# taz.de -- tazđŸlage: Eine Reise von Ostsee zu Wannsee
Die taz-Reise ins Baltikum fĂŒhrt durch Estland und Lettland. Vor allem aber
fĂŒhrt sie zu Menschen, die Demokratie, Pressefreiheit und SolidaritĂ€t unter
schwierigsten Bedingungen verteidigen. SpÀtestens wenn die Reisegruppe im
estnischen Narva ĂŒber den Grenzfluss nach Russland blickt, wird deutlich,
wie nah Krieg, Propaganda und die Bedrohung noch immer sind. Auch im Media
Hub Riga merkt man das. Hier finden Journalist:innen,
Menschenrechtsaktivist:innen und Kulturschaffende aus Russland,
Belarus und den russisch besetzten Gebieten der Ukraine Schutz vor
Repression. Aus einer Nothilfe ist ein dauerhaftes Exilzentrum entstanden â
ein Ort, an dem unabhÀngiger Journalismus, kritische Stimmen und neue
Netzwerke weiterleben können. Mit einem Spendenaufruf half die taz
panterstiftung beim Aufbau des Media Hubs und unterstĂŒtzt bis heute
unabhÀngige Journalist:innen im Exil. Ihre Texte geben jenen eine
Stimme, die autoritÀre Regime zum Schweigen bringen wollen.
Beim [1][Literarischen Colloquium Berlin] am Wannsee treffen die
Reise-Teilnehmer:innen am 7. Juli auf Journalist:innen zur offenen
Diskussion, die sie unterwegs im Baltikum kennengelernt haben, und solche
aus Belarus, der Ukraine, Georgien und Aserbaidschan. Der Abend ist mehr
als ein Reisebericht. Er will erlebbar machen, worum es der taz-Reihe
âReisen in die Zivilgesellschaft im Baltikumâ geht: nicht nur LĂ€nder
kennenzulernen, sondern den Menschen zu begegnen, die mit ihrer
journalistischen Arbeit und ihrem Mut jeden Tag fĂŒr Demokratie,
Meinungsfreiheit und ein freies Europa eintreten.
Tigran Petrosyan, Reiseleiter
30 Jun 2026
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(DIR) [1] https://lcb.de/programm/diplomatique-2/
## AUTOREN
(DIR) Tigran Petrosyan
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