# taz.de -- Satire-Ressort der taz äußert sich: Harte Kritik für taz-Satire
> Ein Text des taz-Satireressorts erregt aktuell die Gemüter in sozialen
> Netzwerken und darüber hinaus. Eine Erklärung des Ressorts.
[1][Aus der taz ] | „Rassistischer Müll“, „menschenverachtend“, „Ich schäme
mich für die taz“: Die Social-Media-Kanäle der taz laufen gerade voll mit
harter Kritik an einer fiktiven Reportage auf der Wahrheit-Seite. Thema der
Satire auf der Satireseite: Ein Text über einen vermeintlichen
„Gaza-Erlebnispark“ in der Lüneburger Heide.
Was angeteasert war als „hier wird Ausnahmezustand für Krisentouristen als
spannende Inszenierung erfahrbar“, machte viele Menschen wütend. Auch in
der taz-Redaktion gab es teilweise harte Kritik.
Shitstorms, wie sie häufig beim emotional aufgeladenen Thema Gazakrieg
aufziehen, sind eine enorme Herausforderung für unsere Social Media
Redaktion, die alle Reaktionen auf den Text moderieren muss. Vielen Dank,
liebe Kolleg*innen!
## Grauenhaftes Geschehen in Gaza
Als [2][Wahrheitsredaktion] möchten wir aber trotzdem feststellen: Ziel
dieser jetzt erschienenen Satire sind eindeutig die Protestformen und
Protagonisten der deutschen Pro-Palästina-Szene. Aufs Korn genommen werden
Antisemitismus, Selbstgerechtigkeit dieser Personen und eitle
Protestvermarktung – alles im erzählerischen Rahmen eines fiktiven
Gaza-Erlebnisparks.
Das tatsächliche und grauenhafte Geschehen in Gaza wird im Text nicht
geschildert und nicht bewertet. Dass der Text palästinensische Kriegsopfer
und Zivilist*innen oder das Leid der israelischen Geiseln in Gaza verhöhnt,
ist aus unserer Sicht nicht zutreffend und nicht beabsichtigt.
Für uns bleibt dieser sarkastische Text, den manche Menschen als
geschmacklos empfinden mögen, deutlich im Bereich des satirisch Erzählbaren
sowie der Presse- und Kunstfreiheit.
22 Sep 2025
## LINKS
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## AUTOREN
(DIR) Harriet Wolff
(DIR) Christian Bartel
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