# taz.de -- die gute nachricht: Weniger Kinder erkranken schwer am RS-Virus
(IMG) Bild: Grafik: Rita Eperjesi, Johanna Hartmann, Anna EschenbacherQuelle: Robert Koch-Institut Fotos: stock.adebe.com
Eine schwere Erkrankung am Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) bei
Neugeborenen ist ein Schrecken für jede Familie. Die Atemwegsinfektion
sorgte in der Vergangenheit gerade in der kalten Jahreszeit dafür, dass
Kinderärzt*innen und Kinderkliniken [1][enorm belastet] waren. Seit
2024 übernehmen Krankenkassen die Kosten für die Immunisierung von
Säuglingen. Diese Entscheidung hat sich offensichtlich gelohnt: Sowohl im
damaligen Winter als auch in diesem ging die Zahl der schweren
RSV-Infektionen bei den Kleinsten deutlich zurück. Das ergeben Daten, die
das Robert Koch-Institut sammelt, seit die Infektion 2023 meldepflichtig
wurde. Während 2023/24 in der Saison von Oktober bis Februar noch 21.452
schwere Fälle auftraten, waren es ein Jahr später nur noch 8.951 und
vergangenen Winter noch mal weniger. Die Immunisierungsquote der zwischen
April und September 2024 geborenen Säuglinge lag laut RKI bei 54 Prozent –
erfreulich hoch für eine gerade erst eingeführte Immunisierung. Luis
Bretthauer
14 Mar 2026
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(DIR) Luis Bretthauer
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