# taz.de -- taz Talk der taz Panter Stiftung: Clubkultur zwischen Kyjiw und Berlin
> Künstler:innen und Kulturschaffende kämpfen unter Kriegsbedingungen um
> Freiräume und Solidarität - zwischen Kyjiw und Berlin. Ein taz Talk aus
> der Reihe lost & found der taz Panter Stiftung.
(IMG) Bild: Die Hände gehen in die Luft! Warum ist Clubkultur in Kriegszeiten so essentiell?
taz Talk | Seit Beginn des [1][russischen Angriffskriegs] gegen die Ukraine
stehen Künstler:innen und Kulturschaffende vor existenziellen
Herausforderungen. Desto bemerkenswerter ist die Tatsache, dass trotz der
zerstörerischen Bedingungen einige [2][subkulturelle Institutionen und
Clubs ihre Arbeit wieder aufgenommen haben] – in der Ukraine selbst ebenso
wie im Exil.
Dieser taz Talk widmet sich der [3][Clubkultur] als sozialem und
politischem Ort: Welche gesellschaftliche Funktion erfüllt Clubkultur in
Zeiten des Krieges – und welche Rolle spielt das [4][Exil] dabei?
## Diskussion mit Branchenprofis aus Kyjiw und Berlin
Wie erleben Künstler:innen und Kulturschaffende die Situation zwischen
Kyjiw und Berlin? Was kann die Kulturszene in Deutschland tun, um diese
Entwicklungen zu unterstützen?
Wir diskutieren mit:
🐾 [5][Andrii Yankovskyi] ist Internationaler Projektkoordinator bei UNight
und setzt sich für die Entwicklung und Stärkung der Kyjiwer Nachtkultur und
des kulturellen Sektors ein. Er will auch die Lebendigkeit und
Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Kulturszene nachhaltig fördern.
🐾[6][Ewa Nomad] ist eine ukrainische DJ, Musikproduzentin und Gründerin des
Nowa-Projekts. Seit ihrem Umzug nach Berlin ist sie an der Entstehung
verschiedener Projekte und Kooperationen beteiligt, die die Ukraine und vom
Krieg betroffene Menschen unterstützen.
🐾 [7][Kai Sachse] Managing Director bei der Berliner Clubcommission. Im
September war er im Rahmen der Delegationsreise der Berliner Clubcommission
in Kyjiw, bei der eine Kooperation mit UNight im Mittelpunkt stand.
🐾 Dr. Olena Lykhovodova geboren in Kyjiw ist Kunsthistorikerin und
Kulturmanagerin mit über 25 Jahren Erfahrung in der internationalen
Kulturarbeit und Diplomatie. Nach ihrer kriegsbedingten Evakuierung im März
2022 nach Berlin kuratierte sie den Ukraine-Schwerpunkt im Projekt
„Goethe-Institut im Exil“.
🐾 [8][Moritz Martin] moderiert diesen taz Talk. Er ist Initiator des
Formats lost & found sowie Co-Founder der Veranstaltungsreihe und des
Labels Maniac. Außerdem arbeitet er als Projektmanager bei der taz Panter
Stiftung und ist Redakteur beim taz lab.
🐾 Der Talk fand am 13. November 2025 in der Berliner taz Kantine statt.
18 Dec 2025
## LINKS
(DIR) [1] /Schwerpunkt-Krieg-in-der-Ukraine/!t5008150
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(DIR) [6] https://de.ra.co/dj/ewanomad
(DIR) [7] https://re-publica.com/de/user/12332
(DIR) [8] /Moritz-Martin/!a101368/
## AUTOREN
(DIR) Moritz Martin
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