# taz.de -- boulevard der besten: Ferenc Földesi
       
 (IMG) Bild: Foto: Elias Keilhauer
       
       Er ist nicht nur der erste Mann auf diesem Posten, sondern auch der erste
       Wollmützenträger – im kleidsamen schattigen Mittelgrau. Und dies nicht
       allein bei kältesten Outdoor-Graden, sondern – gesehen ist gesehen – auch
       indoor im taz Haus. Wir heißen willkommen: Ferenc Földesi.
       
       Seit dem 1. Februar ist er der neue Leiter der taz Genossenschaft, der
       gewichtigsten Einheit der taz – abgesehen von ihrem Journalismus: Die taz
       Genossenschaft ist das ideelle und vor allem auch ökonomische Rückgrat
       unseres Hauses. Földesi, der gebürtige Berliner, Jahrgang 1987, der
       außerdem mit Hingabe Vater eines Kindes ist, hat ein reges Vorleben bis zu
       seinem Eintritt in den taz-Kosmos absolviert. Er studierte Heilpädagogik
       und Inclusion Studies und machte einen Masterabschluss in
       sozialwissenschaftlicher Konfliktforschung.
       
       Von 2017 bis 2020 war Ferenc (sprich: Ferenz) Leiter des
       Freiwilligenmanagements der Shops der NGO Oxfam. 2020 arbeitete er zunächst
       als Referent im Wahlkampf, dann als Bereichsleiter Parteiorganisation &
       Campaigning und schließlich als Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die
       Grünen. Dort war er an Bord während der Kanzleranspruchszeit seiner Partei,
       also der Doppelspitzenjahre mit Annalena Baerbock und Robert Habeck.
       
       Zu seinem Wechsel in die taz Genossenschaft sagt er: „Wir leben in Zeiten,
       in denen der gesellschaftliche Konsens zunehmend bröckelt, in der
       autoritäre und antidemokratische Stimmen lauter werden, in der die
       Klimakrise weiter voranschreitet. Die taz Genossenschaft schafft, was viele
       nicht schaffen: Gemeinschaft. Und das ist genau das, was wir in diesen
       Zeiten brauchen.“ Und wofür er nicht nur einzustehen bereit ist, sondern
       diese auch praktisch weiter mit begründen wird.
       
       Er hat nicht nur mit seinem kleinen Team die taz Generalversammlung der
       GenossInnen im September zu planen, sondern auch das besondere Engagement
       der „Geno“ beim taz lab – was der nebenstehende Text eindrücklich beweist:
       Die taz Genossenschaft bereitet sich auf den Generationenwechsel vor.
       
       Ein freundlicher Mann, das haben viele taz-KollegInnen bei seiner Tour
       durch unsere sechs Stockwerke schon kennenlernen können. Einer bemerkte nur
       lapidar: „Wünschen wir ihm und seinem Team viel Glück.“ Eben dies – und:
       Herzlich willkommen! Jan Feddersen
       
       Wissen, was die Geno macht: [1][taz.de/geno]
       
       21 Feb 2026
       
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