     Falls Sie keine AIFF-Datei zum Brennen zur Verfgung haben,
     berspringen Sie diesen Punkt bitte einfach.

     Andernfalls klicken Sie wieder auf `Neu', um einen neuen Track zu
     erzeugen. Stellen Sie dann den `Tracktyp' auf `Audio (normal)' und
     geben Sie bei `Quelle' `Image-Datei' an. Das bedeutet, da
     MakeCD die Daten aus einem Image lesen soll.

     Klicken Sie nun auf das Popup-Symbol bei `Quelle'. Diesmal ffnet
     sich kein Trackauswahlfenster, sondern ein Dateiauswahlfenster,
     denn MakeCD hat richtig erkannt, da Sie diesmal aus einer bereits
     bestehenden Image-Datei lesen mchten und nicht aus einem Track.

     Whlen Sie die gewnschte AIFF-Datei aus und schlieen Sie das
     Dateiauswahlfenster mit `OK'.

     Da MakeCD AIFF-Dateien fast ohne Zeitverlust in Daten umwandeln
     kann, die Ihr CD-Brenner versteht, tragen Sie beim Ziel `Direkt
     zum CD-Brenner' ein. Theoretisch knnten Sie auch eine Image-Datei
     erzeugen lassen, aber das ist eigentlich unntig.

     Das war's! Sie haben nun einen Track erzeugt, der seine Daten aus
     einer AIFF-Datei liest.

Track 4 (CDDA-Daten)
     Falls Sie keine CDDA-Datei zum Brennen zur Verfgung haben,
     berspringen Sie diesen Punkt bitte einfach.

     Andernfalls gehen Sie vor wie bei Track 3 beschrieben. Statt der
     AIFF-Datei whlen Sie aber eine CDDA-Datei aus. MakeCD erkennt
     diese dann automatisch und schickt die Daten an den CD-Brenner.
     Ggf. wandelt MakeCD vorher nur noch die Byte-Reihenfolge.

     *Wichtig* ist aber, da die CDDA-Daten in genau der
     Byte-Reihenfolge vorliegen, die Sie im Einstellungsfenster gewhlt
     haben. Sonst werden Sie auf der fertigen CD keine Musik hren
     sondern nur schrecklich klingende Daten.

     Bei CDDA-Daten ist es absolut sinnlos, eine Image-Datei erzeugen zu
     lassen. Stellen Sie daher `Direkt zum CD-Brenner' ein.

Track 5 (CD C, Stck 5, ohne Image-Datei)
     Zuletzt wollen wir noch einen Track von einer dritten CD in unser
     Projekt aufnehmen -- und zwar den fnften Track.

     Diesen Track drfen Sie nun ohne weitere Hilfe erzeugen. Gefragt
     ist Track Nummer 5 einer weiteren (dritten) Musik-CD. Wir mchten
     diesmal *keine* Image-Datei anlegen.

Die erste groe Hrde haben Sie geschafft! Im nchsten Schritt werden
wir die Image-Dateien erzeugen lassen. Dann hren wir uns die
Ergebnisse an und schlielich werden wir die CD brennen.

Um die Image-Dateien zu erzeugen, klicken Sie im Hauptfenster auf
`Image-Dateien anlegen...' und folgen Sie den Anweisungen.

Nachdem die Image-Dateien erzeugt wurden, klicken Sie im Hauptfenster
auf `Audio abspielen...'. Es ffnet sich ein Fenster mit ein paar
Symbolen. Klicken Sie auf `Start'. Kurz danach knnen Sie mit Hilfe
Ihrer AMIGA-Lautsprecher hren, wie die Daten klingen. Sie knnen
innerhalb des Liedes oder zwischen den einzelnen Tracks springen, die
Lautstrke ndern und den Lowpass-Filter beeinflussen.

Wenn Sie alle Tracks abgespielt und geprft haben, schlieen Sie das
Fenster. Nun mssen Sie die Tracks schreiben. Klicken Sie auf `Tracks
schreiben...'.

Daraufhin ffnet sich das Schreibfenster. Whlen Sie als
`Schreibmodus', ob Sie im Testmodus (die CD wird nicht wirklich
verndert) brennen mchten, ob Sie *ohne* Testmodus (die CD wird
verndert!) brennen mchten oder ob Sie es zunchst im Testmodus
probieren mchten, wobei nach erfolgreichem Test richtig gebrannt wird.

Whlen Sie dann noch, ob und wie nach dem erfolgreichen Schreiben der
Tracks fixiert werden soll.

Wenn Sie die Session fixieren, knnen Sie keine Audio-Tracks mehr
hinzufgen, nur noch Datentracks. Auerdem sind die geschriebenen Tracks
sofort in einem CD-Spieler lesbar.

Wenn Sie die CD-R fixieren, knnen Sie berhaupt keine Tracks mehr
hinzufgen, aber auch hier sind die geschriebenen Tracks danach sofort
in einem CD-Spieler lesbar.

Wenn Sie nichts fixieren, knnen Sie zwar noch Audio-Tracks hinzufgen,
aber die geschriebenen Tracks sind nur in Ihrem CD-Brenner lesbar.

Nachdem Sie die Entscheidungen getroffen haben, klicken Sie auf
`Start'. Sie sollten ab sofort aufpassen, da Sie keinen System-Absturz
herbeifhren. Auerdem sollten Sie keine Applikationen laufen lassen,
die auf hoher Prioritt viel Rechenzeit verschlingen.  Beides kann zu
einem Puffer-Unterlauf fhren, was mindestens den aktuellen Track, wenn
nicht gar die ganze CD zerstrt.

Falls es zu Problemen kommt, lesen Sie die folgenden Abschnitte.

Pufferberlauf/Pufferunterlauf
     Das Kopieren von Audio-Tracks ist zwar problemlos mglich,
     allerdings mssen das Quell-Laufwerk und das Ziel-Laufwerk genau
     gleich schnell sein, falls Sie ohne Zwischendatei (Image-Datei)
     kopieren. Sie knnen die Geschwindigkeit fr das Lesen von
     Audio-Tracks getrennt einstellen, allerdings versuchen nicht alle
     CD-ROM-Teiber von MakeCD, diese Geschwindigkeit auch zu setzen, um
     die Kompatibilitt nicht einzuschrnken. Falls die
     Lesegeschwindigkeit nicht gesetzt werden kann, mssen Sie selber
     darauf achten, da das Ziel-Laufwerk auf die aktuelle
     Geschwindigkeit des Quell-Laufwerks gesetzt wird. Viele
     CD-ROM-Laufwerke liefern CDDA-Daten nur mit einfacher
     Geschwindigkeit.

     Da das Quell-Laufwerk -- wenn es einmal angefangen hat, CDDA-Daten
     zu liefern -- oft keine Pause mehr einlegen kann, ist das direkte
     Kopieren von Audio-Tracks -- je nach Qualitt des CD-ROM-Laufwerks
     -- hufig eine relativ zeitkritische Angelegenheit, die auf jeden
     Fall vorher im Testmodus ausprobiert werden sollte! Im
     Zweifelsfall mssen Sie auf Image-Dateien ausweichen.

Track N bentigt "Audio (normal)" mit Blockgre 2352
     Wenn diese Meldung erscheint, haben Sie wohl versucht, CDDA-Daten
     zu brennen. Die einzige Mglichkeit fr MakeCD, festzustellen, ob
     es sich bei den Daten auch wirklich um CDDA handelt, ist, zunchst
     zu prfen, ob es eines der bekannten Dateiformate ist, und falls
     nicht, zu testen, ob die Dateilnge durch 2352 teilbar ist. Dies
     trifft immer zu, wenn die Audio-Daten ursprnglich von einer CD
     stammen. Wenn die Daten selber aufgenommen wurden, sind sie jedoch
     meistens nicht durch 2352 teilbar. Dann mssen Sie im
     Einstellungsfenster die `Audio Lnge' von `Block' auf `beliebig'
     setzen. Der Nachteil ist, da Sie dann *beliebige* Dateien
     auswhlen knnen, also auch Dateien, die berhaupt nichts mit CDDA
     zu tun haben!

Erstellung einer Multisession-CD
================================

Eine Multisession-CD ist eine Daten-CD, die aus mehreren Tracks und
Sessions besteht. Es ist nicht sinnvoll, auf reinen Audio-CDs mehrere
Sessions anzulegen, da CD-Spieler immer nur die erste Session anzeigen
und abspielen wrden.

Bei Daten-CDs sind Multisession-CDs hilfreich, wenn man seine Daten erst
langsam nach und nach auf CD brennen mchte. Beim ersten Brennvorgang
brennt man dann die erste Session, beim zweiten Mal die zweite Session
usw.

Damit man eine echte Multisession und keine Multivolume-CD bekommt, mu
man dafr sorgen, da in die neue Session Verweise fr die Dateien aus
der vorhergehenden Session aufgenommen werden. Andernfalls wird ein
Multisession-CD-ROM-Dateisystem immer nur die neuen Daten anzeigen.

Gehen Sie dazu vor wie beim Erzeugen einer normalen Daten-CD. Fhren Sie
an der Stelle, an der Sie die Quellpfade eintragen mssen, folgende
Schritte aus:

  1. Fgen Sie wie beim Erzeugen einer Daten-CD den oder die Pfade, die
     Sie brennen mchten, zu der Liste der Quellpfade hinzu.

  2. Klicken Sie erneut auf `Neu' und stellen Sie das Blttersymbol
     dann auf `CD-R-Track'.

  3. Klicken Sie nun auf das Popup-Symbol. Sie bentigen nun die CD, zu
     der Sie weitere Daten hinzufgen mchten, in Ihrem CD-Brenner.

  4. MakeCD ffnet ein Trackauswahlfenster, das alle Tracks enthlt,
     die bisher auf die CD-R geschrieben wurden. Whlen Sie den letzten
     Track in diesem Fenster aus. Dadurch werden alle Dateien, die in
     dem letzten Track enthalten sind, in den neuen, noch zu brennenden
     Track aufgenommen.


Das war's. Verfahren Sie nun weiter wie bei einer normalen Daten-CD,
aber beachten Sie, da Sie ein multisessionfhiges Dateisystem
bentigen, um die frisch gebrannte Session ansehen zu knnen.

Abschlieend noch ein Tip: falls Sie die Daten aus der alten Session
oder die Daten aus dem neuen Verzeichnis lieber im einem eigenen
Unterverzeichnis und nicht wild durcheinander auf der CD-R htten, so
whlen Sie in der Liste der Quellen das gewnschte Verzeichnis oder den
gewnschten Track aus, aktivieren Sie das Hkchen bei `Image-Pfad' und
tragen Sie in dem zugehrigen Eingabefeld den Namen des Verzeichnisses
ein, das erzeugt werden soll und in dem die Dateien abgelegt werden
sollen. Zum Beispiel knnten Sie den letzten Eintrag, der den Track
enthlt, aktivieren, das Hkchen aktivieren und im Eingabefeld
`AlteDateien' eintragen. Dann wrde auf der CD-R ein Verzeichnis mit
dem Namen `AlteDateien' angelegt werden und die Dateien aus der alten
Session wrden ins Verzeichnis `AlteDateien' kopiert werden.  So knnen
Sie die alten Dateien sauber von den neuen Dateien trennen.  Natrlich
knnen Sie fr jeden Eintrag in der Liste so verfahren, so da zum
Schlu fr jeden Eintrag in der Liste genau ein Verzeichnis auf der
CD-R erzeugt werden wird.

Hufig gestellte Fragen
***********************

Bitte lesen Sie diese Fragen und Antworten sorgfltig durch, bevor Sie
den Autoren irgendwelche Fragen stellen. Mglicherweise wird Ihre Frage
hier beantwortet. Lesen Sie natrlich auerdem den Rest der Anleitung.

Fragen zur Registrierung
========================

Zum Thema Registrierung von MakeCD erreichen uns immer wieder dieselben
Fragen, die hier erlutert werden.

Registriernummer per EMail
--------------------------

*Frage:* Bitte schickt mir meine Registriernummer per EMail.

*Antwort:* Leider knnen wir diesem Wunsch aus verschiedenen Grnden
nicht nachkommen:

  1. Katrin Schmidt hat keinen Internet-Anschlu.

  2. Nachdem im Internet sogar *Beta*-Versionen "verloren" gehen, die
     dann -- ohne Anleitung, Bezugsquellen usw. -- in irgendwelchen
     Cracker/Raubkopierer-Boards landen, haben wir keine Lust, ein
     unntiges Risiko einzugehen, indem wir die Registriernummern per
     EMail verschicken.  Wir werden daher in naher Zukunft keine
     Anstrengungen unternehmen, um Bestellungen per EMail zu
     ermglichen. Nur so knnen wir sicherstellen, von jeder
     registrierten Person auch die wirkliche Adresse zu haben, so da
     eine eventuelle zivil- oder strafrechtliche Verfolgung ermglicht
     wird. Auf diese Art erschweren wir den Raubkopierern die Arbeit,
     was sicherlich im Interesse unserer ehrlichen Kunden ist.

Im Normalfall (Urlaubszeiten mal ausgenommen) bearbeitet Katrin Schmidt
die Registrierungen sehr zgig und ein Programm zum Erstellen von CDs
ist ja auch keine Anschaffung, die man unbedingt von heute auf morgen
bentigt -- in der Regel plant man so etwas schlielich lngerfristig.

Kreditkarte
-----------

*Frage*: Ich wrde gerne mit einer VISA-Karte (oder einer anderen
Kreditkarte) bezahlen. Wre das mglich?

*Antwort:* Nein. Unser Umsatz ist zu gering, daher knnen wir leider
keine Kreditkarten akzeptieren.

MakeCD wird aber auch ber Firmen vertrieben. Eventuell nimmt eine
dieser Firmen Kreditkarten an.

berweisung der Registriergebhr
--------------------------------

*Frage*: Ich mchte mich gerne registrieren lassen, indem ich einen
Betrag auf ein Konto berweise. Nenne mir doch bitte eine Kontonummer.

*Antwort:* Wir haben absichtlich darauf verzichtet, diese Mglichkeit
anzubieten.  Oftmals erscheinen Name und Adresse nicht deutlich auf dem
Kontoauszug, so da wir die Registrierung nicht zustellen knnen.
Auerdem wrde es aus organisatorischen Grnden (wir holen unsere
Kontoauszge nicht so wahnsinnig oft ab, und die Daten mten dann auch
noch zu Katrin Schmidt, die die Registrierung durchfhrt, bertragen
werden) relativ lange dauern, bis die Registrierung durchgefhrt ist.
In der Vergangenheit hat sich gezeigt, da selbst die wenigen
Ausnahmen, die wir gemacht haben, eine Menge rger verursacht haben, so
da wir diese Mglichkeit ab sofort auch auf Nachfrage *nicht* mehr
anbieten.

Bezahlungsart fr Leute auerhalb von Deutschland
-------------------------------------------------

*Frage*: Ich wohne nicht in Deutschland, aber ich mchte MakeCD
trotzdem bestellen. Wie lasse ich euch das Geld am besten von auerhalb
Deutschlands zukommen?

*Antwort:* Da gibt es mehrere Mglichkeiten:

Euro-Scheck in DM
     Das ist wohl die fr alle Seiten bequemste Methode. Bitte stellen
     Sie den Scheck aber *nicht* in Ihrer Landeswhrung aus, sondern
     *unbedingt* in DM. Euro-Schecks, die in DM ausgestellt sind, knnen
     wir ohne nennenswerte Kosten einlsen, Euro-Schecks, die auf andere
     Whrungen lauten, kosten uns eine Menge Gebhren.

Scheck von deutscher Bank
     Bis vor kurzem hat unsere Bank noch keine Gebhren verlangt, wenn
     ein Scheck zwar aus dem Ausland kommt, aber eine deutsche
     Partnerbank auf dem Scheck eingetragen ist. Neuerdings verlangt
     unsere Bank aber leider 10 DM fr das Einlsen eines solchen
     Schecks. Das ist die Hlfte der Gebhren fr einen normalen
     Auslandsscheck. Falls Ihnen keine hohen Gebhren fr die
     Ausstellung eines solchen Schecks anfallen, knnen Sie uns einen
     Auslandsscheck, der auf eine deutsche Bank ausgestellt ist,
     schicken, wenn Sie den Betrag auf dem Scheck um 10 DM erhhen, um
     unsere Kosten zu decken.

Postanweisung (deutsch oder international)
     Dazu gehen Sie zu Ihrem Postamt und geben dort den Auftrag, uns
     das Geld per Post in DM zu bringen. Das ist eine sichere Methode.
     Schicken Sie mglichst parallel dazu Ihr Registrierformular, aber
     tragen Sie fr den Fall, da Ihr Registrierformular auf dem
     Postweg verloren geht, auf der Postanweisung Ihre volle Adresse
     und den Bestimmungszweck des Geldes ein.  Dann knnen wir Ihnen
     MakeCD selbst dann schicken, wenn Ihr Brief verlorengeht.

     Bei Postanweisungen aus dem Ausland, whlen Sie bitte eine
     internationale Postanweisung mit Zielland Deutschland. Michael
     Habermann `<drmike@peabody.jhu.edu>' hat so z. B. Geld aus den USA
     geschickt.  Er schreibt:

          I went to the Post Office. I fill out a form with my name and
          yours, enclose a money order for $XX, but there are
          additional fees of about $7.50 for processing the
          transaction. The form and the money order get sent to
          International Money Orders in St. Louis, Missouri and they
          convert my USA money order into a German money order which
          you can cash at any bank. They mail it directly to you, and
          they say it takes about 4-6 weeks.

          You are right, apparently not too many people use this
          service, even the Postmaster told me that, and the person at
          the desk gave me the wrong information: He said that in a few
          weeks International Money Orders would send *me* the
          converted money order that I would then send to you!  Reading
          the information on the form I had to correct the postal
          worker on this. So it is not an everyday transaction.

          Not all USA post offices sell International money orders,
          although I think all of them sell regular USA money orders.
          You might inform your other customers of the procedure I
          followed.

     brigens: obwohl die Postanweisung angeblich 4-6 Wochen unterwegs
     sein sollte, hatten wir sie schon nach 1-2 Wochen und konnten sie
     sofort bearbeiten.

Bar
     Das erfolgt natrlich wie immer auf eigenes Risiko. Gehen Sie
     einfach zu Ihrer Bank und holen Sie sich ein paar deutsche
     Scheine. Manche verschicken das Geld dann per Einschreiben, aber
     auch das gewhrleistet keine 100%ige Sicherheit. Normalerweise
     kommt das Geld aber an. Allerdings bekamen wir einmal einen
     eingeschriebenen Brief aus Italien, der kein Geld mehr enthielt.
     Wir haben keine Ahnung, was hier passiert ist, und man konnte dem
     Brief auch nicht ansehen, ob er geffnet wurde oder nicht (es war
     ein schlecht verschlossener Luftpolsterumschlag). Mglicherweise
     hat jemand das Geld aus dem Briefumschlag gestohlen.

Scheck von Ihrer Bank
     Schecks von auerhalb Deutschland, die nicht in eine der oben
     genannten Kategorien fallen, kosten uns -- je nachdem -- etwa 20
     DM, wenn wir sie einlsen. Dieser Betrag wird von dem Betrag, den
     Sie auf den Scheck geschrieben haben, von unserer Bank
     *abgezogen*. Daher mssen Sie in diesem Fall den Scheck um etwa 20
     DM hher ausstellen. Wir knnen dann auch Schecks, die in einer
     anderen Whrung ausgestellt sind, annehmen. In Ihrem eigenen
     Interesse empfehlen wir Ihnen zu berprfen, ob die oben genannten
     Alternativen nicht vielleicht preiswerter fr Sie sind.

ber eine AMIGA-Firma
     Es gibt Firmen, die MakeCD vertreiben. Eventuell ist es fr Sie
     einfacher, bei einer solchen Firma zu bestellen.

Wenn Sie einen Scheck ausstellen, so stellen Sie ihn bitte auf den Namen
"Schmidt" oder "Frau Schmidt" aus -- ohne Vorname. So kann ihn sowohl
Angelas Schwester Katrin als auch Angela selbst problemlos einlsen.

Registrieradresse
-----------------

*Frage*: Wenn ich mich nicht bei einer AMIGA-Firma registrieren lassen
mchte sondern bei euch, den Autoren, warum mu ich dann trotzdem die
Registriergebhr an diese Katrin schicken und nicht an euch, die
Autoren?

*Antwort:* Wir sind mit MakeCD schon genug ausgelastet, und wenn wir
die Registrierungen selber machen wrden, wrde das viel lnger dauern
als bei Katrin. Katrin ist Angelas kleine Schwester und freut sich, da
sie sich damit ihr Taschengeld ein wenig aufbessern kann. Ganz besonders
freut sie sich brigens auch immer ber nette Leute am Telefon oder jene
Briefe, die ein paar nette Worte enthalten. ;-) Beachten Sie bitte, da
Katrin keine technischen Fragen beantworten kann. Bei solchen Fragen
setzten Sie sich bitte direkt mit den Autoren in Verbindung. Falls Sie
MakeCD ber eine Firma erwerben, ist diese Firma fr die Beantwortung
von eventuellen Fragen zustndig.

Cross-Update
------------

*Frage*: Ich habe mir fr viel Geld das Programm `CD-Corruptor' gekauft
und mu nun leider feststellen, da dies ein totaler Fehlkauf war.
Bieten Sie ein Cross-Update an?

*Antwort:* MakeCD ist doch ohnehin schon sehr preiswert. Wir knnen den
Preis leider nicht noch weiter senken, denn auch wir mssen irgendwie
auf unsere Kosten kommen. Wenn Ihr "CD-Corruptor" nicht funktioniert und
die Werbeversprechen nicht einhlt, warum geben Sie ihn dann nicht
einfach zurck und verlangen Ihr Geld zurck? Das wre doch die
naheliegendste und fr Sie insgesamt preiswerteste Lsung. Auerdem ist
es doch nur fair, wenn *die* Programmierer, die eine *funktionierende*
Software erstellt haben, fr ihre Software bezahlt werden und *nicht*
die Programmierer, die *fehlerhafte* Software abgeliefert haben.

Fragen zum Thema Support/Registrierung
======================================

Bevor Sie den MakeCD-Support in Anspruch nehmen, sollten Sie ...

  1. die fr Ihr Problem bzw. Ihre Frage relevanten Kapitel der FAQ
     grndlich durchlesen

  2. die folgenden Fragen grndlich durchlesen.

  3. die Probleme mit einer puren Workbench-Installation (*ohne*
     irgenwelche zustzlich installierten Programme) reproduzieren.

Support gibt es nur fr solche Fragen, die weder im Handbuch erklrt
sind noch in diesem Frage-Antwort-Kapitel auftauchen. Es ist zwecklos,
uns mit EMails oder Telefonanrufen zu bombardieren, ohne vorher das
Handbuch grndlich gelesen zu haben. Wir bitten um Ihr Verstndnis.

Irgendeine Frage ...
--------------------

*Frage:* Ich habe mal eine Frage...

*Antwort:* Kein Problem. Halten Sie aber bitte folgende Angaben bereit:

Seriennummer
     Die Seriennummer wird im `ber'-Fenster angezeigt. Das ist *nicht*
     die Nummer, die Sie zum Registrieren eintippen mssen! Wir
     behalten es uns vor, nur registrierten Benutzern zu helfen.

Versionsnummer
     Die Versionsnummer von MakeCD entnehmen Sie bitte ebenfalls dem
     `ber'-Fenster.

Hardware-Konfiguration
     Das schliet insbesondere auch die *genauen* Versionsangaben Ihres
     SCSI-Hostadapters und Ihres CD-Brenners ein, aber auch sonstige
     wichtige Einzelheiten.

Software-Konfiguration
     Das schliet alle Programme ein, die Sie gestartet haben, bevor
     Sie ein eventuelles Problem mit MakeCD festgestellt haben, auch
     Programme in `SYS:WBStartup' und `S:User-Startup'.

Bei Firma XYZ gekauft
---------------------

*Frage:* Ich habe MakeCD bei der Firma XYZ gekauft und habe folgendes
Problem: ...

*Antwort:* Bitte stellen Sie in diesem Fall Ihre Fragen an XYZ oder an
die unter *Note Support: MSUPP angegebene Adresse und *nicht* direkt an
die Autoren von MakeCD, denn das kostet uns *die* Zeit, die wir
andernfalls in die Weiterentwicklung von MakeCD stecken knnten. Die
Firma, bei der Sie MakeCD gekauft haben, ist fr die Lsung Ihres
Problemes zustndig.

Registriernummer nicht speicherbar
----------------------------------

*Frage:* Ich habe meine Registriernummer und Adresse eingegeben und
abgespeichert.  Trotzdem fragt MakeCD beim nchsten Starten wieder nach
der Registriernummer. Warum das?

*Antwort:* Sie versuchen wahrscheinlich, MakeCD auf einer Partition mit
AFS (AMIGA File Safe) zu registrieren und verwenden eine AFS-Version,
die lter als 16.16 ist. Updaten Sie AFS und die Registrierung wird
funktionieren.

Hohe Seriennummer
-----------------

*Frage:* Wow, ich habe nach meiner Registrierung festgestellt, da ich
eine sehr hohe Seriennummer bekommen habe. Ihr scheint ja ganz schn
viele registrierte Benutzer zu haben, oder?

*Antwort:* Der Schein trgt. Es stimmt zwar, da jeder Registriernummer
eine deutlich lesbarere Seriennummer zugeordnet ist, aber da wir unserer
Konkurrenz nicht unter die Nase binden wollen, wieviele (oder wie
wenige) registrierte Benutzer wir haben, haben wir uns geeignete
Manahmen ausgedacht, so da man daraus *keine* Rckschlsse ziehen
kann.

Neuste MakeCD-Version
---------------------

*Frage:* Ich bin ein registrierter Anwender und htte gerne die neuste
Version von MakeCD. Woher kann ich die bekommen?

*Antwort:* Wenn Sie Zugriff auf das Internet haben, dann besuchen Sie
doch einfach einmal unsere Homepage: `http://makecd.core.de/'.

Falls Sie keinen Internet-Zugriff haben, wenden Sie sich an den Hndler,
bei dem Sie MakeCD gekauft haben.

Falls Sie MakeCD direkt bei den Autoren registriert haben, dann knnen
Sie das Registrierformular benutzen, um eine freie Demo-Version (Sie
bezahlen nur die Versandkosten -- das sind 5 DM innerhalb Europas und
10 DM auerhalb Europas) anzufordern. Dieses Angebot ist natrlich auf
eine Diskette pro Sendung beschrnkt. ;-) Sobald Sie Ihre
Registriernummer in dieser Demo-Version eintragen, haben Sie wieder
eine neue, registrierte Version.

Wenn Sie nicht angeben, welche Version Sie bereits haben, bekommen Sie
die momentan aktuelle Version zugeschickt. Falls Sie uns schreiben,
welche Version Sie verwenden, stellen wir sicher, da wir Ihnen nicht
noch einmal dieselbe Version schicken.

Um sich Aufwand zu sparen, knnen Sie auch Updates im Voraus bezahlen.
Wenn Sie z. B. die nchsten drei Updates zugeschickt bekommen mchten,
knnen Sie uns dreimal die Versandkosten (also entweder 15 DM innerhalb
Europas oder 30 DM auerhalb Europas) schicken, und dazuschreiben, da
Sie die nchsten drei Updates mchten. Aber bitte bertreiben Sie es
nicht, denn sonst knnte es weniger Updates geben, als Sie bezahlt
haben!

brigens: Sie mssen nicht zwangsweise registriert sein, um die
Demo-Version zu bestellen. Dieses Angebot gilt auch fr alle
unregistrierten Benutzer, die vielleicht noch alte Versionen von
MakeCD besitzen und schauen mchten, was die neue Version alles kann.

Support
-------

*Frage:* Hallo MakeCD-Autoren. Eure Antwort auf meinen Fragenkatalog
fiel ja uerst knapp aus. Die meisten Probleme habe ich immer noch. Ich
bin registrierter Benutzer und erwarte daher, da ihr euch beim Lsen
meiner Probleme bei der Benutzung von MakeCD etwas mehr Mhe gebt. Ich
hab' auch schon mehrfach versucht, euch telefonisch zu erreichen und
finde es ziemlich daneben, da man euch nur eine Stunde abends
telefonisch erreichen kann. Wo bleibt denn da der Service? Also: was
habe ich zu beachten, damit ich mglichst wenig CD-Rs kaputtbrenne und
wie brenne ich eine Daten-CD?

*Antwort:* Sie scheinen da etwas zu verwechseln. Sie haben das
Nutzungsrecht an einem *Programm* gekauft und *nicht* die *Autoren* von
MakeCD! Wir sind gerne bereit zu helfen, aber wenn jemand -- wie Sie --
es noch nicht einmal fr ntig hlt, sich die Anleitung durchzulesen
(auer den Teil, in dem unsere Telefonnummer und EMail-Adresse stehen)
reagieren wir ziemlich genervt, denn wir haben die Anleitung nicht
geschrieben, um Ihnen spter daraus vorzulesen -- *das* kann auch Ihre
Gromutter! Die Begrenzung der "Telefon-Hotline" auf eine Stunde
tglich muten wir brigens einfhren, weil wir teilweise stndig von
Kunden von unserer Arbeit weggerissen wurden. Man kann einfach nicht
mehr konzentriert arbeiten, wenn stndig das Telefon klingelt, weil
irgendjemand keine Anleitung lesen kann. :-(

Wenn Sie Fragen haben, die nicht in der Anleitung beantwortet werden,
knnen Sie sich *gerne* wieder an uns wenden, aber bitte erledigen Sie
*erst einmal* Ihre Hausaufgaben, indem Sie das Handbuch lesen.
Unntige Fragerei kostet uns brigens sehr viel Zeit und behindert
natrlich die Weiterentwicklung von MakeCD.

Die Einnahmen aus MakeCD sind brigens *weit* davon entfernt, zwei
Programmierer in Vollzeit zu bezahlen! Wir haben beide unser Studium
noch nicht abgeschlossen und daher auch anderweitige Verpflichtungen,
die wir zum Teil strflich vernachlssigen muten, um MakeCD zu dem zu
machen, was es jetzt ist. Es geht dabei um unsere berufliche Zukunft,
und die ist uns im Zweifelsfall wichtiger als MakeCD und das bichen
Geld, das wir damit verdienen.  Sollten Sie dafr kein Verstndnis
haben, dann knnen wir Ihnen nur empfehlen, statt MakeCD eine andere
CD-Brenn-Software zu kaufen.

Trotzdem bemhen wir uns, bei Problemen und Fragen, die nicht in der
Anleitung behandelt werden, mglichst umgehend zu helfen und unser
Support drfte besser sein als der Support von so manch anderer richtig
kommerzieller Firma.

EMail-Support
-------------

*Frage:* Eure EMail-Maschine hat mich darauf aufmerksam gemacht, da
ich meine Hausaufgaben (Dokumentation und FAQ lesen) nicht gemacht
habe. Dies hole ich hiermit nach. Was mu ich nun beachten, damit meine
Mails euch, die Autoren, erreichen, und nicht nur eine Mail-Maschine?

*Antwort:* Wenn weder in der FAQ noch der Anleitung die Lsung zu Ihrem
Problem beschrieben ist, dann schicken Sie uns eine weitere EMail. In
den Betreff (Subject) tragen Sie aber Folgendes ein:

`MCD'*version sprache seriennummer*`:'*weiterer text*

Wenn Sie z. B. die deutsche Version von MakeCD Version 3.1b verwenden,
die Seriennummer #110000025 haben (die Seriennummer finden Sie im
ber-Fenster) und Probleme mit *illegal Command* haben, wrden Sie
Folgendes in den Betreff eintragen:

`MCD3.1b deutsch #110000025: Problem mit illegal Command'

Wenn Sie dasselbe Problem mit einer unregistrierten Version haben,
tragen Sie folgendes ein:

`MCD3.1b deutsch #0: Problem mit illegal Command'

Wenn Sie dasselbe Problem mit der englischen Version haben, tragen Sie
folgendes ein:

`MCD3.1b english #110000025: Problem mit illegal Command'

Wenn Sie dasselbe Problem mit Version 3.1a haben, tragen Sie folgendes
ein:

`MCD3.1a deutsch #110000025: Problem mit illegal Command'

Wenn diese Angaben stimmen, wird die EMail automatisch an uns
weitergeleitet und nicht von dem automatischen Antwort-Programm
beantwortet. Es tut uns leid, da wir berhaupt zu solchen Mitteln
greifen mssen, aber in der Vergangenheit hat sich gezeigt, da etwa die
Hlfte der Personen, die uns kontaktieren, die Anleitung und die FAQ
nicht oder nicht ausreichend gelesen haben.

Probleme mit bestimmten CD-Brennern
===================================

Manche CD-Brenner neigen zu bestimmten Problemen. Dieses Kapitel
erlutert diese Probleme und versucht -- wenn mglich --
Lsungsvorschlge zu nennen.

Yamaha CDR 200/400 schreibt kein DAO
------------------------------------

*Frage:* Warum bricht MakeCD beim Schreiben in DAO mit CDR400 und
CDR200 immer nach dem Fllen des Puffers mit dem Fehler `Cmd
SEND_CUE_SHEET: Illegal Field Parameter List' ab?

*Antwort:* Vermutlich hat der Brenner nicht die neueste Firmware. Mit
Version 1.0g z. B. tritt der Fehler auf, nach einem Update auf Version
1.0j nicht mehr. Links zu Firmware-Updates befinden sich auf unserer
Homepage. Zum Updaten wird ein PC mit SCSI-Hostadapter oder ein
registrierter ShapeShifter bentigt.

Philips CDD 2600 liest falsche Daten
------------------------------------

*Frage:* Ich habe einen Philips CDD 2600 und mute feststellen, da beim
Lesen von Audio-Daten mit diesem CD-Brenner jede Menge Fehler auftreten
-- vor allem, wenn ich versuche, die ueren Bereiche einer Musik-CD zu
lesen. Liegt's an der Firmware-Version? Ich verwende immer noch die
erste Firmware-Version 1.07.

*Antwort:* Hierzu die offizielle Antwort von Philips:
     Tests have shown that the CDD2600 is not 100% reliable when
     reading audio CDs or packet written CDs at 6x speed. This problem
     is caused by the hardware and can *not* be solved via a firmware
     upgrade.

     The current revision of our firmware is 1.07. We officially
     recognize 1.07 as being our *final* firmware revision.

bersetzt bedeutet das:
     Tests haben ergeben, da der CDD2600 nicht 100% zuverlssig ist,
     wenn Audio-Daten oder im Packet-Writing-Modus aufgezeichnete CDs
     in 6facher Geschwindigkeit gelesen werden. Dieses Problem wird von
     der Hardware verursacht und kann *nicht* durch ein
     Firmware-Upgrade behoben werden.

     Die aktuelle Version unserer Firmware ist Version 1.07. Wir sehen
     die Version 1.07 offiziell als unsere *endgltige*
     Firmware-Version an.

Mit MakeCD knnen Sie das Problem umgehen, indem Sie die
Geschwindigkeit fr Audio-CDs in den Einstellungen auf einfache oder
doppelte Geschwindigkeit reduzieren.

HP/Philips liest kurze Datentracks nicht
----------------------------------------

*Frage:* Mein HP-Brenner (vermutlich auch Philips) liest geprete CDs
mit nur einem Track (ein kurzer Daten-Track) nicht korrekt ein.

*Antwort:* Hier die offizielle Antwort von HP:
     HP is aware of an issue reading certain pressed CD-ROM disks with a
     single track. The most important factor relating to this problem
     is the data size of the disk. Disks with more than 27MB are likely
     *not* to have this problem. The less data on the disc, the bigger
     the chance the CD cannot be read.

     Only a very small percentage of CD-ROM disks fall in this category.
     However there are two CD-R specific applications which may be
     affected:
       1. Adaptec Easy CD Pro

       2. Seagate Backup.

     Analysis of the issue is almost complete as of mid-April. Due to
     component level work that needs to occur, a delivery date for the
     fix in not yet available.  An exchange will ultimately need to
     occur when the fix is available.

     Communication has gone out to small application developers and
     should minimize the issue in the long term. Updates will be
     communicated via the WWW at http://www.hp.com/isgsupport/cdr/ as
     to when the fix will be made available.

     While work is being completed by HP and its partners to fix the
     issue, it is recommended that the disc be read by a standard
     CD-ROM in the system.

     Thank You
     Debbie
     SureStore Support

Das Wichtigste in Krze:

Bei sehr kurzen, gepreten Daten-CDs (maximal 27 MB) kann es zu dem
Problem kommen. Je weniger Daten auf der CD enthalten sind, desto
wahrscheinlicher wird das Problem. Lsungsvorschlge wird man unter
`http://www.hp.com/isgsupport/cdr/' finden.

Write append error
------------------

*Frage:* Ich benutze meinen HP 4020 CD-Brenner (oder Philips CDD 2000,
Grundig, bzw. baugleiche Brenner) hufig im Test-Modus. Da funktioniert
alles wunderbar. Aber wenn ich den Test-Modus ausschalte, zerschiee
ich mir nach eine Weile eine Menge CD-Rs. MakeCD meldet dann einen
"write append error". Das passiert niemals im Test-Modus, aber sehr
hufig ohne Test-Modus. Mein Freund hat denselben CD-Brenner, aber er
hatte dieses Problem nicht, als der Brenner neu war. Aber nun -- nach
einer Weile -- hat er dieselben Probleme. Was geht hier ab?

*Antwort:* Hchstwahrscheinlich haben Sie einen dieser defekten
CD-Brenner bekommen.  Ihr Brenner mu unbedingt repariert werden. Eine
neue Firmware oder eine neue Version von MakeCD wrde hier nicht helfen.

Im Internet hat ein Benutzer berichtet, da sich HP berrascht gezeigt
hat, da ein Benutzer es geschafft hat, 200 Rohlinge mit einem HP
SureStore 4020 zu brennen, bevor dieser Fehler auftrat.

Alexander Becker <alex@enjoy.regio.net> berichtet in
<5eu67r$1q0@enjoy.regio.net> am 25.2.1997 , da er von HP anstandslos
neue Rohlinge zugeschickt bekommen hat und da er -- nachdem er bei HP
angerufen und die Rechnung hingefaxt hatte -- sogar das Geld fr den
Brenner zurckerstattet bekam.

Andere Benutzer haben ihren Brenner schon zwei- oder dreimal
eingetauscht -- ohne bleibenden Erfolg -- und haben schlielich ihr
Geld zurckbekommen.

Einer der MakeCD-Betatester hat uns erzhlt, da die folgende Firma
sehr guten Support fr die defekten Brenner leistet:

Repair 2000 Hardware Service GmbH
Werkstrasse 5
22844 Norderstedt
Deutschland
Tel.: 040 5225031 (nach Herrn Peter fragen und Fehler beschreiben)
Fax: 040 5264811

Wenn Sie geschickt sind, knnen Sie den Fehler evtl. selber durch eine
grndliche Reinigung (Staub aus dem CD-Brenner entfernen und Schlitten
mit geeignetem Mittel einfetten) des Brenners beseitigen. Das passiert
aber auf ihr *eigenes Risiko* und die Autoren werden und knnen *keine
weiteren Fragen* hierzu beantworten.

brigens sollten Sie -- falls Sie den Philips CDD 2000 oder einen
baugleichen CD-Brenner verwenden -- unbedingt ein aktuelles
Firmware-Update verwenden, denn Version 1.21 verursacht zum Beispiel
ziemlich ble SCSI-Probleme.

Yamaha CDR 100/102 crasht
-------------------------

*Frage:* Jedes Mal, wenn ich meinen Yamaha CDR 100/102 zum ersten Mal
anspreche, crasht das Programm. Das ist mal MakeCD, aber auch probescsi
und HDToolBox crashen. Wit ihr zufllig, was ich dagegen tun kann? Ich
verwende einen A3000.

*Antwort:* Tja, wie Sie richtig erkannt haben, ist dies kein Problem von
MakeCD. Aber wir haben trotzdem einen heien Tip fr Sie: besorgen Sie
sich das V43 scsi.device aus dem Internet von `http://www.amiga.de/'.
Damit konnten wir dieses Problem beheben.  Manchmal lt sich das
Problem offenbar auch beheben, indem man die Reihenfolge der Gerte am
SCSI-Bus vertauscht.

Yamaha hlt CD-R fr unbeschreibbar
-----------------------------------

*Frage:* Bei meinem Yamaha CDR100 schreibe ich in die zweite Session im
Testmodus einen Track und will danach richtig schreiben. Der Brenner
meldet jedoch pltzlich, das eingelegte Medium wre gar nicht
beschreibbar?!

*Antwort:* Yamaha CDR100/102 scheinen manchmal Probleme mit dem Update
nach dem Schreiben im Testmodus zu haben. Es werden vorhandene Tracks
nicht mehr aufgelistet, auerdem wird die CD-R nur noch als ganz
normale, nicht beschreibbare CD angesehen. Dies lie sich mit einer
CD-R mehrfach reproduzieren, wobei die Ausgabe im Ziel-CDR-Fenster immer
unterschiedlich war.

In so einem Fall hilft nur, die CD-R einmal zu entnehmen und wieder
einzulegen. Dadurch ist leider das automatische "Schreiben nach Test"
nicht mglich.

Ricoh verschluckt Tracks
------------------------

*Frage:* Ich habe einen Ricoh 1420C V1.6x. Bei bestimmten CDs, aber
auch bei einigen CD-Rs, wird der letzte Track in der Trackliste
verschluckt und das Ziel-CDR-Fenster behauptet, das Schreiben wre
unterbrochen worden.  Auch mehrmaliges Update des Inhalts ndert
nichts. Kann man da was dagegen tun?

*Antwort:* Das scheint ein SCSI-Problem zu sein. Bei einigen Leuten
gibt es gar keine Probleme und bei einer anderen Person gab es sogar
SCSI-Hnger. Ein Tester hat berichtet, da nach Ausschalten von
Reselection beim Brenner, synchronem bertragungsmodus bei seiner
Platte und einem Reset des SCSI-Busses das Verzeichnis einer CD, die
gerade noch dieses Problem verursacht hat, pltzlich korrekt gelesen
werden konnte. Er hat einen CyberSCSI-Controller.

Ricoh -- Audio-Probleme
-----------------------

*Frage:* Mein Ricoh 1420 CD-Brenner, Firmware 1.6x, liest zwar
Audio-Daten, aber in schlechter Qualitt. Was kann ich dagegen tun?

*Antwort:* Wir haben gehrt, da die 1.6x-Firmware von Ricoh
Audio-Daten mit vierfacher Geschwindigkeit liest, und da das zu
Qualittsverlusten fhrt. Versuchen Sie entweder, die Geschwindigkeit
in den Einstellungen von MakeCD auf einfache oder doppelte
Geschwindigkeit zurckzusetzen, oder verwenden Sie Firmware 1.4x. Je
nachdem, ob Sie das 512 KB, 1 MB oder 2 MB Modell von Ricoh verwenden,
bentigen Sie eine andere Ziffer an Stelle des "x".

Ricoh MP6200S -- schlechte Audio-Daten
--------------------------------------

*Frage:* Mein Ricoh MP6200S liest zwar Audio-Daten, aber in schlechter
Qualitt.  Was kann ich dagegen tun?

*Antwort:* Besorgen Sie sich die neuste Firmware-Version, mindestens
Version 2.20.  Auf unserer MakeCD-Homepage finden Sie Verweise auf
Firmware-Updates.

Ricoh MP6200S -- Schreibgeschwindigkeit
---------------------------------------

*Frage:* Mein Ricoh MP6200S ignoriert die eingestellte
Brenngeschwindigkeit und brennt immer in doppelter Geschwindigkeit.

*Antwort:* Wir haben dasselbe Problem. Es tritt jedoch nur auf, wenn
wir eine CD-RW brennen, bei CD-Rs funktioniert das Setzen der
Geschwindigkeit. Offenbar kann der Ricoh beim Beschreiben von CD-RWs
seine Geschwindigkeit nicht verndern.

Plextor PX-R412 Hnger
----------------------

*Frage:* Ich habe mir einen Plextor PX-R412 gekauft und an meinen A3000
angeschlossen.  Leider bekomme ich stndig Hnger.

*Antwort:* Schalten Sie zunchst Synchron-Transfer fr den A3000 aus
und holen Sie sich auerdem das V43 scsi.device von
`http://www.amiga.de/'. Das hat bei uns geholfen. Nachdem V43-SCSI
aktiviert ist, kann der Synchron-Transfer brigens offenbar wieder
eingeschaltet werden.

JVC-Probleme
------------

*Frage:* Ich verwende einen JVC-Brenner und habe verschiedene Probleme.
Wann gibt es einen Treiber, der vernnftig funktioniert?

*Antwort:* Das Problem ist weniger der Treiber, sondern vielmehr die
fehlerhafte Firmware des JVC XR-W2010 V1.51. Bitte lesen Sie mehr
darber in `doc/Compatibility'. Die wichtigsten Probleme sind:

Lesen liefert fehlerhafte Daten ohne Fehlermeldung
     Wenn Sie eine Meeting Pearls III oder IV haben, dann melden Sie
     Ihren JVC-Brenner doch mal als CD-ROM-Laufwerk an, legen die
     Meeting Pearls ein und klicken auf `Deutsch' oder `English'. Nun
     msste ein AmigaGuide-Dokument erscheinen, das auch einen Link
     bietet, mit dem man die CD berprfen kann. Lassen Sie die CD
     berprfen! Wenn fehlerhafte Dateien angezeigt werden, ohne da
     ein Read/Write Error erscheint, liefert Ihr JVC-Brenner
     hchstwahrscheinlich fehlerhafte Daten ohne Fehlermeldung!

Zurckweisen von Schreib-Befehlen
     Offenbar weisen einige JVC-CD-Brenner unter bestimmten Umstnden
     Schreib- oder Fixier-Kommandos mit `ILLEGAL COMMAND' zurck. Dies
     kann man mglicherweise entweder durch Krzen des SCSI-Busses (so
     hat's bei Patrick geklappt) oder durch Verwenden eines anderen,
     besseren Mediums (so wurde es uns von JVC berichtet) beheben.
     Probieren Sie beides aus!  Von anderer Seite wurde ber ein
     thermisches Problem (dem Brenner wurde es in einem schlecht
     belfteten Gehuse zu warm) berichtet, sowie ber zu fest
     angezogene Gehuseschreiben, so da sich der CD-Brenner leicht
     verzogen hat und daher die Mechanik Probleme bekam.

Weitere Fehler
     Bitte lesen Sie die JVC-Abschnitte in `doc/Compatibility'.

JVC-Probleme mit Audio-CDs
--------------------------

*Frage:* Ich habe Probleme mit meinem JVC XR-W2010 CD-Brenner, speziell
mit Audio-CDs. Was kann ich dagegen tun?

*Antwort:* Stellen Sie sicher, da Sie die neuste Firmware-Version
(V1.51 oder besser) verwenden. ltere Versionen haben eine Menge
Probleme mit Audio-CDs gemacht.

JVC Medium Error
----------------

*Frage:* Beim Brennen mit JVC XR-W2010 meldet der Brenner "Medium
Error: WRITE ERROR". Was tun?

*Antwort:* Bei einem Anwender kam die Fehlermeldung nur, wenn mit
doppelter Geschwindigkeit geschrieben wurde. Bei einfacher
Geschwindigkeit klappte es problemlos. Es knnte auch von den
verwendeten Medien abhngen.

Probleme mit bestimmten CD-ROM-Laufwerken
=========================================

Manche CD-ROM-Laufwerke sind nicht besonders gut geeignet, um CDs
auszulesen bzw. zu kopieren. Welche Laufwerke welche Probleme bereiten
knnen, wird in den folgenden Abschnitten erklrt.

Toshiba -- Audio-Probleme
-------------------------

*Frage:* Ich verwende ein Toshiba-CD-ROM-Laufwerk CD-ROM XM-3701TA. Das
Lesen von Audio-Daten funktioniert nicht richtig. Meine
Firmware-Version ist 3055 (12/25/95). Knnt ihr die bitte auch noch
untersttzen?

*Antwort:* Sie verwenden eine fehlerhafte und veraltete
Firmware-Version. Holen Sie sich die neuste Firmware-Version von der
Toshiba-BBS: +49 2131/158123.  Die ntige Datei heit `tosh-up.zip'.
Ein Benutzer hat berichtet, da er CDDA-Daten berhaupt nicht lesen
konnte, und nachdem er das Update durchgefhrt hat, ging alles prima.
Mglicherweise hilft das auch bei hnlichen Problemen mit anderen
Toshiba-Laufwerken.

brigens gibt es Toshiba-Firmware-Updates auch im Internet. Besuchen Sie
doch einfach mal die folgende Homepage: `http://www.toshiba-tro.de/'.

Mitsumi -- Audio-Probleme
-------------------------

*Frage:* Ich habe ein Mitsumi-Laufwerk. Knnt ihr bitte einen Treiber
machen, mit dem mein Mitsumi-Laufwerk Audio-Daten auslesen kann? Danke!

*Antwort:* Manche CD-ROM-Laufwerke sind nicht in der Lage, Audio-Daten
auszulesen.  Sie knnen Audio-Daten zwar ber die Kopfhrerbuchse des
Laufwerks *abspielen*, aber sie knnen sie nicht ber den SCSI-Bus an
den Amiga bertragen. Ihr Mitsumi-Laufwerk gehrt offensichtlich zu
dieser Sorte Laufwerk. Es ist daher schlicht und einfach gar nicht
mglich, einen Treiber zu erstellen, denn das Laufwerk ist technisch
nicht dazu in der Lage, Audio-Daten auszulesen. Verwenden Sie daher
Ihren CD-Brenner zum Auslesen von Audio-Daten oder kaufen Sie ein
besseres CD-ROM-Laufwerk.

SCSI-Probleme, hngender SCSI-Bus
=================================

Auf manchen Systemen kommt es zu SCSI-Problemen oder zu einem hngenden
SCSI-Bus. Lesen Sie in diesem Kapitel mehr ber Probleme, die mit ganz
bestimmten SCSI Hostadaptern auftreten.

SCSI-Probleme
-------------

*Frage:* Ich habe ein riesiges Problem. Nichts scheint zu funktionieren.
MakeCD oder der SCSI-Bus hngt sich sehr oft auf. Was kann ich dagegen
tun?

*Antwort:* Offensichtlich hat Ihr CD-Brenner und/oder Ihr SCSI
Hostadapter irgendein Problem. Es tut uns leid, aber damit knnen wir
Ihnen nicht helfen. Sehen Sie auf unserer Compatibility Liste nach --
vielleicht finden Sie dort einen Benutzer mit einer hnlichen
Konfiguration, der das Problem irgendwie in den Griff bekommen hat.

Falls Sie damit keinen Erfolg haben, dann probieren Sie folgendes --
natrlich im Test-Modus!

   * Whlen Sie im Einstellungsfenster eine kleine Chunk-Gre (32 oder
     64 KB) und probieren Sie, ob das bereits hilft. Uns wurde gesagt,
     da das manchen Phase5-Hostadaptern hilft.

   * Beim Philips CDD 2600 (und mglicherweise auch bei anderen
     CD-Brennern) hngt es offenbar sehr von der verwendeten
     Chunk-Gre ab, ob es zu Hngern kommt oder nicht. Manche Leute
     berichten, da es zu Hngern kommt, wenn die Chunk-Gre zu
     *klein* ist, aber unsere Erfahrung ist, da es zu den Hngern
     kommt, wenn die Chunk-Gre zu *gro* ist. Hier werden Sie wohl
     ein wenig experimentieren mssen.  Auerdem bleibt der Philips CDD
     2600 an bestimmten Hostadapter gerne im Ziel-CD-R-Fenster oder
     beim Fixieren hngen. Dieses Problem lt sich offenbar nur
     umgehen, indem man Reselection fr den CD-Brenner ausschaltet.

   * Manche Anwender berichten, da sich bei ihnen Philips-Brenner noch
     nie aufgehngt haben, obwohl sie den gleichen Hostadapter verwenden
     wie andere Personen, bei denen es zu den Hngern kommt. Auffllig
     hierbei ist, da die Anwender, die keine Hnger haben, ihren
     SCSI-Chip "WD-04" gegen einen SCSI-Chip des Typs "WD-08"
     ausgetauscht hatten.  Mglicherweise lt sich das Problem daher
     auch lsen, indem man den SCSI-Chip austauscht -- falls dieser
     nicht eingeltet ist.

   * Schalten Sie paralleles Lesen/Schreiben im Einstellungsfenster aus
     und testen Sie, ob das schon hilft. Wenn Sie paralleles
     Lesen/Schreiben ausschalten, wird der Puffer allerdings stndig
     fast leer sein. Das ist normal, aber natrlich auch gefhrlicher,
     da es die Wahrscheinlichkeit eines Pufferunterlaufs erhht.
     Offensichtlich ist es in diesem Fall auch nicht besonders
     sinnvoll, groe Puffer zu whlen. 1 MB sollte mehr als ausreichend
     sein.

   * Schalten Sie Reselection fr alle Gerte, insbesondere fr den
     CD-Brenner, aus. Fr Commodores V39/V40 scsi.device haben wir den
     meisten MakeCD-Distributionen ein kleines Tool dafr beigelegt.
     Falls das hilft, spielen Sie so lange mit Reselection herum, bis
     Sie herausgefunden haben, bei welchen Gerten Sie es anlassen
     knnen und wo Sie es ausschalten mssen. Wenn Reselection
     ausgeschaltet ist, gilt dasselbe wie oben fr das Verhalten des
     Puffers.

   * Von Carsten Schlote (Ex-phase5) stammt der Tip, dem CD-Brenner eine
     niedrigere ID-Nummer als der Festplatte, von der man liest, zu
     geben. Das kann zumindest bei phase5-Hardware manchmal helfen.

   * Falls gar nichts hilft, leihen Sie sich einen zweiten Hostadapter
     und probieren Sie, ob es besser geht, wenn der CD-Brenner an seinem
     eigenen Hostadapter angeschlossen ist. Schalten Sie
     sicherheitshalber Reselection fr den CD-Brenner aus, aber
     schalten Sie paralleles Lesen/Schreiben wieder ein.

Reselection
-----------

*Frage:* Ich hre immer nur Reselection, Puffer und hnliches. Was ist
das alles berhaupt?

*Antwort:* Lesen Sie in der MakeCD-Anleitung in der Einfhrung das
Kapitel ber das Pufferverhalten.

SCSI-Probleme und Pufferunterlufe
----------------------------------

*Frage:* Ich bekomme immer wieder "buffer underruns" oder SCSI-Hnger.
Was kann ich dagegen tun?

*Antwort (von `John Hendrikx <john@globalxs.nl>')*: Ich habe mit
"Buffer Underruns" herumexperimentiert, whrend Reselection bei meinem
CD-Brenner ausgeschaltet war. Das hatte zur Folge, da die Festplatte
berhaupt nichts tun konnte, whrend der CD-Brenner den Bus benutzt hat
(was ganz schn lang dauern kann). Das Anschalten von Reselection
sowohl bei meinem CD-Brenner als auch bei der Festplatte erzeugte
manchmal SCSI-Fehler. Wenn Reselection jedoch nur beim CD-Brenner an
ist und nicht bei der Festplatte, hat alles wunderbar funktioniert und
es hat geschwindigkeitsmig kaum einen Unterschied gemacht, weil die
Festplatte (bei der Reselection ausgeschaltet ist), den Bus sowieso
nicht sehr lange benutzt.

Ich habe erfolgreich CDs in vierfacher Geschwindigkeit mit dem Yamaha
CD-Brenner gebrannt, obwohl ich noch ein 030 System mit 22 MHz und nur 8
MB FastRAM habe. Die Daten kamen von einem IDE-Laufwerk (ich glaube, der
zustzliche IDE Controller hat die Sache etwas einfacher gemacht).
Allerdings war ich mit diesem System knapp an den Limits: eines Tages
bekam ich Buffer Underruns, und es stellte sich heraus, da ich ReOrg
ber die Quell-Platte laufen lassen mute, damit es wieder schnell genug
ging. :-)

Trotzdem, ein paar Tips:

   * Wenn Sie glauben, Ihre Festplatte ist zu langsam, probieren Sie,
     ReOrg ber die Festplatte laufen zu lassen.

   * Verwenden Sie groe Blockgren auf Ihren Image-Partitionen. Ich
     verwende 2KB-Blcke auf allen Image-Partitionen (manch einer wird
     sogar noch grere Werte whlen, aber ich mchte solche
     Partitionen auch noch als normale Partitionen verwenden knnen).
     Dadurch werden fragmentierte Dateien Ihre Festplatte nicht mehr so
     sehr ausbremsen.

   * Prfen Sie die Reselection-Einstellungen Ihrer SCSI-Gerte. Sie
     mssen nicht fr alle schnellen Gerte (z. B. Festplatten)
     angeschaltet sein, wohl aber fr den CD-Brenner (ich habe
     Reselection fr alle Laufwerke ausgeschaltet, auer beim
     CD-Brenner -- funktioniert hervorragend). Falls Sie sehen mchten,
     was fr einen Unterschied Reselection ausmacht, probieren Sie
     folgendes: schalten Sie paralleles Lesen/Schreiben *ein*;
     schreiben Sie ein groes Image-File oder sonstwas auf eine CD
     (Test-Modus). Nun verwenden Sie ein Reselection-Tool und schalten
     Sie Reselection fr den CD-Brenner an/aus. Sowie es ausgeschaltet
     ist, wird der Puffer immer kleiner. Sowie Sie es wieder
     anschalten, fllt sich der Buffer wieder innerhalb von ein paar
     Sekunden (es knnte unter Ihrer Konfiguration anders sein, aber
     probieren Sie es trotzdem aus).

   * Wenn Sie annehmen, da der SCSI Hostadapter einfach nicht mit den
     ganzen Daten schnell genug fertig wird, oder wenn das Anschalten
     von Reselection fr den CD-Brenner SCSI-Fehler verursacht, dann
     versuchen Sie, die Daten von einem anderen SCSI-Hostadapter (ein
     zweiter SCSI Hostadapter, oder einfach ein IDE-Controller) zu
     bekommen. Das sollte sogar besser funktionieren, weil es keine
     Reselection-Probleme mehr geben sollte.

brigens, das Ausschalten von Reselection fr Ihre Festplatten
verbessert sogar die Geschwindigkeit (zumindest wenn nur eine davon
gleichzeitig verwendet wird). Ich konnte fast 20 %
Geschwindigkeitsgewinn feststellen, als ich es fr meine Seagate-Platte
ausgeschaltet hatte (sie konnte sowieso nicht korrekt mit Reselect
umgehen -- *das* war der Grund fr meine SCSI-Hnger, wie ich
irgendwann mal festgestellt hatte, *nicht* mein Yamaha-CD-Brenner).

Probleme mit bestimmten SCSI-Hostadaptern
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Dieser Abschnitt nennt einige Probleme, die mit bestimmten
SCSI-Hostadaptern auftreten knnen.

Probleme mit Phase 5 Hostadapter
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*Frage:* Ich habe einen Phase 5 SCSI-Hostadapter und die CD-Brennerei
mag bei mir einfach nicht funktionieren. Was kann ich tun?

*Antwort:* Stellen Sie sicher, da Sie mindestens Version 8.1 Ihres
SCSI-Treibers verwenden. Bei der Blizzard 1230/IV ist sogar mindestens
Version 8.2 ntig. Tippen Sie z. B. `version full 1230scsi.device'
(evtl.  mssen Sie `1230scsi.device' durch einen anderen Namen
ersetzen) und prfen Sie, ob Sie mindestens 8.1 (bzw. 8.2 bei der
Blizzard 1230/IV) verwenden. Andernfalls besorgen Sie sich von Phase 5
ein Update. Wie das geht, erfahren Sie bei Phase 5!

Phase 5 PPC SCSI
----------------

*Frage:* Ich habe Probleme mit PPC-SCSI. Unter anderem hat eine
gebrannte CD-R fehlerhafte Daten am Beginn eines Tracks. Was kann ich
dagegen tun?

*Antwort:*
  1. Nur die neueste Version des cybppc.device (siehe `ftp.phase5.de',
     mindestens V44.36) verwenden. Auerdem mindestens Version 3.1a von
     MakeCD.

  2. SCSI-Terminierung berprfen: Es ist bekannt, da fehlerhafte
     Terminierung bei eingeschaltetem Reselection bertragungsfehler
     beim Brennen verursacht.

  3. Immer auch einmal ohne Reselection probieren. Treten die Fehler nur
     bei eingeschaltetem Reselection auf, dann ist das ein deutlicher
     Hinweis auf eine inkorrekte Terminierung. Schlagen Sie zuerst im
     Handbuch nach, fragen Sie andere Anwender oder kontaktieren Sie
     Phase 5. Die Autoren von MakeCD sind hierbei *nicht* die richtigen
     Ansprechpartner.

  4. Beim CD-Brennen knnen Datenfehler durch fehlerhafte Medien oder
     eine verkehrte Brenngeschwindigkeit auftreten. Testen Sie auch
     andere Marken und verwenden Sie diese nur mit der Geschwindigkeit,
     fr die sie auch ausgelegt sind.

  5. Treten die Probleme trotzdem immer noch auf, dann wenden Sie sich
     entweder an den Phase 5 Support, wenn es ein generelles
     SCSI-Problem zu sein scheint, andernfalls an die Autoren von
     MakeCD. Geben Sie auf jeden Fall an, da Sie die obigen Hinweise
     bereits befolgt haben, und liefern Sie eine detailierte
     Beschreibung Ihres Systems einschlielich der Versionsnummern
     aller Komponenten (Device, MakeCD, Brenner-Firmware).


Oktagon hngt
-------------

*Frage:* Mir bleibt mein Oktagon immer hngen, wenn ich Audio- oder
Mode2-Tracks lese oder schreibe. Hilft eine neuere Version des
Oktagon-Devices?

*Antwort:* Dieses Problem haben alle momentan verfgbaren
Oktagon-Versionen (d.  h. bis einschlielich Version 6.12). Man mu
Reselection mit dem Programm OktagonPrefs fr die Unit des CD-Brenners,
bzw. CD-ROM-Laufwerks ausschalten, sonst klappt der Datentransfer nur
bei Tracks mit einer Blockgre von 2048 Bytes.

Auerdem sollte man Reselection und Synchron fr *alle* am Oktagon
anschlossenen Gerte ausschalten, als Chunk-Gre 256 KB einstellen und
als Gertetreiber `softXC???oktagon.device' statt `oktagon.device'
verwenden.

Oliver Kastl hat inzwischen einen neuen Treiber fr den Oktagon
programmiert. Sie finden Oktopussy unter
`http://www.elaborate-bytes.com/'. Oktopussy ist zum Brennen von CDs
deutlich besser geeignet als die alte Oktagon-Software.

Audio-Daten mit Oktagon
-----------------------

*Frage:* Das Auslesen von Audio-Daten mit meinem
Oktagon-SCSI-Hostadapter ist sehr langsam. Wie kann ich das beheben?

*Antwort:* Da wir selber damit keine Erfahrung haben, haben wir uns mal
unter unseren Kunden umgehrt. Hannes Welser `<welser@geocities.com>'
hat uns dann einen Tip gegeben, wie er es schafft, mit dem Oktagon
*schnell* Daten auszulesen.

Wenn das Lesen der Audio-Daten langsam ist, schaltet er seinen Computer
kurz aus und dann wieder an und schickt dann einen Update-Befehl an das
CD-ROM-Laufwerk und den CD-Brenner. Dazu verwendet er das
Ziel-CD-R-Fenster und das Trackauswahlfenster. Danach liest sein
Plextor-Laufwerk CDDA-Daten in etwa 8facher Geschwindigkeit. Er probiert
es immer so lange im Test-Modus aus, bis alles klappt und brennt dann
richtig.

Er hat die Lesegeschwindigkeit auf 8fach herabgesetzt, da es andernfalls
hin und wieder zu Hngern kam. Als Chunkgre verwendet er einen kleinen
Wert (32-36 KB).

Das ganze wurde mit den Versionen 6.8 und 6.12 (laut Versions-String
angeblich 6.10) des oktagon.devices ausprobiert und hat auf einem
A4000/040 mit 25 MHz und einem Plextor 12/20 TSI CD-ROM-Laufwerk und
Grundig IPW100 CD-Brenner funktioniert.

Der neue Oktopussy-Treiber von Oliver Kastl
`<olli@elaborate-bytes.com>' soll das Problem mit den langsamen
Audio-Daten beheben.

Lesen Sie bitte auch die Hinweise von Glenn Mrosek in
`doc/Compatibility'.

Squirrel
--------

*Frage:* Ich mchte mit meinem Classic Squirrel CDs brennen, aber es
scheint zu langsam zu sein.

*Antwort:* Sie bentigen entweder eine gute Turbokarte oder besser
einen Surf Squirrel, wenn Sie CDs brennen mchten. Auerdem sollten Sie
die aktuelle Version der Firmware installieren. Die Versionen 37.775
und 37.1789 (Classic Squirrel) funktionieren prinzipiell -- aber es
knnte immer noch zu langsam sein. Mit dem Classic Squirrel erreichen
Sie laut HiSoft eine maximale Datenbertragungsrate von etwa 1,2 MB/s,
wenn Ihr A1200 mit einer guten Turbokarte ausgestattet ist, der Surf
Squirrel hingegen schafft etwa doppelt soviel. Wir empfehlen ein Update
vom Classic Squirrel auf den Surf Squirrel. Nhere Informationen
darber bekommen Sie von HiSoft. Die Web-Seite lautet
`http://www.hisoft.co.uk/'.

Mikronik A1500 Tower
--------------------

*Frage:* Ich habe mir den Mikronik A1500 Tower gekauft und einen
CD-Brenner an den mitgelieferten SCSI-Hostadapter angeschlossen, aber
ich bekomme immer einen Pufferunterlauf, wenn ich versuche, eine CD zu
brennen. Was kann ich dagegen tun?

*Antwort:* Leider verwenden Sie einen qualitativ sehr schlechten
SCSI-Hostadapter.  Dieser Hostadapter kann kein DMA und ist daher sehr
langsam. Brennen Sie entweder in einfacher Geschwindigkeit, und wenn
das nichts hilft, mssen Sie sich wohl oder bel einen neuen, besseren
SCSI Hostadapter besorgen.  Werfen Sie dazu einen Blick in
`doc/Compatibility'.

Draco SCSI
----------

*Frage:* Sollte MakeCD nicht auch auf dem Draco laufen? Ich habe hier
mit Problemen zu kmpfen.

*Antwort:* Der Draco hat Probleme bei SCSI-Zugriffen, wenn im ersten
Memory-Modul weniger als 32 MB stecken und dabei mehr als ein
Memory-Modul verwendet wird. Stecken Sie ein 32 MB Memory-Modul in den
*ersten* Steckplatz oder stellen Sie sicher, da MakeCD nie Speicher
aus den weiteren Steckpltzen verwenden mu.

Dies ist brigens ein Bug im dracoscsi.device, fr den wir nichts
knnen.  Wir versuchen aber, ihn so gut wie mglich zu umschiffen, und
wenn Sie sich an diese Hinweise halten, dann sollte es funktionieren.

Probleme mit Pufferunterlauf beim Brenner
=========================================

Pufferunterlufe sind tdlich fr CD-Rs, treten aber leider unter
bestimmten Bedingungen immer wieder auf. Die folgenden Abschnitte
beantworten einige hufige Fragen ber Pufferunterlufe.

Pufferunterlauf
---------------

*Frage:* Ich habe hier seltsame "Buffer underruns". Unter welchen
Umstnden kann es eigentlich zu einem "Buffer underrun" bzw.
Pufferunterlauf kommen?

*Antwort:* Dafr gibt es verschiedene Grnde:

   * Ihr Lesegert liefert die Daten nicht schnell genug.

   * Ihr SCSI-Hostadapter sendet die Daten nicht schnell genug an Ihr
     Schreibgert.

   * Ihr Lesegert hat sich "aufgehngt" und liefert berhaupt keine
     Daten mehr.

   * Ihr Schreibgert hat sich "aufgehngt" und nimmt berhaupt keine
     Daten mehr an.

   * Irgendein Gert blockiert den SCSI-Bus fr ein paar Sekunden, so
     da sich der interne Puffer des Brenners leert und MakeCD nicht
     fr Nachschub sorgen *kann*.

   * Sie verwenden zu groe oder zu kleine Chunks. Ein Chunk sollte
     nicht grer sein als die halbe Puffergre Ihres CD-Brenners. 50
     KB haben sich als guter Kompromi erwiesen.

   * Irgendein Programm zieht unter `Forbid()' oder hoher Prioritt ein
     paar Sekunden lang Rechenzeit. Es ist schon berichtet worden, da
     es bei Leuten mit Grafikkarten beim Screen-Umschalten zu
     Pufferunterlufen kommen kann.

   * Sie haben in den MakeCD-Einstellungen eine zu hohe Chunk-Gre
     eingestellt. Die Chunk-Gre sollte nicht grer sein als die
     Hlfte des internen Puffers Ihres CD-Brenners.

On-the-fly-Brennen zu langsam
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*Frage:* Schade, offenbar kann ich meine TeX-Partition nicht on the fly
brennen. Es ist zu langsam und gibt einen Pufferunterlauf. Oder habt ihr
noch einen Tipp fr mich?

*Antwort:* Offenbar mchten Sie viele kleine Dateien on-the-fly
brennen. Dabei kommt es natrlich besonders leicht zu Engpssen.
Vielleicht hilft Ihnen aber einer der folgenden Tips:

   * Mit dem `AddBuffers'-Befehl (siehe AmigaDOS Handbuch) knnen Sie
     eventuell Ihre TeX-Partition schneller machen.

   * Stellen Sie beim Brennen einfache Geschwindigkeit ein.

   * Falls mglich, erhhen Sie den Puffer fr MakeCD.

   * Defragmentieren Sie Ihre TeX-Partition.

   * Wenn nichts hilft, mssen Sie auf das on-the-fly-Feature verzichten
     und eine Image-Datei verwenden.

Fragen ber Audio-CDs
=====================

Beim Erstellen von Audio-CDs werden uns immer wieder dieselben Fragen
gestellt, die in den folgenden Abschnitten aufgefhrt und beantwortet
werden.

Audio-Dateiformate
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*Frage:* Welche Audio-Dateiformate untersttzt MakeCD?

*Antwort:* MakeCD untersttzt nur Audio-Daten mit der Frequenz 44.1 kHz
und 16 Bit Stereo. Diese Daten mssen bei MakeCD 2.4 in reiner Form
ohne Zusatzinformationen (machmal als CDDA-Format bezeichnet) oder als
AIFF vorliegen.

Fehlen die Zusatzinformationen sind die Einstellungen fr Byteorder (d.
h. Motorola oder Intel) und Dateilnge ("Vielfaches der Blocklnge"
oder "beliebig") relevant, bei AIFF dagegen nicht.

AIFF-Lnge verkehrt
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*Frage:* Ich habe Sound-Daten in AIFF gewandelt, beim Auswhlen der
Datei bringt MakeCD jedoch die Fehlermeldung, die Lnge der AIFF-Datei
wre verkehrt.  Warum hilft es nicht, bei der Audio-Lnge was zu
verstellen?

*Antwort:* Die genaue Fehlermeldung ist diese vermutlich diese hier:
     Quelldatei Dateiname hat falschen Type falsches AIFF oder
     falsche Gre 0.  Track 1 bentigt Audio (normal) mit Blockgre
     2352.

Der Fehler ist hier nicht wegen der Gre aufgetreten, sondern wegen dem
Format der Datei. Es ist zwar eine AIFF-Datei, sie enthlt aber keine
Audio-Daten, die direkt auf CD gebrannt werden knnen (siehe auch die
Frage ber untersttze Formate).

Die Einstellung fr Audio-Lnge wird auch nur bei Daten ohne
Zusatzinformationen verwendet, ist also bei AIFF egal.

Audio-Konvertier-Programme
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*Frage:* Ich sehe schon, da ich mich sehr intensiv mit Musik
beschftige und die Sounddaten vor dem Brennen bearbeiten bzw.
konvertieren mu, bentige ich noch eine zustzliche Software. Welche
Software empfehlt ihr mir denn zum Bearbeiten und Konvertieren von
Audio-Daten?

*Antwort:* Selber haben wir leider keine Erfahrung auf diesem Gebiet.
Aber wir haben uns fr Sie mal unter unseren Kunden umgehrt.

Ein sehr empfehlenswertes Produkt ist laut Federico Pomi
`<Fede@AmyResource.it>' *AudioLab2 von Maurizio Ciccione*. Er sagt, da
das ein sehr leistungsfhiges Programm ist, das es in verschiedenen
Versionen gibt, die jeweils auf spezielle Soundkarten zugeschnitten
sind. Folgende Liste zeigt, welche Version Sie fr Ihre Hardware
bentigen:

SoundStagePro
SoundStage
     AudioLabR2-SoundStage

DelfinaPro
Delfina
DelfinaLite
     AudioLabR2-Delfina

Prelude
     AudioLabR2-Prelude

Toccata
DracoAudio
AmigaAudio
     AudioLabR2-Standard

Die speziellen Versionen sollen dabei die besonderen Fhigkeiten der
Hardware dabei voll ausreizen.

Die Software soll zudem alle wichtigen Audio-Formate kennen (zum
Beispiel AIFF, MAUD, MAESTRO, WAVE, SUN, STUDIO16_3, 8SVX, RAW) und
einen "Signal Prozessor" mit sehr vielen ntzlichen Operationen haben.

Auerdem gibt es zahlreiche ntzliche Optionen, um Musikstcke zu
bearbeiten -- zum Beispiel per Cut/Copy/Paste, oder durch Mischen von
bis zu 16 Kanlen. Ein Wehrmutstropfen ist allerdings, da AudioLab2 nur
mit dem Zeichensatz topaz/8 arbeitet. Eine sehr eingeschrnkte Version
gibt's im Aminet. ber den Preis dieser Software herrscht unter unseren
Kunden eine unterschiedliche Meinung. Jemand sagt, die Software wrde
USD 45 kosten, Glenn Mrosek schrieb uns, er habe bereits USD 45 bezahlt
und soll nun nochmal USD 50 fr ein Update hinlegen und Floyd Diebel
bemerkte, da die Software nun USD 125 kostet und von der Firma des
Autors vertrieben wird. Laut Glenn Mrosek gibt es auch zwei
unterschiedliche Versionen (Pro und Standard).

Adam Hough `<adamh@spots.ab.ca>' empfiehlt *Soundprobe von HiSoft*. Es
hat zwar nicht so viele Features wie AudioLab2, soll dafr aber
verstndlicher sein und sehr guten Support fr die 16-Bit-Audio-Formate
haben. Bald soll es unter `http://www.hisoft.co.uk/soundprobe/' auch
eine Demo im Internet geben. Die Datenformate IFF-8SVX, AIFF(8/16-bit),
WAV(8/16-bit) und RAW knnen gelesen werden. Geschrieben werden kann
dann unter anderem AIFF(16-bit), ein Format, das MakeCD erkennt.
Soundeprobe bietet ebenfalls viele spezielle Effekte, untersttzt
Soundkarten und kann wahlweise ins RAM oder direkt auf Festplatte
speichern. Auch eine Undo/Redo-Funktion ist vorhanden. Soundprobe
kostet etwa 25 britische Pfund.

Torsten (mac) Bcheler `<mac@cs.uni-sb.de>' verwendet *Samplitude von
SEKD* und ist damit zufrieden. Besonders gut findet er, da Samplitude
auch Dateien, die nicht in den Speicher passen, bearbeiten kann, indem
es direkt auf die Festplatte zugreift.

Torsten Bcheler `<mac@cs.uni-sb.de>' schlgt auerdem *AmiSOX 3.3*
vor, eine Unix-Portierung. Wie bei vielen Unix-Portierungen gibt es
lediglich eine Kommandozeilen-Version. AmiSOX konvertiert Sound-Dateien
von einem Format in ein anderes Format und fhrt auf Wunsch auch
Sound-Effekte durch. Es werden unter anderem die Dateitypen AIFF, 8SVX,
.voc, WAV und RAW (also auch CDDA) untersttzt. Das Programmpaket ist
frei kopierbar und im Aminet unter `mus/edit/AmiSOX33.lha' erhltlich.

Glenn Mrosek `<Gremlin@I-Memory.dame.de>' schlgt *Audio Thunder* (von
Asimware), *AudioLab* und *Samplitude* vor, die alle drei Daten
bearbeiten knnen, ohne das komplette Musikstck in den Speicher zu
laden. Allerdings empfiehlt er, die Programme vor dem Kauf zu testen,
da jedes Programm so seine Eigenheiten hat.

Andreas Thedens `<thedi@amt.comlink.de>' warnt vor der Benutzung von
*Samplitude* in Zusammenhang mit MakeCD, da man mit Samplitude nicht im
AIFF-Format speichern kann und die bearbeiteten Musikstcke dann vor
dem Brennen nochmal extra wandeln mu. Ab *SamplitudeOpus V3.5* soll
das laut Friedhelm Bunk `balu-bu@t-online.de' jedoch nicht mehr
zutreffen. Diese Version soll CDDA L/M, AIFF, WAVE, MAUD, MAESTRO und
IFF 8SVX lesen und schreiben knnen und ist ber
`http://www.act-net.com' als Demo erhltlich.

Jens Maertens <sysop@outreach.prometheus.de> schlgt die frei kopierbare
Software `SoundConvert' aus dem Aminet (`mus/edit/SoundConvert.lha')
vor. SoundConvert untersttzt eine Menge verschiedener Formate, unter
anderem AIFF, WAV, IFF 8SVX, MP2 und MP3. Auch das ndern der
Sampling-Rate soll mglich sein. Jens verwendet SoundConvert und
MakeCD, um Audio-CDs in MPEG Layer 2 zu wandeln und dann etwa 130
Lieder auf eine einzige CD zu brennen. Mit der Melody Soundkarte kann
man solche CDs abspielen. Jens findet auch die graphische
Benutzeroberflche recht komfortabel.

Audiodaten schnell brennen
--------------------------

*Frage:* Ich habe schon einige Audio-CDs erfolgreich mit einfacher
Geschwindigkeit gebrannt und im Test-Modus auch schon mal in doppelter
Geschwindigkeit, was wunderbar funktioniert hat. Stimmt es, da ich
Audio-CDs, die mit doppelter Geschwindigkeit gebrannt werden, auch nur
noch mit doppelter Geschwindigkeit anhren kann? Wie wirkt sich das auf
die Qualitt aus?  Bekomme ich dann Mickey-Mouse-Musik zu hren?

*Antwort:* Wer hat Ihnen denn diesen Schwachsinn erzhlt? Natrlich
knnen Sie Audio-CDs in jeder beliebigen Geschwindigkeit problemlos
brennen und Sie werden auch in keinemFall Mickey-Mouse-Musik zu hren
bekommen. Probieren Sie nur vorher im Testmodus aus, ob Ihre Hardware
auch fr die hheren Geschwindigkeiten schnell genug ist.

Strgerusche bei Audio-Daten
-----------------------------

*Frage:* Ich habe Strgerusche, wenn ich mit MakeCD Audio-Daten
auslese oder Audio-CDs kopiere. Wie kann ich das vermeiden?

*Antwort:*
   * Manche Personen, die Strgerusche gemeldet hatten, verwenden
     gleichzeitig AsimCDFS. Laut Asimware sollte man das Dateisystem auf
     Version 3.9 updaten, dann sind die Strgerusche bei MakeCD weg.
     Die Gerusche entstehen brigens, weil AsimCDFS regelmig
     irgendwas mit dem Laufwerk macht, obwohl MakeCD dem Dateisystem
     eigentlich gesagt hat, da es die Finger von dem Laufwerk lassen
     soll.  Dieses Problem hat Asimware bei Version 3.9 behoben.

   * Wenn Sie ein anderes Dateisystem als AsimCDFS verwenden, dann
     schalten Sie es probehalber mal ab und schauen, ob das Problem
     dadurch verschwindet.

   * Wenn Sie noch irgendein Tool laufen haben, das was irgendwas mit
     dem CD-ROM-Laufwerk macht, schalten Sie es ebenfalls ab.

   * Ein MakeCD-Anwender konnte schlechte Audio-Daten auf CyberPatcher
     zurckfhren. Falls Sie CyberPatcher gestartet haben, dann
     probieren Sie es mal ohne dieses Programm.

   * Jemand hat uns berichtet, da er ein solches Problem hat, sobald
     ein Zip-Laufwerk am selben SCSI-Bus angeschlossen ist. Sobald er
     das Zip-Laufwerk entfernt, verschwindet das Phnomen. Eine andere
     Person hat uns berichtet, da angeschaltete Reselection mehr
     strende Gerusche verursacht als ausgeschaltene Reselection. Am
     besten ist es, die Daten ins RAM zu speichern oder einen riesigen
     Puffer zu verwenden. Schalten Sie daher mal testweise Reselection
     fr alle Gerte aus und nehmen Sie nicht bentigte SCSI-Gerte vom
     SCSI-Bus.

   * berprfen Sie die Terminierung Ihres SCSI-Buses.

Mehr Grnde, warum CDDA-Daten von schlechter Qualitt sind, fallen uns
auch nicht mehr ein -- oftmals ist allerdings auch die Hardware (also
das CD-ROM-Laufwerk, das zum Auslesen verwendet wird) schuld, so da das
Problem berhaupt nicht per Software gelst werden kann. Ein neues,
modernes CD-ROM-Laufwerk hilft hufig.

Audio-Daten unterschiedlich
---------------------------

*Frage:* Ich habe einen Audio-Track mehrfach ausgelesen, in
verschiedene Dateien geschrieben und dann die Dateien verglichen.
Leider mute ich feststellen, da die Dateien vllig unterschiedlich
waren, obwohl sich die Audio-Daten im Prinzip ganz gut angehrt haben.
Das kann doch nicht normal sein, ich dachte immer, die Daten lgen
*digital* vor -- die mssen doch *identisch* sein!

*Antwort:* Ganz richtig, die Daten liegen digital vor. Allerdings ist
es fr Ihren CD-Player, Ihr CD-ROM-Laufwerk und Ihren CD-Brenner extrem
schwierig, einen *Audio*-Track ganz exakt anzusteuern. Daher beginnen
selbst gute CD-ROM-Laufwerke in der Regel beim Auslesen eines
Audio-Tracks nicht immer bei exakt demselben Byte. Dadurch sind die
Bytes in den beiden Image-Dateien um einige (beim TEAC CD516S V1.0D z.
B. in der Regel um 20 bis 100 Bytes) Bytes verschoben. Ein
Byte-Vergleich solcher Image-Dateien erweckt natrlich den Eindruck,
die Dateien wrden sich extrem voneinander unterscheiden, stattdessen
sind sie nur um ein paar Bytes verschoben. Eine Sekunde Musik
entspricht brigens 176400 Bytes. Wenn das Laufwerk 100 Bytes zu spt
mit dem Lesen beginnt, gehen Ihnen also umgerechnet etwa 0,0006
Sekunden Musik verloren.

Da es bei Audio-Daten keine Fehlererkennung und -korrektur gibt, ist es
brigens sehr gut mglich, da zwischendurch auch mal unterschiedliche
Daten bertragen werden, vor allem, wenn das Medium nicht von bester
Qualitt ist. Ob es solche Strungen gibt und ob sie extrem sind oder
nicht, hngt auch sehr vom CD-ROM-Laufwerk ab. Manche CD-ROM-Laufwerke
lesen auch verkratzte CDs noch sehr gut, whrend andere hier nur noch
schlechte Daten liefern.

Liedanfang fehlt
----------------

*Frage:* Wenn ich Audio-Daten auslese ist es bei manchen Songs
unberhrbar, da am Anfang ein kleinwenig Musik -- vielleicht eine
halbe Sekunde -- fehlt. Bei vielen Songs fllt das gar nicht auf, aber
wenn ein Lied mit einem Aufschlag beginnt, ist das extrem strend.

*Antwort:* Das ist ein Problem Ihres CD-ROM-Laufwerks oder CD-Brenners
-- je nachdem, womit Sie die Audio-Daten auslesen. Einige CD-Brenner
(z. B.  Yamaha CDR 100/102 und Philips CDD 2600) starten beim Auslesen
der Audio-Daten an einer falschen Stelle, wenn die Pregap des ersten
Tracks eine ungewhnliche Gre hat. Bei MakeCD erkennen Sie das daran,
da der erste Track nicht bei Block 0 beginnt, sondern z. B. erst bei
Block 33. Laufwerke, die diesen Fehler aufweisen beginnen dann erst
kurz nach dem ersten Block mit dem Auslesen der Daten und hren auch
erst kurz nach dem letzten Block wieder damit auf.

Man kann dieses Problem umgehen, indem man in den Einstellungen von
MakeCD den Start-Block fr Audio-Daten modifiziert. Wenn man dort die
Nummer des ersten Blocks des ersten Tracks der Audio-CD eintrgt,
erhlt man ein korrektes Ergebnis. Wenn also der erste Track bei Block
32 beginnt, so trgt man dort `32' ein.

Bitte beachten Sie, da diese nderung nur solche Tracks beeinflut, die
Sie *nach* der nderung der Einstellungen auswhlen. Sollten Sie also
Ihre Tracks schon zusammengestellt haben, so mssen Sie diesen Vorgang
wiederholen, da die Blocknummern beim *Zusammenstellen* der Tracks
automatisch korrigiert werden und nicht etwa erst beim Auslesen der
Tracks.

Lesen von Audio-CDs zu langsam
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*Frage:* Wenn ich eine Audio-CD kopiere, bricht der Datenstrom nach
einer Weile ab. Offensichtlich ist mein 8fach-CD-ROM-Laufwerk nicht
schnell genug, obwohl mein Brenner nur in doppelter Geschwindigkeit
schreibt. Was geht hier schief?

*Antwort:* berprfen Sie zunchst, welche Geschwindigkeit Sie in den
MakeCD beim Auslesen von Audio-Daten eingestellt haben und stellen Sie
testweise `0' fr `maximale Geschwindigkeit' ein.

Viele CD-ROM-Laufwerke lesen CDDA-Daten jedoch nur in einfacher
Geschwindigkeit. Um einen Audio-Track zu kopieren, sollten Sie Ihren
CD-Brenner dann auf einfache Geschwindigkeit zurckschalten -- oder
benutzen Sie Image-Dateien.

Manche SCSI-Hostadapter (z. B. Oktagon2008 v6.8) knnen bestimmte
Blockgren (z. B. Blockgren, die keine Zweierpotenz oder kein
Vielfaches von 256 Bytes sind) nicht mit voller Geschwindigkeit
bertragen. Vom Oktagon wurde uns z. B. berichtet, da er nur etwa 230
KB pro Sekunde liefert. Ein CD-ROM-Laufwerk, das in Double-Speed liest,
mte etwa 345 KB Audiodaten pro Sekunde bertragen.

Abhilfe schafft hier Oktopussy, ein neuer Gertetreiber fr den Oktagon
von Oliver Kastl.

Verschwundene Audio-Tracks
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*Frage:* Ich habe mit MakeCD testweise mal nur einen einzigen
Audio-Track geschrieben. Danach hat er die Session fixiert und ich habe
die CD in meinen CD-Spieler eingelegt. Funktioniert prima! Dann habe ich
weitere Tracks geschrieben, die aber nur mein CD-ROM-Laufwerk erkennt,
und nicht mein CD-Spieler. Warum?

*Antwort:* CD-Spieler erkennen nur die Tracks, die in der ersten
Session enthalten sind. Sie htten MakeCD nicht erlauben drfen, die
Session nach dem ersten Track zu fixieren, sondern erst, nachdem Sie
alle Audio-Tracks geschrieben haben.

Aber die CD ist noch nicht vllig unbrauchbar. Schreiben Sie doch
einfach ein Daten-Image in den verbleibenden Bereich! Dann bentigen
Sie nur noch ein Multisession-fhiges Dateisystem, um auf Ihre neu
gebrannte Daten-CD zugreifen zu knnen.

uere Audio-Tracks schlecht
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*Frage:* Ich mchte einige Audio-Tracks mit meinem Philips CDD 2600
CD-Brenner lesen. Die inneren Tracks werden anstandslos gelesen, aber
bei den ueren Tracks bekomme ich Fehler. Was kann ich dagegen tun?

*Antwort:* Das ist ein bliches Problem mit Philips CDD 2600 und HP
SureStore 6020 (und baugleichen Laufwerken). Reduzieren Sie die
Lese-Geschwindigkeit von Audio-Daten mit Hilfe des Einstellungsfensters
auf einfache oder doppelte Geschwindigkeit. Das hilft in den meisten
Fllen.

Pause zwischen Audio-Tracks
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*Frage:* Wie kann ich die Lnge der Pausen zwischen den Tracks
einstellen?

*Antwort:* Die Lnge der Pausen kann nur im Disc-At-Once-Modus frei
gesetzt werden, indem man sie im Fenster `Track Optionen...' fr jeden
Track entsprechend einstellt.

Krach statt Musik
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*Frage:* Ich habe eine Audio-CD gebrannt, aber die CD enthlt nicht die
gewnschten Lieder, sondern einfach nur Krach. Was habe ich falsch
gemacht?

*Antwort:* Vermutlich ist die Byte-Reihenfolge der Audio-Daten falsch.
MakeCD kann Audio-Daten entweder im Motorola-Format (MSF) oder im
Intel-Format (LSF) erzeugen und verwenden. Das knnen Sie in den
Einstellungen whlen. Da es keine Mglichkeit gibt, automatisch
herauszubekommen, in welchem Format Audio-Dateien gespeichert sind,
*mssen* Sie hier den richtigen Wert eintragen. Das von Ihnen gewhlte
Format wird dann sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen von
Audio-Daten verwendet.

Falls Sie SCSI-Probleme haben, kann es ebenfalls vorkommen, da Sie
Krach statt Musik hren.

Fragen ber Daten-CDs
=====================

Beim Erstellen von Daten-CDs werden uns immer wieder dieselben Fragen
gestellt, die in den folgenden Abschnitten aufgefhrt und beantwortet
werden.

Dateien verschwunden
--------------------

*Frage:* Ich habe mal vor einer Weile eine CD gebrannt. Da noch Platz
auf dieser CD war, habe ich jetzt weitere Daten auf die CD gebrannt.
Das hat auch geklappt, aber jetzt sehe ich die alten Daten nicht mehr.
(Anmerkung: unter manchen Konfigurationen sieht man *nur* die alten
Daten und die neuen Daten *nicht*.) Was kann ich tun?

*Antwort:* Offensichtlich haben Sie sich eine Multivolume-CD gebrannt.
Sie bentigen jetzt ein Dateisystem, das Multivolume untersttzt. Lesen
Sie sich die Kapitel ber Multivolume durch.

Alternativ knnen Sie sich -- falls Ihr Dateisystem Multisession
untersttzt -- aber auch einen dritten Track brennen, bei dem die
Inhalte des ersten und zweiten Tracks eingebunden werden. Lesen Sie sich
dazu das Kapitel ber die ISO-Image-Erstellung durch und schenken Sie
dem Blttersymbol `Typ' besonders viel Aufmerksamkeit. Sie mssen alle
Tracks, die in dem neuen Track sichtbar sein sollen, ins Image
aufnehmen.  Sofern Sie keine weiteren Daten hinzufgen mchten, wird
der neue Track nur sehr kurz werden. Mglicherweise mchten Sie auch
sinnvolle Verzeichnisnamen bei `Image-Pfad' eintragen.

Icons anders fixieren
---------------------

*Frage:* Ich habe mir eine Multisession-CD gebrannt und festgestellt,
da nach dem Hinzufgen der zweiten Session die Icons wild durcheinander
sind, da sich die Icons der ersten und der zweiten Session berlappen.
Was kann ich dagegen tun?

*Antwort:* Sie knnen entweder in Zukunft neue Sessions in ein neues
Verzeichnis brennen (wie das mit MakeCD mglich ist, steht in der
Anleitung), oder die Icons auf die Festplatte kopieren, neu anordnen
und dann eine neue Session schreiben, die nur die neu angeordneten
Icons und natrlich die vorhergehenden Tracks enthlt.  Dadurch werden
die Icons der verhergehenden Tracks mit den Icons von der Festplatte
berschrieben und Ihre Workbench sieht wieder schn aus.

Datenmenge auf CD
-----------------

*Frage:* Bei der Meeting Pearls II gibt die Workbench z. B. an: 650 MB
genutzt. Aber wenn ich mit DirOpus die Gre in Bytes ermitteln lasse,
kommen nicht etwa die erwarteten 680.525.824 Bytes, sondern etwa
50.000.000 Bytes weniger raus. Wohin sind denn diese 50 MB verschwunden?

*Antwort:* Eine CD wird mit der Blockgre 2048 Bytes geschrieben. Das
bedeutet, da man im Schnitt 1024 Bytes Verschnitt pro Datei hat. Bei
50.000 Dateien kann man also mit ca. 50 MB Verschnitt rechnen. Na,
wieviele Dateien (und Verzeichnisse) zhlt DirOpus bei der Meeting
Pearls II? ;-)

Fr Verwaltungsdaten (Verzeichnisstruktur usw.) geht bei ISO9660 und
RockRidge brigens nur recht wenig Platz verloren.

Keine Protection Bits sichtbar
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*Frage:* Ich habe gelesen, da MakeCD in der Lage ist, AMIGA Protection
Bits und Dateikommentare zu schreiben. Ich habe eine Image-Datei
geschrieben und sowohl Rock Ridge als auch AMIGA Attribute angeschaltet
-- aber wenn ich die Image-Datei anmelde, haben alle Dateien Standard
Protection Bits. Die Skript-Bits sind immer noch verlorengegangen. Was
ging hier schief?

*Antwort:* Sie bentigen ein Dateisystem, das AMIGA Protection Bits
untersttzt. Das frei kopierbare AmiCDFS2 untersttzt sie seit Version
2.30. Aber auch CacheCDFS (im IDEfix '97 Paket enthalten) enthlt
Untersttzung fr die Amiga Protection Bits und bietet sogar
Multivolume-Support. AsimCDFS untersttzt Amiga Protection Bits ab
Version 3.7 (in L:AsimCDFS ist jedoch noch ein alter Versions-String
"AsimCDFS 3.6 (05.11.96)" enthalten).

Dateisystem fr CD-Brenner
--------------------------

*Frage:* Ich habe einen A3000 (scsi.device V40.12) und einen Yamaha CDR
100.  MakeCD arbeitet hervorragend. Ich habe berhaupt keine Probleme.
Der Yamaha scheint ein sehr guter CD-Brenner zu sein!  Allerdings kann
mein Dateisystem keine CDs auf dem CD-Brenner mounten.  MakeCD kann den
Datentrack lesen, aber mein Dateisystem (BabelCDROMFS) meint nur "not a
DOS disk". Dieselbe CD funktioniert in meinem CD-ROM-Laufwerk prima --
sogar mit demselben Dateisystem.  Seltsam, oder?

*Antwort:* Wir haben dieselbe Konfiguration ausprobiert und hatten
dieselben Probleme. Der Yamaha CDR 100 ist tatschlich ein sehr guter
CD-Brenner und an dem Fehler ist er unschuldig. Das scsi.device hat
Fehler beim Ansteuern des Brenners mit Trackdisk-Kommandos. Irgendwas
scheint da faul zu sein. Es ist gut mglich, da es mit dem A2091 und
anderen Hostadaptern von Commodore zu denselben Problemen kommt. Auf
dem A3000 konnten wir die Probleme beheben, indem wir das neue V43
scsi.device installiert haben.

Wenn Sie das V43 scsi.device nicht installieren mchten, sollten Sie ein
Dateisystem verwenden, das SCSI-direct-Kommandos verwendet. Zum Beispiel
ist AmiCDFS (Shareware) hier eine gute Wahl. Stellen Sie auf jeden Fall
sicher, da das Dateisystem SCSI-Kommandos verwendet (sehen Sie in der
Dokumentation des Dateisystems nach). Dann sollte alles funktionieren.

ISO-Image mounten
-----------------

*Frage:* Ich habe eine Image-Datei erstellt und mchte sie nun mounten
bevor ich sie brenne, damit ich sehe, ob alles geklappt hat. Wie geht
das?

*Antwort:* Wir verwenden dazu immer das `cdromemu.device', das wir auf
unsere Homepage gepackt haben, das aber auch AmiCDROM V1.15 beiliegen
sollte.  Kopieren Sie dazu Ihren Mountlist-Eintrag fr Ihr
CD-ROM-Laufwerk und tragen Sie als Gert `cdromemu.device' mit Unit 0
ein. Eventuell mssen Sie Ihr CD-ROM-Dateisystem in den Trackdisk-Modus
schalten. Wie das geht, entnehmen Sie der Anleitung Ihres
CD-ROM-Dateisystems oder fragen Sie die Person, von der Sie Ihr
CD-ROM-Dateisystem bekommen haben oder den Autor des
CD-ROM-Dateisystems.

`BabelCDROMFS' konnten wir nicht dazu bewegen, mit `cdromemu.device' zu
laufen. brigens klappt der Trick mit `cdromemu.device' *nur*, wenn die
Image-Datei fr eine leere CD-R erstellt wurde. MultiVolume- oder
MultiSession-Images kann man so also *nicht* vorher ausprobieren.
Auerdem mu die Image-Datei in der Blockgre 2048 vorliegen. Rohe
Daten (z.B. Mode2-Imagedateien) knnen mit dem `cdromemu.device' nicht
getestet werden.

Block-Medium mounten
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*Frage:* Ich habe mein ISO-Image auf ein Block-Medium schreiben lassen.
Wie kann ich dieses Block-Medium nun anmelden, so da ich sehen kann,
ob alles geklappt hat?

*Antwort:* Kopieren Sie den Mountlisteintrag fr Ihr CD-ROM-Laufwerk.
Dort ndern Sie einfach Device und Unit und stellen ein, da
Trackdisk-Kommandos verwendet werden sollen. Wie das geht, entnehmen
Sie der Anleitung Ihres CD-ROM-Dateisystems oder fragen Sie die Person,
von der Sie Ihr CD-ROM-Dateisystem bekommen haben oder den Autor des
CD-ROM-Dateisystems.

Dateien wirr durcheinander
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*Frage:* Ich kriege hier noch die Krise. Trotz registrierter Version von
MakeCD habe ich es noch nicht geschafft einen Verzeichnisbaum so zu
brennen, wie ich es gerne htte: Statt mir eine Schublade zu erzeugen,
in die die Dateien hineinkommen, brennt er alles direkt auf die CD. Wie
kriege ich die Daten in ein Verzeichnis?

*Antwort:* Tragen Sie -- wie in der Anleitung beschrieben -- bei
"Image-Pfad" den Verzeichnisnamen ein, unter dem die Dateien
gespeichert werden sollen.

Kaputte Daten-CD
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*Frage:* Ich habe mit MakeCD eine Daten-CD erstellt. Es wurde kein
Fehler angezeigt, aber offenbar ist das Image ziemlich kaputt, denn es
fehlen auf der Workbench etliche Icons und viele Archive, die ich auf
die CD gebrannt habe, sind kaputt. Ich habe dann eine andere Version von
MakeCD ausprobiert und erhielt einen zweiten defekten Rohling. Manchmal
erscheint noch nicht einmal mehr das Disk-Icon, und manchmal strzt
sogar das Dateisystem ab. Habt ihr denn gar nicht getestet? Ich
verwende Noname-Rohlinge in einem Toshiba-Laufwerk.

*Antwort:* Toshiba-Laufwerke (aber auch Laufwerke anderer Firmen) haben
in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit bestimmten Rohlingen
gemacht.  Dieselben Rohlinge sind auf anderen Laufwerken problemlos
lesbar.  Probieren Sie es aus -- Ihre zwei angeblich defekten Rohlinge
funktionieren vermutlich auf anderen Laufwerken (z. B. TEAC) prima.

Daten-CDs berprfen
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*Frage:* Wie kann ich berprfen, ob die Daten-CD, die ich erstellt
habe, auch wirklich OK ist?

*Antwort:* Wir verwenden dafr `brik'. Brik ist in einigen
MakeCD-Installationen enthalten. Sie finden es aber auch auf der
Meeting Pearls III oder IV CD-ROM, oder auf unserer Homepage. Brik
erstellt CRC32-Prfsummen ber eine oder auch ber alle Dateien. Diese
Prfsummen sollten Sie ber die Daten Ihrer Quell-Partition erzeugen
lassen. Nach dem Brennen prfen Sie dann -- wieder mit Hilfe von brik
-- ob die Daten noch identisch mit den Daten auf der Quell-Partition
sind.

In dem brik aus unserer MakeCD-Distribution ist eine kurze
Beschreibungsdatei enthalten, die Ihnen den Einstieg mit brik
erleichtern wird.

ISO-Image enthlt MakeCD
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*Frage:* Ich habe ein ISO-Image, das meine Daten enthlt, erzeugt. Aber
nachdem ich es auf meine CD-R gebrannt habe, habe ich bemerkt, da
MakeCD ebenfalls ins Image aufgenommen wurde. Ich bin ein registrierter
Benutzer und ich finde das wirklich nicht lustig! Stellen Sie das bitte
ab!

*Antwort:* Wir haben MakeCD nicht absichtlich in Ihr Image gepackt.
Genaugenommen haben Sie das sogar selber getan. ;-) Als Sie in den
ISO-Einstellungen die Pfade, die ins Image aufgenommen werden sollen,
ausgewhlt haben, haben Sie wohl zu oft auf "Neu" geklickt. Das hat
leere Eintrge in der Liste erzeugt und dadurch MakeCD veranlat, das
Verzeichnis "" ins Image aufzunehmen. Normalerweise enthlt das
Verzeichnis "" MakeCD. Stellen Sie also in Zukunft einfach sicher, da
Sie keine leeren Eintrge in dieser Liste erzeugen.

ISO 9660 Verzeichnisebenen
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*Frage:* Jedesmal, bevor ich eine AMIGA-CD brenne, durchsuche ich alle
Verzeichnisse, um sicherzustellen, da die achte Verzeichnisebene nicht
berschritten wird, damit das Image nicht fehlerhaft wird. Wann baut ihr
endlich die entsprechende Funktion dafr ein?

*Antwort:* Keine Sorge -- auch wenn die achte Verzeichnisebene
berschritten wird, ist das Image noch lngst nicht kaputt. Auf dem
AMIGA sind solche Images sogar absolut problemlos lesbar. Nur auf
DOS-Maschinen kann man dann nicht in die tiefen Verzeichnisse
verzweigen. Das ist aber fr die meisten AMIGA-User kein Problem.
Trotzdem werden wir eine entsprechende Funktion implementieren, sobald
wir Zeit dafr finden.

ISO 9660 Verzeichnisebenen, die Zweite
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*Frage:* OK, ich wei jetzt, da die Beschrnkung mit den acht
Verzeichnisebenen nicht fr den AMIGA gilt. Aber wie hoch ist nun die
Beschrnkung fr CDs auf dem AMIGA?

*Antwort:* Fr den AMIGA gibt es absolut keine derartige Beschrnkung.
Allerdings werden Verzeichnisse ab einer bestimmten Tiefe so unhandlich
(ewig lange absolute Pfade und hnliches), da viele
AMIGA-Applikationen wohl abstrzen oder sonstigen Mist bauen wrden,
wenn sie ber solche Verzeichnisse stolpern.

Sie sollten in der Lage sein, beliebige AMIGA-Verzeichnisse mit allen
Unterverzeichnissen auf CD-R zu brennen.

Ab irgendeiner Tiefe (undefiniert, da sich das immer wieder ndern
kann), wird MakeCD allerdings der Stapelspeicher ausgehen, und es wird
zum Absturz kommen. Das sollte aber erst bei wirklich *sehr* tief
verschachtelten Verzeichnissen passieren.

Windows 95 Crash-CD
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*Frage:* Ich habe gehrt, da es mglich ist, eine CD so zu brennen,
da man unter Windows 95 nicht darauf zugreifen kann. Wie geht das?

*Antwort (von Stefan Momberger `<momberger@wtal.de>')*: Erstellen Sie
im Wurzelverzeichnis der Quelle eine Textdatei `AUTORUN.INF' und tragen
Sie dort folgendes ein:
     [autorun]
     open=RunDLL32.exe User,ExitWindows

Mit CrossDOS konvertiert man den Text dann zu einem PC-text (das wandelt
insbesondere LF zu CR/LF). Das Einlegen der CD bewirkt nun da der
Win95-Rechner ausgeschaltet wird.

Fragen ber Multisession/Multivolume
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Beim Brennen von Multisession oder Multivolume-CDs kommt es immer
wieder zu denselben Fragen, die in den folgenden Abschnitten
beantwortet werden.

Laufwerk zeigt falsche Session an
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*Frage:* Ich habe eine CD-R, die mehere Sessions enthlt, aber mein
Laufwerk zeigt mir die falsche Session an. Normalerweise mte es ja die
zuletzt geschriebene Session zeigen -- es zeigt aber immer die
vorletzte oder vorvorletzte Session an. Wie komme ich jetzt an die neu
gebrannten Daten heran?

*Antwort:* Es gibt zwei Mglichkeiten: Entweder Ihr CD-ROM-Dateisystem
funktioniert nicht richtig (probieren Sie dann ein anderes
CD-ROM-Dateisystem aus), oder Ihr Laufwerk hat ein Problem mit
Multisession-CDs, die zu viele Sessions enthalten. Diese Laufwerke
hren dann ab irgendeiner Session auf, die CD weiter einzulesen. Leider
knnen wir Ihnen in letzterem Fall nicht viel empfehlen -- auer
vielleicht, da Sie sich ein neues Laufwerk kaufen. Wir haben mit dem
TEAC CD516 recht gute Erfahrungen gemacht: CD-Rs, die weder ein
Toshiba-Laufwerk noch der CD-Brenner mehr lesen wollte, hat das TEAC
problemlos erkannt und auch alle Sessions korrekt gelesen.

Multivolume-Fehler
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*Frage:* Ich mchte eine Multivolume-CD erstellen, indem ich einfach die
Datentracks von einigen relativ leeren CDs hintereinander auf eine
einzige CD-R kopiere. Ich habe das probiert, indem ich zunchst die
Tracks von den Quell-CDs auslese und sie dann jeweils direkt
hintereinander auf die neue CD-R kopiere und indem ich jeweils
zwischendurch die Session fixiere -- also zwei Versuche die leider
immer erfolglos waren, denn es ist immer nur der erste Track lesbar. Was
mache ich falsch?

*Antwort:* Jeder Multisession- oder Multivolume-Track, der *nicht* der
allererste Track der CD-R ist, mu speziell fr diese CD-R erstellt
werden, denn der Datentrack sieht unterschiedlich aus -- je nachdem, bei
welchem Block auf der CD-R der Track beginnt. Tracks, die fr den
Basisblock 0 bestimmt sind, knnen demnach nicht einfach an eine andere
Stelle auf der CD-R geschrieben werden. MakeCD warnt ab V2.0 davor,
vorher wurde allerdings ohne Protest geschrieben, weil unterschiedliche
Basisblcke noch gar nicht untersttzt wurden.

Multivolume-Verwirrung
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*Frage:* Ich habe jetzt eine Multivolume-CD erstellt und ein paar
Dateisysteme ausprobiert, aber ich sehe entweder nur die erste oder nur
die letzte Volume. Wo sind meine anderen Volumes?

*Antwort:* Viele Dateisysteme untersttzen Multivolume leider noch
nicht. Bislang ist uns nur *ein* Dateisystem mit Multivolume-Support
bekannt: CacheCDFS aus dem IDEfix '97-Paket. Dort mu man in den
CacheCDFS-Prefs noch auf Multivolume umschalten. Es ist allerdings in
naher Zukunft mit entsprechenden Updates auch von AmiCDFS und AsimCDFS
zu rechnen.

Multisession-CDs erstellen
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*Frage:* Wie mu ich vorgehen, wenn ich eine Multisession-CD brenne?

*Antwort:* Zunchst die Anleitung lesen, und dann wie in der Anleitung
beschrieben vorgehen!

Multisession-Audio-CDs
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*Frage:* Meine Multisession-Audio-CDs funktionieren nicht. Was mache
ich falsch?

*Antwort:* CD-Spieler knnen grundstzlich nur die Tracks, die in der
ersten Session enthalten sind, abspielen. Ist ist daher unsinnig, auf
pure Audio-CDs mehrere Sessions zu schreiben.

Multisession-Verwirrung
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*Frage:* Ich habe eine Multisession-CD erstellt. Die erste Session
erhlt etwa 200 MB Daten und bei der zweiten Session habe ich nochmal
etwa 100 MB Daten hinzugefgt. Nun zeigt die Workbench nur noch 100 MB
Daten an, obwohl es doch 300 MB sein mssten, oder? Auch wenn ich die
CD-R fixiere, ndert sich daran nichts.

*Antwort:* Das ist kein Problem. Obwohl der neue Track in der neuen
Session nur die Anzahl der Bytes anzeigt, die auch wirklich in diesem
Track enthalten sind, wurden alle gewnschten Daten in die neue Session
mit aufgenommen.  Probieren Sie es doch einfach aus!

Fragen ber das Kopieren von CDs
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Eine hufige Anwendung von MakeCD ist das Kopieren von irgendwelchen
CDs. Die hufigsten Fragen, die dabei auftreten, werden in den
folgenden Abschnitten beantwortet.

Sicherheitskopie von CD
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*Frage:* Wie kann ich mir eine Sicherheitskopie meiner diversen CDs
(auch mit mehreren Tracks und Mode2) im Track-At-Once (TAO) Modus
machen?

*Antwort:* In den Einstellungen mu bei Audio als Start 0 Blcke und
bei Pause 152 Blcke eingetragen werden. Zurck im Hauptfenster lt
man per Men die komplette CD anhngen. Bei Bedarf (falls die
Performance sonst nicht ausreicht) schaltet man nun temporre Images
ein und schreibt dann die CD.

Mit diesen Einstellungen kann man sehr viele, aber nicht alle CDs
erfolgreich kopieren.

Fr 100%ige eins zu eins Kopien von CDs bentigt man die
Disk-At-Once-Version von MakeCD. Fr viele Anwendungen gengt aber auch
die oben beschriebene Methode.

In jedem Fall mssen Sie natrlich die Lizenzbedingungen der CDs, die
Sie kopieren mchten, beachten, sonst machen Sie sich strafbar!

Geschwindigkeits-Problem
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*Frage:* Ich habe versucht, eine CD auf eine CD-R zu kopieren. Ich habe
von meinem CD-ROM Laufwerk gelesen und direkt auf den CD-Brenner
geschrieben, also ohne temporre Datei. Mein CD-ROM-Laufwerk liest in
zwlffacher Geschwindigkeit und mein CD-Brenner schreibt in vierfacher
Geschwindigkeit. Pltzlich aber hat sich die Geschwindigkeit des
CD-ROM-Laufwerks drastisch reduziert und der Puffer ist leergelaufen.
Noch ein Untersetzer. :-( Bitte repariert das.

*Antwort:* Das knnen wir nicht reparieren. CD-ROM-Laufwerke reduzieren
normalerweise ihre Geschwindigkeit, wenn sie von einer zerkratzten
Oberflche lesen mssen. Nachdem ber den Kartzer "hinweggelesen" wurde,
gehen manche Laufwerke wieder auf volle Geschwindigkeit, andere bleiben
bei der langsamen Geschwindigkeit. Letzteres ist wohl bei Ihnen
passiert.  Tja. Sie sollten sich entweder ein Firmware Update fr Ihr
Laufwerk besorgen, das dieses Verhalten repariert, oder temporre
Dateien fr zerkratzte CDs verwenden. Vielleicht hilft es auch, die
Schreibgeschwindigkeit zu reduzieren?

Playstation-CDs
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*Frage:* Meine Sicherheitskopien von Playstation-CDs funktionieren
nicht. Was mache ich falsch?

*Antwort:* MakeCD verfgt ber keine besonderen Funktionen, die einen
eventuellen Kopierschutz von Playstation-CDs umgehen und wir, die
Autoren von MakeCD besitzen auch keine Playstation. Trotzdem wurde uns
von vielen Seiten versichert, da Playstation-Backups in der Regel
einwandfrei funktionieren. Verwenden Sie das Kopierfenster von
MakeCD. Meist funktionieren dann sogar die im TAO-Modus erzeugten
Kopien, d. h. es ist meistens sogar nicht einmal ntig, im DAO-Modus zu
kopieren.

brigens: Sie bentigen einen speziellen Chip fr Ihre Playstation,
damit Ihre Sicherheitskopien funktionieren. Ihr Playstation-Hndler
hilft Ihnen sicherlich gerne weiter. Ohne diesen Chip funktionieren
CD-Rs offenbar grundstzlich nicht, also auch nicht bei Verwendung von
anderer Software.

Fragen zu CD-RWs
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Zum Thema CD-RWs erreichen uns immer wieder dieselben Fragen, die in den
folgenden Abschnitten erlutert werden.

CD-RW-Laufwerke
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*Frage:* Was sind eigentlich CD-RW-Laufwerke? Die haben doch auch
irgendwas mit CD-Brennern zu tun, oder?

*Antwort:* CD-RW-Laufwerke sind CD-Brenner, die aber zustzlich auch
noch die Mglichkeit haben, die neuen CD-RW-Medien zu beschreiben.
CD-RW-Medien sind spezielle CD-Rs, die zwar deutlich teurer sind als
normale CD-Rs, dafr aber auch bis zu 1000mal beschrieben werden knnen
-- allerdings nur mit CD-RW-Laufwerken. CD-RWs knnen *nicht* mit
CD-Spielern oder herkmmlichen CD-ROM-Laufwerken, die vor 1997 gebaut
wurden, gelesen werden. Bei Produkten, die ab 1997 gebaut wurden,
besteht eine gewisse Chance, da sie CD-RWs lesen knnen.

Bei gepreten CDs ist die Reflektivitt etwa 70 %. Bei CD-Rs liegt sie
nur noch bei etwa 65 % -- was aber noch kein groes Problem darstellt.
Bei CD-RWs allerdings betrgt sich nur noch 15 %. Nun drfte
einleuchtend sein, warum CD-RWs nicht mit herkmmlichen Laufwerken
gelesen werden knnen.

CD-RW-Audio-Spieler
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*Frage:* Ich habe gehrt, da manche Leute Ihre CD-RWs auch auf
Audio-Spielern abspielen knnen. Stimmt das?

*Antwort:* Das stimmt in der Tat! Allerdings knnen das nur manche neue
Audio-Spieler, die ab 1997 gebaut wurden, und einige alte Audio-Spieler.
Laut Philips besteht bei Philips CDM-9-CD-Spielern eine etwa 50%ige
Wahrscheinlichkeit, da sie CD-RWs lesen knnen.

CD-RW schreibt CD-R
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*Frage:* Stimmt es, da man mit einem CD-RW-Laufwerk auch normale CD-Rs
schreiben kann?

*Antwort:* Ja, das stimmt. Sie knnen mit einem CD-RW-Laufwerk sowohl
CD-RW-discs als auch ganz normale CD-Rs lesen und schreiben.

Verschiedene Fragen zum Brennen von CDs
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Die folgenden Abschnitte behandeln verschiedenste Probleme, die generell
beim Brennen von CD-Rs und/oder speziell bei der Benutzung von
MakeCD auftreten.

Screen-Snapshots als Bugreport
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*Frage:* MakeCD bricht bei mir mit einem Fehler ab. Anbei ein
Screen-Snapshot von dem Requester per EMail.

*Antwort:* Hrmpf, Screen-Snapshot von Fehler-Requestern? Mu das sein?
Wie kann man das auf einem VT220-Terminal anschauen? Knnen Sie bitte
gleich ein entsprechendes Anzeige-Programm mitschicken ... NOT! Also:
bitte *keine* Screen-Snapshots von Fehler-Requestern! Es ist extrem
lstig fr uns, solche Bildchen anzuschauen (wir mssen sie immer erst
von der Uni nach Hause schaffen). Auerdem belastet es das Internet
unntig. Es gibt nur sehr wenige Flle, in denen ein Screen-Snapshot
ntig und hilfreich ist. Fr alle anderen Flle bevorzugen wir pures
ASCII!  Screen-Snapshots werden wir uns nur in begrndeten Einzelfllen
ansehen.

Bugreports
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*Frage:* MakeCD bricht mit Fehler xyz ab. Habt Ihr eine Idee?

*Antwort:* Erstmal danke, da Sie uns keinen Screen-Snapshot geschickt
haben. Wenn Fehler reproduzierbar sind, knnen Sie uns die Analyse
zustzlich erleichtern, wenn Sie in den MakeCD-Tooltypes `DEBUG=<file>'
anschalten, MakeCD neu starten, den Fehler reproduzieren und uns die
Debug-Ausgabe schicken. Herzlichen Dank!

Laufwerk unbekannt
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*Frage:* MakeCD kennt mein Laufwerk (CD-Brenner oder CD-ROM-Laufwerk)
nicht. Knnt ihr mir bitte einen Treiber machen, damit ich MakeCD
richtig benutzen kann?

*Antwort:* Wenn MakeCD anzeigt, da Ihr Laufwerk unbekannt ist, dann
bedeutet das lediglich, da uns noch niemand den `INQUIRY'-String Ihres
Laufwerks mitgeteilt hat. MakeCD kennt zwar Ihr Laufwerk nicht, aber
oft funktioniert trotzdem einer der Treiber!

Mehr dazu finden Sie in *Note Einstellungen: Lesegert: MISR0.

Unvertrglichkeiten mit anderen Programmen
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*Frage:* Gibt es Programme, mit denen MakeCD nicht zusammen
funktioniert?

*Antwort:* Uns ist von folgenden Programmen, da sie in der
Vergangenheit bei einigen Personen Probleme verursacht haben.

Executive
     MakeCD luft am besten, wenn man Executive deaktiviert, ansonsten
     soll es gelegentlich zu Hngern und Pufferunterlufen kommen.

CycleToMenu
     Wenn in MakeCD die Online-Hilfe angeschaltet ist, kommt es hufig
     zu gegenseitigen Behinderungen mit CycleToMenu. Dies ist ein
     Problem in CycleToMenu.

CyberPatcher
     Bei mindestens einem Anwender war CyberPatcher fr schlechte
     Audio-Daten verantwortlich. Sobald er CyberPatcher abgeschaltet
     hat, waren die ausgelesenen Audio-Daten wieder einwandfrei.

Beste Brenngeschwindigkeit
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*Frage:* Ist es richtig, da man CDs am besten in einfacher
Geschwindigkeit brennen soll, weil man dann die besten Ergebnisse
bekommt?

*Antwort:* Das ist so nicht richtig. Richtig ist es aber, da das
Ergebnis (also der gebrannte Rohling) abhngig von dem verwendeten
CD-Brenner, dem verwendeten Medium, der Brenngeschwindigkeit und nicht
zuletzt auch mglicherweise abhngig von der Firmware-Version des
Brenners von schwankender Qualitt sein kann.

Erst im Juni 1997 wurde das `Orange Book' auf vierfache
Schreibgeschwindigkeit angepat. Davor gab es nur Spezifikationen bis
einschlielich doppelte Geschwindigkeit. CD-Brenner, die in vierfacher
Geschwindigkeit schreiben, gibt es aber bereits viel lnger.

Das Brennen eines winzig kleinen Lochs in eine CD-R ist kein linearer
Vorgang. Es ist *nicht* so, da man einfach nur doppelt so intensiv
brennen mu, wenn man aufgrund der erhhten Geschwindigkeit nur halb
soviel Zeit hat. Auerdem hngt die Zeit und Intensitt, mit der man
ein Loch brennen mu, auch stark vom verwendeten Medium ab. Der
CD-Brenner brennt daher -- bevor er beginnt einen Track zu brennen --
ein Testmuster in einen reservierten Bereich auf der CD-R, um den Laser
auf das Medium und auf die Geschwindigkeit einzustellen. Aber auch diese
Vorgehensweise garantiert nicht immer optimale Ergebnisse.

Abschlieend kann man sagen, da man manchmal mit einfacher
Geschwindigkeit die besten Ergebnisse erreicht. Manchmal sind die
Ergebnisse bei einfacher Geschwindigkeit aber am schlechtesten, weil die
CD-Brenner dafr nicht optimiert sind. Unter Expertenkreisen wird hufig
empfohlen, mglichst in Maximalgeschwindigkeit zu brennen, da die
CD-Brenner auf diese Geschwindigkeit optimiert sind.

Image-Dateien >30 MB
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*Frage:* Warum steht nirgends in der Anleitung, da MakeCD keine
Image-Dateien mit mehr als 30 MB zult?

*Antwort:* Naja, immerhin steht es ja jetzt in der FAQ. Dieses
30-MB-Limit ist keine von MakeCD gesetzte Grenze, sondern ein Fehler im
alten Dateisystem (OFS). Dieser Fehler tritt nur dann auf, wenn Sie Ihre
Festplatte *nicht* mit FFS formatiert haben. Abhilfe: erzeugen Sie Ihre
Image-Dateien auf einer FFS-Partition. Laden Sie die "HDToolBox",
klicken Sie auf "Partition Drive", dann auf "Advanced Options". Whlen
Sie dann die Partition, auf der Sie Ihre Image-Dateien speichern
mchten, klicken Sie anschlieend auf "Change/Update" und schalten Sie
schlielich "FFS" ein.  Besttigen Sie alle Fenster und klicken Sie auf
"Save Changes to Drive". *Vorsicht, dadurch gehen die auf dieser
Partition gespeicherten Daten verloren!*

Alternativ knnen sie das neue V43-FFS von Amiga International
verwenden, welches Sie in einer Beta-Version auf deren Homepage finden.

Audio-Lesegeschwindigkeit nicht einstellbar
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*Frage:* MakeCD lt mich die Auslesegeschwindigkeit fr Audio-Daten
nicht einstellen. Warum?

*Antwort:* Weil der Treiber, den Sie fr Ihre Lesegert gewhlt haben,
das Setzen der Geschwindigkeit nicht untersttzt. Dies ist kein Problem
mit MakeCD, vielmehr knnen einige Laufwerke die Auslesegeschwindigkeit
gar nicht setzen.

Image-Erzeugung langsam
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*Frage:* Ich habe versucht, mit MakeCD ein Daten-Image zu erstellen.
Aber unabhngig davon, ob ich es in Form eines Images auf eine
Festplatte schreibe, oder ob ich es direkt zum CD-Brenner schicke -- es
ist furchtbar langsam. Knnt ihr das nicht mal ein wenig optimieren?
Mein Rechner ist normalerweise sehr schnell und ich habe auch
ausreichend Speicher.

*Antwort:* MakeCD ist schon ziemlich optimiert. Aber wir haben in der
Vergangenheit immer mal wieder von hnlichen Fllen gehrt. Alle Flle
waren auf einen Konfigurationsfehler des MASK-Wertes der HDToolBox
zurckzufhren.

Gehen Sie folgendermaen vor -- fr eventuelle Schden an Ihrem
RigidDiskBlock bernehmen wir *keine* Verantwortung! Smtliche
nderungen nehmen Sie auf eigenes Risiko vor! Sollten Sie sich Ihren RDB
zerstren, formatieren Sie aber nicht gleich die ganze Platte, sondern
schauen Sie sich erst Angelas RDB-Salv (erhltlich von
`http://home.pages.de/~Angela/rdbsalv.html') an, denn RDB-Salv kann
verlorengegangene AmigaDOS-Partitionen retten!

  1. Starten Sie die HDToolBox

  2. Whlen Sie die Festplatte, auf der die Partition enthalten ist, von
     der Sie das Image erstellen mchten.

  3. Klicken Sie auf `Partition Drive'.

  4. Klicken Sie auf `Advanced Options'.

  5. Whlen Sie nun die Partition aus, von der Sie die Daten gelesen
     haben.

  6. Klicken Sie auf `Change ...'.

  7. Sie sehen nun `Mask'. Vermutlich steht bei Ihnen dort `0xfffff?',
     wobei `?' meist `c', `e' oder `f' ist. Fgen Sie zwei `f' zu den
     fnf `f' hinzu (z. B.  `0xfffffffc') und speichern Sie das alles.

  8. Verlassen Sie HDToolBox und starten Sie Ihren AMIGA neu.


Probieren Sie nun erneut, ein Image mit MakeCD zu erstellen, und zwar
wieder von der Partition, die Sie gerade bearbeitet haben. Wenn es nun
schneller geht, bearbeiten Sie auch Ihre anderen Partitionen
entsprechend!

CD stckweise brennen
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*Frage:* Ist es eigentlich mglich, eine CD stckweise zu brennen? Ich
mchte z.  B. heute ein paar Audio-Tracks brennen, dann morgen ein paar
weitere und bermorgen nochmal und die CD dann fixieren. Darf ich die
CD dann zwischendurch aus dem Laufwerk nehmen? Was habe ich sonst noch
zu beachten?

*Antwort:* Ja, in Track-At-Once-Modus kann der Brennvorgang nach jedem
Track beliebig lange unterbrochen werden. Selbverstndlich darf die
CD-R auch aus dem Laufwerk genommen werden. Man kann sie sogar in einem
vllig anderen CD-Brenner fertigbrennen. MakeCD kmmert sich
automatisch darum, da es hierbei keinerlei Probleme gibt. Sie sollten
jedoch sicherstellen, da MakeCD die CD-R oder die Session
zwischendurch nicht ohne Ihren ausdrcklichen Wunsch fixiert, denn ein
CD-Spieler findet bekanntlich nur die in der ersten Session enthaltenen
Audio-Tracks, was in diesem Fall wohl nicht in Ihrem Sinne wre. Stellen
Sie daher ggf. die automatische Fixierung aus.

CD-R-Gre
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*Frage:* Ich stand heute ratlos vor einem Regal mit diversen
74mintigen CD-Rs.  Soll ich nun lieber die CD-R mit 780 MB oder lieber
die mit 650 MB kaufen? Eigentlich mchte ich ja schon mglichst viele
Daten auf der CD-R unterbringen, aber natrlich nur, wenn die 780
MB-CD-Rs qualitativ nicht schlechter sind als die mit 650 MB. Kann ich
die 780 MB-CD-Rs bedenkenlos kaufen?

*Antwort:* Sie sind einem Marketing-Gag zum Opfer gefallen. 74 Minuten
sind 74 Minuten, da gibt es nichts dran zu rtteln. Auf beide CD-Rs
pat etwa die gleiche Menge an Daten. Sie werden sich nun zu Recht
fragen, warum dann die MB-Angaben nicht bereinstimmen. Ganz einfach:
Auf eine 74mintige CD-R passen 333.000 Blcke. Wenn Sie 333.000
Datenblcke auf die CD-R schreiben, dann erhalten Sie 333.000*2.048
Bytes, also 681.984.000 Bytes oder 650 MB. Manche Firmen schreiben aus
Marketinggrnden aber auch 680 MB (wobei "M" dann nicht mehr fr "Mega"
sondern fr "Millionen" steht).  Wenn Sie nun die 333.000 Blcke der
CD-R mit Musik-Daten fllen, erhalten Sie 333.000*2.352 Bytes, also
783.216.000 Bytes bzw. 746 MB, weil bei Musik-Daten kein Bytes fr
Sektor-Header, ECCs oder EDCs bentigt werden.  Um es auf die Spitze zu
treiben, verwenden auch hier manche Firmen wieder die
"Marketing-Ausdrucksweise" und schreiben 780 MB oder gar 783 MB.

Zusammenfassend kann man sagen: egal ob 650 MB, 680 MB, 750 MB oder 780
MB, solange die CD-Rs nur 74 Minuten fassen, pat berall genausoviel
drauf. Vielleicht haben manche Firmen ja diese irrefhrenden Angaben
ntig...

N-fache Geschwindigkeit
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*Frage:* Was bedeutet eigentlich 2fache oder 4fache Geschwindigkeit?

*Antwort:* Einfache Geschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, mit der
eine CD im CD-Spieler abgespielt wird. Eine volle CD bentigt etwa 74
Minuten, um komplett abgespielt zu werden. Wenn eine CD-R in einfacher
Geschwindigkeit gebrannt wird, dauert es ebenfalls bis zu 74 Minuten (je
nachdem, wie voll man die CD machen mchte). Es werden dann 150 bis 172
Kilobytes pro Sekunde bertragen. Brennt man die CD in doppelter
Geschwindigkeit, dauert es nur noch halb so lang und es werden doppelt
soviele Daten pro Sekunde gebrannt. Bei vierfacher Geschwindigkeit
erhht sich die bertragungsrate auf das Vierfache und der Vorgang
dauert nur noch ein Viertel der Zeit.

Ziel-CD-R: inkonsistente Platzanzeige
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*Frage:* Im Ziel-CD-R-Fenster ist die Platzanzeige nicht ganz
konsistent. Wenn ich den benutzten und den freien Platz addiere,
erhalte ich nicht exakt die gesamte Gre der CD-R.

*Antwort:* Dieses Problem ist bekannt. Es ist brennerabhngig. Manche
CD-Brenner zhlen die noch nicht geschriebene Pause nach dem letzten
Track schon zum benutzten Platz, andere zhlen sie zum freien Platz.
Das kann zu Abweichungen von 2-3 Sekunden fhren, die Sie einfach
ignorieren knnen.

Platzfrage
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*Frage:* Wie wei ich eigentlich, ob alle von mir gewhlten Daten auf
eine CD draufpassen?

*Antwort:* MakeCD errechnet ab Version 2.2, beim Versuch, den
Schreibvorgang zu starten, wieviel Daten geschrieben werden mssen und
sieht gleichzeitig nach, ob auf dem eingelegten Rohling noch gengend
Platz ist. Falls nicht alle Daten auf den Rohling passen, erscheint eine
entsprechende Warnung.

SCSI-Hnger
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*Frage:* Mein Brenner bleibt nach einer Weile oft (oder immer) einfach
hngen. Der SCSI-Bus scheint blockiert zu sein und nichts geht mehr.
Was kann ich dagegen tun?

*Antwort:* Probieren Sie mal, ob es etwas hilft, Reselection oder
Synchronous Transfer Mode auszuschalten. Fr V39/V40 scsi-Devices von
Commodore gibt es das Tool `CTRLscsi' (Archivname: `HWGCTRLscsi.lha'),
das in den meisten MakeCD-Distributionen enthalten ist, und mit dem Sie
Reselection fr jede Unit einzeln an- und ausschalten knnen.

Lesen Sie mehr unter *Note SCSI-Probleme: MFH00.

Laufwerk zeigt nicht alle Tracks
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*Frage:* Ich habe eine CD-R, die mehere Sessions enthlt, aber mein
Laufwerk zeigt nicht alle Tracks an -- die letzten paar Tracks werden
immer verschluckt. Dadurch funktionieren z.B. Multisession- oder
Multivolume-CDs nicht wie gewnscht. Was habe ich falsch gemacht?

*Antwort:* Bitte berprfen Sie zunchst, ob Sie die letzte Session
auch fixiert haben. Falls das der Fall ist, haben Sie wohl ein zu
schlechtes Laufwerk gekauft. Gute Laufwerke zeigen alle Sessions an,
schlechte Laufwerke hingegen knnen dabei Probleme bekommen und dann
nur die Tracks, die in den ersten paar Sessions enthalten sind,
anzeigen.

Leseprobleme
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*Frage:* Frher hat mein CD-Brenner problemlos alle Arten von CDs
gelesen. Also silberne CDs, CD-Rs usw. Seit einiger Zeit knnen nur
noch silberne (geprete) CDs problemlos gelesen werden. Bei CD-Rs gibt
es Probleme, sogar bei den CD-Rs, die ich noch vor wenigen Monaten mit
diesem CD-Brenner geschrieben habe. Was kann ich dagegen tun?

*Antwort:* Jemand hat uns genau dieselben Probleme geschildert. Nachdem
er eine Reinigungs-CD verwendet hat, lief alles wieder prchtig.
Derartige Probleme treten besonders hufig bei Rauchern auf.

Nichts als Probleme
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*Frage:* Ich habe mit meinem CD-Brenner nichts als Probleme. Mal
schlgt die Fixierung fehl, mal sind die geschriebenen Daten unlesbar,
mal wird ein falsches Inhaltsverzeichnis angezeigt, mal erscheint eine
dmliche Fehlermeldung, oder der Brenner hngt sich auf. Ich bin total
unzufrieden. Was kann ich tun?

*Antwort:* Wir hatten schon mehrere Leute, die eines oder mehrere der
oben genannten Probleme hatten. Es ist nicht einfach, die Ursache
dieser Probleme per Ferndiagnose zu finden, aber bei einigen Leuten
waren wir erfolgreich.

  1. Verwenden Sie ausschlielich *Qualittsmedien*. Wenn Sie Probleme
     festgestellt haben, probieren Sie ein oder zwei Medien einer
     anderen Marke. Lesen Sie in `doc/Compatibility', welche
     Erfahrungen andere MakeCD-Nutzer mit bestimmten Rohlings-Marken
     gemacht haben und probieren Sie dann Medien, mit denen gute
     Erfahrungen gemacht wurden.

  2. Spendieren Sie Ihrem CD-Brenner ein eigenes SCSI-Gehuse. Manche
     CD-Brenner mgen es nicht warm und machen die seltsamsten Fehler,
     wenn man sie intern oder in einen SCSI-Tower einbaut. Ein eigenes
     externes Gehuse mit gutem Lfter kann Wunder wirken.

  3. berprfen Sie Ihre Verkabelung und die Terminierung Ihres
     SCSI-Buses. Versuchen Sie, Ihren SCSI-Bus auf ein Minimum zu
     verkrzen.  Verwenden Sie nur *dicke* SCSI-Kabel mit guter
     Abschirmung. Bitte keine Billig-Kabel!

  4. Booten Sie mit einer puren OS-Installation ohne irgendwelche
     zustzlichen Tools und probieren Sie MakeCD dann aus.  Manchmal
     sind irgendwelche Hacks Schuld am Fehlverhalten eines Programms.

  5. Rauchen Sie in der Nhe Ihres CD-Brenners? Dann sollten Sie
     unbedingt mal die Linse Ihres CD-Brenners reinigen. Ein rauchender
     Benutzer hat uns berichtet, da er die erste Hlfte einer CD-R mit
     einer verschmutzten Linse gebrannt hat und die zweite Hlfte mit
     einer gereinigten Linse. Den Unterschied konnte man auf der CD-R
     spter *deutlich* sehen -- und die mit der gereinigten Linse
     gebrannten CD-Rs funktionierten pltzlich wieder tadellos.
     Natrlich knnten hnliche Probleme auch bei Nichtrauchern
     auftreten -- z. B. durch ruende Kerzen, viel Staub oder hliche
     Faktoren. Beachten Sie aber bitte, da das Reinigen der Linse des
     CD-Brenners nicht ganz ungefhrlich ist, da der CD-Brenner dadurch
     de-justiert werden kann, so da er danach natrlich berhaupt
     nicht mehr funktioniert. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren
     Fachhndler.

  6. Schlieen Sie Ihren CD-Brenner mal an ein anderes Netzteil an. Ein
     Benutzer hatte *enorme* Probleme mit seinem nagelneuen Yamaha CDR
     200. Er funktionierte an *jedem* Rechner (AMIGA und PC), nur an
     seinem eigenen AMIGA wollte er keine brauchbaren Ergebnisse
     liefern. Das Fixieren hat oft nicht geklappt und die geschriebenen
     Tracks waren in vielen Laufwerken nicht lesbar. Er hatte dem
     CD-Brenner ein eigenes PC-Netzteil spendiert. Nachdem er ihn
     probeweise ans A3000-Netzteil angeschlossen hat, funktionierte er
     pltzlich prima und die nun geschriebenen Tracks sahen -- wie bei
     einer gereinigten Linse (siehe oben) -- pltzlich ganz anders aus.
     Vermutlich hatte sein PC-Netzteil einen Defekt. Ein hnlicher
     Fehler ist natrlich auch denkbar, wenn ein Netzteil berlastet
     ist. Ein eigenes Netzteil kann natrlich nie schaden -- auer wenn
     es (wie in diesem Fall) nicht richtig funktioniert. Das Gemeine an
     diesem Fall war, da es nicht offensichtlich war, da das Netzteil
     schuld ist, denn der Brenner hatte ja ganz offensichtlich Strom,
     da er ja sogar gebrannt hat. Ziehen Sie diesen Fall also immer in
     Betracht!

  7. *Auf eigene Gefahr* knnen Sie Ihren CD-Brenner reinigen, also von
     Staub und hnlichem befreien. Manchmal blockieren Staubklumpen die
     Mechanik, so da der Laser sich nicht mehr ungehindert auf dem
     Schlitten bewegen kann. Das kann sehr seltsame Fehler verursachen.
     Nach einer Reinigung (evtl. Mechanik danach mit geeignetem Mittel
     einfetten) geht's wieder viel besser. Die Autoren von MakeCD haben
     diesen Schritt noch *nie* selber unternommen und knnen daher hier
     auch keine Hilfe leisten. Wenn Sie sich unsicher sind, dann lassen
     Sie es lieber!


bertragungsrate
----------------

*Frage:* Mein CD-ROM-Laufwerk ist schneller als es sein sollte --
zumindest sieht es so aus. MakeCD zeigt im Schreibfenster sehr hohe
bertragungsraten fr das Laufwerk. Warum?

*Antwort:* MakeCD mit die Zeit vom Schicken einer Leseaufforderung ans
CD-ROM-Laufwerk bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Anfrage zusammen mit
den angeforderten Daten zurckkommt. Das ist alles. berhaupt nichts
magisches. Allerdings verwenden einige Laufwerke intelligente
Pufferungs-Methoden, und whrend MakeCD nichts mit dem Laufwerk macht,
fllen sie schon mal ihre Puffer mit irgendwelchen Daten -- in der
Hoffnung, da genau diese Daten beim nchsten Zugriff angefordert
werden. Und oftmals liegen diese Laufwerke mit ihrer Einschtzung
richtig, und MakeCD fordert tatschlich beim nchsten Mal diese Daten
an. Dann kann das Laufwerk die Daten direkt vom Puffer aus an
MakeCD schicken und mu berhaupt nicht mehr auf die CD zugreifen.
Darum scheint das Laufwerk so schnell zu sein. Wenn das Laufwerk keine
Pausen zwischen zwei Zugriffen htte, die dazu genutzt werden, den
internen Puffer zu fllen, wre es langsamer. Probieren Sie doch
einmal, einen Track auszulesen und in die Image-Datei `NIL:' zu
schreiben und achten Sie dann auf die bertragungsrate.

Fixieren der CD-R
-----------------

*Frage:* Ich kann meine CD-R nicht fixieren! Ich habe alle Sessions
fixiert und nun mchte ich die CD-R fixieren, aber es funktioniert
nicht.

*Antwort:* Offenbar haben Sie *Note Session oder CD-R fixieren: MISCF
nicht gelesen...

Sicherheitsmanahmen beim Brennen
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*Frage:* Was mu ich alles abschalten, wenn ich eine CD brenne? Ich
wei, da ich meinen Screenblanker ausschalten sollte und alle im
Hintergrund laufenden Programme beenden sollte. Gibt es sonst noch
etwas, an das man denken mu?

*Antwort:* Ehrlich gesagt, wir, die Autoren, schalten berhaupt nichts
ab, wenn wir eine CD brennen. Unser Screenblanker luft weiter und
strt auch berhaupt nicht. Wir tippen manchmal auch Texte nebenher --
ganz ohne Probleme.

Kritisch wird es nur, wenn ein Programm abstrzt (also nur *stabile*
Software nebenher laufen lassen) oder wenn ein Programm auf *hoher*
Prioritt viel Rechenzeit verschlingt. Man hat uns gesagt, da das
Umschalten von hochauflsenden Screens, die auf Grafikkarten laufen, fr
einen Pufferunterlauf sorgen kann, wenn der Grafikkartentreiber dies auf
einer hohen Prioritt macht. Mit dem Umschalten von normalen
AMIGA-Screens hatten wir bisher aber noch berhaupt keine Probleme.

CD-Brenner-Empfehlung
---------------------

*Frage:* Welchen CD-Brenner soll ich mir kaufen?

*Antwort:* Wir empfehlen grundstzlich die CD-Brenner von Yamaha (CDR
100, CDR 102, CDR 200, CDR 400, CDRW 2260 und CDRW 4260), sowie den
Ricoh MP6200S. Auf jeden Fall empfiehlt sich ein Blick in die Datei
`doc/Compatibility'.

CD-ROM-Laufwerks-Empfehlung
---------------------------

*Frage:* Ich plane, mir ein neues CD-ROM-Laufwerk zu kaufen. Habt ihr
irgendwelche Tips fr mich parat?

*Antwort:* Angela hat sich ein TEAC CD516S (SCSI) zugelegt, das es aber
auch als ATAPI-Version gibt und ist sehr zufrieden damit. Theoretisch
soll das Laufwerk mit 16facher Geschwindigkeit lesen, auf dem A3000
waren aber zugegebenermaen nur ca. 12fache Geschwindigkeit mebar.
Aber das Laufwerk hat auch viele Vorteile:

   * Zuverlssiges Auslesen von Audio-Daten (CDDA). Am A3000 waren beim
     Auslesen mit 4facher Geschwindigkeit keine Unterschiede in den
     erzeugten CDDA-Dateien erkennbar, auer da sie um wenige Bytes
     verschoben waren.  Beim Auslesen mit 8facher Geschwindigkeit gab
     es *kleine*, unhrbare nderungen etwa alle Millionen Bytes.
     *Vorsicht: die neue Firmware-Version liest offenbar nur noch
     maximal in 4facher Geschwindigkeit Audio-Daten aus. Dafr aber
     offenbar perfekt!*

   * Hervorragende Fehlerkorrektur. Selbst verkratzte CDs sind noch
     prima lesbar. Dasselbe gilt fr CD-Rs, die in sehr vielen anderen
     Laufwerken komplett unlesbar waren: das TEAC hat sie anstandslos
     geschluckt.

   * Keine feststellbaren Reselection-Probleme, obwohl gerade der A3000
     dafr offenbar sehr anfllig ist.

   * Leise -- das Laufwerk soll leiser sein als die meisten anderen
     Laufwerke mit 16facher Geschwindigkeit. Allerdings mssen wir
     zugeben, da uns selbst da bisher die Vergleichsmglichkeit fehlt.

   * FlashROM -- mit Hilfe eines PCs kann die Firmware geupdatet
     werden, falls sich die aktuelle Firmware als fehlerhaft erweisen
     sollte.

   * Schubladentechnik, also keine Caddies ntig.

Diese Tests wurden mit einem TEAC CD516S mit Firmware Version 1.0D
durchgefhrt. Die Firmware-Version 1.0g soll nochmal deutlich besser
sein und einige Probleme beheben. Z.B. vertauscht Firmware-Version 1.0D
noch die Audio-Kanle des TEAC, bei Firmware-Version 1.0g ist das
behoben.  Daher wird ein Update auf 1.0g wrmstens empfohlen, obwohl
dann das Auslesen von Audio-Daten nur noch mit 4facher Geschwindigkeit
mglich ist.

brigens: auch der Nachfolger dieses Laufwerks, das TEAC CD532, soll
einwandfreie Ergebnisse liefern.

CD-Brenner-Untersttzung
------------------------

*Frage:* Wann werdet ihr meinen CD-Brenner XYZ untersttzen?

*Antwort:* Es ist nicht einfach, alle verschiedenen CD-Brenner zu
untersttzen, weil es keinen SCSI-Kommandosatz gibt, der sich fr alle
erhltlichen CD-Brenner durchgesetzt hat. Probieren Sie fr moderne
CD-Brenner unseren SCSI3_ATAPI-Treiber aus. Falls dieser Treiber nicht
funktioniert, probieren Sie die anderen Treiber. Falls keiner der
Treiber funktioniert, brauchen wir die Programmieranleitung fr Ihren
CD-Brenner und in den meisten Fllen auch einen entsprechenden
CD-Brenner als Leihgabe, um Ihren CD-Brenner untersttzen zu knnen.
Sehen Sie auch unter `doc/Compatibility' nach, ob wir eine
Untersttzung bereits geplant haben.

Laufwerk meldet seltsame Fehler
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*Frage:* Ich habe MakeCD installiert. Es lt sich auch starten, aber
wenn ich versuche zu brennen (bzw. Daten vom CD-ROM-Laufwerk zu lesen),
bekomme ich immer nur eine seltsame Fehlermeldung, obwohl mein
CD-Brenner (bzw. CD-ROM-Laufwerk) angeblich untersttzt werden soll.
Hilfe!!!

*Antwort:* Sind Sie sich sicher, da Sie den richtigen MakeCD-Treiber
fr Ihren CD-Brenner (bzw. CD-ROM-Laufwerk) eingestellt haben? Bitte
sehen Sie unter (`doc/Compatibility') nach, welcher Treiber fr Ihr
CD-ROM-Laufwerk richtig ist und stellen Sie diesen Treiber ein. Bei den
meisten CD-Brennern erkennt MakeCD automatisch den richtigen Treiber.
CD-ROM-Laufwerke sind in `doc/Compatibility' leider nicht aufgefhrt
und werden auch weniger hufig automatisch erkannt als CD-Brenner, da
es hier noch viel mehr verschiedene Typen gibt.

Falls die automatische Erkennung nicht klappt, liegt es an einem der
folgenden Grnde:

   * Sie haben den Treiber beim Installationsproze nicht installieren
     lassen. Abhilfe: installieren Sie den passenden Treiber! (Siehe
     `doc/Compatibility'.)

   * Das Laufwerk ist nicht sehr verbreitet und meldet sich unter einem
     Namen, den wir noch nie gehrt haben. Abhilfe: whlen Sie manuell
     den passenden Treiber im Treiberauswahlfenster und teilen Sie uns
     mit, unter welchem Namen MakeCD Ihren CD-Brenner im
     Einstellungsfenster anzeigt. Wir bentigen die *exakte*
     Schreibweise und den Namen des Treibers, den Sie erfolgreich mit
     diesem Laufwerk verwenden. Dann werden wir Ihr Laufwerk in der
     nchsten Version automatisch erkennen. Senden Sie Ihre
     Erkenntnisse an `patrick@core.de'.

   * Wenn das Auslesen von CDDA-Daten von einem CD-ROM-Laufwerk nicht
     klappt, untersttzt Ihre CD-ROM-Laufwerk mglicherweise das
     Auslesen von CDDA-Daten nicht. Abhilfe: besseres CD-ROM-Laufwerk
     besorgen oder die Daten vom CD-Brenner lesen und ber eine
     Image-Datei brennen.

Block-Medium
------------

*Frage:* Was hat es eigentlich mit dem Block-Medium auf sich? Mu man
dafr eine spezielle Partition anlegen?

*Antwort:* Eigentlich wre sogar eine eigene Platte angebracht. Auf
dieser Platte knnte man dann nmlich ganz einfach ein
CD-ROM-Dateisystem mounten, um das Image zu testen. Dadurch erspart man
sich das cdromemu.device.

Auerdem kann man solche Platten dann auch an ein Prewerk schicken,
wenn man Spa dran hat (und die richtige MakeCD-Lizenz besitzt).

Wer nicht genau wei, was er tut, sollte unbedingt die Finger vom
Block-Medium lassen, denn damit kann man sich sehr schnell sehr viele
Daten zerstren.

Falls es *doch* einmal passiert ist und man sich den RDB zerstrt hat,
sollte man einen Blick auf RDB-Salv werfen:
`http://home.pages.de/~Angela/rdbsalv.html'

Kaputte CD-R
------------

*Frage:* Ich habe eine CD beschrieben, aber sie scheint defekt zu sein.
Mein CD-ROM-Laufwerk kann jedenfalls nicht davon lesen. :-(

*Antwort:* Sie mssen die Session oder die CD-R fixieren, damit Sie mit
dem CD-ROM-Laufwerk auf die CD zugreifen knnen.

Achten Sie auch *unbedingt* darauf, da Sie keine
gecrackten/virusverseuchten Versionen von MakeCD verwenden, denn manche
Cracker sind unfhig und machen mehr kaputt als sie glauben,
"freizuschalten". Und bei virenverseuchten Versionen wei man sowieso
nie...

Machen Sie uns bitte *nicht* fr kaputte gecrackte/virenverseuchte
Versionen von MakeCD verantwortlich, sondern holen Sie sich lieber eine
saubere, wenig eingeschrnkte Demo-Version von unserer Homepage und
testen Sie MakeCD *ohne* eine raubkopierte Registriernummer zu
verwenden. Lassen Sie sich anschlieend bei Gefallen registrieren oder
stellen Sie die Benutzung von MakeCD ein.

Basis-Verzeichnis
-----------------

*Frage:* Es ist ein nettes Feature, da man den Namen des Tracks als
Namen fr das ISO Image verwenden kann. Das spart auch Zeit. Allerdings
werden diese Dateien immer nach PROGDIR: geschrieben -- auer wenn man
den Pfad von Hand ndert. Das kann nervig sein. Knntet ihr bitte ein
Feature hinzufgen, mit dem man das Default-Verzeichnis bestimmen kann?

*Antwort:* Sie meinen sicherlich das `Basisverzeichnis'-Symbol links
oben im Hauptfenster. Tragen Sie dort einfach Ihr Arbeitsverzeichnis
ein.

Lesefehler
----------

*Frage:* Ich will eine CD mit Daten- und Audiotracks lesen. Am Ende
eines Datentracks meldet MakeCD jedoch immer einen Lese-Fehler!?

*Antwort:* Im Inhaltsverzeichnis (TOC) einer CD ist nur gespeichert, wo
die Tracks der CD *beginnen*, nicht wo sie *aufhren* oder wie lang sie
sind.

Beim Auslesen des Inhaltsverzeichnisses (TOC) einer CD versucht
MakeCD die Pause nach einem Track von der Lnge des Tracks abzuziehen.
Aus technischen Grnden klappt das aber nur, wenn die Pause hinter dem
Datentrack nicht ungewhnlich lang ist und wenn die CD am Ende des
Tracks keine Lesefehler (z. B. durch Kratzer) aufweist.

Falls die Methode, die Tracklnge zu ermitteln, versagt, knnen Sie
entweder die Lnge des Tracks vor dem Lesen verringern, oder den Fehler
durch Auswahl von "Datei Benutzen" in dem Fehler-Requester ignorieren.

Probleme auer bei Daten-Tracks
-------------------------------

*Frage:* Lesen und Schreiben funktioniert bei Daten-Tracks sogar mit
Disconnect problemlos, aber bei anderen Track-Typen bekomme ich
Probleme. Warum das?

*Antwort:* Einige SCSI-Hostadapter erhhen ihre Performance, indem sie
z. B.  Annahmen ber die Blockgre der zu bertragenden Daten machen,
z. B.  da die Blockgre eine Potenz von zwei oder ein Vielfaches von
x Bytes ist (x = 32, 64, ...). Diese Annahmen sind bei so ungewhnlichen
Blockgren wie 2352 Bytes (Audio-Tracks) falsch und die Hostadapter
versagen.

Reparieren von CD-Rs
--------------------

*Frage:* Bei welchen Brennern kann ich die Reparatur-Option im
"Ziel-CDR"-Fenster anwenden? Was wird dadurch repariert?

*Antwort:* Wenn das Schreiben durch einen Stromausfall oder etwas
hnliches unterbrochen wurde, dann bieten einige CD-Brenner ein
Kommando an, um die fehlerhaft beschriebene CD-R wieder
verwendungsfhig zu machen.  MakeCD sendet dem CD-Brenner auf Wunsch das
Reparier-Kommando, falls der CD-Brenner es berhaupt untersttzt.

*Sony 926S*, *Yamaha CDR200* und *Yamaha CDR400* haben ein sehr
leistungsfhiges Reparaturkommando, das auch mit kaputten CD-Rs, die
von den anderen Laufwerken gar nicht mehr erkannt werden, zurechtkommt.

*Yamaha CDR100/102* und Kompatible untersttzen keine Reparatur.
Entnehmen Sie bitte dem Handbuch zu Ihrem CD-Brenner, ob er das
Reparieren von CD-Rs untersttzt und sehen Sie im Gerteauswahlfenster
nach, ob MakeCD das Reparier-Kommando fr Ihr Gert implementiert hat.

Falls der Datenstrom beim Schreiben unterbrochen wird, der Brenner aber
weiterluft, beenden die meisten Gerte den letzten Track automatisch.
Er ist dann einfach nur zu kurz, aber man kann trotzdem noch weitere
Tracks auf die CD-R schreiben.

Aufkleber fr CD-R
------------------

*Frage:* Ich habe gerade einen kleinen Aufkleber, der auf der CD-R
klebte entfernt, aber versehentlich kam noch ein Stck der goldenen
Oberflche mit, die nun auf dem Label klebt. Nun ist da ein kleines
Loch, durch das man hindurchschauen kann, nahe der Mitte der CD. Kann
ich nun etwas Farbe draufmalen, um das Loch wieder zu schlieen? Ich
habe schon probiert, den Aufkleber zurckzukleben, aber die CD ist
immer noch unlesbar.

*Antwort:* Nein, Sie haben soeben einen neuen Untersetzer produziert.
Das Entfernen der Aufkleber entfernt leider auch oft die
Reflektierschicht, wodurch die CD zerstrt wird.

Fragen, die die GUI betreffen
=============================

Die folgenden Abschnitte behandeln Fragen, die uns immer wieder zur GUI
(graphische Benutzeroberflche) gestellt werden.

MUI
---

*Frage:* Wann gibt es eine MUI-Oberflche fr MakeCD? Ich habe mich
bereits fr MUI registriert und mchte nicht auch noch Triton
registrieren mssen!

*Antwort:* Wir haben bis jetzt keine MUI-Oberflche fr MakeCD geplant.
Falls jemand eine MUI-Oberflche programmieren mchte, kann er sich ja
mal mit Patrick in Verbindung setzen.

Triton ermglicht eine einfache Einbindung von Gadtools-Gadgets ins
eigene Programm und spart uns die Arbeit, die Gadget-Positionen selber
errechnen zu mssen. Fr den Benutzer ist der Unterschied zwischen
Triton und Gadtools gering und kaum feststellbar.

Fenstergren und Public Screen speichern
-----------------------------------------

*Frage:* Ich mchte die Fenstergren abspeichern oder MakeCD auf einem
Public Screen laufen lassen. Ist das mglich?

*Antwort:* Da die Fenster von der triton.library stammen, knnen Sie den
Preferences-Editor von Triton fr beides verwenden. Dafr mssen Sie
Triton noch nicht einmal registrieren -- obwohl Stefan Zeiger sich
darber sicher freuen wrde :-)

Unter `http://home.pages.de/~szeiger/' (das ist Stefan Zeigers
Homepage) knnen Sie das komplette Triton-System mit dem
Preferences-Editor finden. Fr weitere Informationen, lesen Sie
`doc/Triton.readme'.

Es folgt ein Ausschnitt aus der Triton-Anleitung:

     If you want to register, please send DM20, US$15 or an equal
     amount in any other valid currency to me. See Support, for
     addresses.

     Send money by EuroCheque (only in German Marks (DM)!), postal(!)
     money order or cash! It's impossible for me to cash in foreign
     cheques, even if the amount is in DM.

    EMail:
          `triton-support@laren.rhein-main.de'

    Mail:
          Stefan Zeiger
          Seligenstdter Weg 24
          D-63796 Kahl
          Germany

    Voice:
          +49-6188-900712

Blttersymbole hngen
---------------------

*Frage:* Beim Benutzen der Blttersymbole (Cycle-Gadgets) kommt es zu
einem Hnger in der GUI.

*Antwort:* Offenbar haben Sie einen Hack in Ihrem System installiert --
vermutlich `CycleToMenu' oder `MagicCX' oder etwas hnliches. Solche
Hacks vertragen sich nicht immer mit der Online-Hilfe, die Triton
bietet.  Schalten Sie den Hack aus. Alternativ knnen Sie auch die
Online-Hilfe von MakeCD deaktivieren, aber nur dann, wenn Sie sie wieder
anschalten und durchlesen bevor Sie sich mit Fragen an die Autoren
wenden.

Glossar
*******

AIFF
     "AIFF" steht fr das von der Firma Apple als Standardformat fr
     Musikdateien entwickelte "Audio Interchange File Format".

Barcode
     Ein "Barcode" ist eine eindeutige Kennung einer CD. Bei CD-Rs wird
     diese Nummer oft in den durchsichtigen, inneren Ring der CD
     geschrieben.  Einige CD-Recorder knnen diese Information sogar
     digital lesen.  MakeCD zeigt sie bislang aber nicht an.

Block
     Bei CDs entspricht ein "Block" einem "Sektor". Siehe Sektor.

Blue Book
     Das "Blue Book" beschreibt die Spezifikationen des "CD Extra"
     Formats.

Bugreport
     Bei greren Projekten ist es leider nie ganz ausgeschlossen, da
     diese noch hliche Fehler besitzen, ber die dann der Anwender
     stolpert. In diesem Fall wird darum gebeten, da der Anwender
     einen "Bugreport" schreibt. Das ist eine *genaue* Beschreibung des
     auftretenden Fehlers. berprfen Sie genau, unter welchen
     Umstnden der Fehler auftritt und schreiben Sie alles auf.
     Notieren Sie auch die *genaue* Versionsnummer von MakeCD und Ihre
     *genaue* Rechnerkonfiguration.

Caddy
     Ein "Caddy" ist eine -- meist aus Metall und Plastik bestehende --
     Schutzhlle fr CDs, die man in *manche* CD-ROM-Laufwerke oder
     CD-Brenner direkt hineinschieben kann. Das vermindert die Gefahr,
     da die CD verkratzt wird -- allerdings nur, wenn man fr jede CD
     einen eigenen Caddy verwendet.

     Caddies sind nutzlos, wenn man Laufwerke verwendet, die auf der
     Schubladentechnik basieren.

CD
     Eine "CD" ist ein Medium, auf dem man Informationen speichern kann.
     Sie knnen sich eine CD als riesengroe, schreibgeschtzte Diskette
     vorstellen. Whrend aber Disketten und Festplatten gewhnlich mit
     dem AMIGA-Dateisystem (OFS oder FFS) beschrieben werden, wird bei
     CDs ein Format verwendet, das ISO 9660 heit. ISO 9660 ist ein
     Format, das sehr weit verbreitet ist und auch auf anderen
     Rechnersystemen verwendet wird, so da Dateien, die auf einer CD
     gespeichert sind, auf fast allen Rechnersystemen wieder gelesen
     werden knnen.

CD-DA
     "CDDA" steht fr "Compact Disc Digital Audio" und wurde von
     Philips und Sony im Oktober 1982 vorgestellt. Durch CDDA wurde es
     mglich, Musik digital aufzuzeichnen und zu speichern, und
     zusammen mit CDDA wurde auch die "Compact Disc" ("CD") eingefhrt.
     Einzelheiten sind im "Red Book" definiert.

CD Extra
     "CD Extra" ist eine "Multisession" CD, die einige Audio-Tracks in
     der ersten Session enthlt und einen Datentrack in der zweiten
     Session.  Weitere Einzelheiten bei "Enhanced Music CD".

CDI
     Bei "CDI" handelt es sich um ein CD-Format und Computersystem, das
     fr interaktive Multimedia-Applikationen (Echtzeit-Animationen,
     Video, Sound) geschaffen wurde. Der CD-I Standard ist im "Green
     Book" beschrieben.

CD Plus
     Siehe "Enhanced Music CD".

CD-R
     Eine "CD-R" ist eine einmal beschreibbare CD. Der spezielle Laser
     eines CD-Brenners brennt Daten oder Musik als mikroskopisch kleine
     Lcher in die CD-R, die spter von CD-ROM-Laufwerken oder
     CD-Spielern gelesen werden knnen.

     Eine CD-R sieht einer normalen CD relativ hnlich, hat aber eine
     andere Farbe.  Die beschreibbare Seite ist meist grn, gold oder
     blau. Die unbeschreibbare Seite ist oft mit einer beschriftbaren
     Flche versehen. Manchmal ist diese Seite aber auch golden ohne
     irgendeinem Aufdruck, so da manche Leute auf die Idee kommen, die
     CD-R verkehrt herum ins Laufwerk zu legen.

     Die CD-R besteht aus mehreren Schichten. Die unterste Schicht ist
     aus Polykarbonat und enthlt eine vorgefertigte Spirale. Whrend
     des Brennens folgt der Laser dieser Spirale. Darber liegt die
     durchscheinende Schicht des Materials, das durch den Brennvorgang
     dauerhaft verndert wird, dann folgt eine reflektierende Schicht
     -- meist aus Gold. Ganz oben folgt dann noch eine sehr dnne
     Schicht aus Lack und mglicherweise ein Aufkleber oder eine
     beschreibbare Schicht.

     Da die Schichten ber der reflektierenden Schicht nur sehr dnn
     sind, sind CD-Rs und CDs sehr empfindlich gegenber Kratzern auf
     der *Oberseite* der CD. Man sollte sie daher auf keinen Fall mit
     spitzen Stiften oder mit Stiften, die ein Lsungsmittel enthalten,
     beschriften.

CD-ROM
     Eine "CD-ROM" oder "Compact Disc-Read Only Memory" ist eine CD,
     die auf einem Standard basiert, der verwendet wird, um digitale
     Daten auf einer CD zu speichern. Anders als bei CD-DA, werden bei
     einer CD-ROM etwas *weniger* Daten gespeichert. Der scheinbar
     unbenutzte Platz wird fr Fehlererkennungs- und -korrektur-Kodes
     verwendet, denn gerade bei digitalen Daten, die in Computern
     verwendet werden, ist es enorm wichtig, da fehlerhafte Daten
     erkannt werden. Falls nicht zuviel kaputt ist, knnen die
     fehlerhaften Daten durch die Fehlerkorrektur sogar
     wiederhergestellt werden.

CD-ROM-Image
     CD-ROMs, aber auch Disketten, Festplatten oder einzelne
     Partitionen kann man in eine einzige Datei schreiben, indem man
     die CD-ROM quasi "auseinanderrollt", so da alle enthaltenen
     Blcke beginnend ab Block 0 und endend beim grten verfgbaren
     Block in diese Datei geschrieben werden. Diese Datei enthlt dann
     das "Image eines Datentrgers". Wenn man spter diese Datei auf
     eine CD-R zurckschreibt, erhlt man eine CD-ROM, die exakt
     dieselben Daten enthlt wie die ursprngliche CD-ROM.  Im Prinzip
     hat man die CD-ROM kopiert.

     Wenn man Daten von einer Festplatte auf eine CD speichern mchte,
     kann man jedoch *nicht* einfach das Image der Festplatte auf CD-R
     speichern. Hier setzt MakeCD ein: Es erzeugt ausgehend von einem
     oder mehreren Verzeichnissen ein Image, das auf eine CD-R gebrannt
     werden kann und dann eine gltige CD-ROM ergibt.

CD-ROM-Laufwerk
     Ein "CD-ROM-Laufwerk" ist Gert, das an einen Computer
     angeschlossen wird und das es ermglicht, CD-ROMs zu lesen oder
     abzuspielen. Zum Abspielen von CDs auf einem CD-ROM-Laufwerk
     bentigt man aber in der Regel Lautsprecher oder Kopfhrer, die --
     direkt oder indirekt -- an das CD-ROM-Laufwerk angeschlossen
     werden.

CD-ROM XA
     Das "XA" in "CD-ROM XA" steht fr "Extended Architecture".  CD-ROM
     XA ist eine Erweiterung des "Yellow Book" Standards, der wie das
     "Yellow Book" ISO 9660 als Dateisystemformat zult, aber
     obendrein ermglicht, Audio- und Video-Informationen (wie bei
     "CDI") einfacher unterzubringen, so da eine CD-ROM einfacher fr
     Multimedia-Applikationen verwendet werden kann. CD-ROM XA dient
     auch als physikalisches Format fr Photo CDs und fr einige
     Spiele-CDs.

CD-RW
     "CD-RW"s sind die neuen, wiederbeschreibbaren CDs. Diese Medien
     knnen bis zu 1000mal wiederbeschrieben werden.

CD-WO
     Das "WO" in "CD-WO" steht fr "Write Once". Siehe "CD-R".

Compact Disc
     Siehe "CD".

DAE
     "DAE" steht fr "Digital Audio Extraction". Das bedeutet, da
     Audio-Daten von einer Musik-CD gelesen und an den Computer
     weitergereicht werden. Dort knnen Sie dann weiterverarbeitet
     werden. *Bitte beachten Sie, da nicht alle CD-ROM-Laufwerke "DAE"
     untersttzen!*

DAO (Disc-At-Once)
     "DAO" steht fr "Disc-At-Once" und ist eine Methode, eine CD-R zu
     brennen. Hierbei werden ein oder mehrere Tracks direkt am Stck
     (ohne Pause) geschrieben und die CD-R am Schlu fixiert.
     "Disc-At-Once" ermglicht es, 100 Prozent identische Kopien einer
     CD anzufertigen und Musik-CDs ohne Pause zwischen den Tracks zu
     erstellen, ist aber fr den Programmierer eines CD-Brenn-Programms
     deutlich komplexer als "TAO" alias "Track-At-Once".

Datentrgername
     Als "Datentrgername" wird der Name einer *initialisierten*
     Diskette oder Partition bezeichnet. Dieser Name ist beispielsweise
     auch auf der `Workbench' sichtbar. MakeCD kann einen solchen
     Datentrgernamen in ein ISO 9660 Image schreiben, falls Sie ein
     registrierter Benutzer sind. Allerdings sind aufgrund der
     Einschrnkungen in den ISO9660-Spezifikationen in ISO Level 1 oder
     2 nur Grobuchstaben, Ziffern und der Unterstrich im
     Datentrgername erlaubt.

EAN
     Siehe "UPC".

ECC
     "ECC" steht fr "Error Correction Code". Im Prinzip handelt es
     sich hierbei um eine nicht unerhebliche Menge an redundanten
     Daten, die z. B. bei Datentracks fr jeden Sektor mit auf der CD
     gespeichert werden. Kommt es dann spter zu Lesefehlern, so knnen
     diese mit Hilfe des ECC hufig wieder korrigiert werden.

EDC
     "EDC" steht fr "Error Detection Code". Hierbei handelt es sich um
     einen 32-Bit-Wert, der z. B. bei Datentracks fr jeden Sektor
     gespeichert wird. Dieser Wert hilft, Fehler in den Daten des
     Sektors zu erkennen.

Einheit
     Siehe "SCSI ID Nummer".

Enhanced Music CD
     Auch bekannt als "CD Extra" und frher als "CD Plus" bezeichnet.
     Dies ist der im "Blue Book" definierte Standard fr interaktive
     CDs, die aus zwei Sessions bestehen. Die erste Sessions enthlt
     Audio-Tracks, die zweite Session enthlt Daten in einem bestimmten
     Format, blicherweise MPEG Filme. In einem herkmmlichen
     CD-Spieler werden auf einer CD im CD Extra Format nur die
     Audio-Tracks erkannt.

Fortschrittsanzeige
     Die "Fortschrittsanzeige" zeigt mit Hilfe einer Balkengrafik an,
     wieviel Prozent der Arbeit schon erledigt ist. In Einzelfllen ist
     es mglich, da sich die Fortschrittsanzeige teilweise ruckartig
     bewegt.  Dies ist immer dann der Fall, wenn zu Beginn der
     Operation nicht berechnet werden konnte, wie lange die gesamte
     Operation dauern wird, oder wenn Ihr System so beschftigt ist,
     da keine Zeit bleibt, die Symbole der grafischen
     Benutzeroberflche neu zu malen.

Gerteeinheit
     Siehe "Einheit".

Gertetreiber
     Jede Festplatte und jeder CD-Brenner bentigt einen
     "Gertetreiber", damit er auf dem AMIGA systemkonform angesprochen
     werden kann.  Dieser Treiber ist unter anderem dafr
     verantwortlich, Daten vom CD-Brenner zu lesen und Daten auf den
     CD-Brenner zu schreiben. Die Namen solcher Gertetreiber enden auf
     `.device'. Es gibt zum Beispiel `scsi.device', `gvpscsi.device',
     `omniscsi.device', `z3scsi.device', `dracoscsi.device',
     `squirrelscsi.device', `1230scsi.device' usw.

Green Book
     Siehe "CDI".

HFS
     "HFS" steht fr Hierarchical File System und ist das Dateisystem,
     welches beim MacOS fr Festplatten und Disketten verwendet wird.
     Es kann auch auf CD-ROMs eingesetzt werden. HFS entspricht wegen
     der Dateiaufteilung des MacOS in "data fork" und "resource fork"
     und der Untersttzung fr lange Dateinamen nicht dem ISO 9660
     Standard. MakeCD kann keine CD-Rs im HFS Format beschreiben. Eine
     entsprechende Implementation erscheint im Hinblick darauf
     entbehrlich, da Mac-Computer auch ISO 9660 CD-ROMs lesen knnen.

High Sierra Format
     Das "High Sierra Format" ist das Dateisystem-Format, das
     ursprnglich ausgearbeitet wurde, um Daten auf CD-ROMs zu
     speichern. Er wurde dann aber bald berarbeitet und durch "ISO
     9660", das aus High Sierra hervorging, ersetzt.

Hybrid
     "Hybrid" bezeichnet bei CDs zwei verschiedene Dinge:

       1. Im "Orange Book" steht "Hybrid" fr eine CD-R, auf der schon
          eine oder mehrere Sessions gespeichert sind. Die CD-R ist
          aber noch nicht fixiert, so da noch Platz fr weitere Daten
          vorhanden ist.

       2. Hufiger wird das Wort "Hybrid" allerdings im Zusammenhang mit
          einer CD verwendet, die sowohl Daten im "HFS-Format" fr
          MacOS, als auch Daten im "ISO 9660 Format" fr andere
          Plattformen enthlt. Bei solchen CDs ist gewhnlich auf dem
          Macintosh der HFS-Teil sichtbar, und auf dem AMIGA der ISO
          9660 Teil. Bei manchen AMIGA-Dateisystemen kann man aber den
          HFS-Teil auch gezielt sichtbar machen.


Image-Datei
     Eine "Image-Datei" ist eine einzige (meistens sehr groe) Datei,
     die alle Daten enthlt, die auf eine CD sollen. Diese Datei
     enthlt die Daten genau in der Form, in der sie auch auf die CD
     geschrieben werden, d.  h. eine Image-Datei kann ohne nderungen
     direkt auf die CD bertragen werden.

Installer-Skript
     Damit die Installation aller Programmpakete auf dem AMIGA
     mglichst leicht vonstatten geht, wurde ein System entwickelt, das
     eine *einheitliche* Installation ermglichen soll. Fr jedes
     Programmpaket mu eine ASCII-Datei -- das Installer-Skript --
     erstellt werden. Ein Programm -- der Installer -- interpretiert
     diese Befehlsdatei dann und kmmert darum, da die Installation
     korrekt und mglichst abhngig vom Wissensstand des Anwenders
     erfolgt.

ISO 9660
     Bei "ISO 9660" handelt es sich um den gebruchlichsten
     Dateisystem-Standard fr CD-ROMs. CDs im ISO 9660 Format lassen
     sich auf fast allen Rechnersystemen lesen, z. B. Amiga, CD32,
     Macintosh, MS-DOS, Windows und Unix.

ISRC
     "ISRC" steht fr "International Standard Recording Code". Manche
     CD-Brenner bieten die Mglichkeit, diesen ISRC fr jeden
     Audio-Track zu speichern. Der ISRC besteht aus dem "Country Code"
     (2 ASCII-Zeichen), "Owner Code" (3 ASCII-Zeichen), Erzeugungsjahr
     (2 Ziffern) und Seriennummer (5 Ziffern).

Joliet
     "Joliet" ist eine Erweiterung des ISO 9660-Standards, der von
     Microsoft entwickelt wurde, um die Dateinamen-Beschrnkungen von
     "ISO 9660" zu brechen. Joliet ermglicht lange Dateinamen und
     Dateinamen mit Zeichen aus dem internationalen Zeichensatz -- z.
     B. auch chinesische Zeichen. Als Grundlage fr die internationalen
     Zeichen dient Unicode.

Kaffeepause
     Als Kaffeepause wird eine gewisse Zeitspanne bezeichnet, die ntig
     ist, damit ein Progamm im Hintergrund eine bestimmte Aufgabe
     erledigen kann.  Meist lt sich diese Zeit nicht besonders genau
     angeben. Manchmal reicht eine Kaffeepause noch nicht einmal, um in
     der Kche Wasser hei zu machen, ein anderes Mal ist sie wieder
     lang genug, um die Nachbarn zum Kuchen einzuladen und sich den
     Klatsch der letzten Wochen anzuhren.

     An dieser Stelle mchte ich mich bei allen entschuldigen, die bei
     der "Meeting Pearls III" darauf vertraut haben, da sich eine
     Kaffeepause auf eine *Tasse* Kaffee bezieht. Ich meinte natrlich
     einen *Eimer* Kaffee... ;-)

Lead-In
     Der "Lead-In" ist das Gebiet am Anfang jeder Session einer CD-R.
     Der Lead-In wird zunchst leer gelassen, bis beim Fixieren der
     Session oder der CD-R des Inhaltsverzeichnis (TOC) ins Lead-In
     geschrieben wird. Der Lead-In nimmt 4500 Sektoren in Anspruch,
     also eine Minute oder etwa 9 MB.  Am Lead-In der letzten Session
     erkennt man auch, ob die CD-R fixiert ist.

Lead-Out
     Das Gebiet am Ende einer Session heit "Lead-Out". Der Lead-Out
     enthlt keine eigentlichen Daten, sondern zeigt den Laufwerken nur
     sehr deutlich, da das Ende der Daten erreicht wurde. Der Lead-Out
     der ersten Session bentigt 6750 Sektoren, also eineinhalb Minuten
     oder etwa 13 MB.  Jeder weitere Lead-Out nimmt nur noch 2250
     Sektoren, also eine halbe Minute oder etwa 4 MB in Anspruch.

Meeting Pearls
     Sie kennen die Meeting Pearls noch nicht? Das sollten Sie
     *unbedingt* ndern! Die Meeting Pearls ist Deutschlands beliebteste
     AMIGA CD-ROM-Serie und obendrein super-preiswert, denn die
     Ersteller verlangen kein Geld fr ihre Arbeit (1), so da nur der
     Vertrieb bezahlt werden mu. Da Sie hchstwahrscheinlich ein
     CD-ROM-Laufwerk oder einen CD-Brenner besitzen, sollten Sie
     unbedingt mal reinschauen!  Die Internet-Adresse von Meeting
     Pearls lautet:  `http://www.core.de/mp/'

Mixed Mode CD
     Eine "Mixed Mode CD" ist eine CD, die sowohl einen Datentrack als
     auch Audio-Tracks enthlt. Der Datentrack ist der erste Track der
     CD. Ihm folgen einer oder mehrere Audio-Tracks.

mkisofs
     Ein Programm aus der Unix-Welt zum Erzeugen von "CD-ROM-Images".

Multisession
     Unter "Multisession" versteht man die Art, CD-Rs in mehreren
     Sitzungen zu beschreiben. Dabei werden bei jeder weiteren Session
     neue Daten zu der CD-R hinzugefgt. Die Sessions werden dabei so
     verbunden, da sie als eine Einheit, d.h. als ein Datentrger,
     erscheinen. Die meisten CD-Brenner beherrschen diesen Modus, zudem
     knnen die meisten CD-ROM Laufwerke derart erstellte CDs lesen.

Multivolume
     "Multivolume" ist mit "Multisession" sehr eng verwandt. Auch hier
     werden die Daten in mehreren Sitzungen aufgenommen. Bei Multivolume
     betrachtet man aber jede Session als einzelne Partition der CD,
     whrend man bei Multisession die CD immer noch als einen einzigen
     Datentrger sieht. Die meisten CD-Brenner beherrschen diesen
     Modus, zudem knnen die meisten CD-ROM Laufwerke derart erstellte
     CDs lesen.

On-the-Fly
     Eine CD-R "On-the-Fly" zu beschreiben, bedeutet, da vorher
     *keine* Image-Datei erzeugt wird. Die CD-Brenn-Software bekommt
     ihre Daten aus irgendeiner Quelle, bereitet sie dann in Echtzeit
     auf und schickt sie in der aufbereiteten Form *ohne Umweg ber die
     Festplatte* direkt an den CD-Brenner.

OPC Area
     "OPC Area" steht fr "Optimum Calibration Area". Hierbei handelt
     es sich um ein spezielles Gebiet auf der CD-R, das nahe am inneren
     Rand der CD-R liegt.

     Bevor der CD-Brenner einen Track auf die CD-R brennt, mu er die
     Materialbeschaffenheit der CD-R testen, um die optimale Strke fr
     den Laserstrahl zu ermitteln. Dafr ist dieses Gebiet reserviert,
     das fr bis zu 99 dieser Tests ausreicht.

Orange Book
     Das "Orange Book" enthlt die von Sony/Philips entwickelte
     Spezifikation fr CD-Rs. Siehe "Session", "Hybrid" und "PhotoCD".

Packet Writing
     "Track-At-Once" erlaubt nur 99 Tracks pro CD. "Packet Writing" ist
     eine spezielle Methode, CD-Rs zu beschreiben, wobei mehrere
     Schreibvorgnge pro Track bei geringem Verschnitt (7 Blocks pro
     Schreibvorgang) mglich sind. Zudem darf der Datenstrom abreien --
     allerdings sind CD-Rs, die mit Packet Writing beschrieben wurden,
     nicht unbedingt in normalen CD-ROM-Laufwerken lesbar.

PCA
     Die "PCA" oder "Power Calibration Area" ist ein Gebiet im inneren
     Bereich der CD-R, das dazu verwendet wird, den Laser genau
     einzustellen.

PhotoCD
     "PhotoCD" ist ein Standard, der auf "CD-ROM XA", "ISO 9660" und
     den Hyprid-Spezifikationen des "Orange Book" basiert. Er dient
     dazu, Fotos auf einer CD-R zu speichern.

PMA
     Die "PMA" oder "Program Memory Area" ist ein Gebiet auf der CD-R,
     das Informationen darber enthlt, wo die einzelnen Tracks starten
     und enden und das ausschlielich von CD-Brennern verwendet wird.
     Wenn die Session oder CD-R fixiert wird, werden einige dieser
     Daten ins "Lead-In" der jeweiligen Session geschrieben, damit nun
     auch normale CD-ROM-Laufwerke die Tracks finden. Da aber im
     "Lead-In" -- im Gegensatz zur PMA -- z. B. nicht die exakte Lnge
     der Tracks gespeichert ist, liest MakeCD bei CD-Brennern wenn
     mglich immer die PMA aus.

PostGap
     Die "PostGap" ist ein 75 Sektoren groes Gebiet ohne
     Informationsgehalt, das hinter einen Track geschrieben werden mu,
     wenn der folgende Track einen anderen Typ (z. B. Daten/Audio)
     aufweist.

PreGap
     Die "PreGap" ist ein Gebiet, das *vor* einen neuen Track
     geschrieben wird, um diesen Track von dem vorhergehenden Track zu
     trennen und um bei bestimmten Track-Typen weitere Informationen zu
     speichern. Die Lnge dieser PreGap betrgt in der Regel 150 Blcke
     (2 Sekunden).

Programm-Piktogramm
     Programme besitzen meist ein Piktogramm -- ein kleines Symbol, das
     auf der `Workbench' erscheint und das man anklicken kann. Die
     Piktogramme von Programmen nennt man "Programm-Piktogramme". Mehr
     Informationen hierzu entnehmen Sie bitte Ihrem Workbench-Handbuch.

Red Book
     Das "Red Book" ist die von Philips/Sony entwickelte CD-DA
     Spezifikation fr Audio-CDs.

Rock Ridge Erweiterungen
     "Rock Ridge Erweiterungen" wurden ursprnglich fr Unix-Rechner
     eingefhrt, da es unter Unix -- wie auch auf dem AMIGA --
     Dateiattribute gibt, die es auf den damals blichen
     MS-DOS-Maschinen nicht gab, und die daher im ISO9660-Standard
     nicht enthalten sind. Rock Ridge Erweiterungen sind ein Zusatz zu
     ISO9660. Jede korrekt geschriebene CD-ROM, die ber Rock Ridge
     Erweiterungen verfgt, kann auch mit Dateisystemen gelesen werden,
     die keine Rock Ridge Erweiterungen untersttzen. Allerdings sehen
     dann wahrscheinlich einige Objekte anders aus als mit einem
     Dateisystem, das Rock Ridge Erweiterungen untersttzt.

     Angela Schmidt hat zusammen mit einigen anderen Personen einen
     AMIGA-Standard entwickelt, der es ermglicht, mit Hilfe von
     weiteren Rock Ridge Erweiterungen AMIGA-Attribute (Protectionbits
     und Dateikommentare) fr jedes einzelne Objekt auf CD-ROM zu
     speichern.  MakeCD untersttzt natrlich auch diese spezielle Rock
     Ridge Erweiterung.

     Generell ist es empfehlenswert, fr MakeCD-CD-ROMs Rock Ridge
     Erweiterungen immer einzuschalten.

Rohling
     Siehe "CD-R".

Romeo
     "Romeo" ist ein Dateisystemformat, das bis zu 128 Zeichen lange
     Dateinamen bietet. Internationale Zeichen (Unicode) werden hier
     jedoch *nicht* untersttzt.

Run-In/Run-Out-Bcke
     Wenn der Laser an- bzw. ausgeschaltet wird, werden fnf "Run-In"-
     bzw. zwei "Run-Out"-Blcke geschrieben. Aus technischen Grnden ist
     es *nicht* mglich, auf diese Blcke zu verzichten.

SCSI ID Nummer
     Als "Einheit", "Gerteeinheit" oder "Unit" wird die Nummer eines
     ganz bestimmten Gertes, das blicherweise am SCSI-Bus
     angeschlossen ist, bezeichnet. Bei SCSI-Gerten liegen gltige
     Nummern in der Regel im Bereich zwischen 0 und 6, wobei jede
     Nummer nur an ein Gert vergeben werden darf. Falls Sie externe
     SCSI-Gerte haben, so ist dort vielleicht ein Schalter angebracht,
     mit dem man eine Zahl verstellen kann. Diese Zahl zeigt meist die
     Gerteeinheit des zugehrigen Gerts an.  Falls Sie keinen ID
     Selektor entdecken knnen, konsultieren Sie das Handbuch oder
     wenden Sie sich an den Hndler, von dem Sie das Gert erworben
     haben.  Das bequeme Gerte-Auswahlfenster von MakeCD zeigt Ihnen
     alle Gerte an, die an Ihren SCSI-Bus angeschlossen sind.

Sektor
     Ein Sektor ist die kleinste Einheit, die mit einem CD-Brenner
     geschrieben werden kann. Die Anzahl der nutzbaren Bytes, die in
     einem Sektor gespeichert werden, hngt vom Tracktyp ab. Bei
     Daten-Tracks sind es 2048 Bytes, bei Audio-Tracks 2352 Bytes. 75
     Sektoren ergeben eine Sekunde, d. h. fr eine Sekunde Musik mssen
     75 Sektoren Musikdaten auf die CD-R gebrannt werden. Eine
     74-mintige CD enthlt demnach 74*60=4440 Sekunden oder 333000
     Sektoren.

Session
     Laut "Orange Book" ist eine Session ein Bereich auf der CD-R, der
     einen oder mehrere Tracks enthlt.

     Eine leere CD-R enthlt immer eine offene Session, die erste
     Session.  Bevor die Session oder die CD-R geschlossen (fixiert)
     wird, mu mindestens ein Track in die Session geschrieben werden.

     Wenn die Session geschlossen wird, wird automatisch eine neue
     Session geffnet, in die Sie weitere Daten schreiben knnen.

     Wenn die CD-R geschlossen wird, wird keine neue Session geffnet,
     und Sie knnen keine weiteren Daten zur CD-R hinzufgen.

     Eine geschlossene Session enthlt immer einen oder mehrere Tracks,
     eine offene Session mu nicht notwendigerweise Tracks enthalten.

     Ein Track kann *nicht* ber mehrere Sessions verteilt werden.

TAO
     "TAO" oder "Track-At-Once" ist die am meisten verbreitete Methode,
     CD-Rs zu schreiben. Nach jedem Track kann der Laser angehalten
     werden, oder gar die CD-R aus dem CD-Brenner entfernt werden. Dies
     ist bei "DAO" *nicht* mglich!

     Der Nachteil von TAO ist allerdings, da zwischen zwei Tracks in
     der Regel 152 Blcke (etwa 2 Sekunden) geschrieben werden, die bei
     Audio-CDs zu etwa zwei Sekunden Pause zwischen zwei Tracks fhren.

TOC
     Die "TOC" ("Table of Contents") enthlt die Anzahl der Tracks und
     ihre Start-Sektoren und ist ntig, um Tracks gezielt anspringen zu
     knnen. Nur der Inhalt von fixierten Sessions oder CD-Rs erscheint
     in der TOC.

Track
     Ein Track ist ein zusammenhngender Datenstrom auf der CD. Bei
     Musik-CDs bekommt jedes Stck normalerweise seinen eigenen Track.
     Dadurch knnen Sie ganz einfach den gewnschten Titel ber das
     Bedienfeld Ihres CD-Spielers auswhlen. Sie mssen nur die Nummer
     des Tracks kennen.

     Wenn Sie eine Musik-CD brennen, sollten Sie fr jeden Titel einen
     eigenen Track anlegen. Eine Musik-CD hat daher oft 10 bis 20
     verschiedene Tracks.

     Eine einfache Daten-CD besteht nur aus einem einzigen Track, der
     alle Daten enthlt. Eine Multisession- oder Multivolume-CD besteht
     aus mehreren Tracks, die alle Daten enthalten.

     Jede Session enthlt einen oder mehrere Tracks. Ein Track kann sich
     *nicht* ber mehrere Sessions erstrecken.

Unit
     Siehe "Einheit".

Untersetzer
     Ein "Untersetzer" ist eine kaputte CD-R(W), die vllig nutzlos ist
     (auer vielleicht als Untersetzer fr Ihre Programmier-Tasse).

UPC
     "UPC" steht fr "Universal Product Code", ist aber auch als "EAN"
     bekannt. Bei manchen CD-Brennern kann man eine 13-ziffrige
     Katalognummer (UPC) fr die CD definieren, die in die "TOC"
     geschrieben wird.

Video-CD
     Eine "Video-CD" ist eine CD, die einen Film enthlt. Dieser Film
     liegt MPEG-1-komprimiert vor.

     Der erste Track einer Video-CD enthlt einen XA-Track in Mode
     2/Form 2.  Dort ist im ISO 9660 Format einiges ber die CD
     gespeichert. Nach diesem Track ist der eigentliche Film in einem
     oder mehreren Tracks gespeichert.

Volume Name
     Siehe "Datentrgername".

Yellow Book
     Das "Yellow Book" enthlt die Spezifikationen, wie eine CD-ROM, die
     als digitaler Informationsspeicher verwendet wird, physikalisch
     auszusehen hat.

Zugriffszeit
     Die "Zugriffszeit" ist die Zeit, die ntig ist, um an eine
     bestimmte Information heranzukommen. Bei Festplatten oder CDs ist
     die maximale Zugriffszeit die Zeit, die ntig ist, um den Lesekopf
     vom einen Ende des Laufwerks bis zum anderen Ende zu bewegen, um
     von dort ein paar Informationen zu lesen.

---------- Funoten ----------

(1)  allerdings freuen sie sich ber jede Spende ;-)

Support
*******

Wir tun unser bestes, um Support fr MakeCD zu leisten. Nach
Mglichkeit wickeln wir den Support ber das Internet ab. Wir halten das
fr eine relativ bequeme Methode.

Briefe zu beantworten beansprucht eine Menge Zeit - deutlich mehr als
das Schreiben einer EMail. Wir bitten daher Personen, die keine
Mglichkeit haben, eine EMail zu verschicken, lieber zum Telefonhrer
zu greifen, denn Post bleibt bei uns fter mal liegen. Unsere Zeit ist
halt auch begrenzt.

Wenn Sie Internet-Zugriff haben, nutzen Sie bitte die Mglichkeit, Ihre
Updates und den Support aus dem Internet zu beziehen.

Updates von MakeCD
==================

MakeCD ist noch in Entwicklung. Sie knnen die neusten Versionen von
MakeCD, neue CD-R-Treiber usw. im Internet finden, und zwar unter:
`http://makecd.core.de/'

Auerdem knnen Sie die neuste Version kostenlos (Sie zahlen nur die
Versandkosten) von Katrin Schmidt bekommen. Dieses Angebot ist natrlich
auf eine Diskette pro Bestellung limitiert. Siehe Registrierformular.

Mailing Listen
==============

Es gibt drei unterschiedliche Mailinglisten fr MakeCD. Auf den
Mailinglisten wird englisch gesprochen!

`ml-makecd@unix-ag.org'
     Fr Diskussionen mit anderen Benutzern von MakeCD. Die Autoren von
     MakeCD lesen diese Liste natrlich auch, so da sie auf Fragen
     antworten knnen, falls sonst niemand antworten kann.  Manchmal
     werden die Autoren auch fragen, was die Benutzer von einem
     bestimmten neuen Feature halten, usw.

`ml-makecd-announce@unix-ag.org'
     Keine Diskussionen, nur Ankndigungen von den Autoren. Hier werden
     z. B.  neue Versionen oder neue Treiber angekndigt.

`ml-makecd-binaries@unix-ag.org'
     Diese Liste befrdert alle neuen MakeCD Binrdaten (sowohl neue
     Versionen von MakeCD, als auch einzelne, neue Treiber) direkt in
     die Mailbox der eingetragenen Personen. Das ist fr diejenigen
     ntzlich, die keinen Zugriff auf FTP-Server oder auf Homepages
     haben, und dadurch normalerweise auch keinen Zugriff auf neue
     MakeCD-Archive.

Um sich in eine Liste einzutragen, schickt man `"SUBSCRIBE
<user@host.domain>"' an `<listname>-request@unix-ag.org', wobei
`<listname>' fr den Namen der Mailingliste steht, also z. B.
`ml-makecd-announce'. Solche Anfragen nicht an die Listen selbst
schicken, d. h. das `-request' in der Adresse nicht vergessen! Um sich
unter der Adresse `user@my.email.address' auf die Ankndigungs-Liste
einzutragen, ist z. B. folgende Nachricht zu schicken:

     To: ml-makecd-announce-request@unix-ag.org
     Subject: Irgendwas
     
     SUBSCRIBE user@my.email.address

Um sich wieder auszutragen, schickt man eine vergleichbare Nachricht,
bei der aber `SUBSCRIBE' durch `UNSUBSCRIBE' ersetzt wird.

Folgende Nachricht liefert weitere Anweisungen:

     To: listserv@unix-ag.org
     Subject: Irgendwas
     
     HELP

Autoren von MakeCD
******************

An MakeCD haben zwei Personen lang gearbeitet.

EMail an beide Autoren: `makecd@core.de'

Leider knnen wir *keine Registrierungen per EMail* akzeptieren.  Wenn
Sie Fragen zur Registrierung haben (z. B. ob Ihre Registrierung
angekommen ist), rufen Sie bitte Katrin Schmidt (siehe
Registrierformular) an. Wir wohnen beide weit entfernt von Katrin
Schmidt und wissen daher nicht, welche Registrierungen in den letzten
Tagen/Wochen bei Katrin angekommen sind und welche nicht. Katrin hat
auerdem *keinen* EMail-Anschlu.

*Wichtig:* Falls Sie MakeCD ber einen Hndler erworben haben, erhalten
Sie Support *ausschlielich* ber diesen Hndler oder den Distributor,
aber *nicht* durch die unten genannten Autoren. Wir bitten um
Verstndnis. Beim Erwerb ber einen Hndler verdienen wir weitaus
weniger als durch eine Shareware-Registrierung.  Als Ausgleich
verpflichten sich jedoch unsere Vertragspartner, den Support fr die
ber sie vertriebenen MakeCD-Pakete zu bernehmen.

Patrick Ohly
     Er programmiert die GUI, die ganzen SCSI-Sachen (das schliet alle
     Treiber fr CD-Brenner und CD-ROM-Laufwerke ein) und eigentlich
     fast alles von MakeCD, auer die Erzeugung des ISO-Images. Seine
     Adresse ist bis Ende September 1998:
          Patrick Ohly
          KM104, Kenneth Max Kenzie House
          7 Richmond Place
          Edinburgh EH8 9VE
          Great Britain
          Telefon: ++44/131/6624448/23104 (Bitte erwarten Sie keinen Rckruf,
                   wenn Sie nur den Anrufbeantworter bekommen. Probieren Sie
                   es stattdessen spter nochmal.)
          E-Mail: patrick@core.de

Angela Schmidt
     Sie programmiert die Routinen zur Erzeugung des ISO-Images (und
     alles, was mit ISO-Images zu tun hat), den grten Teil des
     Registrier-Fensters und das Installer-Skript. Sie kmmert sich um
     die Distributions-Archive und schreibt das Handbuch. Ihre Adresse
     (knnte ab Herbst 1998 ungltig werden) lautet:
          Angela Schmidt
          Klosterweg 28/I501
          76131 Karlsruhe
          Deutschland
          Telefon: +49 721 695307 (18:30 h - 19:30 h MET)
          E-Mail: angela@core.de

*Bitte lesen Sie die Anleitung und die FAQ sehr grndlich durch, bevor
Sie sich mit Ihren Problemen an die Autoren wenden. Fragen, die dort
beantwortet sind, werden von uns in Zukunft nicht mehr beantwortet
werden. Wenn wir mit Fragen genervt werden, die in der Anleitung oder
FAQ erklrt sind, werden wir in der Regel ziemlich schlecht gelaunt
reagieren. Wir haben diese ganzen Texte nicht umsonst geschrieben!*

Falls Sie Probleme mit MakeCD haben, probieren Sie aus, ob das Problem
auch auftritt, wenn Sie MakeCD mit einer puren Workbench-Installation
(also *ohne* irgendwelchen zustzlich installierten Programmen) starten
-- und zwar bitte *bevor* Sie die Autoren kontaktieren, andernfalls
erhalten Sie keinen Support.

Falls Sie Probleme mit Ihren SCSI-Gerten haben, z. B. wenn MakeCD nach
einem Klick auf `Abbruch' unendlich lang auf Beendigung von IO wartet,
dann wenden Sie sich bitte an Ihren Hndler. In diesem Fall
funktioniert entweder Ihr SCSI Hostadapter oder Ihr CD-Brenner nicht
so, wie er sollte. Wir knnen Ihnen in diesem Fall leider nicht helfen.
Wenn sich Ihr SCSI-Bus "aufhngt", whrend Ihr CD-Brenner auf den
SCSI-Bus zugreift, haben Sie hchstwahrscheinlich ein solches Problem.

Wenn MakeCD hingegen eine Fehlermeldung erzeugt, dann wenden Sie sich
bitte an uns. Schalten Sie das Merkmal `DEBUG' im MakeCD-Icon an,
reproduzieren Sie den Fehler, und schicken Sie Patrick die
Debug-Ausgabe. Oder speichern Sie per Men das Logfile und schicken Sie
es Patrick.

Bevor Sie sich an Ihren Hndler wenden, sollten Sie natrlich auf jeden
Fall unsere FAQ und unsere Compatibility-Liste lesen!

Die Catalog-Dateien stammen brigens von folgenden Personen. Fr
eventuelle Fehler in den bersetzungen sind die Autoren von MakeCD
*nicht* verantwortlich.

Dnisch
     Mark Holm <markh@email.dk>

Deutsch
     Patrick Ohly <patrick@core.de>

Finnisch
     Mikko Virtanen <mtv@klinja.fipnet.fi>

Franzsisch
     Jean-Marc Boursot <jmarc.boursot@mail.dotcom.fr>

Griechisch
     Manolis S. Pappas <el93637@central.ntua.gr>

Hollndisch
     Tim & Korneel <crisp@unicall.be>

Italienisch
     Francesco Dipietromaria <dpm@sinet.it>

Norwegisch
     Eivind Olsen <eivindo@bgnett.no>

Schwedisch
     Fredrik Zetterlund <frallan@canit.se>

Tschechisch
     Stepan Chladek <gyzamb@zamberk.alberon.cz> und Vit Sindlar
     <sindlar@jackal.cis.vutbr.cz>

Ungarisch (bentigt `util/sys/Magyar.lha')
     Horvth Pter <pcpince@syneco.hu>

Danksagungen
************

Katrin Schmidt
     * Fr das zuverlssige Erledigen der Registrierungen

Heinz Wrobel
     * Wertvolle Anregungen fr eine leichter bedienbare GUI
     * Englische bersetzung einiger Teile von MakeCD
     * HWGCTRLscsi
     * makeinfo
     * NSDPatch
     * JVC Firmware-Bug-Jagd * DAO-Encoding functions

HiSoft, UK
     * Englische bersetzung von Teilen des Handbuchs
     * MakeCD-Vertrieb in Grobritannien

Oberland Computer, Deutschland
     * MakeCD-Vertrieb in Deutschland, sterreich und der Schweiz

Sven Hansen
     * Englische bersetzung von Teilen des Handbuchs
     * Korrektur von Teilen der englischen bersetzungen des Handbuchs

Dominique Schreckling
Mike Hellers
     * Korrektur von Teilen der englischen bersetzungen des Handbuchs
     * Englische bersetzung von Teilen des Handbuchs

Jean-Marc Boursot
     * Franzsische bersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript
     * MagicWB Icon
     * Sorgfltiges Testen und viele konstruktive Anmerkungen

Eivind Olsen
     * Norwegische bersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Fredrik Zetterlund
     * Schwedische bersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Francesco Dipietromaria
     * Italienische bersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Horvth Pter
     * Ungarische bersetzung von Catalog-Datei (bentigt
     `util/sys/Magyar.lha') und Installer-Skript

Mikko Virtanen
     * Finnische bersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Mark Holm
     * Dnische bersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript
     NewIcons Icon

Stepan Chladek
     * Tschechische bersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Vit Sindlar
     * Korrektur der tschechischen bersetzungen

Manolis S. Pappas
     * Griechische bersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Tim & Korneel
     * Hollndische bersetzung der Catalog-Datei

Frank Arlt
     * Leihgabe eines JVC XR-W2010 fr viele Wochen

Jesper Tuck
     * Leihgabe eines Matsushita CW-7501

Holger Hesselbarth
     * Leihgabe eines Panasonic CW-7502

Matthias Supp
     * Besonders gute/viele Bugreports/Anregungen
     * Leihgabe eines Yamaha CDR 400

Oliver Kastl
     * Hilfe bei Fragen zu SCSI oder CD-ROM-Technologie

Francisco Sepulveda
     * Betatesten des Panasonic-Treibers

Christian Berger
Frank Zndorff
Glenn Mrosek
Sven Hansen
Friedhelm Bunk
Rudi Brand
Michael Knoke
M. L. Lie
Torsten Bcheler
Matthias Supp
Jesper Tuck
Klaus Melchior
Magnus Bouvin
Martin Schulze
Mirko Schfer
     * Besonders gute/viele Bugreports/Anregungen

Lars Eilebrecht
     * MakeCD-Mailinglisten

Michael van Elst
     * CDDA-Sourcen

Olaf Barthel
     * AIFF-Datatype Sourcen

Michael-Wolfgang Hohmann
     * Die meisten der in der MakeCD-Distribution verwendeten Icons

Thierry Schmitt
     * MagicWB Icon

Bjrn Sjulstok
     * NewIcons Icon

Stichwortverzeichnis
********************

* Menu:

* uere Audio-Tracks schlecht:         MFAOT.
* ffnen...:                            MIMPO.
* ber...:                              MIMPX.
* berlauf ignorieren:                  MISHI.
* bersicht:                            MIIOV.
* bertragungsrate <1>:                 MFVTR.
* bertragungsrate:                     MIWTR.
* berweisung der Registriergebhr:     MFKTR.
* brige Daten:                         MIWRD.
* .info Endung in Kleinbuchstaben wandeln: MIRSC.
* Abbruch:                              MIWCL.
* Abspielen...:                         MIPPL.
* Abspielzeit:                          MIWPT.
* AHI:                                  MISA0.
* AHI-Unit:                             MISU0.
* AIFF <1>:                             MITSR.
* AIFF <2>:                             MFAFF.
* AIFF:                                 MGLOS.
* AIFF-Lnge verkehrt:                  MFAAL.
* Aktualisieren <1>:                    MIZAC.
* Aktualisieren:                        MIWAC.
* Aktuellen Gadgetzustand speichern:    MIMOG.
* Aktueller Index:                      MIWAI.
* Aktueller Track:                      MIWAT.
* Amiga:                                MISA0.
* Amiga Attribute:                      MIRRA.
* Amiga Datei-Attribute:                MIRAA.
* Amiga Datei-Kommentare:               MFDNP.
* Amiga Dateikommentare:                MIRRA.
* Amiga Protection Bits <1>:            MIRRA.
* Amiga Protection Bits:                MFDNP.
* Anhngen...:                          MIMPA.
* Anmelden, Block-Medium:               MFDBM.
* Anmelden, ISO-Image:                  MFDIM.
* Audio (normal):                       MITTO.
* Audio (Preemphasize):                 MITTO.
* Audio - Startposition anpassen:       MIC00.
* Audio abspielen...:                   MIPPA.
* Audio CDs kopieren:                   MFACS.
* Audio Lesen -- Puffer ganz fllen:    MISBF.
* Audio Pause:                          MISFP.
* Audio-Ausgabe:                        MISA0.
* Audio-CD:                             MBAIO.
* Audio-CD -- Erstellung:               MBAIO.
* Audio-CD -- fr Einsteiger:           MBAIO.
* Audio-CD-Anfang:                      MITFA.
* Audio-CDs:                            MFA00.
* Audio-Dateiformate:                   MFAFF.
* Audio-Daten auslesen -- Startposition anpassen: MISHA.
* Audio-Daten mit Oktagon:              MFXOA.
* Audio-Daten unterschiedlich:          MFADF.
* Audio-Konvertier-Programme:           MFACP.
* Audio-Lnge:                          MISFL.
* Audio-Lesegeschwindigkeit nicht einstellbar: MFVSN.
* Audio-Puffer-berlauf:                MISHI.
* Audio-Tracks, Probleme:               MFVPB.
* Audiodaten abspielen:                 MISBA.
* Audiodaten schnell brennen:           MFAFB.
* Aufkleber fr CD-R:                   MFVST.
* Aufkleber fr CD-Rs:                  MICDR.
* Ausgewertete Benutzerdaten:           MITFD.
* Auswerfen:                            MIMTE.
* Backups auf CD-R:                     MIRRA.
* Bad AIFF:                             MITSR.
* Barcode:                              MGLOS.
* Basis-Verzeichnis:                    MFVBD.
* Basisverzeichnis <1>:                 MITFB.
* Basisverzeichnis:                     MIC00.
* Bearbeiten-Men:                      MIME0.
* Bedienungshinweise:                   MI000.
* Behandlung von CD-Rs:                 MICDR.
* Bei Firma XYZ gekauft:                MFSCY.
* Belegter Platz:                       MIZUS.
* Beschriftung von CD-Rs:               MICDR.
* Beste Brenngeschwindigkeit:           MFVBS.
* Bezahlen der Registriergebhr:        MFKPY.
* Bezugsquellen:                        LCOMP.
* Blttersymbole hngen:                MFGCH.
* Block:                                MGLOS.
* Block-Medium <1>:                     MFVBM.
* Block-Medium <2>:                     MITSR.
* Block-Medium:                         MISFB.
* Block-Medium mounten:                 MFDBM.
* Block-Medium verwenden:               MITTG.
* Blue Book:                            MGLOS.
* Boot Optionen:                        MIB00.
* Boot Optionen...:                     MIIBO.
* Brenngeschwindigkeit, beste:          MFVBS.
* brik:                                 MFDTC.
* Buffer underrun <1>:                  MFBBU.
* Buffer underrun <2>:                  MFCSP.
* Buffer underrun <3>:                  MFHDP.
* Buffer underrun:                      MISBT.
* Bugreport:                            MGLOS.
* Bugreports:                           MFVBG.
* Caddy:                                MGLOS.
* CD:                                   MGLOS.
* CD Extra:                             MGLOS.
* CD Kopieren:                          MIC00.
* CD kopieren:                          MBCOP.
* CD Kopieren...:                       MIMTC.
* CD Plus:                              MGLOS.
* CD stckweise brennen:                MFVBP.
* CD-Brenner <1>:                       MISW0.
* CD-Brenner:                           MICDW.
* CD-Brenner Aktualisieren:             MIMTA.
* CD-Brenner meldet seltsame Fehler:    MFVDE.
* CD-Brenner unbekannt:                 MFVUD.
* CD-Brenner-Empfehlung:                MFVBW.
* CD-Brenner-Untersttzung:             MFVWS.
* CD-DA:                                MGLOS.
* CD-Extra:                             MICDE.
* CD-R:                                 MGLOS.
* CD-R fixieren:                        MIMTF.
* CD-R Fixieren:                        MIZCF.
* CD-R fixieren <1>:                    MISCF.
* CD-R fixieren:                        MIWFX.
* CD-R Inhalt Abspeichern...:           MIMTL.
* CD-R reparieren:                      MIMTR.
* CD-R Reparieren:                      MIZRC.
* CD-R Status:                          MIZCS.
* CD-R Track:                           MIITY.
* CD-R-Gre:                           MFVSC.
* CD-R-Inhalt:                          MIWCC.
* CD-ROM:                               MGLOS.
* CD-ROM XA:                            MGLOS.
* CD-ROM-Image:                         MGLOS.
* CD-ROM-Laufwerk <1>:                  MISR0.
* CD-ROM-Laufwerk <2>:                  MGLOS.
* CD-ROM-Laufwerk:                      MFVBR.
* CD-ROM-Laufwerk meldet seltsame Fehler: MFVDE.
* CD-ROM-Laufwerk unbekannt:            MFVUD.
* CD-ROM-Laufwerke:                     MICDW.
* CD-ROM-Probleme:                      MFR00.
* CD-Rs:                                MICDR.
* CD-RW:                                MGLOS.
* CD-RW Lschen <1>:                    MIMTD.
* CD-RW Lschen:                        MIZEC.
* CD-RW schreibt CD-R:                  MFEWR.
* CD-RW-Audio-Spieler:                  MFEAP.
* CD-RW-Laufwerke:                      MFEDR.
* CD-WO:                                MGLOS.
* CD32:                                 MIB32.
* CDDA:                                 MFAFF.
* CDDA?:                                MITSR.
* CDI:                                  MGLOS.
* CDTV:                                 MIB32.
* CDTV+CD32 Boot Optionen:              MIB32.
* Chunk-Gre:                          MFHSP.
* Chunkgre <1>:                       MISBA.
* Chunkgre:                           MISBT.
* Coaster:                              MICDR.
* Compact Disc:                         MGLOS.
* Compact Disc Digital Audio:           MGLOS.
* Copyright <1>:                        MIICO.
* Copyright:                            LCPYR.
* Cross-Update:                         MFKCU.
* CyberPatcher:                         MFVIC.
* CycleToMenu:                          MFVIC.
* DAE:                                  MGLOS.
* DAO <1>:                              MIDAO.
* DAO:                                  MGLOS.
* DATA?:                                MITSR.
* Datei Lschen:                        MIC00.
* Datei lschen:                        MITTG.
* Dateien verschwunden:                 MFDFD.
* Dateien wirr durcheinander:           MFDFC.
* Dateiliste:                           MIITY.
* Dateisystem <1>:                      MIITY.
* Dateisystem:                          MITSR.
* Dateisystem fr CD-Brenner:           MFDFS.
* Daten (Mode 1):                       MITTO.
* Daten Cache:                          MIB32.
* Daten-CD:                             MBDAT.
* Daten-CD -- Erstellung:               MBDAT.
* Daten-CD -- fr Einsteiger:           MBDAT.
* Daten-CD, fehlende Dateien:           MFDCD.
* Daten-CD, kaputt:                     MFDCD.
* Daten-CDs:                            MFD00.
* Daten-CDs prfen:                     MFDTC.
* Daten-Format <1>:                     MITFD.
* Daten-Format:                         MIC00.
* Datenmenge auf CD:                    MFDSC.
* Datentrgername:                      MGLOS.
* Digital Audio Extraction:             MGLOS.
* Direkt Lesen:                         MIB32.
* Direkt zum CD-Brenner:                MITTG.
* Disc-At-Once <1>:                     MIDAO.
* Disc-At-Once <2>:                     MGLOS.
* Disc-At-Once <3>:                     MIC00.
* Disc-At-Once:                         MITFW.
* Disconnect/Reselect <1>:              MFHDP.
* Disconnect/Reselect <2>:              MFVSH.
* Disconnect/Reselect <3>:              MIBUF.
* Disconnect/Reselect:                  MFHSP.
* Draco SCSI:                           MFXBS.
* EAN:                                  MGLOS.
* ECC:                                  MGLOS.
* EDC:                                  MGLOS.
* Einfhrung:                           MINTR.
* Einheit:                              MGLOS.
* Einsteiger: Audio-CD:                 MBAIO.
* Einsteiger: Daten-CD:                 MBDAT.
* Einsteiger: Multisession-CD:          MBMUS.
* Einstellungen ...:                    MIMOS.
* Einstellungen CD-Brenner:             MISW0.
* Einstellungen, berlauf ignorieren:   MISHI.
* Einstellungen, AHI:                   MISA0.
* Einstellungen, AHI-Unit:              MISU0.
* Einstellungen, Amiga:                 MISA0.
* Einstellungen, Audio Lesen -- Puffer ganz fllen: MISBF.
* Einstellungen, Audio Pause:           MISFP.
* Einstellungen, Audio-Ausgabe:         MISA0.
* Einstellungen, Audio-Daten auslesen -- Startposition anpassen: MISHA.
* Einstellungen, Audio-Lnge:           MISFL.
* Einstellungen, Audiodaten abspielen:  MISBA.
* Einstellungen, Block-Medium:          MISFB.
* Einstellungen, CD-ROM-Laufwerk:       MISR0.
* Einstellungen, ExAll() erlauben:      MISFE.
* Einstellungen, Fr On-The-Fly ISO-Image: MISSO.
* Einstellungen, Fixieren im Testmodus: MISFF.
* Einstellungen, Fixierung:             MISSF.
* Einstellungen, Geschwindigkeit:       MISS0.
* Einstellungen, Hardware-Kompatibilitt: MISH0.
* Einstellungen, Imagedateien anlegen:  MISBI.
* Einstellungen, IO-Error:              MISFI.
* Einstellungen, Kommandos...:          MISE0.
* Einstellungen, Lesbar machen:         MISFR.
* Einstellungen, Lesegert:             MISR0.
* Einstellungen, Lesegeschwindigkeit fr Audio: MISSR.
* Einstellungen, Lesegeschwindigkeit fr Daten: MISSD.
* Einstellungen, Nach Beenden des Anlegens der Image-Dateien: MISEI.
* Einstellungen, Nach Beenden des Schreibens der CD-R: MISEW.
* Einstellungen, Normale Schreibgeschwindigkeit: MISSN.
* Einstellungen, Paralleles Lesen/Schreiben: MISHP.
* Einstellungen, Puffer...:             MISB0.
* Einstellungen, Reine Audio-Daten:     MISFA.
* Einstellungen, Schreibgert:          MISW0.
* Einstellungen, Schreibgeschwindigkeit fr Audio: MISSW.
* Einstellungen, Startposition anpassen: MISHA.
* Einstellungen, Testmodus:             MISFT.
* Einstellungen, Tracks/CDs schreiben:  MISBT.
* Einstellungen, Vor dem Fixieren/Reparieren/Formatieren: MISEF.
* Einstellungen, Vor dem Schreiben von Tracks auf CD-R: MISET.
* Einstellungen, weitere...:            MISF0.
* Einstellungen, Wenn CD(-R) verlangt wird: MISEC.
* Einstellungen, Wenn Fehlermeldung angezeigt wird: MISEE.
* Einstellungsfenster:                  MIS00.
* EMail, Registrierung:                 MFKEM.
* EMail-Support:                        MFSEM.
* Enhanced Music CD:                    MGLOS.
* Entfernen <1>:                        MIPRM.
* Entfernen <2>:                        MIIRM.
* Entfernen:                            MIRRM.
* Error Correction Code:                MGLOS.
* Error Detection Code:                 MGLOS.
* Ersteller:                            MIICR.
* Euro-Scheck:                          MFKPY.
* ExAll() erlauben:                     MISFE.
* Executive:                            MFVIC.
* Fr On-The-Fly ISO-Image:             MISSO.
* Falsche Session:                      MFMWS.
* Fenster, Boot Optionen:               MIB00.
* Fenster, CD Kopieren:                 MIC00.
* Fenster, Einstellungsfenster:         MIS00.
* Fenster, Hauptfenster:                MIP00.
* Fenster, ISO+Rock Ridge:              MIR00.
* Fenster, ISO-Optionen:                MII00.
* Fenster, ISO-Schreibfenster:          MID00.
* Fenster, Komplette CD anhngen:       MIA00.
* Fenster, Schreibfenster:              MIW00.
* Fenster, Track-Optionen-Fenster:      MIT00.
* Fenster, Weitere Optionen:            MIF00.
* Fenster, Ziel-CD-R:                   MIZ00.
* Fenster-Einstellungen:                MIMOT.
* Fenster-Men:                         MIMW0.
* Fenstergren speichern:              MFGWS.
* FH-Nodes:                             MIB32.
* Fixieren:                             MIWFX.
* Fixieren der CD-R:                    MFVFC.
* Fixieren im Testmodus:                MISFF.
* Fixieren von CD-Rs:                   MISCF.
* Fixieren von leeren Sessions:         MISCF.
* Fixieren von Sessions:                MISCF.
* Fixierung:                            MISSF.
* FL-Nodes:                             MIB32.
* Format des Brenners:                  MITFD.
* Fortschrittsanzeige:                  MGLOS.
* Fragen:                               MF000.
* Freier Platz:                         MIZFS.
* Funktionsweise von MakeCD:            MBMCD.
* Ganze CD-RW, grndlich:               MIZEC.
* Ganze CD-RW, schnell:                 MIZEC.
* Gecracktes MakeCD:                    MFVMC.
* Gemischte CDs (Audio und Daten) <1>:  MIMIM.
* Gemischte CDs (Audio und Daten):      MICDE.
* Gerteeinheit:                        MGLOS.
* Gertetreiber:                        MGLOS.
* Gesamtgre:                          MIPSZ.
* Geschwindigkeit...:                   MISS0.
* Geschwindigkeits-Problem:             MFCSP.
* Geschwindigkeitsindex:                MIB32.
* Glossar:                              MGLOS.
* Green Book:                           MGLOS.
* Group Access:                         MIRGA.
* Grundig CDR1001PW:                    MFWWA.
* GUI:                                  MFG00.
* Hacks:                                MFVMP.
* Haftungsausschlu:                    LDISC.
* Hardware-Kompatibilitts-Einstellungen...: MISH0.
* Hauptfenster:                         MIP00.
* HFS <1>:                              MIHFS.
* HFS:                                  MGLOS.
* High Sierra Format:                   MGLOS.
* Hinweise fr Anfnger:                MBEGN.
* Hoch <1>:                             MIIUP.
* Hoch:                                 MIPUP.
* Hohe Seriennummer:                    MFSHS.
* HP SureStore:                         MFWHP.
* HP SureStore 4020i:                   MFWWA.
* HP SureStore 6020i:                   MFWPD.
* HP SureStore Audio-Probleme:          MFAOT.
* Hybrid:                               MGLOS.
* Hybrid-CDs:                           MIHFS.
* Icons anders fixieren:                MFDFI.
* Image-Datei <1>:                      MITSR.
* Image-Datei:                          MGLOS.
* Image-Datei Anlegen...:               MIPC1.
* Image-Datei verwenden:                MITTG.
* Image-Datei(en) anhngen:             MIMEI.
* Image-Dateien >30 MB:                 MFVIS.
* Image-Dateien anlegen...:             MIPCN.
* Image-Erzeugung langsam:              MFVSI.
* Image-Pfad:                           MIIPA.
* Imagedateien anlegen:                 MISBI.
* Index-Marken:                         MITTI.
* Index-Markierungen <1>:               MIC00.
* Index-Markierungen:                   MITTI.
* Indizes:                              MITTI.
* Inhalt Abspeichern:                   MIZSC.
* Inhaltsangabe:                        MIICT.
* Inhaltsverzeichnis:                   MIZCT.
* Installation:                         MINST.
* Installer-Skript:                     MGLOS.
* IO-Error:                             MISFI.
* Irgendeine Frage ...:                 MFSAQ.
* ISO 9660 <1>:                         MIRRA.
* ISO 9660 <2>:                         MGLOS.
* ISO 9660:                             MIISO.
* ISO 9660 AMIGA:                       MIISO.
* ISO 9660 Dateinamenbeschrnkungen:    MIISO.
* ISO 9660 Level 1:                     MIISO.
* ISO 9660 Level 2:                     MIISO.
* ISO 9660 Verzeichnisbaumtiefe:        MIISO.
* ISO 9660 Verzeichnisebenen:           MFDID.
* ISO 9660 Verzeichnisebenen, die Zweite: MFDI2.
* ISO Level:                            MIRIL.
* ISO+Rock Ridge:                       MIR00.
* ISO+Rock Ridge...:                    MIIIR.
* ISO-Fenster, bersicht:               MIIOV.
* ISO-Fenster, Boot Optionen...:        MIIBO.
* ISO-Fenster, Copyright:               MIICO.
* ISO-Fenster, Entfernen:               MIIRM.
* ISO-Fenster, Ersteller:               MIICR.
* ISO-Fenster, Hoch:                    MIIUP.
* ISO-Fenster, Image-Pfad:              MIIPA.
* ISO-Fenster, Inhaltsangabe:           MIICT.
* ISO-Fenster, ISO+Rock Ridge...:       MIIIR.
* ISO-Fenster, Neu:                     MIINW.
* ISO-Fenster, Quellen:                 MIISR.
* ISO-Fenster, Runter:                  MIIDW.
* ISO-Fenster, System-ID:               MIISI.
* ISO-Fenster, Typ:                     MIITY.
* ISO-Fenster, Vertrieb:                MIIPB.
* ISO-Fenster, Volume-Name:             MIIVN.
* ISO-Image enthlt MakeCD:             MFDMC.
* ISO-Image mounten:                    MFDIM.
* ISO-Namen in Grobuchstaben wandeln:  MIRBC.
* ISO-Optionen:                         MII00.
* ISO-Schreibfenster:                   MID00.
* ISRC <1>:                             MITTO.
* ISRC:                                 MGLOS.
* ISRC lesen:                           MIZIR.
* Joliet <1>:                           MIJOL.
* Joliet:                               MGLOS.
* JVC Medium Error:                     MFWJM.
* JVC-Probleme:                         MFWJP.
* JVC-Probleme mit Audio-CDs:           MFWJA.
* Kaffeepause:                          MGLOS.
* Kaputte CD-R:                         MFVMC.
* Kaputte Daten-CD:                     MFDCD.
* Katalognummer <1>:                    MITFC.
* Katalognummer:                        MIZCN.
* Kein Lowpass Filter:                  MIWLF.
* Kollisionen:                          MIIPA.
* Kommandos...:                         MISE0.
* Kompatible Laufwerke:                 MICMP.
* Komplette CD anhngen <1>:            MIMEC.
* Komplette CD anhngen:                MIA00.
* Kopieren:                             MIC00.
* Kopieren einer CD:                    MBCOP.
* Krach statt Musik:                    MFANM.
* Kreditkarte:                          MFKCC.
* Lschen:                              MIMED.
* Lschen durchfhren:                  MIZEC.
* Laufwerk meldet seltsame Fehler:      MFVDE.
* Laufwerk unbekannt:                   MFVUD.
* Laufwerk zeigt falsche Session an:    MFMWS.
* Laufwerk zeigt nicht alle Tracks:     MFVMT.
* Lautstrke:                           MIWVL.
* Lead-In:                              MGLOS.
* Lead-Out:                             MGLOS.
* Lesbar machen:                        MISFR.
* Lesefehler:                           MFVRE.
* Lesegert:                            MISR0.
* Lesegeschwindigkeit fr Audio:        MISSR.
* Lesegeschwindigkeit fr Daten:        MISSD.
* Lesen von Audio-CDs zu langsam:       MFACS.
* Lesen von unfixierten Sessions:       MITUS.
* Leseprobleme:                         MFVRP.
* Leseprobleme bei CD-Rs:               MICDR.
* Leseprobleme bei vielen Sessions:     MITUS.
* Letzte Session:                       MIZEC.
* Letzten Track:                        MIZEC.
* Liedanfang fehlt:                     MFASM.
* Lizenzvereinbarung:                   LLICA.
* Logfile schreiben:                    MIMPL.
* MakeCD beenden:                       MIMPQ.
* MakeCD, aktuelle Version:             MFSUD.
* MakeCD, gecrackt:                     MFVMC.
* MakeCD, virenverseucht:               MFVMC.
* Mediumtyp:                            MIZMT.
* Meeting Pearls:                       MGLOS.
* Mikronik A1500 Tower:                 MFXMT.
* Mitsumi Audio-Probleme:               MFRMI.
* Mitsumi CDR 2401:                     MFWWA.
* Mixed Mode CD:                        MGLOS.
* Mixed-Mode:                           MIMIM.
* mkisofs:                              MGLOS.
* Mode 2:                               MITTO.
* Mode 2 Form 1:                        MITTO.
* Mode 2 Form 2:                        MITTO.
* Mounten, Block-Medium:                MFDBM.
* Mounten, ISO-Image:                   MFDIM.
* MS-DOS Boot Optionen:                 MIBDS.
* MUI:                                  MFGMU.
* Multisession <1>:                     MGLOS.
* Multisession <2>:                     MFM00.
* Multisession <3>:                     MIMUS.
* Multisession:                         MIISR.
* Multisession <-> Multivolume:         MIMVC.
* Multisession-Audio-CDs:               MFMSA.
* Multisession-CD:                      MBMUS.
* Multisession-CD -- Erstellung:        MBMUS.
* Multisession-CD -- fr Einsteiger:    MBMUS.
* Multisession-CDs erstellen:           MFMCS.
* Multisession-Verwirrung:              MFMSC.
* Multivolume <1>:                      MFM00.
* Multivolume:                          MGLOS.
* Multivolume CDs:                      MIMVC.
* Multivolume Dateisystem:              MIMVC.
* Multivolume-Fehler:                   MFMVM.
* Multivolume-Verwirrung:               MFMVC.
* Musik-Ausgabe:                        MISA0.
* N-fache Geschwindigkeit:              MFVNS.
* Nach Beenden des Anlegens der Image-Dateien: MISEI.
* Nach Beenden des Schreibens der CD-R: MISEW.
* Nach Indices Scannen:                 MIC00.
* Namenskollisionen:                    MIIPA.
* Netzteilprobleme:                     MFVMP.
* Neu <1>:                              MIRNW.
* Neu <2>:                              MIPNW.
* Neu:                                  MIINW.
* Neuer Index jetzt:                    MIWNI.
* Nichts als Probleme:                  MFVMP.
* Normale Schreibgeschwindigkeit:       MISSN.
* Oktagon hngt:                        MFXOK.
* On-the-Fly:                           MGLOS.
* On-the-fly-Brennen zu langsam:        MFBOF.
* OPC Area:                             MGLOS.
* Optimum Calibration Area:             MGLOS.
* Optionen-Men:                        MIMO0.
* Orange Book:                          MGLOS.
* Packet Writing:                       MGLOS.
* Paralleles Lesen/Schreiben:           MISHP.
* paralleles Lesen/Schreiben:           MFHSP.
* Pause <1>:                            MIWPS.
* Pause:                                MITTO.
* Pause zwischen Tracks:                MFAPT.
* Pausen zwischen Tracks <1>:           MITAO.
* Pausen zwischen Tracks:               MIDAO.
* PCA:                                  MGLOS.
* Phase 5 Hostadapter:                  MFXP5.
* Phase 5 PPC SCSI:                     MFXPC.
* Philips:                              MFWHP.
* Philips Audio-Probleme:               MFAOT.
* Philips CDD 2000:                     MFWWA.
* Philips CDD 2600:                     MFWPD.
* PhotoCD:                              MGLOS.
* Platzanzeige inkonsistent:            MFVZC.
* Platzbedarf fr Tracks und Sessions:  MITUS.
* Platzfrage:                           MFVSQ.
* Playstation-CDs:                      MFCPX.
* Plextor PX-R412 Hnger:               MFWPH.
* PMA <1>:                              MGLOS.
* PMA:                                  MITUS.
* Postanweisung:                        MFKPY.
* PostGap:                              MGLOS.
* Power Calibration Area:               MGLOS.
* Prfen von Daten-CDs:                 MFDTC.
* PreGap:                               MGLOS.
* Probleme:                             MFVMP.
* Probleme auer bei Daten-Tracks:      MFVPB.
* Probleme mit bestimmten SCSI-Hostadaptern: MFX00.
* Probleme mit CD-Brennern:             MFW00.
* Program Memory Area:                  MGLOS.
* Programm-Piktogramm:                  MGLOS.
* Projekt-Men:                         MIMP0.
* Public Screen:                        MFGWS.
* Puffer:                               MIWBU.
* Puffer...:                            MISB0.
* Puffergre <1>:                      MISBT.
* Puffergre:                          MISBA.
* Pufferunterlauf <1>:                  MFB00.
* Pufferunterlauf <2>:                  MFBBU.
* Pufferunterlauf <3>:                  MISBT.
* Pufferunterlauf:                      MFCSP.
* Pufferverhalten:                      MIBUF.
* Quelle <1>:                           MIWSR.
* Quelle:                               MITSR.
* Quelle auswerfen:                     MIMTE.
* Quellen:                              MIISR.
* Quickhelp:                            MIMOQ.
* Rauchen:                              MFVMP.
* Raucher:                              MFVRP.
* Rechtliches:                          MLEGL.
* Red Book:                             MGLOS.
* Registrieradresse:                    MFKRA.
* Registrieren...:                      MIMPR.
* Registriernummer nicht speicherbar:   MFSRN.
* Registrierung <1>:                    LREGI.
* Registrierung:                        MFK00.
* Registrierung, EMail:                 MFKEM.
* Reine Audio-Daten:                    MISFA.
* Reparieren von CD-Rs:                 MFVRC.
* Reselection <1>:                      MFHSP.
* Reselection <2>:                      MFVSH.
* Reselection <3>:                      MFHRS.
* Reselection <4>:                      MIBUF.
* Reselection:                          MFHDP.
* Retries:                              MIB32.
* Ricoh Audio-Probleme:                 MFWRA.
* Ricoh MP6200S -- schlechte Audio-Daten: MFWR6.
* Ricoh MP6200S -- Schreibgeschwindigkeit: MFWWS.
* Ricoh verschluckt Tracks:             MFWRT.
* Rock Ridge <1>:                       MIRRA.
* Rock Ridge:                           MIRRR.
* Rock Ridge Dateisysteme:              MIRRA.
* Rock Ridge Erweiterungen:             MGLOS.
* Rock Ridge Platzbedarf:               MIRRA.
* Rock Ridge Vorteile:                  MIRRA.
* Roher Blockinhalt:                    MITFD.
* Rohling:                              MGLOS.
* Rohlinge:                             MICDR.
* Romeo <1>:                            MIROM.
* Romeo:                                MGLOS.
* Run-In-Bcke:                         MGLOS.
* Run-Out-Bcke:                        MGLOS.
* Runter <1>:                           MIIDW.
* Runter:                               MIPDW.
* Scheck:                               MFKPY.
* Schlechte Medien:                     MFVMP.
* Schnell Suchen:                       MIB32.
* Schreibdauer:                         MIWWD.
* Schreibfenster:                       MIW00.
* Schreibfenster, bertragungsrate:     MIWTR.
* Schreibfenster, brige Daten:         MIWRD.
* Schreibfenster, Abbruch:              MIWCL.
* Schreibfenster, Abspielzeit:          MIWPT.
* Schreibfenster, Aktualisieren:        MIWAC.
* Schreibfenster, Aktueller Index:      MIWAI.
* Schreibfenster, Aktueller Track:      MIWAT.
* Schreibfenster, CD-R-Inhalt:          MIWCC.
* Schreibfenster, Fixieren:             MIWFX.
* Schreibfenster, Kein Lowpass Filter:  MIWLF.
* Schreibfenster, Lautstrke:           MIWVL.
* Schreibfenster, Neuer Index jetzt:    MIWNI.
* Schreibfenster, Pause:                MIWPS.
* Schreibfenster, Puffer:               MIWBU.
* Schreibfenster, Quelle:               MIWSR.
* Schreibfenster, Schreibdauer:         MIWWD.
* Schreibfenster, Schreibmodus:         MIWWM.
* Schreibfenster, Start:                MIWST.
* Schreibfenster, Status-Anzeige:       MIWSL.
* Schreibfenster, Ziel:                 MIWTG.
* Schreibgert:                         MISW0.
* Schreibgeschwindigkeit fr Audio:     MISSW.
* Schreibmodus <1>:                     MIWWM.
* Schreibmodus <2>:                     MIC00.
* Schreibmodus:                         MITFW.
* Screen-Snapshots als Bugreport:       MFVSS.
* SCSI Hnger:                          MFHDP.
* SCSI ID Nummer:                       MGLOS.
* SCSI-Hnger:                          MFVSH.
* SCSI-Hostadapter:                     MFX00.
* SCSI-Probleme <1>:                    MFHSP.
* SCSI-Probleme:                        MFH00.
* SCSI-Verkabelung:                     MFVMP.
* Sektor:                               MGLOS.
* Seriennummer:                         MIMPX.
* Session:                              MGLOS.
* Session fixieren:                     MIWFX.
* Session Fixieren:                     MIZSF.
* Session fixieren <1>:                 MISCF.
* Session fixieren:                     MIMTS.
* Session-At-Once:                      MITFW.
* Session-Fixierung:                    MIZEC.
* Sessions:                             MITUS.
* Sicherheitskopie von CD:              MFCBU.
* Sicherheitsmanahmen:                 MFVSF.
* Sortier-Reihenfolge:                  MIRSO.
* Speichern:                            MIMPS.
* Speichern als...:                     MIMPW.
* Speichern der Registriernummer:       MFSRN.
* Squirrel:                             MFXSQ.
* Strgerusche bei Audio-Daten:        MFACC.
* Start:                                MIWST.
* Startblock:                           MITFS.
* Startposition anpassen:               MISHA.
* Status-Anzeige:                       MIWSL.
* Support <1>:                          MFS00.
* Support:                              MFSSP.
* System-Hacks:                         MFVMP.
* System-ID:                            MIISI.
* Table of Contents:                    MGLOS.
* TAO <1>:                              MITAO.
* TAO:                                  MGLOS.
* TEAC CD516S:                          MFVBR.
* Temporre Images:                     MIC00.
* Testmodus <1>:                        MITST.
* Testmodus <2>:                        MISFT.
* Testmodus:                            MIWWM.
* TOC <1>:                              MGLOS.
* TOC:                                  MITUS.
* Tools-Men:                           MIMT0.
* Tooltype DEBUG.:                      MFVBG.
* Toshiba Audio-Probleme:               MFRTO.
* Toshiba-Laufwerke:                    MICDR.
* Track:                                MGLOS.
* Track Optionen...:                    MIPTO.
* Track von CD:                         MITSR.
* Track, Abspielen...:                  MIPPL.
* Track, Entfernen:                     MIPRM.
* Track, Hoch:                          MIPUP.
* Track, Image-Datei Anlegen...:        MIPC1.
* Track, Neu:                           MIPNW.
* Track, Runter:                        MIPDW.
* Track-At-Once <1>:                    MIC00.
* Track-At-Once <2>:                    MITAO.
* Track-At-Once <3>:                    MGLOS.
* Track-At-Once:                        MITFW.
* Track-Editor:                         MBMCD.
* Track-Optionen-Fenster:               MIT00.
* Track-Symbol:                         MITTR.
* Tracks:                               MITUS.
* Tracks schreiben...:                  MIPWT.
* Tracks/CDs schreiben:                 MISBT.
* Tracktyp:                             MITTO.
* Trademark-Datei:                      MIB32.
* Treiberauswahl:                       MICMP.
* Triton:                               MFGWS.
* Triton-Prefs:                         MIMOT.
* Typ:                                  MIITY.
* Unit:                                 MGLOS.
* Untersetzer:                          MGLOS.
* Untersttzung des CD-Brenners XYZ:    MFVWS.
* Unvertrglichkeiten mit anderen Programmen: MFVIC.
* UPC:                                  MGLOS.
* Update:                               MFSUD.
* Vernderungen:                        LALTR.
* Verkabelung:                          MFVMP.
* Verschmutzter CD-Brenner:             MFVMP.
* Verschwundene Audio-Tracks:           MFAMT.
* Vertrieb:                             MIIPB.
* Verzeichnis Cache:                    MIB32.
* Video-CD:                             MGLOS.
* Volume Name:                          MGLOS.
* Volume-Name:                          MIIVN.
* Vor dem Fixieren/Reparieren/Formatieren: MISEF.
* Vor dem Schreiben von Tracks auf CD-R: MISET.
* Wrmeprobleme:                        MFVMP.
* Warenzeichen:                         LTRAD.
* Weitere Einstellungen...:             MISF0.
* Weitere Optionen:                     MIF00.
* Weitere Optionen...:                  MIPFO.
* Weitergehende Optionen:               MITTO.
* Wenn CD(-R) verlangt wird:            MISEC.
* Wenn Fehlermeldung angezeigt wird:    MISEE.
* Windows 95 Crash-CD:                  MFDW9.
* World Access:                         MIRWA.
* Write append error:                   MFWWA.
* XA:                                   MGLOS.
* XA-Tracks, Probleme:                  MFVPB.
* Yamaha CDR 100/102 crasht:            MFWYC.
* Yamaha CDR 200/400 schreibt kein DAO: MFWYD.
* Yamaha hlt CD-R fr unbeschreibbar:  MFWYW.
* Yellow Book:                          MGLOS.
* Ziel <1>:                             MITTG.
* Ziel:                                 MIWTG.
* Ziel auswerfen:                       MIMTE.
* Ziel-CD-R-Fenster:                    MIZ00.
* Ziel-CD-R: inkonsistente Platzanzeige: MFVZC.
* Ziel-CD-R...:                         MIMTT.
* Zugriffszeit:                         MGLOS.

