# taz.de -- Seitenwende bei der taz: Niemand hatte die Absicht, eine neue Abosoftware einzuführen
> Unsere Community ist unschlagbar – und seit neuestem gilt sie auch als
> leidensfähig. Denn unsere neue Abosoftware funktioniert noch nicht
> paradiesisch. Was ist der Stand?
(IMG) Bild: Die taz hat den Abo-Irrgarten bald überwunden und dann wird's paradiesisch, versprochen!
[1][Aus der taz] | Mit den besten Kund:innen überhaupt arbeiten zu
können, mit taz-Leser:innen, macht die Arbeit in der taz-Aboverwaltung
eigentlich zu einem schönen Job.
Denn als Kund:innen sind taz-Leser:innen einfach unschlagbar. Sie sind
fast immer ungemein freundlich bis herzlich. Sie sind zudem über die Maße
engagiert, tolerant und von ausgesuchter Hilfsbereitschaft, selbst wenn es
die taz mal verbockt.
In jüngster Zeit hat es die taz allerdings kräftig verbockt, weshalb eine
Beschreibung der taz-Leser:innen um ein weiteres Adjektiv ergänzt werden
muss: Sie sind leidensfähig. Was ist passiert?
## Paradies zur Seitenwende
Mitte Oktober 2025 kamen zwei Dinge zusammen, die gemäß unserer Planung
nicht hätten zusammenfallen sollen – die Seitenwende und die Einführung
eines neuen Aboverwaltungsprogramms. Ursprünglich war der Plan, das neue
System bis Sommer 2025 in Betrieb zu haben, damit wir kraftvoll in die
Betreuung unserer Abonnent:innen während der Seitenwende gehen können.
Doch die Umstellung, die eher einer großen OP am offenen EDV-Herzen glich
und bei der das über 30 Jahre alte „Abofix“ durch das modernere
„Paradise“-System des Verlagsdienstleisters HUP ersetzt wurde, riss
sämtliche Fristen.
Die Komplexität des Unterfangens überstieg all unsere Prognosen. In der
Folge passierte, was wir unbedingt vermeiden wollten: Unsere Aboabteilung
hatte plötzlich zwei Umstellungen auf einmal zu schaffen.
An sich ist unser kleines Aboteam extrem gut eingespielt und meistert den
Alltag mit Zehntausenden Aboverträgen und unzähligen Kund:innen-Anliegen
genauso virtuos wie elegant. Diesmal nicht.
Zahllose Seitenwende-Anfragen und die kaum weniger zahlreichen
Startschwierigkeiten mit der neuen Abosoftware, trieben selbst unser
Aboteam an die Grenzen seiner Möglichkeiten.
Die E-Mail-Posteingänge liefen voll, der Bearbeitungsrückstand wuchs so
schnell wie Überforderung und Stress. Notfallmaßnahmen wurden ergriffen,
Aushilfen gesucht und eine Abotaskforce mit tazler:innen aus dem ganzen
Haus gegründet, um die Abokolleg:innen zu unterstützen.
## Hoffnungsschimmer im Paradies
Nun, Anfang Januar, sind die Postfächer zwar immer noch recht voll, aber es
keimt langsam Hoffnung auf, unseren Kund:innen zukünftig wieder den guten
Service bieten zu können, den sie verdienen.
Allerdings, eine Sache lässt sich nur bedingt beeinflussen: Die
Zeitungszusteller, egal ob private Dienstleister oder die Post, sind
vielerorts aktuell sehr unzuverlässig. Umso wichtiger sind für uns die
Ausfallmeldungen unserer Abonnent:innen.
Schreiben Sie uns also, trotz unserer Umstellungswirren, bitte immer, wenn
Ihre gedruckte wochentaz nicht gekommen ist ([2][taz.de/zustellung]).
Nur wenn wir vom Ausfall wissen, können wir reklamieren und Besserung
einfordern. Ein kleiner Trost: Dank Seitenwende-Umstellung und [3][taz-App]
fällt die wochentaz inzwischen nicht mehr komplett aus, sondern ist nur
einen Handgriff von ihrem Endgerät entfernt.
In ein paar Wochen gilt dies hoffentlich auch wieder für unseren
Aboservice. Bis dahin gilt: Bleiben Sie bitte geduldig mit uns.
16 Jan 2026
## LINKS
(DIR) [1] /info
(DIR) [2] /zustellung
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## AUTOREN
(DIR) Manuel Schubert
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