# taz.de -- Ach,Leben
       
 (IMG) Bild: Foto: Ed Feingersh/Michael Ochs Archives/getty images
       
       Mit weichem Bleistift schrieb Marilyn Monroe ihre intimsten Gedanken auf
       Hotelbriefpapier und von Flecken übersäte Zettel. Bruchstückhaft, aber mit
       großer Poesie erzählt die Schauspielerin darin von ihrer schwierigen
       Kindheit, ihren gescheiterten Ehen und ihren Versagensängsten. Jahrelang
       verstaubten ihre Notizen und Gedichte auf einem New Yorker Dachboden. 2010
       wurden sie erstmals auf Deutsch unter dem Titel „Tapfer lieben“ im
       Fischer-Verlag veröffentlicht.
       
       Monroe, die eigentlich Norma Jeane Mortenson hieß, erlangte durch Filme wie
       „Manche mögen’s heiß“ und „Blondinen bevorzugt“ weltweiten Ruhm. Ihren Ruf
       als Sexsymbol wurde sie nie los, in ihren Gedichten äußert sie
       Suizidgedanken. Mit nur 36 Jahren nahm sie sich mit einer
       Medikamentenüberdosis das Leben – ob aus Versehen oder geplant, ist bis
       heute nicht klar. [1][Ihr ikonisches Geburtstagslied an John F. Kennedy]
       war ihr letzter öffentlicher Auftritt. Am 1. Juni wäre sie 100 Jahre alt
       geworden. Katharina Federl
       
       30 May 2026
       
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 (DIR) [1] https://www.youtube.com/watch?v=iH3oOVKt0WI
       
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 (DIR) Katharina Federl
       
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