# taz.de -- taz🐾lage: Panter fast so chancenreich wie Spanien im WM-Finale
       
       Die Deutsche Welle und die taz haben mancherlei gemeinsam. Beide sind mehr
       als andere Medien an internationalen Themen interessiert und beide
       erreichen damit in Deutschland eher nicht die Massen. Allerdings verfügt
       die Deutsche Welle über deutlich mehr Angestellte als die taz und damit
       zumindest rein statistisch auch über ein größeres Reservoir an
       Mitarbeitenden, die Fußball spielen können. Trotzdem rangierte das Team der
       Deutschen Welle bis zum Montagabend nur knapp vor dem taz Panter FC in der
       Tabelle der Medienliga.
       
       Das Ziel der Panter war also klar und hochgesteckt: gleichziehen oder am
       besten überholen! Das Problem: Dazu mussten sie gewinnen, was nach dem
       Ausfall einiger LeistungsträgerInnen noch schwerer wurde. Aber ohne die
       gefürchteten Ağar-Brothers in der Abwehr, ohne die einzige hochklassige
       (Hockey-)Spielerin Nanja Boenisch auf der rechten Außenbahn und ohne
       Cheftrainer Pascal Beucker an der Seitenlinie schworen sich die
       verbliebenen Panter-Spieler: Jetzt erst recht!
       
       Und siehe da, die taz-Kicker versteckten sich nicht, sie hielten im
       Gegenteil von Anfang gut mit, blieben das gesamte Match über auf Augenhöhe
       mit den technisch leicht überlegenen Gegnern – und erspielten sich mit
       einem erstaunlich feinen Offensivspiel fast so viele Chancen wie Spanien im
       WM-Finale. Einziges kleines Manko: Die Panter fanden keinen Wellenbrecher
       und ließen alle Möglichkeiten ungenutzt. Zum fehlenden Glück kam Pech dazu,
       was sich vor allem deshalb nachteilig für das Spielergebnis auswirkte, weil
       die Panter-Abwehr und der Torwart hinten gleich fünfmal auf dem falschen
       Fuß erwischt wurden. (lkw)
       
       19 Aug 2026
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Lukas Wallraff
       
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