# taz.de -- taz zahl ich im Februar 2026: Zuerst die gute oder die schlechte Nachricht?
       
       > Mit 561 Neuzugängen lagen die Anmeldungen niedriger als in den
       > Vormonaten. Dafür wurde der Einnahmenrekord erneut gebrochen.
       
 (IMG) Bild: Einen kleinen Schritt Richtung 50.000 Unterstützende ist die Community im Februar geklettert
       
       [1][taz zahl ich] | Für das solidarische Bezahlen war der Februar ein
       zwiegespaltener Monat. Mit 561 Neuzugängen lagen die Anmeldungen nach einem
       sehr guten halben Jahr nur noch im Gesamt-Durchschnitt und damit deutlich
       niedriger und als in den Vormonaten. Dafür wurde mit 365.766 Euro ein neuer
       Einnahmenrekord aufgestellt.
       
       Leider haben sich die sehr hohen monatlichen Anmeldezahlen der
       vorausgegangenen sechs Monate nicht fortgesetzt. Lagen die Anmeldungen von
       August 2025 bis Januar 2026 im Schnitt bei 923 pro Monat, sanken sie im
       Februar auf durchschnittliche 561 Anmeldungen. (Zwischen März 2015, als taz
       zahl ich zum ersten Mal groß beworben wurde, und Februar 2026, meldeten
       sich im Durchschnitt jeden Monat 536 Unterstützer:innen an.)
       
       Abzüglich der 362 Mitgliedschaften, die im Februar endeten, wuchs unsere
       Community der freiwilligen Zahler:innen nur um 199 Mitglieder. Dies ist der
       niedrigste Wert seit Juni 2025. Zwar ist der Februar kürzer als andere
       Monate, doch auch bei den Anmeldungen pro Tag schnitt er mit 20,04
       vergleichsweise schlecht ab (Januar: 29,03).
       
       Bei den Einnahmen zählen aber natürlich nicht nur die Anmeldungen der
       jüngsten Vergangenheit, sondern auch die Größe der Community insgesamt –
       und natürlich, wie viel jedes Mitglied im Schnitt beisteuert. In dieser
       Hinsicht profitierte das Februar-Ergebnis deutlich von den Vormonaten. Mit
       365.765,59 Euro wurden erneut Rekordeinnahmen erzielt. Das ist insoweit
       bemerkenswert, als das die Einnahmen im Februar meist etwas niedriger sind
       als im Januar.
       
       Obwohl die Einnahmen über Spontanzahlungen im Vergleich zum Januar um fast
       7.000 Euro auf 19.823,68 Euro sanken, stiegen die Gesamteinnahmen um
       beinahe 7.700 Euro.
       
       Eine Zunahme der regelmäßigen Beiträge um 14.500 Euro auf 345.843,67 Euro
       machte dies möglich. Diese Entwicklung ist auch auf erfolgreiche Bemühungen
       zurückzuführen, die frei wählbaren Beiträge im Durchschnitt anzuheben. Im
       Vergleich zum Vorjahr ist der Durchschnittsbeitrag um 0,21 Euro auf 6,58
       Euro gestiegen.
       
       Wir freuen uns, dass sich weiterhin Menschen für unsere Idee des
       freiwilligen Bezahlens begeistern und die Community der Freizahler:innen
       stetig wächst.
       
       Vielen Dank an alle neuen und langjährigen Unterstützer:innen!
       
       10 Mar 2026
       
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