# taz.de -- taz lab Infobrief #1: Good to be back
> Was für ein ereignisreicher Januar! Noch dazu haben wir mit der Arbeit am
> taz lab begonnen. Wir freuen uns dieses Jahr besonders auf neue Debatten
> mit Euch und unseren Gästen.
(IMG) Bild: Wir planen und plotten...und wir fangen gerade erst an!
Liebe Freund*innen des taz lab,
kennt ihr dieses Meme, in dem Captain Haddock mit verzweifeltem Blick auf
den Tresen starrend zu Tim sagt „What a week, huh?“ und letzterer lediglich
lakonisch antwortet: „Captain, it’s Wednesday“? So viel ist schon passiert,
in den wenigen Wochen, die das Jahr 2026 erst alt ist, dass ich mehrmals am
Tag an dieses Bild denken muss.
Die Entführung von Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte, die grausam
niedergeschossenen Massenproteste in Iran, Donald Trumps unverhohlene
Drohungen Grönland gegenüber, um nur einige Beispiele zu nennen. Kein
Wunder, dass Tim in einer aktualisierten Version seinem Kumpanen auf die
Frage „What a year, huh?“ mittlerweile entgegnet: "Captain, it’s only
January“.
Anfang Januar beginnen wir beim traditionell auch mit unserer Arbeit. Im
gläsernen Panoramaraum mit bestem Rundumblick über das graue und
nebelverhangene Berlin stecken wir die Köpfe zusammen, um euch auch in
diesem Jahr wieder ein ausgewogenes, buntes – und mit der einen oder
anderen Überraschung gespicktes Programm zu präsentieren.
## Ideen und Anregungen aus dem Maschinenraum der taz
Seit Tagen schon tingeln wir von Ressort zu Ressort durch alle Stockwerke
des Hauses, um Anregungen, Ideen und Vorschläge aus dem Maschinenraum der
einzuholen. Als Programmchef bin ich zum zweiten Mal in Folge dabei,
genauso wie der Großteil meines tollen Teams. Das macht zwar manches
einfacher.
Doch seien wir ehrlich, ohne regelmäßige Neuzugänge wäre das gesamte
Projekt Murks! Schließlich lebt das vom regen und anregenden Austausch
untereinander genauso wie vom gemeinsamen über-den Horizont-hinaus-blicken.
## Lasst uns miteinander debattieren!
In diesem Jahr haben wir uns für das Motto „Jetzt mal Tacheles. Liebevoll &
rabiat“ entschieden. Am 25. April 2026, wenn der Besselpark wieder grünt
und blüht, die Sonne lacht und der Frühling strahlt – wollen wir in und um
die (so wie auch digital), von frühmorgens bis spät abends, miteinander
debattieren!
Nicht, weil wir uns mit unseren Speaker:innen oder Besucher:innen im
Konflikt befänden geschweige denn sie nicht ausstehen könnten. Im
Gegenteil. Damit wir im produktiven Sinne des Begriffs – der
Auseinandersetzung mit Worten – miteinander ins Gespräch kommen. Unser
Wunsch: Diskussionen auf Augenhöhe. Direkt. Ehrlich. Und ohne Schere im
Kopf. Liebevoll & rabiat eben.
## Schreibt uns!
Damit greifen wir auf, was im Nachgang des vergangenen s als Feedback vom
Publikum an uns herangetragen worden ist: Mehr Mut zur Kontroverse! Ganz
neu in diesem Jahr außerdem: Ein Programm, das sich gezielt an
Besucher*innen richtet, die jünger als 25 sind.
Auf ein paar Bühnen soll „über Themen diskutiert, evaluiert und gestritten
werden, die vor allem die jungen Generationen betreffen und interessieren“,
wie meine Kollegin Wilma Johannssen schreibt. Fällt euch eine Person ein,
die bei „Jetzt mal Tacheles. Liebevoll & rabiat“ auf gar keinen Fall fehlen
darf?
Oder habt eine Idee für ein famoses Format, das endlich auch mal auf dem
stattfinden soll? Keine falsche Scheu, schreibt uns jederzeit! Erreichbar
sind wir per Mail via tazlab@taz.de und auf
[1][Bluesky@tazlab.bsky.social].
Tickets für das gibt es übrigens ab dem 14. Februar! Für alle weiteren
Informationen werft gern von Zeit zu Zeit einen Blick auf unsere
Internetseite [2][tazlab.de]
Wir freuen uns auf euch! Mit allerbesten Grüßen im Namen der Redaktion
Joel Schmidt
27 Jan 2026
## LINKS
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## AUTOREN
(DIR) Joel Schmidt
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