# taz.de -- die gute nachricht: Es brüten immer mehr Störche in Deutschland
(IMG) Bild: Grafik: Rita Eperjesi, Johanna Hartmann, Anna Eschenbacher. Quelle: Naturschutzbund Deutschland. Fotos: stock.adobe.com, unsplash.com
Störche in freier Wildbahn zu sichten, ist für viele Menschen ein Erlebnis.
Die Chancen dafür steigen: Für 2026 rechnet der Naturschutzbund Nabu mit
15.000 Weißstorchpaaren – das sind fünfmal so viele wie noch vor circa 40
Jahren. Ende der 1980er Jahre war die Population an ihrem Tiefpunkt. Laut
Nabu machten den Vögeln besonders die intensivierte Landwirtschaft und die
Trockenlegung von Mooren zu schaffen. Dank Naturschutzmaßnahmen und der
[1][Wiedervernässung von Mooren] konnte sich die Population erholen. Seit
Ende der 2000er Jahre ist sie in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Das
liegt auch am Klimawandel: Immer mehr Störche können in Spanien und
Portugal überwintern, statt in Afrika. Durch die verkürzte Route kommen
sie erholter an und haben bessere Überlebenschancen. Da diese Störche in
Deutschland im Westen brüten, ist vor allem dort der Anteil gestiegen,
während er in den Brutgebieten im Nordosten – die dortigen Störche fliegen
eine völlig andere Route – stagniert.
Adefunmi Olanigan
1 Aug 2026
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(DIR) Adefunmi Olanigan
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