# taz.de -- taz🐾lage: Waterloo für die Panter wegen strömendem Regen
       
       An guten Ausreden hat es dem taz Panter FC in seiner langen, schmerzvollen
       Vereinsgeschichte nie gemangelt. Aber die bisher beste gab es am
       Montagabend: „Es lag am Wetter.“ So legte taz-Archivar und
       Panter-Rechtsaußen Joel Schmidt die Niederlage gegen RTL sachlich und
       fachlich korrekt zu den Akten.
       
       Auf die Frage nach dem genauen Spielergebnis reagierte auch Cheftrainer
       Pascal Beucker in den offiziellen Verlautbarungskanälen des Panter FC
       seriös und verantwortungsbewusst: „Da schweigen wir lieber.“ Denn Teile der
       Antwort könnten die Anhängerschaft der Panter möglicherweise verunsichern.
       
       Wichtig zu wissen ist nur, dass die Bedingungen kaum widriger sein konnten
       als bei dem Match gegen den Medien-Giganten RTL. Weil die gewohnt
       unpünktliche Deutsche Bahn das pünktliche Auflaufen von
       taz-Verkehrsexpertin Nanja Boenisch im Berliner Jahnsportpark verhinderte,
       mussten die Panter ohne ihre einzige Spielerin mit Bundesliga-Erfahrung (im
       Hockey) beginnen. Dann begann es auch noch zu regnen und der Platz wurde
       zunehmend rutschig, was für die eleganten FiligrantechnikerInnen des taz
       Panter FC gegen die körperlich überlegenen Fernsehkicker natürlich ein
       schwerer Nachteil war, der sich auch mit großem Kampfgeist nicht
       ausgleichen ließ und einen Fehlstart mit sieben Gegentoren in der ersten
       Halbzeit zur Folge hatte.
       
       Als sich die dunklen Wolken verzogen hatten, keimte kurz Hoffnung auf, und
       taz-Grünen-Experte Tobias Schulze erzielte sein erstes Tor seit Jahren.
       Doch leider machte RTL am Ende das dreckige Dutzend voll – und die höchste
       Panter-Pleite seit Jahren perfekt. Scheiß Wetter! (lkw)
       
       2 Sep 2026
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Lukas Wallraff
       
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