# taz.de -- Nur noch vierzehn Mal schlafen, dann ist taz lab
       
       > Vorfreude, Nervosität, Aufregung und ganz viele neue Zusagen: zwei Wochen
       > vor dem taz lab
       
       Das taz lab rückt immer näher – und damit steigt nicht nur die Vorfreude,
       sondern auch die Aufregung. Wir feilen weiter am Programm, organisieren
       Workshops und Foodtrucks und gehen langsam aber sicher in die finale
       Planung, damit am großen Tag alles reibungslos läuft. Wie unser
       Programmchef in der Morgenrunde so schön sagte: Am Ende wird alles
       gutgegangen sein. Also schieben wir die Nervosität erst mal beiseite und
       freuen uns über die neuen Zusagen:
       
       Ob steigender Meeresspiegel, Extremwetterereignisse oder globale Erwärmung:
       Zur Klimakrise hat der Wissenschaftler Stefan Rahmstorf immer etwas zu
       sagen. Mit seinen Publikationen trug er entscheidend dazu bei, dem Klima
       die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen. Dabei geht es ihm nicht darum,
       Lösungen für das Klimaproblem zu finden – die gibt es bereits. Vielmehr
       drängt er darauf, dass Wirtschaft und Politik endlich handeln.
       
       Reden wir allzu schnell von Opfern? Wird der sensible Umgang mit Konflikten
       und Verletzungen überbewertet? Diese und weitere Fragen stellt sich die
       Philosophin und Kolumnistin Maria-Sibylla Lotter in ihrem neuen Buch
       „Opfer: Über Verwundbarkeit als Selbstbild“, das Ende April im Hanser
       Verlag erscheint. Seit 2014 ist sie Professorin an der Ruhr-Universität
       Bochum, wo sie Philosophie der Neuzeit, Ethik und Ästhetik lehrt.
       
       Ronen Steinke ist Jurist, Journalist und Autor. Als leitender Redakteur im
       Politikressort der Süddeutschen Zeitung schreibt er über Rechtspolitik und
       Extremismus. Für seine Artikel und Bücher wurde er unter anderem mit dem
       Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus und dem Wächterpreis der
       deutschen Tagespresse ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Buch
       „Meinungsfreiheit“ im Berlin Verlag.
       
       Clara-Sophia Müller ist Sportsoziologin und Journalistin mit den
       Schwerpunkten Ethnografie und Antisemitismus. Sie forscht und referiert zu
       linker Kampfsportpraxis und ist außerdem als Krav-Maga- und
       Thai-Box-Trainerin tätig. Als Host des Podcasts „Sportlich, Kritisch,
       Stabil“ nimmt sie die gesellschaftlichen Verhältnisse im Sport unter die
       Lupe und betont das emanzipatorische Potenzial von Sport.
       
       Ralf Stegner gehört zu den Urgesteinen der schleswig-holsteinischen
       Sozialdemokrat*innen. Finanzminister, Innenminister, Landes- und
       Fraktionsvorsitzender – es gibt kaum ein Amt, das er im Norden nicht schon
       bekleidet hätte. Als Abgeordneter des Wahlkreises Pinneberg sitzt er seit
       2021 für die SPD im deutschen Bundestag. Dort widmet er sich vor allem
       außenpolitischen Themen und ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss sowie im
       Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.
       
       Die Politikwissenschaftlerin Juliane Lang forscht an der
       Justus-Liebig-Universität Gießen zu Geschlechterverhältnissen und der
       extremen Rechten. Sie ist Herausgeberin des Sammelbands „Antifeminismus in
       Bewegung. Aktuelle Debatten um Geschlecht und sexuelle Vielfalt“ und
       spricht beim taz lab über die neue – oder vielleicht doch altbekannte –
       Breitbeinigkeit in der Politik. Lenja Vogt
       
       11 Apr 2026
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Lenja Vogt
       
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