# taz.de -- die gute nachricht: Mehr Organisationen steigen aus fossilen Geschäften aus
       
 (IMG) Bild: Grafik: Anna Eschenbacher, Johanna Hartmann. Quelle: stand.earth. Fotos: stock.adobe.com
       
       Die Zahl der Einrichtungen, die ihre Gelder aus fossilen Unternehmen
       abziehen, wächst. Unter den mittlerweile rund 1.700 Institutionen der
       sogenannten Divestment-Bewegung sind auch [1][46 kirchliche
       Organisationen], die sich auf der [2][Weltklimakonferenz in Belém] der
       Initiative angeschlossen haben. Gemeinsam verwalten alle Beteiligten 34
       Milliarden Dollar – etwas mehr als den Börsenwert von RWE. 2019 waren es
       noch 13 Milliarden. Rund ein Drittel der Gelder gehört religiösen Trägern,
       daneben bekennen sich auch Universitäten, Städte und [3][Pensionsfonds] zu
       grünen Wertanlagen. Die Beteiligten legen jedoch sehr unterschiedlich aus,
       wann eine Anlage als fossilfrei gelten darf. Für die katholischen
       Investor:innen fallen alle Unternehmen darunter, die mehr als 5 Prozent
       ihres Umsatzes mit fossilen Geschäftsmodellen machen. Bei den evangelischen
       Institutionen sind wiederum nur Investitionen in die extrem
       klimaschädlichen Brennstoffe Kohle, Fracking-Gas und Öl aus Teersand
       ausgeschlossen. Lino Wimmer
       
       29 Nov 2025
       
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