# taz.de -- Ausgezeichnete Exzellenzuniversitäten: Geld für die Unis in Freiburg, Jena und Köln
       
       > Drei weitere Hochschulen und zwei Hochschulverbünde erhalten den Titel
       > „Exzellenzuniversität“. Sie dürfen sich auf eine Millionenförderung
       > freuen.
       
 (IMG) Bild: Nun auch Exzellenzuni: die Friedrich-Schiller-Universität Jena
       
       dpa | Drei weitere deutsche Hochschulen und zwei Hochschulverbünde können
       künftig den Titel „Exzellenzuniversität“ tragen und kommen in den Genuss
       millionenschwerer Förderung. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU)
       und Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD) als
       stellvertretender Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK)
       verkündeten die Namen der Hochschulen bei einer Pressekonferenz in Bonn.
       
       Es handelt sich um die Universitäten in Freiburg, Jena und Köln. Die
       Rhein-Main-Universitäten in Darmstadt, Mainz und Frankfurt am Main sowie
       die TU Dortmund und die Uni Bochum („Ruhr Innovation Lab“) sind jeweils als
       Verbund bei der Förderung neu dabei. Für Einzeluniversitäten bedeutet der
       Titel bis zu 15 Millionen Euro Fördergeld jährlich, bei Verbünden bis zu 28
       Millionen Euro.
       
       ## Exzellenz-Titel wird alle sieben Jahre überprüft
       
       Neun Hochschulen und ein Universitätsverbund werden von Bund und Ländern
       bereits als [1][Exzellenzuniversitäten] extra gefördert: Aachen, Bonn,
       Dresden, [2][Hamburg], Heidelberg, Karlsruhe und Tübingen. München ist mit
       der TU und der LMU gleich zweimal vertreten sowie ein Verbund der drei
       Berliner Universitäten FU, HU und TU. Ihre Förderung war im Frühjahr für
       weitere sieben Jahre verlängert worden. Exzellenzuniversitäten müssen sich
       alle sieben Jahre einer Überprüfung der Fördervoraussetzungen stellen.
       
       Neben der Förderung als Exzellenzuniversität gibt es im Rahmen der
       sogenannten Exzellenzstrategie noch die Förderung sogenannter Cluster.
       Dabei geht es um spezielle Forschungsprojekte an einzelnen oder mehreren
       Hochschulen gemeinsam. Im vergangenen Jahr waren Projekte an 43
       Universitäten in 13 Bundesländern für diese Förderung ausgewählt worden.
       Nur wer eine bestimmte Anzahl Cluster vorweisen kann, hat auch Chancen,
       Exzellenzuniversität zu werden.
       
       Jährlich stellen Bund und Länder im Rahmen der Exzellenzstrategie 687
       Millionen Euro zur Verfügung. 75 Prozent der Förderung kommen jeweils vom
       Bund, 25 Prozent von dem Land, in dem die Einrichtung ihren Sitz hat.
       Gestartet wurden die Exzellenzwettbewerbe vor Jahren unter anderem, um den
       internationalen Ruf und das Image der deutschen Einrichtungen
       aufzupolieren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es in
       Deutschland insgesamt 421 Hochschulen.
       
       2 Oct 2026
       
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