# taz.de -- Es geht los! Neue und bekannte Gesichter auf dem taz lab
> Die ersten Zusagen: prominente Denker*innen, Autor*innen,
> Journalisti*innen und Klimaaktivist*innen
Fast wollen wir nach den beigen Halskrausen für Schleudertraumata greifen,
so durchgerüttelt fühlen wir uns vom Hin-und-her-Drehen unserer Köpfe beim
Beobachten der vielen Ereignisse. So jung das Jahr noch sein mag, so viel
ist schon passiert. Auch in der taz lab Redaktion. Wir haben die ersten
Zusagen von diesen großartigen Gästen:
Eva Illouz war vor einigen Jahren schon zu Gast auf dem taz lab in Berlin,
das damals noch im Haus der Kulturen der Welt stattfand. Als Soziologin hat
sie unser Verständnis von Liebe, Emotionen und Kapitalismus grundlegend
geprägt. Die 1961 in Marokko geborene und in Frankreich aufgewachsene
Wissenschaftlerin lehrt als Professorin an der Hebräischen Universität
Jerusalem und an der École des hautes études en sciences sociales in Paris.
Illouz’Werk bewegt sich an der Schnittstelle von Soziologie,
Kulturwissenschaft und Psychoanalyse. In ihrem 2025 bei Suhrkamp
erschienenen Buch „Der 8. Oktober“ stellt sie die einfache, aber nicht
leicht zu beantwortende Frage: Wie ist es so weit gekommen, dass
Progressive ein Massaker an Juden feiern?
Luisa Neubauer ist auch nicht zum ersten Mal zu Gast beim taz lab. Sie ist
Co-Initiatorin von Fridays for Future. Publizistin, Buchautorin und
Geografiestudentin. Geboren 1996 in Hamburg, lebt sie in Berlin und hostet
den Klima-Podcast 1,5 Grad. 2025 erschien ihr Buch „Was wäre, wenn wir
mutig sind?“ beim Rowohlt Verlag.
Der britische Journalist und Autor Paul Mason war von den 1970ern bis in
die 1990er antifaschistischer Aktivist. Als Journalist arbeitete er unter
anderem für die BBC und im Jahr 2015 wurde er mit dem Buch
„Postkapitalismus“ bekannt. In seinen jüngeren Arbeiten widmet sich Mason
zunehmend der Bedrohung durch autoritäre Bewegungen und den Aufstieg des
Faschismus in Europa. Sein Buch „Faschismus: Und wie man ihn stoppt“, 2022
erschienen beim Suhrkamp Verlag, ist eine eindringliche Warnung vor der
Normalisierung rechtsextremer Ideologien.
Die Autorin Ira Peter, 1983 in der Sowjetrepublik Kasachstan geboren, lebt
seit 1992 in Deutschland und berichtet über die Lebensrealitäten von
Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie arbeitet als freie
Journalistin sowie als Podcasterin und Moderatorin. 2025 erschien ihr Buch
„Deutsch genug? Warum wir über Russlanddeutsche sprechen müssen“ beim
Goldmann-Verlag.
Der Politikjournalist Robin Alexander war bis letztes Jahr
stellvertretender Chefredakteur der Welt und hat mit Büchern wie „Die
Getriebenen“ und „Machtverfall“ viel Aufmerksamkeit erregt. Was viele nicht
wissen, Robin Alexander ist auch ehemaliger taz-Volontär und ehemaliger
Redakteur der taz. 2025 erschien sein Buch „Letzte Chance: Der neue Kanzler
und der Kampf um die Demokratie“ beim Siedler Verlag.
Alles zu unseren Gästen finden sie ab jetzt immer auf dieser Seite und auf
tazlab.de
24 Jan 2026
## AUTOREN
(DIR) Mareike Barmeyer
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