# taz.de -- die gute nachricht: Studierende dürfen an ihren Unis häufiger mitbestimmen
       
 (IMG) Bild: Credit: Johanna Hartmann, Anna Eschenbacher, Rita Eperjesi Quelle:Eigene Recherche Fotos: Stock.adobe.com
       
       An immer mehr deutschen Universitäten und Hochschulen können Studierende
       [1][an wichtigen Beschlüssen im Rektorat mitwirken]. Dafür gibt es ein
       neues Amt: den studentischen Prorektor. Die von den [2][Studierenden]
       gewählte Person vertritt studentische Anliegen im Rektorat, ist direkte
       Ansprechperson und kann Entscheidungen, etwa über den Einsatz von Geldern,
       beeinflussen. Für Studierende verändert das viel. „Sie haben einfach ein
       anderes Gefühl, wenn sie wissen: Da sitzt jetzt wirklich auch eine Person
       von uns im Rektorat. Die Hemmschwelle ist niedriger“, sagt Patrizia Grenz,
       studentische Prorektorin an der Universität Greifswald seit April 2026.
       Schon 1999 führte die Hochschule Eberswalde ein solches Amt ein, dort heißt
       es studentische Vizepräsidentschaft. In Mecklenburg-Vorpommern haben bisher
       mit der Uni Greifswald vier von zehn Hochschulen und Universitäten das Amt
       etabliert. Doch bald sollen in dem Bundesland alle Hochschulen einen
       studentischen Prorektor haben – seit Juni 2026 ist das Amt im
       Landeshochschulgesetz verankert. Und auch Unis in anderen Bundesländern
       wollen nachziehen, wie etwa die Uni Trier ab Herbst 2026. Sofia Zharinova
       
       27 Jun 2026
       
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