# taz.de -- Aus Le Monde diplomatique: Pakistan, Partner unter Verdacht
> Die Attentäter von Mumbai im vergangenen November waren pakistanische
> Islamisten. Aber auch Pakistan hegt ein Misstrauen gegen Delhi.
(IMG) Bild: An der Grenze zwischen Indien und Pakistan.
Die Regierung in Islamabad schlug am 7. Dezember 2008 zu: Im pakistanischen
Teil von Kaschmir löste sie ein Lager der militanten Islamistengruppe
Lashkar-e-Taiba (LeT) auf, die nach indischen Angaben hinter den Anschlägen
in Mumbai Ende November steckt. Im Anschluss wurde die politische
"Frontorganisation" der LeT, die Jamaat-ud-Dawa (JD) verboten, die von den
Vereinten Nationen auf die Liste der "terroristischen Gruppen" gesetzt
worden war. In ganz Pakistan wurden hundert Büros der JD geschlossen und
fünfzig ihrer führenden Köpfe verhaftet.
Unter den Verhafteten waren auch die LeT-Kommandeure Zaki-ur-Rehman Lakhvi
und Zarrar Shah sowie Hafiz Saaid, der Gründer der Organisation, der
zugleich als "Emir" der JD gilt. Die indische Regierung behauptet, die
beiden Ersteren hätten das Blutbad von Mumbai organisiert und Saaid habe
die Attentäter mit einer feurigen Ansprache motiviert, bevor sie aus einem
LeT-Lager nach Mumbai aufbrachen.
Von den USA wurde das pakistanische Vorgehen begrüßt, desgleichen von der
Europäischen Union. Die Regierung in Delhi dagegen äußerte sich nicht. Das
kann man verstehen. Saaid hat vor seiner Festnahme alle Anschuldigungen
gegen seine Person als "indische Propaganda" zurückgewiesen und verkündet,
er werde seinen Fall vor das pakistanische Oberste Gericht bringen. Er rief
jedoch weder zu Protesten noch zu gewaltsamen Aktionen auf. "Wir wollen
keine Konfrontation", erklärte ein Gewährsmann der JD. "Wir wissen sehr
wohl, dass die Regierung gute Beziehungen zu Delhi braucht."
Das Vorgehen gegen die LeT und die JD allerdings war nicht besonders hart.
Und alles deutet darauf hin, dass die Regierung es nicht viel ernster meint
als bei einer früheren Aktion. 2002 hatte sie die LeT schon einmal -
zusammen mit einer anderen militanten Gruppe - verboten und 2 000 ihrer
Mitglieder verhaften lassen, nachdem Indien beide Organisationen
beschuldigt hatte, den Angriff auf das indische Parlament in Delhi
organisiert zu haben. Die meisten Verhafteten kamen im selben Jahr wieder
frei. Und auch dieses Mal glaubt die mächtige Führung der pakistanischen
Armee - die das Vorgehen gegen "verbotene" Gruppen weit mehr bestimmt als
die zivile Regierung - wahrscheinlich, dass sich die politische Aufregung
bald legen wird.
Doch es könnte anders kommen. Seit den Anschlägen von Mumbai haben Indien
und die USA eine harte Politik gegenüber Pakistan vereinbart. Dabei gibt
Washington den "good cop", der sagt, für eine Beteiligung des
pakistanischen Staats am Attentat von Mumbai lägen "keine Beweise" vor,
während Delhi den "bad cop" gibt: "Es besteht nicht der Hauch eines
Zweifels an der Mitwirkung von Elementen aus Pakistan, auch solchen des
ISI" (also des pakistanischen Geheimdiensts), so ein Vertreter der
indischen Regierung wörtlich.
Beide sind aber "cops" und fest entschlossen, alle Verbindungen zu
zerreißen, die heute noch zwischen dem ISI und der LeT oder anderen
Organisationen bestehen mögen. Welche Folgen die Anschläge von Mumbai
haben, wird also von der Reaktion der pakistanischen Armee abhängen.
Die Lashkar-e-Taiba wurde 1989 gegründet, um im Auftrag Pakistans
"dementierbare" Stellvertreterkriege in Afghanistan wie im indischen Teil
Kaschmirs zu führen. Das indische Kaschmir (IK) ist der Teil der
Himalaja-Provinz, die seit der Teilung von beiden Staaten beansprucht wird
- und Anlass für zwei der drei Kriege, die Pakistan und Indien seit 1947
gegeneinander geführt haben. Erklärtes Ziel der LeT ist ein "rein
islamischer Staat", der ganz Südasien, also auch das heutige Indien
umfasst. Die Absicht des pakistanischen ISI war es, die Inder mithilfe von
Gruppen wie LeT unter Druck zu setzen, um sie zur Kapitulation in der
Kaschmirfrage zu zwingen. In den 1990er-Jahren betrieb der ISI seine
Zusammenarbeit mit der LeT ganz offen. Die Islamisten rekrutierten ihre
Kämpfer in ganz Pakistan, besonders aber in der südlichen Provinz Pandschab
(aus der auch die meisten der Attentäter von Mumbai stammen sollen). 1999
kämpften sie im indischen Teil Kaschmirs an der Seite pakistanischer
Soldaten um die Kontrolle der Region Kargil. Es war der letzte Versuch
beider Länder, den Kaschmirkonflikt mit militärischen Mitteln zu lösen.
Doch mit dem Angriff von LeT-Kämpfern auf das indische Parlament kam -
zumindest scheinbar - eine Wende. Unter Schirmherrschaft der USA wurde ein
Waffenstillstand zwischen Indien und Pakistan vereinbart. Der mündete 2004
in einen verordneten Friedensprozess, der in der Folge in Delhi wie in
Islamabad einen erklärten Strategiewechsel zu bewirken schien: Der ISI zog
12 000 Kämpfer aus Pakistanisch-Kaschmir ab; die pakistanische Armee
verlegte sechs Divisionen von der Grenze zu Indien nach Westen an die
Grenze zu Afghanistan, wo sie den Kampf gegen einen regionalen Aufstand der
pakistanischen Taliban aufgenommen hatte; und die Aktivitäten
pakistanischer Untergrundkämpfer in Indisch-Kaschmir gingen stark zurück.
Der von Stellvertretern geführte Krieg war damit jedoch nicht endgültig
beendet. Gruppen wie die LeT kämpften weiter, allerdings wurden ihre Lager
ins Landesinnere verlegt oder im pakistanischen Teil Kaschmirs als
"Parteizentralen" der JD getarnt. Während der Erdbebenkatastrophe von
Kaschmir im Oktober 2005 bewährten sich die Guerillakämpfer der LeT als -
hervorragend arbeitende - Rettungskräfte, womit klar erwiesen war, dass die
Armee die "Dschihadisten" nicht etwa entlassen, sondern nur mit neuen
Aufgaben betraut hatte. Auf die Präsenz der LeT angesprochen, bestätigte
ein pakistanischer General äußerst freimütig: "Wir werden sie nicht
auflösen. Wenn wir das täten, würde der Kaschmirkonflikt abkühlen, und
Indien würde ihn für immer begraben."
Der Kaschmirkonflikt wurde seither eher angeheizt. 2008 sickerten wieder
mehr pakistanische Kämpfer über die Demarkationslinie in den indischen Teil
Kaschmirs ein, es gab wieder mehr bewaffnete Zusammenstöße. Und auch im
Pandschab haben die LeT/JD-Aktivisten erneut begonnen, Rekruten für den
Dschihad auszuheben. Bei einer Begräbniszeremonie in Bahawalpur pries ein
Prediger der JD "sechzig Märtyrer", die aus dieser Gegend stammten und alle
in Kaschmir umgekommen waren.
Diese neue Linie in Kaschmir geht offensichtlich auf die Initiative des ISI
zurück. Und die erfolgte nicht zufällig in dem Zeitraum zwischen dem Ende
des Militärregimes von General Musharraf und dem Amtsantritt der im Februar
2008 gewählten Zivilregierung. Mit den Massendemonstrationen für die
Unabhängigkeit im indischen Teil Kaschmirs im Sommer 2008 scheint diese
Initiative allerdings nichts zu tun zu haben. Selbst indische Beobachter
räumen ein, dass die Demonstrationen eher von der Unzufriedenheit der
einheimischen Muslime mit der indischen Herrschaft herrühren als von
irgendeinem pakistanischen "Komplott".
Dass der ISI die LeT nicht mehr an der kurzen Leine führte, hat
wahrscheinlich mit Afghanistan zu tun. Zwei Jahre lang hat die
pakistanische Armee militante Islamisten im Grenzgebiet zu Afghanistan
bekämpft und dabei mehr als tausend Soldaten verloren. Das Epizentrum des
Aufstands liegt in der von paschtunischen Stämmen besiedelten Region, die
sich beiderseits der sogenannten Durrand-Linie erstreckt, der von den
Briten im 19. Jahrhundert gezogenen Grenze zwischen Pakistan und
Afghanistan. Pakistan hat die Durrand-Linie von Anfang an als Westgrenze
akzeptiert, während sie von keiner afghanischen Regierung je anerkannt
wurde. Eine Niederlage der pakistanischen Armee in diesen Stammesgebieten
wäre gleichbedeutend mit der Entstehung eines "unabhängigen islamischen
Paschtunenstaats", erklärte mir ein Offizier in Islamabad.
Pakistan bedient sich bei der Bekämpfung der Aufständischen
unterschiedlicher Methoden. In der Provinz Bajaur im äußersten Norden der
Stammesgebiete kombiniert die Armee Luftangriffe mit offensiven
Bodenoperationen, um das vom "Feind" eingenommene Territorium
zurückzuerobern. In Nord- und Südwasiristan wurden
Waffenstillstandsabkommen mit Taliban-nahen Stammesführern geschlossen,
wobei als Vermittler häufig die afghanischen Taliban-Kommandeure Jalaluddin
und Sirajuddin Haqqani auftraten. Die Armeeführung erklärte, ihre
militärischen Kräfte reichten nicht aus, "um es mit allen Taliban-Gruppen
gleichzeitig aufzunehmen". Wenn man das versuche, werde man alles wieder
verlieren, was man schon erreicht habe.
Aber es gibt einen weiteren Grund für diese unterschiedlichen Taktiken. In
Bajaur glaubt die Armee, dass sie einen gegen Pakistan gerichteten Aufstand
bekämpft, der zwar von den pakistanischen Taliban- und Al-Qaida-Elementen
getragen, aber im Hintergrund von bestimmten "Agenturen" in Indien und
Afghanistan organisiert wird. Dagegen unterstützen die Stämme in Wasiristan
zwar die afghanischen Taliban, sind aber nicht prinzipiell
antipakistanisch. Im Gegensatz zu den militanten Islamisten von Bajaur
werden sie deshalb von der Armee nicht als Feinde betrachtet: "Das sind
unsere Leute", sagt ein Offizier.
Die Regierung in Indien beteuert, mit dem Aufstand in den Stammesgebieten
nichts zu tun zu haben. Wenn ein indischer Diplomat erklärt: "Wir bauen
Straßen in Afghanistan", so stimmt das natürlich. Zusammen mit Iran hilft
Indien beim Bau eines afghanisches Straßennetzes, das nach seiner
Fertigstellung dafür sorgen wird, dass der Binnenstaat Afghanistan für
seine Ölversorgung aus der Golfregion nicht mehr auf die pakistanischen
Häfen angewiesen ist. Die Inder machen sich auch bei der Ausbildung der
afghanischen Armee nützlich. Insgesamt beläuft sich die indische Hilfe für
Afghanistan auf 2,1 Milliarden Dollar - eine ganze Menge für ein Land, mit
dem Indien keine gemeinsame Grenze hat und dessen Bevölkerung zu 99 Prozent
muslimisch ist.
Pakistanische Militärangehörige beklagen, dass Delhi einen zu großen
Einfluss auf die Politik der USA in Afghanistan ausübe, und führen dafür
zwei Beispiele an: So habe Washington die indische Behauptung übernommen,
der pakistanische ISI sei in den Anschlag auf die indische Botschaft in
Kabul "verwickelt" gewesen, der im Juli 2008 fünfzig Todesopfer gefordert
hatte. Seitdem weigert sich die CIA, geheimdienstliche Informationen mit
dem ISI auszutauschen, was auch für Informationen über die Stammesgebiete
gilt. "Die haben Angst, dass wir das an die afghanischen Taliban
weitergeben", meint ein pakistanischer Offizier.
Das zweite Beispiel betrifft die Anordnung von Präsident Bush vom Juli
2008, nach der es den US-Spezialeinheiten in Afghanistan erlaubt ist, bei
der Verfolgung von Al-Qaida- und Taliban-"Zielen" auch auf pakistanisches
Territorium vorzustoßen, ohne zuvor die Zustimmung von Islamabad
einzuholen. Seitdem hat das US-Militär pakistanisches Territorium einmal im
Zuge einer Bodenoffensive und 22-mal durch Raketenbeschuss verletzt. Das
geschah hauptsächlich in Nord- und in Südwasiristan, in nach Darstellung
der CIA "sicheren Rückzugsgebieten" für die Taliban und al-Quaida, wo
wahrscheinlich "der nächste 11. September" ausgeheckt wird. Beide Provinzen
gehören zu den wenigen Gebieten, in denen die pakistanische Armee und die
Taliban eine friedliche Koexistenz pflegen.
Washington behauptet, man habe mit der pakistanischen Regierung eine
"stillschweigende" Abmachung über die Grenzverletzungen des US-Militärs
getroffen. Das wird in Islamabad bestritten. Die Armee sagt, es handle sich
um Verletzungen der pakistanischen Souveränität, die im Hinblick auf die
Bemühungen, die Stämme gegen die militanten Gruppen zu mobilisieren, auch
noch "kontraproduktiv" seien. Im Übrigen sieht sie hinter all dem den
Einfluss der Inder: "Die Amerikaner wollen, dass Indien zur regionalen
Vormacht wird", sagt ein Mitarbeiter des pakistanischen Geheimdienstes, der
behauptet, viele der militanten Kräfte in den Stammesgebiete würden von
Indien und Afghanistan finanziert.
Aber zu welchem Zweck? Auf diese Frage antworten pakistanische Militärs mit
zwei Szenarien. Das mildere besagt, die USA und ihre Verbündeten wollten in
den Stammesgebieten so viel Unruhe stiften, dass die CIA, die Nato und die
afghanische Armee einrücken können, um die von Kabul beanspruchten
Paschtunengebiete "heimzuholen".
Das härtere Szenario unterstellt, im Kern gehe es darum, Pakistan als die
einzige muslimische Atommacht der Welt zu zerschlagen: "Indien glaubt, dass
ein zerstückeltes Pakistan eine geringere Bedrohung darstellt", meint ein
Insider in Islamabad. Und ein pakistanischer Beobachter, der anonym bleiben
will, versichert: "Je mehr ich mit hochrangigen Militärs spreche, desto
mehr bin ich davon überzeugt, dass die Angst und der Hass gegenüber Indien
immer stärker werden. Und jetzt steht hinter Indien auch noch Amerika."
Folgt aus alldem, dass der ISI bei den Attentaten von Mumbai oder Kabul
seine Finger im Spiel hatte? Nicht unbedingt. Deutlich wird aber, wie
fahrlässig der pakistanische Geheimdienst agiert, wenn er an verdeckten
Allianzen und terroristischen Subunternehmern festhält, die von Islamabad
im Grunde gar nicht zu kontrollieren sind. Nur die verbohrtesten
Verschwörungstheoretiker können annehmen, dass die Ziele, die Pakistan in
der Region verfolgt, durch die Schrecken von Mumbai und Kabul gefördert
werden.
Dagegen könnten diese Attentate den Taliban-Gruppen und Organisationen wie
al-Qaida durchaus nutzen, die mehr "Handlungsfreiheit" in den
Stammesgebieten wollen oder es auf einen "Kampf der Kulturen" zwischen
Hindus und Muslimen in Südasien anlegen.
Aber gerade deshalb sollte Islamabad demonstrieren, dass die verkündete
harte Linie gegenüber den Islamisten von LeT/JD wirklich durchgezogen wird
und nicht nur virtuell bleibt. Doch genau dazu wird man die Pakistanis
durch Mittel der "Zwangsdiplomatie" nicht bewegen können. Und es wird
Washington und London auch wenig nützen, sich mit der glücklosen
Zivilregierung in Islamabad zu verbünden, um der Armee und dem ISI die
Kontrolle über die nationale Sicherheitspolitik zu entwinden. Deren
Führungsriege lässt sich bei den Themen Afghanistan, Indien und Atomwaffen
schon seit dreißig Jahren nicht hineinreden. Und sie werden ihr
Entscheidungsmonopol heute, wo es an der pakistanischen Westgrenze brennt
und an der Ostgrenze schwelt, ganz bestimmt nicht abtreten.
Die Armee wird diese Politik nur aufgeben - und auf ihre islamistischen
Hilfstruppen verzichten -, wenn ihre Ängste und Interessen in der Region
ernst genommen werden. Was Afghanistan betrifft, bedeutet dies die
Anerkennung der Durrand-Linie als legitime pakistanische Grenze durch die
Regierungen in Kabul und der USA sowie die Zusicherung, dass alle
militärischen Operationen gegen Aufständische auf pakistanischem Gebiet
allein Sache der pakistanischen Armee sind. Und was das Verhältnis zu
Indien betrifft, so erfordert es die Lösung des Kaschmirkonflikts.
Nach Einschätzung eines pakistanischen Analysten sind beide Konflikte
miteinander verknüpft: "Die jüngste Erfahrung der Armee mit Indien ist sehr
bitter. Seit 2004 hat sie das Einsickern islamistischer Kämpfer nach
Kaschmir um 95 Prozent eingedämmt. Die indische Antwort bestand darin,
Gespräche über Kaschmir abzulehnen und zu behaupten, das Problem sei
nunmehr gelöst. In der Armee ist man der Überzeugung, dass es mit
Afghanistan ebenso laufen würde, wenn man die Verbindungen zu den
afghanischen Taliban einfach kappen würde."
Vor den Attentaten von Mumbai waren es nicht nur Beobachter, die diesen
Zusammenhang sahen. Auch der designierte US-Präsident Barack Obama schrieb
voriges Jahr: "Wenn Pakistan ohne Angst nach Osten blicken kann, wird es
nicht mehr so leicht glauben, seinen Interessen sei durch die
Zusammenarbeit mit den Taliban am besten gedient." Und einige Zeit später
meinte Obama, der Frieden zwischen Indien und Pakistan könnte ein
Ausgangspunkt sein für ein stärkeres regionales Engagement im
Afghanistankrieg.
Von allen Folgen der Anschläge in Mumbai könnte die fatalste darin
bestehen, dass der Zusammenhang zwischen dem Geschehen in Kaschmir und dem
Krieg in Afghanistan vergessen wird.
Aus dem Englischen von Niels Kadritzke
[1][Le Monde diplomatique] Nr. 8786 vom 16.1.2009, Seite 1,11
23 Jan 2009
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