# taz.de -- Feministaz zum 8. März: Wir bilden Banden!
       
       > Mut, Wut und Gemeinschaft: Die feministaz spannt zum 8. März ein
       > weltweites Netz der Solidarität. Wie sie entstand und wieso sie umbenannt
       > wurde.
       
 (IMG) Bild: Das Kernteam der feministaz 2026
       
       [1][Aus der taz] | Was können wir dem entgegensetzen?“, fragte eine
       Kollegin, als wir im November das erste Mal zusammenkamen, um die
       Sonderausgabe zum 8. März zu planen.
       
       Frustriert blickten wir auf die Welt angesichts des internationalen
       Backlashs, angesichts von Trump und Putin, angesichts des Angriffs auf
       Trans-, Queer- und Frauenrechte. Für das „Dagegenhalten“ holten wir uns
       dann einen angestaubten Begriff zurück: Solidarität.
       
       Wir legten los mit wilden Moodboards: Wo ist die Solidarität im Kopf, im
       Körper, im Krieg, auf der Bühne, im Kleinen, im Großen? Lässt sich
       Solidarität berechnen? Wo fängt sie an, wo hört sie auf, wann wird sie
       toxisch? Bis zum 8. März werden daraus 52 Seiten.
       
       Die Solidaritätsausgabe sollte dann nicht nur überraschend, global,
       kämpferisch, inspirierend, inklusiv, intersektional, ernst und witzig alles
       zugleich sein. Sie sollte Menschen sichtbar machen, die mutig sind, die
       Wissen teilen, die Schönes im Traurigen schaffen, Menschen, die sich
       versöhnen, wenn es unmöglich erscheint, und Menschen, die schreien und
       dagegenhalten, wenn es notwendig ist.
       
       ## Zwischen Jubelschreien und schlecht belüfteten Räumen
       
       Der Glitzervorhang [2][aus der Produktion des letzten Jahres], der hängt
       noch immer. Aber weil tazler*innen stundenlange Grundsatzdiskussionen in
       schlecht belüfteten Räumen lieben (und etwas hassen), haben wir uns für
       diese Ausgabe einen neuen Namen ausgedacht.
       
       Anders als in den vergangenen Jahren heißt die Ausgabe nun nicht mehr
       frauentaz, sondern feministaz.
       
       Damit rücken wir die Haltung in den Vordergrund, nicht Personengruppen. Der
       Name passt auch besser zu einer Ausgabe, die – Achtung erster Spoiler! –
       ein internationales Netz der Solidarität rund um den Globus spannt. Von
       Berlin-Kreuzberg über Montevideo bis nach Kyjiw und Hargeysa.
       
       In der Planungsphase müssen Sie sich Journalist*innen in der taz
       vorstellen, die auch zu Unzeiten mit Personen whatsappen oder telefonieren,
       die sie noch nie getroffen haben – mit denen sie aber dann doch sehr
       schnell sehr persönlich wurden.
       
       Ihre Geschichten sind manchmal so inspirierend, dass Jubelschreie durch
       unsere Redaktion hallten. JAAAA! Solidarität wird gelebt. Sie ist da. Sie
       ist stark. Sie ist eine Superkraft.
       
       ## Danke ans Team 2026!
       
       Und wenn es mal nicht so lief wie gewünscht, oder die Erschöpfung (im
       schlecht belüfteten Raum) zu groß wurde, dann half nur noch Musik: More
       Passion! More Energy! Kopf und Raum durchlüften.
       
       Das Kernteam der feministaz 2026 sind [3][Sonja Trabandt] und Carmen Seils
       (Layout), [4][Sima Ebrahimi] und [5][Erik Irmer] (Fotoredaktion) sowie
       [6][Manuela Heim], [7][Jasmin Kalarickal], [8][Raweel Nasir], [9][Amelie
       Sittenauer] und [10][Tanja Tricarico] (inhaltliche Redaktion).
       
       Aber so eine Sonderausgabe zu wuppen, das funktioniert natürlich nur, wenn
       das ganze taz-Haus mitwirkt: Kolleg*innen aus fast allen Abteilungen des
       Hauses, Korrespondent*innen und freie Journalist*innen aus aller
       Welt. Die feministaz 2026 braucht ein großes, solidarisches Team.
       
       Wer müde von der aktuellen Lage dieser Welt ist, darf sich also bereits
       jetzt auf diese Aufgabe freuen. Wir fragen, ob es im Matriarchat
       solidarischer wäre, oder ob globale Schwesternschaft existiert. Zweiter
       Spoiler: Es ist kompliziert. Deshalb lädt die feministaz dieses Jahr auch
       zum nichtlinearen Lesen ein. Wenn die Welt in Unordnung gerät, dann bleibt
       nichts anderes übrig, als das Chaos zu umarmen.
       
       🐾 Schreie, Mutiges und Witziges rechtzeitig auch auf
       [11][taz.de/feministaz]
       
       2 Mar 2026
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /info
 (DIR) [2] /Wie-die-frauentaz-2025-entstand/!vn6069938/
 (DIR) [3] https://sonjatrabandt.com/
 (DIR) [4] https://simaebrahimi.cargo.site/
 (DIR) [5] https://www.erikirmer.de/
 (DIR) [6] /Manuela-Timm/!a29128/
 (DIR) [7] /Jasmin-Kalarickal/!a127/
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 (DIR) [9] /Amelie-Sittenauer/!a121490/
 (DIR) [10] /Tanja-Tricarico/!a41477/
 (DIR) [11] /feministaz
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Jasmin Kalarickal
       
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