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       1 Merz kommt in die Pubertät
       
       So viel Beifall von links hat der Kanzler noch nie bekommen wie nach seiner
       Rede bei der Münchner Unsicherheitskonferenz, als er sagte: „Der
       Kulturkampf der MAGA-Bewegung in den USA ist nicht unserer.“ Diese
       erfreuliche Abgrenzung war zwar nicht ganz so eindeutig, wie sie ankam,
       weil sie durchaus Raum für seinen eigenen Kulturkampf als
       [1][Stadtbildhauer] ließ. Aber gemessen an der Zielvorgabe im aktuellen
       Bestseller von Zeit-Geist Holger Stark, in dem sich „Das erwachsene Land“
       von den USA abnabeln sollte, ist Merz zumindest in der Pubertät angekommen.
       Wie sich der frühere Atlantikbrückenbauer weiterentwickelt, wird sich
       Anfang März zeigen, wenn Merz nach Washington fliegt.
       
       2 Söder geht in den Kindergarten
       
       Der Markus, der einst unbedingt Kanzler anstelle des Kanzlers werden
       wollte, hat sich am Aschermittwoch dankenswerterweise aus der Weltpolitik
       verabschiedet und in seine „linksgrüne Verbotszone“ Bayern zurückgezogen,
       wo er sich weiter an „Habeck-Minions“ und Audi-fahrenden Linken abarbeitet,
       als gäbe es keinen Trump, keinen Putin und nur noch ein Traumziel im März:
       die Kommunalwahlen.
       
       3 Merkel bleibt im Ruhestand
       
       Die Ex-Kanzlerin hat es nicht abgelehnt, aber als „abwegig“ abgetan, dass
       sie die erste [2][Bundespräsidentin] werden könnte. Womit Angela Merkel
       wahrscheinlich recht hat, weil ihre größten Fans die kleinen Grünen sind
       und es kaum vorstellbar erscheint, dass Merz seine ewige Nemesis zur
       Schlossherrin krönt. Dafür müsste er plötzlich altersmilde werden. Es lässt
       sich auch bezweifeln, ob ausgerechnet Merkel für die Union besonders
       hilfreich wäre, um die AfD kleinzukriegen. Aber wer weiß, bis zur Wahl im
       Januar ist noch Zeit. Einig sind sich die Parteichefs bisher nur, dass
       diesmal bitte gern eine Frau Präsidentin werden soll – damit das
       Übergewicht der Männer auf den echten Machtposten nicht mehr ganz so krass
       auffällt.
       
       4 Für Schwarzer ist’s schwierig
       
       Echte Machtposten bekommen Frauen zurzeit auffallend oft bei
       Rechtsextremen, wie Meloni, Le Pen und Alice Weidel. Was jetzt [3][Alice
       Schwarzer] in die Bredouille brachte. Auf die Frage, ob Weidel als
       Kanzlerin gut für die Sache der Frauen wäre, sagte Schwarzer, das sei
       „schwierig“, aber eine Kanzlerin Weidel „hätte trotz alledem vermutlich
       auch den Effekt, ermutigend für Frauen zu sein“. Nach entsprechenden
       Schlagzeilen stellte Schwarzer klar, sie persönlich fände Weidel aber nicht
       ermutigend. Das ist doch ermutigend.
       
       5 Echte Weltstars essen Senf pur
       
       Ein letzter Senf zu Olympia darf auch hier nicht fehlen. Denn
       Eishockey-Superstar Leon Draisaitl schwört auf dieses Wundermittel gegen
       Krämpfe – und verdrückte eine Tube. Ehrenmitglied des taz Panter FC wird
       aber Lena Dürr, die im Slalom schon beim ersten Tor rausflog. Absolut
       nachfühlbar! (lkw)
       
       21 Feb 2026
       
       ## LINKS
       
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       ## AUTOREN
       
 (DIR) Lukas Wallraff
       
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