# taz.de -- die gute nachricht: Irland führt Grundeinkommen für Künstler*innen ein
       
 (IMG) Bild: Grafik: Anna Eschenbacher, Johanna Hartmann, Francesca Morini.Quelle: Ministerium für Kultur, Kommunikation und Sport Irland.Foto: stock.adobe.com
       
       Wenn sie sich keine Sorgen darum machen müssen, wie sie am Ende des Monats
       ihre Miete bezahlen sollen, sind Kunstschaffende psychisch stabiler und
       produktiver. Das zeigt ein 2022 gestartetes [1][Pilotprojekt aus Irland],
       das 2.000 Kreative aus Bereichen wie Musik, Film, Schauspiel und Literatur
       für mehr als drei Jahre ein monatliches Einkommen von 1.300 Euro zusichert.
       Zuletzt verlängerte Kulturminister Patrick O’Donovan das Projekt bis
       Februar 2026, nun lässt er in einer Pressemitteilung verkünden: Das „Basic
       Income for the Arts“, also das Grundeinkommen für die Künste, soll es ab
       September 2026 dauerhaft geben. Eine [2][begleitende Studie] liefert
       nämlich beeindruckend eindeutige Ergebnisse über das Wohlbefinden und die
       gesteigerte Produktivität der Teilnehmenden. Demnach investieren sie
       deutlich [3][mehr Zeit in ihre kreative Arbeit], stellen häufiger neue
       Werke fertig und können mit höherer Wahrscheinlichkeit [4][von ihrer Kunst
       leben]. Davon profitierten nicht nur sie selbst, sagt O’Donovan, sondern
       auch die Gesellschaft im Ganzen. Katharina Federl
       
       8 Nov 2025
       
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