# taz.de -- tag mit genoss*innen unter 25: Eine junge Brise im Haus
       
       Genoss*innen der taz unter 25? Bis vor Kurzem waren die noch so selten,
       wie vegane Bratwürste in Markus Söders Instagramvideos. Eine Mitgliedschaft
       in der Genossenschaft ist in jungen Jahren für viele finanziell schlicht
       schwer leistbar. Am 20. November luden wir Genoss*innen unter 25 ein,
       die taz und einander kennenzulernen.
       
       Möglich wurde das durch die Pat*innen des Generationenprojekts der
       Genossenschaft. Sie finanzieren die Anteile des Generationenfonds, auf die
       sich junge Menschen unter 25 bewerben können, wenn sie sich einen Anteil
       (noch) nicht leisten können. Knapp 700 stehen derzeit auf der Warteliste,
       309 konnte so bereits eine Mitgliedschaft ermöglicht werden. Ende November
       folgten einige von ihnen unserer Einladung nach Berlin.
       
       Begrüßt wurden die frisch gebackenen Mitglieder der Genossenschaft morgens
       um 9 Uhr mit Croissants im Panoramaraum. Mit frühstücksvollem Bauch ging es
       eine Stunde später in die große Montagskonferenz. Hier sahen und hörten die
       jungen Genoss*innen bei der Themenplanung und Blattkritik der Redaktion
       zu. Was könnte künftig verbessert werden? Was kommt morgen in die Zeitung?
       
       Im Anschluss erzählten Gemma Teres Arilla und Moritz Martin aus der taz
       Panter Stiftung von ihrer Arbeit und wie es um die internationale
       Pressefreiheit steht. Was bei einem taz-Besuch nicht fehlen durfte, war,
       in den Genuss des auch jenseits des taz-Kosmos gepriesenen Kantinenessens
       zu kommen. Hier stärkten sich die jungen Genoss*innen, bevor sie in
       Workshops nachmittags in verschiedenen Gruppen selbst aktiv wurden.
       
       Während die einen zusammen mit Kolleg*innen der „taz zahl ich“-Abteilung
       eine utopische Kampagne mit Ideen für die Zukunft des Journalismus
       entwickelten, lernten andere journalistisches Grundwerkzeug. Die jungen
       Genoss*innen Kalle, Laurenz und Sebastian durften mit Anne Fromm, Chefin
       des Reportageressorts, einen kurzen Artikel über den Besuch in der taz
       schreiben. Parallel trauten sich Maxi und Konrad vor die Kamera. Mit
       Unterstützung aus dem Genoteam drehten sie ein Türchen für den
       Geno-Adventskalender auf Instagram ab. Darin verlosten sie Tickets für das
       kommende taz lab am 25. April 2026. Und für genau dieses – das taz lab 2026
       – sammelte wiederum die vierte Gruppe Programmideen. Bevor sich alle zum
       Abschied auf der Dachterrasse mit Blick über die Dächer Berlins
       versammelten, konnten sich die jungen Genoss*innen noch mit der
       Chefredaktion austauschen.
       
       Mit ihrem Besuch sorgten die neuen taz-Genoss*innen für eine frische Brise,
       auch im Hinblick auf die taz-Inhalte: Als taz lage erschien der Text von
       Kalle, Laurenz und Sebastian in der [1][Ausgabe vom 27. 11. auf Seite 2]
       und Maxi und Konrad grüßten als fünftes Türchen des Geno-Adventskalenders.
       Fest steht auch: K.I.Z. oder Kraftklub werden fürs taz lab eingeladen. Und
       das sei nur der Anfang … Wilma Johannssen
       
       Ho ho ho, alle Türchen des Geno-Adventskalenders finden Sie auch abseits
       Instagrams: [2][taz.de/adventskalender]
       
       Jede*r kann Menschen unter 25 einen Anteil der taz Genossenschaft
       ermöglichen. Nähere Infos:
       
       [3][taz.de/generationen]
       
       13 Dec 2025
       
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