# taz.de -- die gute nachricht: Mehr Menschen erreichen ohne Abitur einen Hochschulabschluss
(IMG) Bild: Grafik: Rita Eperjesi, Johanna Hartmann, Anna Eschenbacher. Quelle: Centrum für Hochschulentwicklung. Fotos: stock.adobe.com, unsplash.com
Wer an die Uni will, braucht Abitur oder Fachabitur – das war lange
unverrückbar. Seit 2009 geht es auch anders. Und seitdem steigt die Zahl
der Menschen, die ohne Abitur den Hochschulabschluss schaffen, immer
weiter, wie eine Datenanalyse des [1][Centrums für Hochschulentwicklung]
zeigt. Demnach haben inzwischen 104.941 Menschen einen Bachelor- oder
Masterabschluss erworben. Die jährlichen Abschlusszahlen haben sich seit
2009 mehr als verdreifacht. Nötig für das Studium ist ein sogenannter
fachgebundener Hochschulzugang. Das ist in der Regel eine erfolgreich
[2][abgeschlossene Ausbildung] und mehrjährige Berufserfahrung, die
ermöglicht, dass man in demselben Feld studiert. So können sich Menschen
zum Beispiel für Führungspositionen weiterbilden. Wer einen Meistertitel
hat, kann dann sogar etwas jenseits seines Fachbereichs studieren. Aktuell
sind rund 70.000 Studierende ohne Hochschul- und Fachhochschulreife an
deutschen Hochschulen immatrikuliert. Das sind etwa 2,4 Prozent aller
Studierenden. Führend sind Bremen, Thüringen und Hamburg. Leonard
Kirschhöfer
4 Apr 2026
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(DIR) Leonard Kirschhöfer
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