# taz.de -- die gute nachricht: Weltweit sterben immer weniger Tiere für Pelze
       
 (IMG) Bild: Grafik: Anna Eschenbacher, Johanna Hartmann, Francesca Morini. Quelle: Humane World for Animals. Illustration: Adobe Firefly (KI-generiert)
       
       Die Anzahl der in Pelzfarmen gehaltenen Tiere ist in den vergangenen elf
       Jahren weltweit deutlich zurückgegangen. Immer weniger Nerze, Füchse,
       Marderhunde und Chinchillas werden für Mäntel und Jacken gezüchtet und
       erlegt. 2014 wurden in Pelzfarmen noch 139,5 Millionen Tiere für ihr Fell
       gefangen gehalten, 2024 waren es nur noch 20,5 Millionen Tiere. 22
       europäische Länder haben [1][Pelztierzucht explizit verboten]. Deutschland
       gehört zu den Ländern, in denen die Zucht zwar nicht verboten, wegen hoher
       Tierschutzauflagen aber schlicht nicht mehr wirtschaftlich ist. 2019
       schloss die letzte deutsche Nerzfarm ihre Pforten, nachdem der Betreiber
       die Tiere verkauft hatte. Laut einem Gutachten der Europäischen Behörde für
       Lebensmittelsicherheit [2][leiden die Pelztiere in den Farmen systemisch
       unter den dort üblichen Haltungsformen], was sich bei dieser Art der
       Massentierhaltung nicht verhindern ließe. Bis 2026 will die EU-Kommission
       einen Gesetzesvorschlag zum Verbot von Pelzzucht vorlegen. Jannes Holtherm
       
       20 Sep 2025
       
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