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       ## Wie Journalismus Sie schöner, schneller und schlauer macht
       
       Wünschen Sie sich manchmal, die taz würde nicht immer nur mosern und
       meckern oder sich über den schlimmen Zustand der Welt ironisch lustig
       machen? Warum schreibt sie nicht mal was Positives, Konstruktives, und geht
       Fragen nach, die Menschen wirklich betreffen? Zum Beispiel: Wie spart man
       Steuern, wenn man in ETFs investiert? Wie kriege ich meine Füße kurz vor
       der Sommersaison noch schnell hornhautfrei? Nimmt man durch Intervallfasten
       wirklich ab?
       
       Glauben Sie’s: Das sind alles Fragen, denen sich – Stand: Mittwoch –
       redaktionelle Artikel auf den Webseiten von Spiegel, Süddeutsche und
       Frankfurter Allgemeine Zeitung widmen. Das Stichwort heißt:
       Service-Journalismus. Und so gut wie jeder, der Einblick in eine Redaktion
       hat, kann bestätigen, dass solche Artikel sehr gut ankommen.Mitunter
       verzeichnen diese Texte traumhafte Klickzahlen und verkaufen sogar Abos.
       Das liegt daran, dass viele Menschen im Netz nach Rat und Tipps suchen.
       Wenn sie dann ihre Frage von einem seriösen Medium beantwortet bekommen –
       umso besser.
       
       Warum die taz hingegen eher selten derlei Artikel schreibt, war
       Mittwochmorgen Thema in unserer Redaktionskonferenz. Weil Kaufberatungen
       und Lifestyletipps nicht sonderlich links daherkommen? Oder weil Linke ganz
       generell nicht so gern konstruktiv sind?
       
       Stimmt nicht. Praktisch und lebensnah kann vieles sein, nicht nur die Frage
       nach cleverer Ausbeutung und bestmöglichem Konsum. Wie das aussehen kann:
       unsere neue Kolumne [1][„Zukunftsrezepte“], jede Woche in der wochentaz.
       (knw)
       
       10 Jul 2025
       
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