# taz.de -- die gute nachricht: Weltweit bekommen Teenagerinnen seltener Kinder
(IMG) Bild: Grafik: Rita Eperjesi, Johanna Hartmann, Anna Eschenbacher. Quelle: Vereinte Nationen. Fotos: Unsplash, stock.adobe.com
Armut, fehlende Bildung oder tief verwurzelte gesellschaftliche Normen wie
Kinderehen, das sind nur einige der Gründe, warum minderjährige Frauen
Kinder bekommen. Ein Bericht der Vereinten Nationen zeigt nun allerdings,
dass die Zahl der Schwangerschaften bei Frauen von 15 bis 19 Jahren seit
2015 deutlich gesunken ist – und das in allen Teilen der Welt. Besonders
groß war der Rückgang in Lateinamerika, der Karibik sowie in
Subsahara-Afrika. Ein Grund dafür ist, dass weltweit [1][886 Millionen
Frauen oder deren Partner:innen moderne Verhütungsmethoden nutzen], ein
Anstieg um 78 Millionen im Vergleich zu 2015. Fast die Hälfte dieses
Zuwachses fand in Subsahara-Afrika statt. Gerade in Entwicklungsländern
kann der Schutz vor Schwangerschaften im Teenageralter lebensrettend sein.
Denn laut einem Bericht der SOS-Kinderdörfer sind minderjährige Mütter und
ihre Babys [2][schweren gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen
Risiken ausgesetzt]. Die Mütter hätten zum Beispiel bei der Geburt ein
erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Infektionen. Außerdem mindere die
Mutterschaft Bildungs- und Berufschancen erheblich. Laura Mies
22 Aug 2026
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