# taz.de -- Ausgabe vom 16./17. August 2014 : Hinter tausend Pixeln keine Welt 
       
       > Ständig fotografieren wir alles und jeden. Den Eiffelturm am Abend, die
       > Freundin in der Seilbahn, die Kinder in der Sandkiste. Und merken nicht,
       > wie uns die Welt hinter all den Bildern abhanden kommt. 
       
 (IMG) Bild: Im Urlaub erreicht die Fotomanie immer neue Höhepunkte. Aber sind alle Bilder es wert, gemacht zu werden?
       
       Der Klick: Noch nie wurde so viel fotografiert wie heute. Alles muss
       festgehalten werden. Arno Frank über einen Akt der Selbsterhaltung, mächtig
       wie der Sexualtrieb. 
       
       Der Konflikt: Die USA und Frankreich unterstützen Kurden im Kampf gegen die
       Terrororganisation Isis mit Waffenlieferungen. Deutschland lehnt das ab.
       Ist es richtig, die Kämpfer zu bewaffnen? Ein Streit 
       
       Der Unheilbringer: Narendra Modi, ein Hindunationalist, ist seit 100 Tagen
       Indiens Premier. Die Zahl religiöser Zusammenstöße ist seitdem gestiegen. 
       
       Die Fortschrittliche: El Hierro mag klein sein, beim Thema Erneuerbare ist
       sie ganz groß. Allein Wind und Wasser liefern Energie für die kanarische
       Insel. 
       
       Der Skandalaristokrat: Der Marquis de Sade hat das unmoralischste Buch
       aller Zeiten verfasst. Zu seinem 200. Todestag erscheint eine erfreulich
       nüchterne Biografie. 
       
       Die Zwei: Matthias und Hendrik Mahlow sind 30 Jahre alt und Zwillinge. Sie
       verbringen beinahe jeden Moment miteinander und sind immer gleich
       gekleidet. Nur eine Kleinigkeit unterscheidet sie. Ein Hausbesuch 
       
       Der Strafverteidiger: Ferdinand von Schirach schläft wenig, findet Rauchen
       unverzichtbar und weiß, dass die Ehe der häufigste Grund für
       Tötungsverbrechen ist. Ein Gespräch in Stichworten 
       
       Mit Kolumnen von Bettina Gaus, Franziska Seyboldt, Sonja Vogel und Edith
       Kresta
       
       14 Aug 2014
       
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