# taz.de -- Projekte: Refugium - das Auszeit-Stipendium
       
       > Wir bieten JournalistInnen aus Krisengebieten eine Auszeit. A hiatus for
       > journalists from conflict areas. Bewerbungen/Application 
       
 (IMG) Bild: Kuratoriumsmitglied Andreas Lorenz und Shallah Shaiq im taz Café 
       
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       Jedes Jahr laden wir zwei bis drei JournalistInnen aus Kriegs- und
       Krisengebieten ein, für eine begrenzte Zeit in Berlin zu bleiben. Wir
       bieten ihnen Zuflucht und Ruhe für bis zu drei Monate. Das erste Stipendium
       in 2020 hat eine Journalistin aus Montenegro bekommen.Weitere Gäste aus
       Kuba und Aserbaidschan werden voraussichtlich in diesem Jahr noch zu Gast
       sein, sofern die Corona-Bedingungen es erlauben. 
       
       ## Wer kann sich bewerben? 
       
       Journalisten die eine Auszeit benötigen. Dies kann z.B. der Fall nach
       Berichterstattungen aus einem repressiven Umfeld heraus sein oder nach
       einer Arbeit in Kriegs- oder in Unruhegebieten. 
       
       Journalisten die aufgrund ihrer Arbeit für eine Zeit aus dem Fokus
       staatlicher Sicherheitsorgane genommen werden müssen. 
       
       ## Was wir anbieten
       
       Wir erstatten Reisekosten, organisieren eine Unterkunft, sorgen für
       Taschengeld und eine kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in
       Berlin für bis zu drei Monate. 
       
       TeilnehmerInnen können sich, wenn sie wollen, komplett aus dem öffentlichen
       Leben zurückziehen und die Zeit zum Schreiben oder Denken nutzen.
       Vielleicht möchten sie auch das politische Leben in Berlin erkunden.
       Natürlich werden wir bei allem behilflich sein. 
       
       TeilnehmerInnen sollten in der Lage sein, in einfachem Englisch oder
       Deutsch zu kommunizieren. Sie sollten ferner ausreichende
       Arbeitserfahrungen als JournalistInnen vorweisen können. Darüber hinaus
       müssen sie die feste Absicht haben, nach einer dreimonatigen
       Aufenthaltszeit in ihr Herkunftsland zurückzukehren. 
       
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       ## Rest and refuge scholarship 
       
       A project run by Reporters without Borders Germany and
       taz-Panter-foundation, which is a non-profit organization linked to „die
       tageszeitung“ (taz), the daily newspaper in Berlin. 
       
       We invite journalists from countries in crisis or war to stay in Berlin. We
       offer them a time of refuge and rest up to three months. 
       
       ## Who can apply?
       
       Journalists who need a time out from their difficult working conditions.
       This might be the case after covering stories in an oppressive environment
       or after covering stories in war or unrest. 
       
       Journalists who feel the need to lie low a while and get out of the view of
       state security because of their journalistic work. 
       
       ## What we offer
       
       We offer travel expenses, a decent apartment, pocket money and free
       transportation in Berlin for up to three months. Participants may
       completely withdraw from public life, use the time for writing or thinking,
       or they may want to explore political life in Berlin. Off course we would
       be of help in that. 
       
       ## Conditions
       
       Participants have to be able to communicate in basic English or in German.
       Participants should have a relevant working-experience as journalists. They
       must have the intention to return to their country after three months.
       
       21 May 2015
       
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