# taz.de -- Alle Artikel von Claudia Lenssen
       
 (DIR) Doku „Friendly Fire – Erich Fried“: Nach der eigenen Identität suchen
       
       Im Dokumentarfilm „Friendly Fire – Erich Fried“ macht sich dessen Sohn
       Klaus Fried auf die Spuren des Dichters. Dessen Texte prägten den Sound der
       68er.
       
 (DIR) Film „Lina Braake“ wieder im Kino: Subversive Widerständigkeit im Privaten
       
       Bernhard Sinkels Debüt „Lina Braake“ von 1975 läuft wieder im Kino. Die
       Komödie um Recht, Unrecht und Rache zeigt die anarchischen Tricks „kleiner
       Leute“.
       
 (DIR) Nachruf auf Alexander Kluge: Geschichte war seine Obsession
       
       Das Wesen des Filmemachers und Schriftstellers Alexander Kluge strahlte
       stets Leichtigkeit aus. Dabei war der Rohstoff seiner Arbeit der Krieg. Ein
       Nachruf.
       
 (DIR) Retrospektive der Berlinale über 90er: Zwischen den Kontrasten schlingern
       
       Die Retrospektive der Berlinale blickt auf eine Zeit der Umbrüche. „Lost in
       the Nineties“ zeigt vielfältige Perspektiven aus Ost und West.
       
 (DIR) Film „Der Helsinki Effekt“: Und Breschnew glaubte sich als schlauer Fuchs
       
       Arthur Francks Film „Der Helsinki Effekt“ ist ein Flashback ins Jahr 1975,
       als sich auf einer Konferenz die politische Weltkarte veränderte.
       
 (DIR) Doku über Kinder in Ersatzfamilien: Zarte Erkundung auf explosivem Terrain
       
       In seiner preisgekrönten Doku beobachtet Daniel Abma, wie Kinder in
       Ersatzfamilien trotz aller Widrigkeiten Zuwendung und viel Glück erfahren
       können.
       
 (DIR) Feministische Filmarbeit: Gegen die Ressentiments
       
       Das Internationale Frauen Film Fest lädt zu Panelgesprächen.
       Wegbereiterinnen im männlich dominierten Film waren zu Gast.
       
 (DIR) Berlinale Retrospektive: Flirt mit dem Genrekino
       
       „Wild, schräg, blutig“: Die Retrospektive widmet sich deutsch-deutschen
       Filmen der 1970er. Lust am Trash überwiegt, Werke von Regisseurinnen
       fehlen.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Filmstunde_23“ im Kino: Blick zurück aufs Medium
       
       Die Regisseure Edgar Reitz und Jörg Adolph besichtigen in „Filmstunde_23“
       ein Schulexperiment von 1968. Die Protagonistinnen von einst sind dabei.
       
 (DIR) Karl Valentin wieder im Kino: Anarchische Zerstörungslust
       
       Fünf klassische Kurzfilme Karl Valentins sorgen im Kino für alte Frische.
       Bloß Liesl Karlstadts Name fehlt im Titel der Auswahl von „Hirngespinsten“.
       
 (DIR) Dokumentarfilm über Sebastian Kurz: Politik ohne Programm
       
       Der Dokumentarfilm „Projekt Ballhausplatz“ zeigt „Aufstieg und Fall des
       Sebastian Kurz“. Er bietet das Beispiel einer populistischen
       Machtübernahme.
       
 (DIR) Henry Fondas Filmrollen: Reise durch das amerikanische Kino
       
       Alexander Horwaths Film „Henry Fonda for President“ setzt ein Denkmal für
       einen Schauspieler. Es geht um Bilder zivilisierter Männlichkeit (Forum).
       
 (DIR) Retrospektive der Berlinale: Mehr wildes Denken
       
       Die Retrospektive versammelt unter dem Titel „Das andere Kino“ mutiges
       alternatives Filmemachen aus den Beständen der Deutschen Kinemathek.
       
 (DIR) Doku „Lagunaria“ über Venedig: Die Ballade vom Versinken
       
       Erst kam die Flut, dann die Pandemie. Der Dokumentarfilm „Lagunaria“ von
       Giovanni Pellegrini sinniert über ein Venedig nach seinem Verschwinden.
       
 (DIR) Queerer pakistanischer Film „Joyland“: Enge und Sprachlosigkeit
       
       Das Kinodrama „Joyland“ war der erste Beitrag Pakistans beim Filmfest in
       Cannes. Saim Sadiq erzählt darin von Transfeindlichkeit in seinem Land.
       
 (DIR) Doku „Feminism WTF“ im Kino: Überzeugendes Gegengift
       
       Katharina Mücksteins Film „Feminism WTF“ ist eine Standortbestimmung des
       Feminismus. Angeregt wurde der Dreh durch eine #MeToo-Welle.
       
 (DIR) Ein Cellist aus Gelsenkirchen in Japan
       
       Dokumentarfilmer Rainer Komers begleitet in „Miyama, Kyoto Prefecture“
       einen Musiker bei seiner dörflichen Existenz in Fernost
       
 (DIR) Film „Das Blau des Kaftans“ aus Marokko: Hände, die Goldornamente nähen
       
       Tabu der Homosexualität: Die marokkanische Regisseurin Maryam Touzani
       erzählt in ihrem Film von verschwindenden Traditionen.
       
 (DIR) Kinofilm aus der Schweiz: Unerhörte Dinge
       
       „Drei Winter“ ist ein eigenwilliges Drama, das in den Schweizer Alpen
       spielt. Es erzählt wortkarg von einer Liebe unter erschwerten Bedingungen.
       
 (DIR) „Woman make film“ im Arsenal : Vom Regime aus dem Verkehr gezogen
       
       Erst das Graben in der Filmgeschichte lässt viele Regisseurinnen wieder
       sichtbar werden. Ob aus China oder Bulgarien, das Arsenal stellt sie vor.