# taz.de --
## Das Spiel, das nach Sieg roch
Liebe Fans des taz Panter FC, am Montagabend stand wieder ein Spiel in der
Berliner Medienliga an. Und ja, das Gefühl vorab war diesmal richtig gut.
Der Gegner, Bitkom, wirkte auf dem Papier nicht unbezwingbar. Außerdem
fehlte mein Kollege Lukas Wallraff – was Sie bitte jetzt nicht falsch
verstehen. Normalerweise schreibt er an dieser Stelle den Spielbericht, was
durchaus eine Leistung ist. Versuchen Sie mal, jedes Mal einen neuen Text
über ein 0:3 bis 1:9 zu verfassen. Fast logisch, dass ausgerechnet diesmal
ein Sieg passieren musste.
Auch die Vorbereitung lief vorbildlich. Ein Panter-Außenverteidiger
googelte auf dem Weg zum Spiel in der Bahn endlich, was ein
Außenverteidiger auf dem Kleinfeld eigentlich tun soll. Sogar eine
Aufstellung und Taktik („viele Fernschüsse“) wurde diesmal vor, nicht wie
sonst während des Spiels besprochen. Der Gegner hingegen wirkte
indisponiert. Fünf Minuten vor Anpfiff diskutierten sie noch hörbar, wer
überhaupt ins Tor gehen sollte.
Eins hätte sich also ins andere fügen können. Tat es dann auch, nur
irgendwie umgekehrt. Fernschüsse und andere Chancen blieben rar, sodass der
unerfahrene Torwart kaum geprüft wurde.
Wie das Spiel ausging? Schwer zu sagen. Der in Sachen Panter-Spielreporter
noch unerfahrene Autor merkt: Es ist nicht leicht, Gegentore zu zählen,
wenn man selbst auf dem Platz steht. Die Vermutung lautet: 1:5. Marvin
Kalwa
8 Oct 2025
## AUTOREN
(DIR) Marvin Kalwa
## ARTIKEL ZUM THEMA