# taz.de -- herzensort: Squash und Sauna
       
       Letztens fragte mich eine Freundin, ob ich nicht mal mit ihr Squash spielen
       wolle. Ich war überrascht über die Frage, denn lange dachte ich, dass es
       das gar nicht mehr gibt. Tischtennis, eh klar, der absolute Dauerbrenner in
       meinem Freundeskreis. Auch [1][Padel, der neue Trendsport], ist nicht an
       mir vorbeigegangen. Aber Squash? Völlig out. Dachte ich.
       
       Sie hätte da jedenfalls so eine tolle Squashhalle in Berlin-Lichtenberg
       entdeckt, erzählte mir meine Freundin mit strahlenden Augen. Nach dem Sport
       könne man dort in die Sauna gehen – für mich das Totschlagargument – und
       nette Leute arbeiteten dort auch. Also überzeugte ich mich selbst und bin
       jetzt Fan. [2][Die Halle] erinnert an ein altes Vereinsheim: An den Wänden
       hängen Bilder von der Fußball-WM 2006 und es gibt einen Wintergarten, in
       dem ältere Männer Weizen trinken und rauchen. Und auch Squash macht
       wirklich Spaß, wenn man nicht, wie ich, zweimal gegen die Wand rennt. Nur
       der Muskelkater am nächsten Tag war fies. Meine Freundin meinte aber, je
       öfter man spielt, desto erträglicher wird es. Wir haben uns schon zum
       nächsten Match verabredet. Katharina Federl
       
       28 Feb 2026
       
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 (DIR) Katharina Federl
       
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