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1 Alle Trumpist*innen gehen irgendwann 2024 brach Karoline Leavitt ihren
Mutterschutz ab, um ihrem Chef nach dem versuchten Attentat in Pennsylvania
beizustehen, im April tat sie Ähnliches nach einem Schusswechsel in
Washington. Hat Donald Trump mehr Pflegebedarf als ihre Kinder?
Wahrscheinlich. Ihrer Fürsorgepflicht geht Leavitt nur ab sofort nicht mehr
nach. Die Sprecherin des Weißen Hauses hört auf, weil sie sich jetzt doch
voll auf ihre Familie fokussieren wolle. Cry, baby, cry.
2 Die Rente beginnt im Kinderzimmer Das gilt auch für diese kürzlich
verlautete Meldung: Kinder sollen ab ihrem sechsten Geburtstag bis zur
Volljährigkeit monatlich 10 Euro vom Staat bekommen. Einen „wichtigen
Beitrag für mehr Chancengleichheit“ nennt Lars Klingbeil (SPD) die
Frühstartrente. Blöd nur, [1][dass die 10 Euro auch an jene Kinder fließen,
deren reiche Eltern sich mit cleveren Investments bestens auskennen]. Für
solche, die weniger haben, sind 1.440 Euro aber natürlich ein großzügiges
Geschenk: Alt gewordene Kinder könnten sich davon eine einzige noble
Zahnkrone leisten.
3 Die Klimakrise ist doch für was gut So kann man das jetzt natürlich auch
nicht sagen, denn auf Skelette von Nazis, die durch den Pegeltiefstand der
Donau freigelegt wurden, hätten wir vermutlich alle ganz gut verzichten
können. Andernorts führt das Niedrigwasser aber wirklich zu erfreulichen
Nachrichten. Das einzige Atomkraftwerk Rumäniens [2][soll
heruntergefahren werden], weil es nicht mehr genug Donauwasser bekommt, das
es zur Kühlung braucht.
4 In Frankfurt spielt die Musik Für manche zu spät, für andere zu laut.
Nach nur zwei Songs brach Boy George, der kürzlich einen Solidaritätssong
für Israel veröffentlichte, sein Konzert im Waldstadion ab, weil er durch
laute Töne in seinem In-Ear-Kopfhöher seine eigene Stimme offenbar kaum
hören konnte. Den Tontechnikern wirft er jetzt Sabotage vor. Einen
erfolgreicheren Auftritt [3][legte die Gymnastin Darja Varfolomeev bei der
WM in der Festhalle] hin. Und das, obwohl die Olympiasiegerin versehentlich
ihre Kür begann, bevor die Musik einsetzte.
5 Die Potterheads leben noch Und Dobby ist tot, das wissen wir ja alle. Mit
einem Messer in der Brust verblutet der kleine Hauself im siebten
Harry-Potter-Film am Strand von Freshwater West in Wales. Eine Tragödie.
Bis heute legen Fans hier Steine mit der Aufschrift „Here lies Dobby“ ab.
Ausgerechnet durch diese Dünen sollte nun eine teure Stromleitung verlegt
werden. Aber nicht mit den Potterheads! Sie protestierten so lange, bis die
Trasse umgeleitet wurde. (kafe)
15 Aug 2026
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