# taz.de -- die gute nachricht: Licht ist längst kein Luxusprodukt mehr
       
 (IMG) Bild: Eine Lumenstunde entspricht der Lichtmenge, die bei einer Leuchtstärke von 1 Lumen in einer Stunde abgegeben wird. Eine 40-Watt-Glühbirne hat circa 400 Lumen
       
       Wer heutzutage vor dem Schlafen noch ein Buch lesen oder einfach sein
       Abendessen besser sehen will, der geht an sehr vielen Orten der Welt
       einfach zum Lichtschalter. Das war natürlich nicht immer so, lange Zeit war
       Licht eher Luxusgut als Alltagsbegleiter, wie sich exemplarisch am Preis
       für Licht in Großbritannien zeigt. Der hat sich seit dem Jahr 1300 [1][um
       99,9 Prozent reduziert]. Im 14. Jahrhundert lag er für eine Million
       Lumenstunden noch bei knapp 30.000 britischen Pfund, 2023 waren es nur noch
       etwas mehr als 2 Pfund.
       
       Entscheidend ist dafür die Entwicklung der Leuchtmittel. Vor 200 Jahren
       waren Kerzen die meistgenutzte Lichtquellein Großbritannien. Ihre
       Herstellung war kompliziert, die Kerzen wurden entweder aus Bienenwachs
       gezogen oder aus Talg produziert. Erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts
       wurden sie von Gas abgelöst, was deutlich günstiger war. Später wiederum
       übernahm das elektrische Licht. Und auch da wurden die Leuchtmittel
       energieeffizienter – man denke nur an Energiesparlampen und [2][LEDs].
       Yannik Achternbosch
       
       4 Jul 2026
       
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