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1 Vor Ebola sind nicht alle gleich
Der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo rührt von
der seltenen Bundibugyo-Variante her. Symptome und Übertragungswege ähneln
zwar vorherigen Ausbrüchen – gegen diese Variante sind jedoch weder
Medikamente noch eine Impfung erprobt. Die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) ruft deshalb einen internationalen Gesundheitsnotstand aus. Das
Nicht-mehr-WHO-Mitglied USA teilt mit, die kongolesische Nationalmannschaft
dürfe nach Gesundheitsprüfung selbstverständlich zur Fußball-WM einreisen.
Für Fans, die in den letzten drei Wochen im Kongo waren, gilt das aber
nicht. taz-Gesundheitstipp: Auch fernsehen kann gesund und solidarisch sein
– und schont bei den Ticketpreisen das Konto.
2 Männer sollten zu Hause bleiben
Das zeigt die neue Unfallstatistik des Robert-Koch-Instituts. Bei jungen
Männern ist der Arbeitsplatz häufiger der Unfallort als bei Frauen. Denen
passieren Unfälle wiederum öfter zu Hause. taz-Gesundheitstipp: Männer an
den Herd, Frauen in die Chefetage.
3 Kauen ist sicherer als spritzen
Vitamininfusionen, oft mehrere Hundert Euro teuer, liegen im Trend, können
aber gefährlich sein. Davor warnt das Bundesinstitut für Arzneimittel und
Medizinprodukte. Die sogenannten Drip-Spas erfüllten oft keine Qualitäts-
und Sicherheitsstandards. Eine falsche Anwendung kann dazu führen, dass die
Lösung ins Gewebe austritt, Luft in die Blutbahn gelangt oder
Kreislaufprobleme entstehen. Fragt sich, wie Hailey Bieber von nun an fit
bleiben will? taz-Gesundheitstipp: Einfach mal in eine Kiwi beißen.
4 Cola ist verlockender als Tabak
Wenig Lust auf Kiwigeschmack hat Hendrik Streeck. Als Drogen- und
Suchtbeauftragter der Bundesregierung äußert sich der CDU-Politiker zu
möglichen Vape-Verboten. Er kritisiert, Vapes sähen in Deutschland „poppig“
aus und schmecken nach Erdbeere, Kiwi oder Cola. Besser mache es Dänemark,
das beim klassischen Tabakgeschmack geblieben ist, was Jugendliche laut
Streeck weniger attraktiv fänden. taz-Gesundheitstipp: Inhalieren sollte
man sowieso besser mit Kochsalz.
5 Timmy findet keine Ruhe
Dänemark hat nicht nur Tabakvapes, sondern auch unseren (!) Timmy. Der
mittlerweile verstorbene Buckelwal soll dort bald geborgen und obduziert
werden, um Proben für Forschungszwecke zu entnehmen. Jetzt mussten die
örtlichen Behörden jedoch davor warnen, sich dem Kadaver zu nähern –
Schaulustige wollten Selfies mit dem Toten machen, einer kletterte dafür
sogar auf den leblosen Körper. taz-Gesundheitstipp: Als Wal künftig
Menschen grundsätzlich meiden. (jr/szh)
23 May 2026
## AUTOREN
(DIR) Judith Rieping
(DIR) Sofia Zharinova
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