# taz.de -- Genossenschaft auf dem taz lab: Fake Pelz, Brain Rot, Rap
       
       > Warum sollte alles bleiben, wie es ist? Beim taz lab wird die
       > Genossenschaft das auf einer ganzen Etage mit jungen Menschen infrage
       > stellen. Und das wird etwas für Menschen aller Altersgruppen.
       
 (IMG) Bild: Die Mischung macht's: Das taz lab 2026 gibt jungen Menschen mehr Bühne
       
       [1][Aus der taz] | POV: Es ist 2026, und Pudding mit Gabel zu essen ist
       out. Dafür nach dem zweiten Date geghostet zu werden: leider reallife.
       Einige der hier Lesenden werden jetzt zustimmend nicken und andere verdutzt
       woanders Halt suchen.
       
       Die Ersteren gehören sehr wahrscheinlich zum jüngeren Publikum, während der
       Text vermutlich bei vielen im fortgeschrittenen Alter zunächst auf ein
       Verständnisproblem stößt.
       
       Und das könnte auch bei einigen Inhalten [2][auf dem diesjährigen taz lab
       passieren]. Mit einer ganzen Etage für unter 25-Jährige erobern dieses Jahr
       die jungen Generationen zumindest einen wichtigen Teil des Kongresses.
       
       Von und für die Jüngeren schustern wir ein Programm zusammen, das es in
       sich hat. Da kann es dann um besagte Trends, etwa um den Verzehr von
       Pudding mit Gabel oder um das Dating-Leben meiner Generation gehen.
       
       ## Fake Pelz, Brain Rot, Rap
       
       Und ja natürlich auch um Fragen wie: Was macht dein OOTD (outfit of the
       day)? TikTok kann mehr als Brain Rot, vielleicht sogar klugen Journalismus?
       
       Wir reden mit Künstler*innen der Rapszene, Popstars und jungen
       Bewegungen aus der Politik. Es geht um Klimaaktivismus, die Bundeswehr,
       warum wir anstatt Tierpelz die fake Variante wählen, oder ob der Pilates-
       oder Spinningkurs besser ist.
       
       Entstanden ist die Idee zusammen mit der taz Genossenschaft. Im vorigen
       Herbst formulierte die Geno den Anspruch, eine generationenübergreifende
       Community zu werden: mit dem Generationenprojekt.
       
       ## Die taz bei jungen Menschen mehr verankern
       
       Ziel ist, Menschen, die unter 25 Jahre alt sind, [3][als unsere
       Miteigentümer*innen zu gewinnen]. Und das hatte großen Erfolg. Denn
       bis jetzt haben bereits mehrere Hundert frische Genoss*innen eine
       Mitgliedschaft gewollt.
       
       Finanziert werden die Anteile für junge Menschen über einen
       Generationsfonds, in den andere Anteilsinhaber*innen einzahlen
       können. So können sich junge Menschen einen Anteil unabhängig vom Einkommen
       leisten. So wird nicht nur die Genossenschaft verjüngt.
       
       Es ist auch ein erster Schritt, um junge Generationen anzusprechen und mehr
       Jüngere für die taz und ihre Inhalte zu gewinnen. Sie einzubinden bedeutet
       auch, sie ernst zu nehmen, ihre Interessen zu vertreten, aber auch nicht
       nur beim Joke stehenzubleiben, sondern Debatten dort zu führen, wo sie viel
       stattfinden: auf Social Media.
       
       ## Gegen ein „das war schon immer so“
       
       Als Krönung wird also das taz lab dieses Jahr mit jungen Menschen geflutet,
       die alles einmal gehörig durcheinanderwirbeln – im besten Sinne.
       
       Neben dem Klassiker der Podiumsdiskussion führen wir einbindende Gespräche
       und lassen Podcaster*innen plaudern. Auch Lesekreise oder
       Buchrezensionen sind angedacht – live und analog an Ort und Stelle. Was
       nicht fehlen darf: ein Raum zum Austauschen und sich Connecten.
       
       Auf der Geno-Etage, wie wir sie nennen, sind auch die im gereifteren Alter
       willkommen. Sie sind sogar gebeten, mitzuhören, vielleicht sogar zu
       staunen. Denn die jungen Speaker*innen zeigen frische Perspektiven, auch
       für die mit langer Diskurserfahrung.
       
       Aus jungen Perspektiven heraus – mit einer häufigen Allergie gegen das
       Mantra „Das war schon immer so“ – kommen hier Stimmen zu Wort, die sonst
       oft überhört werden. Sie werden vor allem eins sein: ungefiltert, ohne
       PR-Glätte und dafür auch mal unbequem. Damit zeichnet sie insbesondere
       eines aus: Ehrlichkeit. Wenn auch manchmal rabiat.
       
       🐾 Updates zum taz lab erhalten Sie auf einer regelmäßigen Spezialseite in
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       23 Feb 2026
       
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