# taz.de -- die gute nachricht: Studierende dürfen an ihren Unis häufiger mitbestimmen
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An immer mehr deutschen Universitäten und Hochschulen können Studierende
[1][an wichtigen Beschlüssen im Rektorat mitwirken]. Dafür gibt es ein
neues Amt: den studentischen Prorektor. Die von den [2][Studierenden]
gewählte Person vertritt studentische Anliegen im Rektorat, ist direkte
Ansprechperson und kann Entscheidungen, etwa über den Einsatz von Geldern,
beeinflussen. Für Studierende verändert das viel. „Sie haben einfach ein
anderes Gefühl, wenn sie wissen: Da sitzt jetzt wirklich auch eine Person
von uns im Rektorat. Die Hemmschwelle ist niedriger“, sagt Patrizia Grenz,
studentische Prorektorin an der Universität Greifswald seit April 2026.
Schon 1999 führte die Hochschule Eberswalde ein solches Amt ein, dort heißt
es studentische Vizepräsidentschaft. In Mecklenburg-Vorpommern haben bisher
mit der Uni Greifswald vier von zehn Hochschulen und Universitäten das Amt
etabliert. Doch bald sollen in dem Bundesland alle Hochschulen einen
studentischen Prorektor haben – seit Juni 2026 ist das Amt im
Landeshochschulgesetz verankert. Und auch Unis in anderen Bundesländern
wollen nachziehen, wie etwa die Uni Trier ab Herbst 2026. Sofia Zharinova
27 Jun 2026
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